Japanisch ist gar nicht so schwer!
25.09.2004
Pro:
macht Spaß / mit der richtigen Motivation geht alles / viele Lernstufen / Erfolge schnell sichtbar
Kontra:
pauken / Lernmaterial teilweise recht teuer
Empfehlenswert:
Ja
 Nyaasu
Über sich:
Bitte kommentiert mit Bezug auf den BERICHT (Informationsgehalt, Stil etc.), NICHT das Produkt! Bei ...
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peregrinus hat bei meinem letzten bericht angemerkt, dass man doch auch mal Tipps zum Japanisch lernen schreiben könnte. Diese Idee gefällt mir so gut, dass ich sie jetzt gleich umsetzen möchte :-) Ich studiere Japanologie und lerne die Sprache daher automatisch, weil sie ein Teil des Studiums ist. Trotzdem geht es in diesem Bericht nicht um das Lernen während des Studiums, auch wenn sich einige Tipps darauf beziehen lassen, sondern auf das private Lernen zuhause.Die Fachwörter werden übrigens ganz unten in einem kleinen Glossar erklärt... WARUM WILL ICH JAPANISCH LERNEN? Da Japanisch wohl an keiner deutschen Schule ein Pflichtfach ist, lernt man sie dann doch in der Regel freiwillig. Bevor man anfängt, sollte man sich aber genau überlegen, warum, denn wieso sollte man die Strapazen, die mit dem Lernen verbunden sind, grundlos auf dich nehmen? *gute Gründe* - man möchte seine Anime/Manga auch im Original verstehen/lesen können >> Dieser Grund mag zwar für manche ziemlich bescheuert klingen, ist aber ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, da man ein Ziel vor Augen hat, und das sorgt für die nötige Motivation. - man braucht es für den Beruf >> wenn man dadurch einen besseren Job mit besserer Bezahlung bekommt, ist das auch schon sehr motivierend - man möchte auf einer Japan-Reise nicht nur mit Floskeln aus dem Reiseführer um sich schmeißen können >> ein schöner Grund, da man so sicherlich auf viel Anerkennung und strahlende Gesichter in Japan stoßen wird, da Japaner es sympathisch finden, wenn man versucht, ihre Sprache zu sprechen - man möchte sich ordentlich mit japanischen (Brief-)Freunden unterhalten können >> das ist ein netter Grund, aber eigentlich nur nötig, wenn beide Seiten nicht gut in Englisch sind (oder der Brieffreund in Deutsch) und durch sprachliche Fehler Missverständnisse entstehen. *schlechte Gründe* - irgendein/e Freund/in will unbedingt Japanisch lernen, hat aber keine Lust, es allein zu tun >> niemals tun, ihr sitzt sonst nur rum und lernt etwas, wozu ihr gar keine Lust habt, das ist ja wie in der Schule! - man möchte irgendwas außergewöhnliches machen, um anderen zu beeindrucken >> besonders bescheuerter Grund, schließlich ist eine Sprache ein Teil einer anderen Kultur und kein Partygag; zum Beendrucken lieber tanzen oder zaubern lernen WAS WILL ICH LERNEN? Je nach Ausgangspunkt (siehe „gute Gründe“) ist auch ein anderer Stoff erforderlich, der genau euren Ansprüchen entspricht. Da man in Japan zwischen einem höflichen und einem umgangssprachlichen (Plane) Sprachstil unterscheidet, muss auch das genau beachtet werden. Anime verstehen: hierfür braucht ihr das größte Vokabular, besonders wichtig ist hierbei der Plane-Stil. Die Schrift ist, da es hier ja um die Ohren geht, nicht wichtig, und auch korrekte Aussprache nicht. Mangas lesen: Das ist schon schwieriger, da man ein großes Vokabular und zumindest die Kana beherrschen sollte, also auch Schriftzeichen pauken muss. Aussprache ist aber auch hierbei nicht wichtig. Brieffreundschaften: wie bei Mangas. Ob ihr die Briefe höflich oder plane verfassen müsst, hängt von der Enge der Freundschaft ab. für den Beruf: hier kommt es natürlich auf den höflichen Stil an, da man mit Geschäftspartnern und Kunden nicht in der Umgangssprache redet. Außerdem sollte das Vokabular auf die jeweilige Branche zugeschnitten sein und z.B. technische oder kaufmännische Begriffe umfassen. Reise: Hier sollte man auch auf den höflichen Stil zurückgreifen und wichtige Vokabeln zum Thema Einkaufen, Unterkunft, Krankenhaus usw. lernen. Zumindest die Kana sollte man auch beherrschen, da in Bussen und anderen öffentlichen Einrichtungen meistens nur wenig oder gar nichts in Romaji steht.!!Merke!! Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr eurem Gegenüber den Plane-Stil benutzen dürft, immer die höfliche Fassung benutzen. Es macht nichts, einen Brief an einen Freund höflich zu verfassen,
Bilder von Fremdsprachen lernen - Tipps & Tricks
aber es macht sehr wohl was, einen Kunden im Geschäft im Planestil anzuquatschen!WO SOLL ICH LERNEN? Da ein umfangreiches Studium nicht für jeden in Frage kommt, hat man eigentlich nicht viele Möglichkeiten. - Volkshochschule: Japanischkurse bieten nur wenige VHS an, und dann sind diese Kurse auch noch sauteuer und meistens nicht sonderlich gut, man sollte sich vorher also genauestens informieren, ob dieser Kurs sein Geld wert ist - zuhause: Glücklicherweise sind mittlerweile genug Materialien auf dem Markt, um auch alleine zuhause mit ein paar Stunden pro Woche einiges lernen zu können. Dies ist meiner Meinung nach auch die beste Methode, um zumindest ein paar Grundlagen kennen zulernen. - Firma: ich denke mal, dass Firmen, die gerne Japanisch sprechende Korrespondenten hätten, bestimmt auch bereit sind, entsprechende Kurse auf die Beine zu stellen oder zumindest zu bezahlen. Ob die dann gut sind, weiß ich nicht. - Brieffreunde: Nur um etwas von der Sprache zu lernen, eine Brief- oder Mailfreundschaft mit einem Japaner anfangen, ist alles andere als nett, weil die Person dann einfach nur als Gratislehrer ausgenutzt wird. Anders sieht es natürlich aus, wenn euer Gegenüber im Gegenzug von euch etwas Deutsch lernen möchte. Ob diese Lernmethode allerdings von Erfolg gekrönt sein wird, sei mal dahingestellt.WAS BRAUCHE ICH ZUM LERNEN? In der VHS sind immer bestimmte Materialen vorgeschrieben, die man kaufen muss. Aber was ist das Beste für einen selbst zuhause? Gute Bücher sind das A und O, weil sie einen Lehrer ersetzen müssen. Daher sollte man sie in einem Geschäft kaufen, wo man auch einen Blick in die Bücher werfen kann, um zu sehen, welches einem am meisten zusagt. Einfach blind und spontan im Internet bestellen kann auch ein glückliches Ende haben, muss aber nicht.*Lehrbuch* Es bildet die Grundlage eures gesamten Lernens und sollte euch in verschiedenen, gut erklärter Lektionen erläutern, wie ihr selber Sätze bildet, und es sollten auch viele alltägliche Vokabeln drin vorkommen. Wichtig ist auch, dass es nicht zu langweilig ist. TIPP: „Japanisch für Anfänger“ von Pons, mit 2CDs/MCs für 20,90€ (in Romaji) > dazu gibt’s nen Bericht von mir ^-^ „Japanisch im Sauseschritt“ von Doitsu Center Ltd, ca. 30€ (Romaji oder Kana) GUT FÜR: alle *Lehrbuch Zubehör* Sollten ergänzende Materialien wie CDs oder Lösungshefte nicht schon beim Lehrbuch dabei sein, solltet ihr sie euch dringend zulegen, damit ihr evtl. Aufgaben auch kontrollieren könnt und vor allem auch Aussprache und Hörverständnis schulen könnt. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn diese Sachen nicht gerade billig sind. GUT FÜR: alle, aber besonders für die, die Japanisch vor allem akustisch verstehen und/oder sprechen wollen*Wörterbuch J-D und D-J* Dieses kann ruhig recht klein sein und muss auch nicht unglaublich viele Stichwörter haben, denn das Standardvokabular ist auch in kurzen Ausgaben enthalten. Wichtig ist, dass es Romaji und Kana enthält, damit ihr beides nachschlagen könnt. Dies ist wichtig, weil nicht alle Vokabeln, die man braucht, auch im Lehrbuch vorkommen. TIPP: „Universal-Wörterbuch Japanisch“ von Langenscheidt, 10,95€ (Romaji und Kana) GUT FÜR: alle *Kanji Dictionary* In so einem Buch werden die wichtigsten Kanji (meistens die 1945 des Grundwortschatzes) ausführlich erläutert, z.B., ihre Strichfolge, Bedeutungen und Kompositionen. Der Umgang mit diesen Büchern ist sehr kompliziert, zumal es verschiedene Nummerierungen der Kanji gibt. Man sollte sich daher nicht zwei von verschiedenen Firmen zulegen, sonst wird alles nur noch verwirrender. Daher immer zuerst die Einführung am Anfang des Buches lesen! Normalerweise wird in diesen Büchern auch auf die Kana eingegangen, ein Extrabuch dafür ist also nicht nötig. TIPP: „Kanji und Kana I“ von Langenscheidt, 23,90€ GUT FÜR: diejenigen, die (besonders) Wert auf das Erlernen der Schrift legen*jap. Schreibheft* Ein Schriftzeichen, egal ob Kanji oder Kana, passt exakt harmonisch in ein Quadrat. Damit das Format von Anfang an passt, sollte man sich in jap. Buchhandlungen passende Schreibhefte kaufen, wo die Seiten gleich in Quadrate der richtigen Größe eingeteilt sind. Man kann aber auch ein normales kariertes Heft kaufen und sich selber die Quadrate einzeichnen, wobei 4 Kästen einem Zeichen entsprechen. GUT FÜR: die, die eine saubere und gleichmäßige (japanisch) Schrift haben möchten *CD-Rom* Davon gibt es mittlerweile auch verschiedene, wobei die meisten sich entweder auf das Erlernen der Kanji oder Vokabeltraining beziehen. Das ist recht praktisch, sollte aber nie das alleinige Unterrichtsmaterial sein, sondern nur ergänzend zu einem ordentlichen Lehrbuch erworben werden. TIPP: „Japanisch Lernprogramm“ von MultiLingua, 25,50€*Sprachführer* Dieser beinhaltet vorgefertigte Sätze in Romaji und manchmal auch in Kana, die einem bei einer Japanreise sehr nützlich sein können. Das Durchschauen der grammatikalischen Struktur ist damit aber unmöglich, und auch das Bilden eigener Sätze erweist sich so als schwierig, daher nur als Ergänzung für unterwegs zu empfehlen, damit man sich im Notfall verständlich machen kann. TIPP: „Der Sprachführer – Japanisch“ von Hueber, 6,95€ GUT FÜR: Reisende und Lernfaule, die auch mit Standardsätzen auskommen DAS LERNEN AN SICH Wenn ihr also entschieden habt, welcher Stoff für euch wichtig ist und ihr auch das nötige Material besorgt habt, kann es eigentlich losgehen. Bevor man anfängt, sollte man sich noch einmal genau das Ziel vor Augen halten, also die bevorstehende Reise, der neue Job oder der Lieblingsmanga. Das sollte man überhaupt oft tun, gerade wenn der innere Schweinehund besonders groß ist. Möchte man neben der Sprache auch die Schrift lernen, sollte man das normale Lehrbuch erst mal beiseite legen und die Kana lernen. Erst wenn die sitzen, sollte man sich mit dem eigentlichen Lernen befassen, und dabei dann am besten mit einem Buch, das nicht in Romaji geschrieben ist, denn man lernt die Zeichen am besten, wenn man sie oft liest. Die Kanji kann man während der eigentlichen Lektion lernen, am besten so, wie sie auch im Buch vorkommen. Geht es also z.B. in der 1. Lektion eures Buches um Wochentage, lernt zuerst die Kanji der Wochentage usw. Wenn ihr nicht wollt, könnt ihr die Kanji auch ganz weglassen, da man jedes Kanji mit den Kana ausdrücken kann. Kritisch wird es allerdings, wenn ein Wort in Kana unterschiedliche Bedeutungen hat, da wird das Gemeinte dann nur durch das Kanji deutlich („kami“ hat z.B. die Bedeutung Gott, Haar und Papier. In Kana wird es immer gleich geschrieben, die drei Kanji sind jedoch alle unterschiedlich).Geht es einem eher um die Vokabeln, kann man gleich mit dem eigentlichen Lehrbuch beginnen. Da die Lektionen alle aufeinander aufbauen, solltet ihr sie auch chronologisch bearbeiten und auch alle vorkommenden Aufgaben zu lösen versuchen. Versucht auch recht früh, eigene Sätze zu bilden, in dem ihr z.B. welche aus dem Lehrbuch übernehmt und ein paar Wörter davon durch andere ersetzt. Um Aussprache und Gehör zu trainieren, sollte man sich viel Japanisches anhören, z.B. jap. Musik hören oder eben Anime im Originalton ansehen. Wenn ihr keine Anime mögt, tun’s natürlich auch Realfilme wie „Ringu“ oder „die sieben Samurai“. Nehmt z.B. ein langsames Lied (etwa „Endless Sorrow“ von Ayumi Hamasaki oder „Voices“ aus dem Anime „Macross Plus“) und schreibt mal ein paar Zeilen mit, einfach das, was ihr so raushört. Dann schnappt euch den Songtext (super viele zu Anime, Games und J-Pop, also jap. Popmusik, findet man auf http://www.animelyrics.com) und vergleicht es mit eurem Gekritzel. Öfter wiederholen! Um die Aussprache zu trainieren, singt einfach mit und hört euch dabei selbst zu. Es ist egal, on ihr den richtigen Ton trefft, aber achtet mal darauf, in wieweit eure Aussprache dem/der Sänger/in gleicht und worin sie sich noch unterscheiden! Außerdem solltet ihr auch viele Texte und Dialoge aus eurem Lehrbuch mehrmals laut lesen und euch auch die entsprechenden CDs, wenn vorhanden, anhören.Und ihr werdet merken: Nach und nach werdet ihr alles besser verstehen und es werden euch auch immer mehr Vokabeln bekannt vorkommen! ....ABER: Japanisch ist, wie jede andere Fremdsprache auch, ein Paukfach, man muss also lernen, lernen und nochmals lernen. Das gilt besonders für die Kanji, denn die vergisst man schneller, als es einem lieb ist! Macht euch am besten einen Zeitplan, z.B. jeden Tag 30min nach dem Mittagessen oder so. Lieber mehrmals pro Woche kurz als einmal lang lernen. Auch das Pensum sollte nicht zu hoch sein, eine Lektion und z.B. 10 Kanji pro Woche sind mehr als genug! Wenn ihr euch nicht dazu durchringen könnt, beauftragt eure Eltern oder euren Partner oder so dazu, euch in den A**ch zu treten, z.B. „so lange du nicht deine heutigen Aufgaben gemacht hast, bleibt das Internet gesperrt“ oder so. Wirkt Wunder! Vielleicht habt ihr ja auch Freunde, die auch lernen möchten (freiwillig!), dann könnt ihr die Dialoge z.B. gemeinsam vorlesen usw. SONSTIGE TIPPS - Achtet darauf, dass Verben im Wörterbuch immer in den Grundform angegeben sind! Bei „watashi wa ringo o tabemasu“ (ich esse einen Apfel) ist „tabemasu“ das Verb. Die Form, die auf „masu“ endet, ist die des höflichen Stils. Im Wörterbuch findet ihr das Wort aber unter der Grundform „taberu“. Daher solltet ihr, wenn ihr wirklich viel lernen wollt, auf ein Lehrbuch achten, dass auch einen Anhang oder so besitzt, wo die Verbkonjugationen aufgelistet sind. - Nicht so schnell aufgeben! Am Anfang ist es vielleicht schwer, aber auf Dauer, wenn sich mehr Erfolge einstellen, kommt man schneller weiter! - Nutzt eure Englischkenntnisse, denn viele japanische Wörter sind englischen Ursprungs. Rolltreppe und Fahrstuhl heißen z.B. „esukareeta“ und „erebeeta“, und das Besteck heißt klassisch „foku, naifu und spuun“ :-) Das „u“ ist übrigens bei diesen Wörtern stumm, es wird also gar nicht oder nur minimal gesprochen, - Ignoriert Vorurteile wie „Japanisch ist eine schwere Sprache“, denn es stimmt einfach nicht. Japanisch ist eher eine der einfachsten Sprachen, da sie z.B. keine Deklinationen kennt und es auch nur 2 Zeiten gibt. Während man bei uns zwischen „ich hatte gelesen“, „ich habe gelesen“ und „ich las“ unterscheidet, wird die Vergangenheit im Japanischen in einer Form, in diesem Falle „yomimashita“, zusammengefasst. Futur im Sinne von „ich werde lesen“ gibt es auch nicht, denn Zukunft und Gegenwart haben auch eine gemeinsame Form, also hier „yomimasu“. Da sind Deutsch, Englisch usw. doch im Längen schwerer! Wirklich schwierig ist nur die Schrift, aber wenn ihr eher Japanisch verstehen und sprechen wollt, müsst ihr die ja noch nicht mal lernen! - Installiert, wenn ihr Windows habt, das Japanische Tastaturlayout! Damit könnt ihr bei MS Office, Word, Paint und anderen Programmen, die das unterstützen (z.B. Photoshop oder ICQ) in Kana oder Kanji schreiben. Kana werden auch direkt in Kanji umgeformt, so könnt ihr auch unbekannte Kanji verwenden und tolle japanische Emails oder Briefe schreiben. Achtung: digitale Nachrichten (E-Mail, ICQ usw.) kann euer Gegenüber nur lesen, wenn er auch das japanische Tastaturlayout installiert hat und das Popgramm, wenn auch nur für das Lesen eurer Nachricht, auf die Schriftart „MS Mincho“ eingestellt hat. Ist dem nicht so, sieht er statt Schriftzeichen nur Rechtecke.FAZIT Japanisch ist auch nicht schwerer als andere Sprachen, nur die Schrift ist mehr als anstrengend. Wenn man aber die nötige Motivation und eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen hat, sollte auch das kein Hindernis sein. Und mit dem richtigen Ziel und gutem Lehrmaterial ist der Kampf schon halb gewonnen! Frischt eure Kenntnisse zwischendurch aber immer wieder auf, es wäre schade, wenn ihr ein halbes Jahr nach eurer Reise schon alles vergessen habt! Ich bin dieses Semester leider durchgefallen, weil ich Japanisch zwar gut hören und sprechen kann, mein innerer Schweinehund mich aber nicht gerade häufig hat Kanji und Vokabeln lernen lassen. Muss aber auch dazu sagen, dass das Tempo und Pensum in der Uni das von mir hier empfohlene bei weitem übersteigt.... Ich sollte ab jetzt meine eigenen Tipps mehr beherzigen....Also, viel Spaß beim Lernen! Ich beantworte auch gerne weiterführende Fragen und bin auch jederzeit zu Übungsgesprächen bei ICQ (107071188) bereit ;-) GLOSSAR anime – jap. Zeichentrickfilm oder -Serie kana – die beiden Japanischen Silbenalphabete Hiragana und Katakana kanji – komplizierte Schriftzeichen, zum Großteil aus dem Chinesischen übernommen manga – japanischer Comic plane – umgangssprachlicher Sprachstil romaji – „unsere“ Buchstaben
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11.01.2008 19:01
Klasse Infos, für Interessierte! ^^ Danke!
14.10.2004 14:50
Hach meine liebe gute Nyaasu. ICH WILL DIESE SPRACHE VERDAMMT NOCHMAL LERNEN !!!!! XD LG Katezu
03.10.2004 13:17
Das sind in der Tat nützliche Tips, von denen viele sich auch auf andere Sprachen beziehen lassen (zielgerecht lernen, regelmäßiges Lernen planen etc.). Allerdings ist das allein lernen immer nur bis zu einer gewissen Grenze effektiv, denn nicht praktisch angewandte Sprache wird wesentlich schlechter gelernt als praktisch angewandte. Toll sind die Tips mit dem Singen. Ich habe früher sehr viel Englisch über Musik gelernt. Was mich wundert, ist das Wort "plane". Ich wusste gar nicht, dass in Japanisch pl zusammen ausgesprochen werden kann. Ist das auch abgeleitet vom englischen "plain"? Viele Grüße von HilkMAN