...
1953 - Die Bilder der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954) werden erstmals in Ihrer Heimat ausgestellt und Frida liegt zu Hause, durch Krankheit ans Bett gefesselt und darf dieses nicht verlassen. Aber nicht mit Fredutschka! An so einem Tag! Sie darf das Bett nicht verlassen, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von antjemue über Frida 11.09.2003
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Thema - Darsteller - Musik
Kontra:
es gibt sicher Leute die was auszusetzen haben, ich nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Am Montag habe ich den Elternabend von meinem Zwerg geschwänzt. Der Termin wurde kurzfristig festgelegt. Langfristig hatten wir jedoch am einzigen freien Abend meines Freundes in dieser Woche einen Kinobesuch geplant. Bislang hatte mein Freund, wenn dieser Film in den verschiedenen Kinos unserer Stadt lief, immer Dienst.
Da es jedoch in dem Elternabend hauptsächlich um den Bildungsweg nach der 4. Klasse ging und ich durch meinen Großen und die Kinder meines Freundes glaube darüber mittlerweile gut Bescheid zu wissen, ist mein Gewissen nicht ganz so schlecht.
Ich habe den Kinobesuch in jedem Fall genossen und möchte Euch nun den Film, den ich sah kurz vorstellen.
1953 - Die Bilder der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954) werden erstmals in Ihrer Heimat ausgestellt und Frida liegt zu Hause, durch Krankheit ans Bett gefesselt und darf dieses nicht verlassen. Aber nicht mit Fredutschka! An so einem Tag! Sie darf das Bett nicht verlassen, gut, läßt sie sich eben im Bett zu ihrer Ausstellungseröffnung bringen.
1925 - die achtzehnjährige Frida ist ein lebensfrohes junges Mädchen auf der Suche nach "Ihrem" Leben, in dem sie sich nicht unterordnen will. Da wird sie bei einem Busunglück schwer verletzt. Verletzungen an der Wirbelsäule und Beinbrüche an dem bereits durch Kinderlähmung geschwächten rechten Bein fesseln sie ans Bett und werden sie ihr ganzes Leben lang begleiten.
Ihre Eltern, der Fotograf Guillermo (Roger Rees als liebevoller Vater) und die streng religiöse Mutter Matilda (Patricia Reyes Spindola), nicht gerade mit Reichtümern gesegnet, nehmen große finanzielle Belastungen auf sich, um ihr die bestmögliche Behandlung angedeihen zu lassen.
Im Gispskorsett gefangen, bemalt Frida um Ihre Schmerzen zu bekämpfen zuerst dieses. Als darauf kein Platz mehr ist, schenkt ihr der Vater eine speziell für sie gebaute Staffelei und Frida malt und malt und hofft, dass sie irgendwann einmal wieder laufen kann.
Als sie das geschafft hat, besucht sie den bis über die Landesgrenzen hinaus bekannten Maler Diego Rivera (Alfred Molina). Dieser soll ihre Bilder "kritisieren". Diego ist fasziniert. Sowohl von ihren Bildern, als auch von ihr selbst. Sie werden ein Paar und heiraten. Der Elefant und die Taube...
Der von Julie Taymor inszenierte Film über die von Salma Hayek überzeugend gespielte Künstlerin ist mit den lebens- und farbenfroh knalligen Bildern und der herrlichen Musik eindeutig gelungen. Obwohl es unmöglich ist, in einem Film das ganze Leben eines Künstlers einzufangen, ist es Julie Taymor gelungen dem Zuschauer das Wesen der Frida Kahlo zu vermitteln und aufzuzeigen, wie sie die ständigen Zerreißproben Ihres Lebens meisterte.
Frida kennt seit dem verhängnisvollen Unfall kein Leben ohne Schmerzen. Trotz des langsamen aber unaufhaltsamen körperlichen Verfalls, legt sie eine fast ungebrochene Energie und Lebensfreude an den Tag. Zwei Dinge halten Fridas Leben zusammen: das Malen und - trotz seiner Untreue (ständige sexuelle Affären, sogar mit ihrer eigenen Schwester) und eigene sexuelle Erlebsnisse sowohl mit Männern als auch Frauen - die Liebe zu Diego.
Die politische Einstellung von Frida und Diegos (Kommunisten aber keine Stalinisten) wurde eher oberflächlich gestreift. Nach meinem Empfinden ergänzend, aber nicht störend, für Zuschauer, die die beiden mexikanischen Künstler daran messen aber sicher zu kurz.
Beim Ansehen des Filmes erlebte ich ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Ich lachte mit der jungen unbeschwerten Frida, weinte, als sie den schweren Unfall hatte, schmunzelte über den Anfang der Beziehung zu Diego, war tief erschüttert als sie eine Fehlgeburt erlitt und den deformierten Embryo, aufgestellt in einem Glas vor dem Bett, malte, sehr bewegt, als sie Ihrem Diego 17 Tage vor der Silberhochzeit das Geschenk übergab...
„Man hielt mich für eine Surrealistin. Das ist nicht richtig. Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.“ (Frida Kahlo)
Ich habe einen wundervollen Film gesehen, den ich nur empfehlen kann. Für mich selbst steht fest, dass ich ihn mir in jedem Fall auf Video oder DVD zulegen werde und ich ihn im Kino zwar das erste, aber nicht das letzte Mal gesehen habe.
Pro: Darsteller, musikalische Untermalung, man erfährt etwas über Mexiko und Frida Kahlo Kontra: Die Umsetzung hat nicht meinen Geschmack getrofffen. Zu viele "unwichtige" Dinge werden zu lange behandelt, dafür manch interessantes ein wenig unter den Tisch gekehrt.
Es ist schon einige Zeit her, dass ich diesen Film im Kino gesehen habe. Doch ich erinnere mich noch ziemlich gut dran, weil ich mit großen Erwartungen ins Kino gegangen bin, die allerdings nicht so richtig erfüllt wurden. Ich ging doch mit gemischten Gef ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: tolles Ensemble, leuchtende Bilder, stimmungsvolle Musik Kontra: manchmal zu ausgiebig, manchmal zu knapp
......und die Betrachter ihrer Bilder spüren es.“ Diese Aussage von Frida Kahlos Lebensgefährtem Diego Rivera ist keine Floskel, sondern die Wahrheit. Kahlos Kunstwerke sind von einer mir bisher nicht bekannten Intensität, sie machen den seelischen und körpe ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: großes, leidenschaftliches Kino mit künstlerischem Anspruch Kontra: nix
„Frida Kahlo war Künstlerin, Kämpferin, Liebhaberin, Mexikanerin...sie war umstritten, sie wurde umkämpft, verehrt, geliebt und gehaßt. „Frida“ ist mehr als eine Künstlerbiographie: „Frida“ ist kraftvolles, überwältigendes un ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Farbenprächtig und episch. Kontra: Die Kunst selbst wird etwas in den Hintergrund gedrängt.
Ein Künstlerleben in epischen Bildern
Ich interessiere mich kaum für Malerei, mein Urteil über Bilder oder Skultpuren erschöpft sich meist in einem „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass mir der Name ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Hallo erstmal an die Ciao – Mitglieder und Besucher!
Durch einen Freund bin ich auf diese Community aufmerksam geworden, und freue mich nun, euch meinen ersten Bericht präsentieren zu können. Ich würde mich über eure Bewertungen, Kommentare und Eintrag ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...1. Name:
Ich möchte mich heute dem Kinofilm ?Frida? widmen. Der Name lässt es vielleicht schon vermuten, dass es sich um die Verfilmung des Lebens der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo geht. Kahlo, die von 1907 ? 1954 lebte, war bereits in den 1980er Jahren in den Mittelpunkt der Kunstdiskussion gerückt, da sie damals (wie auch heute) als Symbol für die Emanzipation gilt. Die Namensgebung halte ich für gelungen, da sie zum einen schon deutlich macht, um was es geht, zum anderen aber auch vielleicht Neugier hervorruft,?Man möchte mehr erfahren. Dies hilft vielleicht auch über den eigentlich ziemlich normal-banalen Filmnamen hinweg.
2. Kinostart:
Ich kann mich noch gut erinnern, wann der Film rauskam. Es war in den ersten Monaten des Jahres 2003, als ich meine Leidenschaft zu Frida Kahlo und deren Leben entdeckte, und wie...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Beeindruckend, wunderschöne Bilder, grossartiger Film, sehr berührend, wunderschöne Musik, die Sängerin tritt selber im Film auf, ein insgesamt optischer Leckerbissen Kontra: eventuell etwas fehlende Tiefe in der Figur Frida
......sagte Diego, es war ein Versuch, seiner Frau klar zu machen, dass seine unzähligen Affären den Stellenwert eines jeweiligen Pissoir-Ganges haben. Frida war davon nicht zu überzeugen.
Aber beginnen wir am Anfang, da wo auch der Film beginnt, oder vielmehr da, als Frida Kahlo (Salma Hayek), ein fröhlicher, frecher Teenager, durch einen Busunfall zum Krüppel wird, ein Punkt in ihrem Leben, von dem an sie ständig Schmerzen bis zu ihrem Ende haben sollte.
Als Frida klar wurde, dass sie nie wieder ganz gesund werden würde, besann sie sich auf eine ihrer Leidenschaften, das Malen, und legte dem bereits bekannten und grossen Künstler Diego Riviera (Alfred Molina) ihre Bilder zur Begutachtung vor. Er war begeistert, sie voller Zweifel. Sie wollte herausfinden, ob sie sich mit dem Malen ihren Lebensunterhalt verdienen kann, denn Frida...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Beeindruckender Film über eine starke Persönlichkeit Kontra: Fällt mir ja gar nichts ein!
...Vor reichlich einem halben Jahr lieh sich meine Tochter einen Film über eine Malerin in unserer städtischen Bibliothek aus: "Frida", ein biographische Darstellung der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. Ich hatte diese DVD auch schon mehrmals in der Hand gehalten, irgendwie hatte mich die Inhaltsbeschreibung nicht sonderlich beeindruckt.
Während nun Adeline sich diesen Film anschaute, las ich in einem Buch. Allerdings nicht sehr lange, schon die Filmmusik lies mich aufhorchen, und dann zog mich der Streifen immer mehr in seinen Bann.
Zum Film:
Die im Jahre 1907 geborene Tochter des Deutschen Wilhelm Kahlo und der Mexikanerin Mathilde Calderon y Conzaler wächst in Coyoacan in der klösterlich abgeschiedenen Welt Mexikos auf.
Sie besucht das staatliche Colleges Escuela Nacional Preparatoria, als sie den Maler Diego Rivera zum...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich