Fritieren - Tipps & Tricks

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Currywurst, Pommes, Schaschlik, Hähnchen, Kroketten etc. esse ich sehr gerne, sie schmecken gut und sind in einer Friteuse recht schnell zubereitet. Wichtig ist nur das man einige Dinge bei der Vorbereitung und im Umgang mit der Friteuse beachtet, zum einen das die Speisen gelingen, zum anderen ... Bericht lesen





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Fritieren leicht gemacht !
Erfahrungsbericht von Aquanaut über Fritieren - Tipps & Tricks
20.09.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Schnelle Zubereitung, lecker
Kontra: Nichts

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Currywurst, Pommes, Schaschlik, Hähnchen, Kroketten etc. esse ich sehr gerne, sie schmecken gut und sind in einer Friteuse recht schnell zubereitet. Wichtig ist nur das man einige Dinge bei der Vorbereitung und im Umgang mit der Friteuse beachtet, zum einen das die Speisen gelingen, zum anderen das es kein Bauchweh oder Durchfall gibt.


Warum ich gerne fritiertes esse

Schon seit frühester Jugend liebe ich Currywurst und Pommes über alles. Jeder der schon mal in meiner Heimatstadt Berlin war, oder dort wohnt, weiß das es bald an jeder Ecke eine Currywurst-Bude gibt, daher bin ich schon früh mit fritiertem in Berührung gekommen.
Ein anderer Grund ist, daß ich im lauf der Jahre entdeckt habe das man mehr als nur Fritten in der Friteuse zubereiten kann und das es eine der schnellsten Möglichkeiten ist was leckeres auf den Tisch zu bekommen.

Was muss ich beachten

An erster Stelle steht wohl die Auswahl der Frituese. Man sollte beim Kauf einer Friteuse nicht knauserig sein und darauf achten das, man das Fett/Öl problemlos wechseln kann, der Fritierbehälter Antihaft beschichtet ist ( lässt sich eindeutig besser reinigen ) und das Gerät einen Dunstfilter besitzt ( sonst riecht die ganze Wohnung nach fritiertem )

Der nächste Punkt wäre das Fett/Öl. Nicht alle Fette/Öle kann man so stark erhitzen wie es in einer Friteuse der Fall ist( bis zu 190 Grad ). am besten eignen sich Pflanzenfette z.B. Kokosfett oder Erdnußfett, woraus die meisten handelsüblichen Fritierfette bestehen. Ich persönlich bevorzuge Biskin, es ist 100% geschmacksneutral und wird nicht so schnell dunkel/braun, man kann es öfter als billige Fette verwenden.
Tierfette, Schweineschmalz, Rindertalg eignen sich gar nicht zum fritieren, sie fangen bei den hohen Temperaturen zu rauchen an, stinken und verändern den Geschmack.
Völlig ungeeignet sind hochungesättigte Pflanzenöle z.B. Distelöl, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl, diese Öle vertragen die hohen Temperaturen überhaupt nicht und verderben ( Bauchweh und Durchfall sind dann vorprogrammiert ).

Woran man erkennt das Fett verdorben ist, wann soll es gewechselt werden

deutliche Braunfärbung, Rauchentwicklung, wenn das Fett zähflüssig wird ( zieht Fäden beim abtropfen ), bitterer Geschmack-Geruch des Fett und des fritiertem Lebensmittel.
Wenn man oben genannte Merkmale feststellt muss man unbedingt das Fett wechseln, es nützt auch nichts ein wenig frisches Fett dazu zu geben. Im allgemeinen ist es ratsam das Fett nach 15- 20 Std. Fritierzeit zu wechseln, je nach dem was man so fritiert. Fleisch und Fisch belasten das Fett mehr als Pommes oder Donuts. Fritierrückstände, durchgefallene Fritten oder Fleischstücke, beschleunigen den Verderb des Fett. Also, die oben genannten Merkmale beachten und rechtzeitig das Fett wechseln.


Was kann man fritieren

Frische so wie gefrorene Lebensmittel, nur die Garzeiten verändern sich.

Beispiele : Fleisch ( Kottelet, Schnitzel, Fleischstreifen, Schaschlik, Gefülltes Kalbschnitzel, Hähnchenteile, Fisch )
Gemüse ,Obst ( Äpfel, Bananen, Auberginen, Champignons )
Gebäck ( Krapfen, Donuts, Berliner )
Na ja und natürlich Pommes, Kroketten, Kartoffelchips, Bratkartoffeln

Beispiel für Garzeiten ( Angabe in Frisch/ Gefroren )

Pommes 500 g 7-9min/ 4-7 min, Kroketten 8-10 Stk. 8-9 min/ 5-6 min, Fisch 6-8 min/ 4-6 min
Geflügel 12-15 min, Kartoffelchips 4-5min
Die Garzeiten verändern sich selbstverständlich auch mit der Menge die man in die Friteuse gibt.

Warnhinweis !

Auf jeden Fall sollte man die Lebensmittel vorher trocken tupfen da Wasser bei diesen Temperaturen explosionsartig verdampft ( Fett könnte evtl. herraus spritzen, was sehr weh tut an den Händen oder im Gesicht )

Nun noch ein paar Tip`s

Hähnchenteile wende ich vorher in einer Marinade aus Büchsenmilch, Paprika und Curry. Das macht die Haut knusprig und gibt einen leckeren Geschmack.

Paniertes wie Kotelett oder Schnitzel gebe ich nur kurz ( 7-10 min je nach dem wie dick die Scheiben sind ) in die Friteuse. Schweinefleisch hat eine sehr kurze Garzeit und wird trocken wenn es zu lange gegart wird. Das Fett sollte 180 Grad in vollem Umfang erreicht haben da sich dann sofort die Poren des Fleisch schließen und es saftig bleibt.

Kartoffelchips machen zwar viel Arbeit, sind aber unübertrefflich im Vergleich zu gekauften. Und so geht es :

Kartoffeln schälen, scheiben ( ca 1,5-2,5 mm ) schneiden, abwaschen und gut abtupfen, in die Friteuse geben und 3-6 min fritieren ( ich schau immer wieder rein und rühr ein wenig um, dabei merke ich ob sie schon gut sind ), anschließend mit scharfen oder süßen roten Paprika und Salz würzen, abkühlen lassen. Nach 10 min kann man sie dann genießen, glaubt mir die sind nicht lange in ihrer Schüssel !

Fazit

Fritiertes ist zwar sehr Kalorienreich, schmeckt dafür aber sehr gut und ist schnell zubereitet. Pommes und Kroketten sind eine leckere Alternative als Beilage, immer Nudeln, Reis oder Kartoffeln werden auf die Dauer doch langweilig. Selbst gemachte Currywurst mit Pommes rot/weiß kann man, wenn man eine Friteuse hat, zu jeder Zeit selbst machen oder seinem Besuch, Besuch eurer Kinder die mögen Pommes und Co sowieso, anbieten. Wenn man ein paar Dinge beachtet, im Umgang mit der Friteuse, ist man auch vor unerwünschten Beschwerden ( Bauchweh, Verbrennungen ) gefeit.
Alles in allem kann ich fritieren auf jeden Fall empfehlen.


Ich wünsch allen die leckersten Fritten und ein schönes Wochenende Aqua

   

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Pommes und Co
Bewertung für Fritieren - Tipps & Tricks von Smutje07

Pro: Ein saftiges und auch optisch geungenes Garprodukt
Kontra: Bei falscher Anwendung schädliche Nebenprodukte

Frittieren ist eine schnelle und einfache Art des Garens. Durch die alle Seiten umgebende Hitze werden die Poren geschlossen und das Gargut im „eigenen Saft“ zubereitet. Ein paar Dinge sollte man aber unbedingt beachten. 1. Hat man kein Thermometer ... Bericht lesen

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23.11.2002

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