Erfahrungsbericht über

Fujifilm FinePix S3200

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Fujifilm FinePix S3200

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Gute Einsteigerkamera zu einem top PL-Verhältnis

4  01.07.2012

Pro:
Meist gute Fotos, einfache Bedienung, robust, schöne Verarbeitung

Kontra:
Manchmal schwammige Fotos, teilweise starkes Bildrauschen

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

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SMCDero

Über sich: Hier sollen Berichte über bestimmte Artikel/Produkte Platz finden, mit denen ich positive oder eben ...

Mitglied seit:27.09.2010

Erfahrungsberichte:8

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Info

In dem folgenden Bericht möchte ich auf meine aktuelle Kamera, die Fujifilm FinePix S3200 eingehen. Ich besitze die Kamera nun seit mehreren Monaten und darf somit hoffentlich behaupten, ein mehr oder weniger brauchbares Kommentar zu diesem Produkt abgeben zu dürfen.
Auf die technischen Daten werde ich nicht detailiert eingehen, denn diese kann man sehr schnell auf diversen Seiten abrufen, wo sie wahrscheinlich besser formatiert und dargestellt sind, als es mir in diesem Bericht möglich wäre.
Stattdessen werde ich mich auf meine Erfahrungen in Sachen Verwendung und Qualität konzentrieren.

Eindruck

Betrachtet man diese Kamera eine Weile, so fällt zu allererst auf, dass viel mit Plastik gearbeitet wurde. Auf der einen Seite denkt man sich zwar, dass höherwertige Materialien schöner anzusehen wären, aber auf der anderen Seite muss immer das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet werden. Die S3200 erhält in diesem Fall ein "sehr gut", denn auch wenn es Kameramodelle mit einer höherwertig scheinenden Verarbeitung gibt, so hat man in diesem Fall eine zwar simpel gehaltene aber dennoch ansprechende Digitalkamera.

Betrieben wird die Finepix mit 4 AA-Batterien. Dabei hat man die Wahl zwischen Alkali-Batterien, Ni-Mh-Akkus und Lithium-Batterien. Die Akkus sind wiederaufladbar, die beiden anderen Typen sind Einwegbatterien. Die Lithium-Batterien überzeugen dabei mit einer um ein Vielfaches höheren Lebensdauer als die Alkali-Batterien, sind aber auch wesentlich teurer.

Die Bedienelemente sind gut zu erreichen, auch wenn ich mir wünschen würde, dass das Steuerkreuz neben dem Bildschirm etwas größer ausfallen könnte.
Das Material fasst sich für Plastik sehr schön an und durch die teilweise Gummierung ergibt sich ein wirklich guter Halt.
Ausstattung

In der Verpackung befinden sich neben der Kamera 2 Paar Batterien, die durchaus für die ersten Tage zu gebrauchen sind. Danach sollte jedoch auf Ni-Mh-Akkus oder Lithium-Batterien umgestellt werden, wobei ich persönlich zu guten Ni-MH-Akkus tendiere, denn diese sind, wie der Name ja bereits sagt, wiederaufladbar und somit sowohl kostengünstig als auch universal erhältlich.
Weiterhin findet man einen Anschlusskabel für den Computer, eine Kurzanleitung, eine Objektivabdeckung mit Verbindungsschnur, damit das gute Stück nicht verloren geht und einen Trageriemen für den Hals. Zu diesem Trageriemen muss ich Fujifilm ein kleines Lob aussprechen, denn es ist einer der ersten Trageriemen, die diesen Namen auch verdienen, auch nach stundenlangem Tragen gibt es kein lästiges Scheuern oder Beschwerden, sehr schön.

In Sachen Motivautomatiken und Programmen ist die Fujifilm zumindest in der Anzahl im vorderen Feld, denn es gibt für fast jede erdenkliche Situation eine Programmautomatik, die Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich übernimmt. Dabei gibt es, wie bei fast jeder Digitalkamera kleinere Fehler, die jedoch zu verschmerzen sind, denn wenn man mehrere Bilder zu einem Motiv macht ist so gut wie immer ein verwertbares dabei.
Die Finepix lässt allerdings auch Raum für eigene Einstellungen. So kann man z.B. die Blende, die Belichtungszeit und/oder den Weißabgleich persönlich festlegen. Für Situationen, in denen die Automatik an ihre Grenzen stößt oder sich irren kann ist das durchaus nützlich.

Außer dem mittlerweile obigatorischen Selbstauslöser gibt es sowohl einen Makro-, als auch einen Supermakro-Modus. Ersterer ist für nähere Aufnahmen, in denen eine gewisse Tiefenunschärfe erzeugt werden soll gedacht, der Supermakromodus ist für extreme Nahaufnahmen konzipiert. Beide Modi funktionieren meistens tadellos. Der Supermakromodus glänzt sogar mit einer hervorragenden Nahgrenze von 5cm. Auf gut Deutsch: Man kann mit dem Objektiv fast in dem Aufnahmeobjekt hängen und bekommt trotzdem meistens ein scharfes Bild. Und da wären wir schon bei diesem kleinen Wort, dem meistens. denn von zeit zu zeit kommt es vor, dass die Kamera sich mehr auf den Hintergrund fixiert, als auf das eigentliche Objekt. Dies geschieht meiner Annahme nach meistens, wenn sich das Objekt außerhalb der Bildschirmmitte befindet. Die Lösung ist, das Objekt in die Mitte zu nehmen, scharf zu stellen, den Auslöser halb gedrückt halten und dann wieder die eigentliche Einstellung einnehmen. Das kann bei einem beweglichen Objekt, wie einem Käfer durchaus zur Falle werden, denn dann kann der schöne Fotomoment schon vorbei sein, schade.

Da die S3200 HD-Filme in 720p-Qualitär aufnehmen kann, soll auch dieser Aspekt nicht unbeachtet bleiben. Das Erste, was auffällt ist, dass die Filme zeitlich begrenzt sind, sowohl durch die Kamera selber, als auch durch den Speicherplatz. HD-Filme fressen eine ganze Menge an Kapazitär, daher Vorsicht, wenn man Filmen und Bilder schießen will.
Die Qualität der Clips kann sich allerdings sehen lassen. Solange man die Kamerahand ruhig hält ergibt sich fast immer ein schöner Clip, der auch auf großen Bildschirmen wiedergegeben werden kann, ohne dass man die Pixel an einer Hand abzählen kann.

Technisch ist die Fujifilm sowohl mit einem LCD-Bildschirm, wie auch einem elektronischen Sucher ausgestattet. Beide sind nicht der neuste Schrei der Technik, aber sie erfüllen ihren Zweck zufriedenstellend. Der Sucher weist einen kleinen Rotstich auf, besonders bei sehr hellen Szenerien. Die Umstellung von Bildschirm zu Sucher oder umgekehrt erfolgt über einen kleinen Knopf rechts neben dem Sucher.

Der Zoom ist mit einer 24x optischen Vergößerung für beinahe jeden Hobbyfotografen (an die sich diese Kamera ja richtet) vollkommen ausreichend. Bei voller Vergrößerung ist ein verwacklungsfreises Foto meiner Meinung nach nicht ohne Stativ möglich, das ist aber ganz normal und kein Kritikpunkt.

Ist es mal dunkler tritt bekanntlich der Blitz in das Augenmerk des Nutzers. Diesen kann man verschieden stark einstellen. Hier gibt es nicht viel zu sagen, der Blitz funktioniert gut und erfüllt seine Aufgabe ausreichend.

Bildqualität

Überlegt man über den Kauf einer Kamera, sollte man immer überlegen, was man denn haben möchte, eine Digitalkamera, die für den Laien gute Fotos macht und günstig ist, oder eine professionelle Kamera, mit denen druckreife Aufnahmen gelingen, die aber dafür ein Vielfaches kosten.
Die Finepix S3200 fällt in das Spektrum der einfacheren Digitalkameras. Der Preis ist mit unter 200€ durchaus niedrig. Leider schlägt sich dies auch in der Bildqualitär nieder. Die Fuji besitzt eine recht kleinen Chip, ähnlich einer "normalen" Digitalkamera, dadurch ergibt sich eine kleinere Fläche, auf der Informationen verarbeitet werden können.

Bei dunklen Szenen ist dies durch ein teilweise starkes Bildrauschen (besonders im Automatikmodus und bei kurzen Belichtungszeiten) zu bemerken.
Möchte man rauscharme Bilder muss die Belichtungszeit möglichst hoch und der ISO-Wert, der mit ISO 64 - ISO 6400 bei sehr niedriger Auflösung sehr variabel und damit gut anpassbar ist, möglichst niedrig eingestellt werden.
Bei Senerien mit unterschiedlicher Helligkeit zeigt sich leider manchmal ein schwammiges Erscheinungsbild. Das heißt, dass die einzelnen Pixel bei näherer Betrachtung zu verschwimmen scheinen. Dies sind beides unschöne erscheinungen, aber wie bereits gesagt, auf den kleinen Chip zurückzuführen, der die aufgefangenen Daten verarbeitet.

Zuverlässigkeit

Die Zuverlässigkeit ist eines der wichtigsten Themen, die man vor einem Kauf einer Kamera durchgehen sollte, denn niemand mag es, wenn er etwas fotografieren möchte und die Kamera ist nicht einsatzfähig oder verweigert den Dienst.

Bei der Finepix S3200 kann man das nicht behaupten. Sie ist schnell einsatzfähig und dank der AA-Batterien/Akkus leicht mit Energie zu versorgen.
Alkali-Batterien halten für ca. 200 Bilder, Ni-MH-Akkus für ca. 250-300 und Lithium-Batterien für ca. 400 Aufnahmen. Der Hersteller verspricht höhere Leistungen, diese sind allerdings auf energiesparende Einstellungen ausgelegt und fotografieren ohne Blitz und daher nicht ernst zu nehmen. Stellt man viel an den Einstellungen herum ist die Anzahl der möglichen Aufnahmen mit einer Batteriefüllung selbstverständlich niedriger, außerdem verbraucht der Automatikmodus mehr Strom, als eine manuelle Einstellung.

Hervorzuheben ist die meiner Meinung nach hervorragende Robustheit der Kamera. Sowohl bei -15°C, als auch bei 32°C leistet sie hervorragende Dienste.

Durch das geringe Gewicht nimmt man die S3200 gerne übeall mit hin, wo es potentiell gute Szenerien zum Fotografieren gibt.

Fazit

Nimmt man diese ganzen Erfahrungen zusammen, darf ich behaupten, dass sie Kamera für den niedrigen Preis äußerst gut arbeitet und auch meist schöne fotos macht. Dass sie hinter Topmodellen von Nikon oder anderen großen Herstellern hinterhinkt ist hoffentlich zu verstehen. Für 170€ gibt es eben keine Profi-Kamera.

Die Kamera bekommt von mir 4 von 5 Sternen, da sie die eine oder andere kleine Macke hat, die zwar nicht wesentlich ins Gewicht fallen, aber in bestimmten Situationen den Fotografierfluss stören können, sie aber auf der anderen Seite durch oft schöne Bilder und eine einfache Bedienung glänzt.

Für den Hobbyfotografen, der sowohl starken Zoom, als auch eine gute Nahaufnahmegrenze benötigt, kann ich die Fujifilm FinePix S3200 guten Gewissens empfehlen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
FramusDiablo

FramusDiablo

01.07.2012 13:39

SH von mir... ich wünsche noch einen schönen Sonntag... glg.

jaros

jaros

01.07.2012 10:44

bh

debbi87

debbi87

01.07.2012 10:26

Fuji ist nicht ganz so meins. SH UND LG :)

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