Fuji S5000 vs Minolta Z1
13.12.2003 (16.12.2003)
Pro:
günstig, recht klein, sehr gute Bilqualität
Kontra:
keine Komprimierungsmöglichkeiten
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 alderhase
Über sich:
Mitglied seit:13.12.2003
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Einführung: Ich habe die Kamera nun schon ca einen Monat und bin total zufrieden. Die technischen Details schenke ich mir hier, die kann sich jeder unter www.Digitalkamera.de ansehen. Hier will ich viel mehr auf meine Erfahrungen mit dieser Kamera zurückgreifen.
Qual der Wahl: Als ich vor ca 6 Wochen eine neue Kamera suchte hatte ich nach zahlreichen Testberichten die Wahl auf 4 Kameras beschränkt, Fuji S5000 und S602, sowie Minolta Zi und A1. Die Minolta A1 war schnell aus dem Rennen, da sie mir zu teuer wahr und auch der Zoombereich war mir nicht genug. Die Fuji S602 war vom Preis her zwar gut aber die Größe der Kamera, sowie der Zoombereich sprachen nicht für mich. Also Fuji S5000 oder Minolta Z1 ? Beide Kameras also im Photoladen vorlegen lassen und erstmal getestet. Optisch ganz klar vorne, Fuji S5000, die sticht sofort ins Auge und hat mich von Anfang an in ihrem Banne. Die Minolta sieht da schon etwas merkwürdig aus und hat mir optisch überhaupt nicht zugesagt. Allerdings jeder Händler empfahl mir die Minolta Z1 aufgrund dem tollen Objektiv und der Technik...Minolta, der Name sagt schon alles. Ich hab mich dann aber doch für die Fuji S5000 entschieden, da ich erstens ein gutes Angebot gefunden hatte (370 Euro) und außerdem mir die Optik der Kamera einfach super gefallen hat. Die Technischen Eigenschaften waren sowieso bei beiden Kameras fast identisch.
Erster Kontakt: Also, erst mal Heim und das Ding ausgepackt. Akkus rein und eingeschaltet. Der Zoom fährt sehr zügig aus und die Kamera ist im nu einsatzbereit. Wer sich ein wenig mit Kameras auskennt, kann sich den Blick in die Bedienungsanleitung schenken. Alles ist klar und deutlich angeordnet und mit Symbolen gekennzeichnet. Durch ausprobieren kann man schnell alle Funktionen kennenlernen...bei mangelender Kenntnis hilft die Bedienungsanleitung die sehr gut zu verstehen ist. Die ersten Bilder habe ich dann erstmal nur im Automatikmodus gemacht und war von der Bildqualität begeistert, alles Scharf und tolle Farben....so kann man also gleich drauf los knipsen auch wenn man keine oder nur wenig Ahnung vom photographieren hat. So gut wie jedes Bild gelingt...bei meiner alten Kamera war ich schon froh, wenn 40% der Aufnahmen gut waren, bei der Fuji sind es jetzt bestimmt 99%....so macht fotographieren Spaß. Der Zoom arbeitet flott und man kann auch ohne Stativ weit enfernte Objekte mit etwas übung gut festhalten.
Fuji S5000 vs Minolta Z1
Ich hatte das Glück das ein Bekannter sich die Minolta Z1 gekauft hatte, so konnte ich direkt ein Vergleich ziehen. Das Sucherbild (110000 Pixel) ist bei der Fuji, im vergleich zur Minolta, etwas krieseliger...aber das stört fast garnicht....mich zumindestens überhaupt nicht (hatte vorher nur einen Sucher mit 50000 Pixel), man erkennt trotzdem alles und hat nicht das Gefühl, dass das Sucherbild verzerrt oder unscharf wirkt.
Die Minolta ist in Sachen Videoaufnahmen klar vorne (VGA-Modus), die Fuji liefert zwar auch sehr gute Videofilme mit Ton, wirkt aber bei vollem (ganzer Bildschirm) Videobilb etwas pixelig. Die Bildqualität, besonders bei starken Sonnenschein sowie starker Wolkenbildung, ist bei der Fuji besser. Bei der Minolta ist das Bild (im Automatikmodus) oft zu hell und die Farben wirken dann etwas blas.
Die Auslösezeiten liegen bei beiden Kameras sehr eng aneinander, allerdings besitzt die Fuji einen tollen Serienbildmodus der wirklich spaß macht. Auch das Auslösen sprich für die Fuji. Hat man bei der Minolta das Gefühl beim Auslösen eine Billigkamera zu betätigen, so kommt bei der Fuji echtes Spiegelreflex (SLR) feeling auf. Das Geräusch beim Auslösen der Fuji wird zwar als Tondatei wiedergegeben, das hört sich aber so echt an, das man glaubt eine SLR in der Hand zu haben.
Nachtaufnahmen sind mit beiden Kameras möglich...allerdings empfehle ich hier nicht die Automatik zu benutzen, zwar liefert die auch bei dunklen Lichtverhältnisen gute Bilder, aber manuel kann man hier bestimmt mehr rausholen. Hier bin ich aber noch beim ausprobieren. Die Minolta holt hier etwas mehr aus der Automatik herraus. Die Verarbeitung sprich eindeutig für die Fuji. Wie sie in der Hand liegt...unglaublich, Bedienung und Verarbeitung der Fuji lassen die Minolta alt aussehen.
Außerdem erhält man bei der Fuji einen Sonnenschutz als Standartzubehör, der auch gleich als Aufsatz für Filter oder Objektive dient ( 55mm ). Bei der Minolta muß man den erst kaufen. Außerdem ist die Fuji für eine Superzoomkamer recht klein und passt sogar noch in die Jackentasche. Das einzigste was mich an der Fuji stört ist das fehlen von Komprissionsstufen....so kann man leider nicht die Bilderanzahl erhöhen....mann kann nur zwischen den Auflösungen wählen. Bei einer 64MB Karte sind das aber immer noch bei einer Auflösung von 2 Millionen Pixeln ca 130 Bilder.
Fazit Auf jeden Fall war meine Wahl genau Richtig für mich. Ich bin rundum zufrieden mit der Kamera und ich kann sie nur jedem empfehlen. Die Minolta hat zwar auch ihre Vorteile (z.B. Videomodus), hat mich aber aufgrund des Aussehens und der Bildqualität nicht "so" überzeugt, allerdings habe ich sie selbst auch nicht so richtig getestet. Ich denke mit beiden Kameras kann man sehr gute Bilder machen, man muß sich halt erst etwas eingewöhnen.
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13.12.2003 09:18
ein sehr guter einstiegsbericht wo ich dir noch ein *sh gebe aber bitte gliedere deinen bericht noch, damit er übersichtlicher wird. lg katja
13.12.2003 01:30
Hmmm... ein wenig mehr Struktur würde dir bestimmt zu einem sh verhelfen. :)