Nach langen Überlegen habe ich mich entschieden, für die 120 Swap's von Esso die Kamera von Fujifilm zu kaufen, Trotz der hohen Zuzahlung von 119,90 Euro, was für eine 1,3 Megapixel Kamera eigendlich viel zu viel ist. Es gibt mittlerweile 3,1 Megapixel Kameras für fast das selbe Geld.
Trotdem ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von nfcev über Fujifilm MV-1 Digitalkamera 17.07.2003
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
sehr gut
Ausstattung
sehr gut
Bildqualität
befriedigend
Akkulaufzeit
ok
Bedienung
gut
Pro:
klein und elegant
Kontra:
(nur) 1,3 Megapixel, teuer, nur über ESSO - Swap's
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nach langen Überlegen habe ich mich entschieden, für die 120 Swap's von Esso die Kamera von Fujifilm zu kaufen, Trotz der hohen Zuzahlung von 119,90 Euro, was für eine 1,3 Megapixel Kamera eigendlich viel zu viel ist. Es gibt mittlerweile 3,1 Megapixel Kameras für fast das selbe Geld. Trotdem habe ich den Kauf (bis jetzt) nicht bereut. Meine "alte Digitale" hatte auch nur 1.3 Megapixel, war allerdings grösser, klobiger und nicht so elegant. Und nachdem ich mir einige digitale Fotos habe entwickeln lassen, frage ich mich: Wozu mehr als 1,3 Megapixel. Vielleicht für Profi-Fotografen. Die Bilder (9x13) sind für mich nicht von normalen Fotos kaum zu unterscheiden.
Nun aber wieder zur Fujifilm MV-1: Positive Überaschung nach dem öffnen der Verpackung: Batterien, PC-Kabel (USB) und ein Videokabel sind im Lieferumfang enthalten. Ebenso eine schützende Tasche in der die elegante Kamera aufbewahrt werden kann. negative Eindruck nach dem öffnen des aufklappbaren Bildschirmes: grosse Klappe und nichts dahinter (ausser ein kleiner Bildschirm). Dieser ist gerade mal zum "anvisieren" ausreichend
Nach dem Einlegen der Batterien die ersten Schnappschüsse (ein flüchtigerr Blick in die Kurzanleitung reicht für die Bedienung in der Regel aus).Bei Innenaufnahmen tut sich die Kamera schwer - Bilder zu dunkel. Mit einer manuellenn Feineinstellung sollten sich aber auch hier akzeptable Fotos machen lassen. Bei vernünftigen Licht sind die Fotos entsprechend besser.
Aber Fotos machen ist nicht alles: mit der Kamera kann man auch kleine Filme aufnehmen: über eine Minute mit dem eingebauten 4 MB Speicher. Mit einer 128 MB Einsteckkarte sollten es um die 30 Minuten werden. (Die Anschaffung einer Speicherkarte wird also mein nächster Deal werden). Bei Nahaufnahmen verwackel das Bild immer wieder. Mitschuld hat da natürlich auch der schon erwähnte kleine Bildschirm. Aber wer noch nicht viel mit digitalen Kameras zu tun hatte, wird sich über die Spielereien der MV-1 freuen. Zusätzlich lassen sich auch noch Sprachnotizen aufzeichnen. Für mich ist dieses Extra aber weniger von Bedeutung.
Der Verbindung zu meinem PC (Windows XP) klappte ohne Probleme und ohne Anleitung. Die mitgelieferte Software ist miserabel, aber auch nicht nötig. Die Fujifilm MV-1 funktionierte als Web-Cam und an die Bilder und Filme kam man wie bei einem Wechseldatenträger.
Fazit: eine gute und für den Normalfotografen ausreichende Kamera mit diversen Spielereien. Leider nur bei Esso erhältlich. Und 120 Swap's (1200 Liter Kraftstoff)und 119,90 Euro Zuzahlung sind da auch noch ein ganz schöner Happen. Soll aber jeder selber entscheiden,, ob er die Swap's nicht lieber gegen die Uhr eintauscht (ohne Zuzahlung).