Sie sind häufig unterwegs? Reisen von Ort zu Ort, von einem Meeting zum nächsten? Dann ist die ESPRIMO Mobile U Serie für Sie genau der richtige Reisebegleiter. Das kleine, solide... mehr
U9215 FSC-Teilenummer: 6070B0280201 Original - New - BOTTOM CASE ASSEMBLY Fujitsu-Siemens Esprimo Mobile U9210 Esprimo Mobile U9215 FSC-partnumber: 6070B0280201
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Erfahrungsbericht von Eierkuchen70 über Fujitsu ESPRIMO Mobile U9210 10.06.2009
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
sehr gut
Akkulaufzeit
sehr lang
Kontraste
ausgezeichnet
Festplatten-Kapazität
groß
Bedienung/Ergonomie
ausgezeichnet
Software-Ausstattung
gut
Pro:
Preis, Verarbeitung, Ausstattung, Leistung
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Heute geht es wieder mal um was Technisches. Mein Chef hatte vor einigen Wochen wieder mal ein paar Cent übrig und so kam es dann, dass ich ein neues Notebook zum programmieren unserer SPS Bausteine bekam. Natürlich sollte es was recht Kleines, Leichtes und auch Handliches sein.
So fiel nach kurzer Suche im Internet meine Wahl auf ein Rechnersystem von Fujitsu. Es hörte auf den niedlichen Namen Esprimo und hatte das Kürzel U9210 im Anhang.
Ich bestellte das Rechnersystem direkt aus dem Vertrieb und hatte so die Möglichkeit mir die einzelnen Bauteile frei zu wählen und so das System auf meine Ansprüche an zu passen. Als Betriebssystem entschied ich mich für Windows XP
So was ist möglich beim Esprimo und was steckt in meinem. ------------------------------------------------------------------------
Prozessor
Hier fällt die Entscheidung echt schwer, ganze 6 Prozessoren stehen zur Auswahl. Der langsamste ist ein Intel Celeron 585 mit 2,16 GHz und das Flakschiff ist ein Intel Core 2 Duo T9600 mit gigantischen 2,8 GHz.( weitere Prozessoren Intel Core 2 P8600, P8700, T9400 und T9550 ) Ich entschied mich für die gute Mitte um den Geldbeutel vom Chef zu schonen und orderte einen Core 2 Duo T9400 mit 2,53 GHz.
Arbeitsspeicher
Hier standen zwei Module zur Auswahl entweder 1 GB oder 2 GB DDR3 mit 1066MHz. Da das Bord zwei Stecklätze besitzt sind so 2 bis 4 GB möglich. Da ein normales Windows XP genauso wie Vista so oder so nur 3GB verwalten kann, ließ ich einen 1GB und einen 2 GB einbauen. Ich hätte mich aber auch für ein teureres Betriebssystem mit 64 Bit entscheiden können, für meine Zwecke waren aber 3 GB voll und ganz ausreichend.
Festplatten
Hier standen 4 Speichermodule zur Auswahl zu einem drei 160GB Platten, die sich nur in der Geschwindigkeit unterschieden ein FDE und zwei SATA Systeme sowie eine große 320 GB SATA Platte. Ich entschied mich für die schnellste 160 GB Festplatte, da man im betrieblichen Gebrauch nicht so viel große Daten zu speicher hat, sondern ehr auf schnelle Zugriffe zurückgreifen möchte.
DVD Laufwerk
Hier verbaut Fujitsu ein DVD Laufwerk was keine Fragen offen läst. Es unterstützt DVD R und auch RW im Plus und Minusformat, des weiteren kann es mit DL Format sowie mir RAM Format lesen und schreiben.
Akku
Der Akku war eigentlich einer der Hauptgründe, dass ich mich für das Gerät entschieden habe. Da hat sich Fujitsu mal richtig was einfallen lassen. Im Normalfall ist das Gerät mit einem Akku ausgerüstet. Hierbei handelt es sich um einen Lithium Ionen Akku mit 6 Zellen und einer Speicherkapazität von 5200mAh. Es besteht aber nun noch die Möglichkeit optional einen zweiten, etwas kleineren Akku nachzurüsten, was ich natürlich auch gleich mit bestellte. Das ist dann ein zweiter Lithium Ionen Akku, ebenfalls mit 6 Zellen und einer Kapazität von nochmals 3800mAh. Die Laufzeit, die mit dem ersten Akku schon bei etwa 6 Stunden liegt, erhöht sich so auf gigantische 10 Stunden Arbeitzeit. Ob die Werksangaben wirklich stimmten, ich wollte mich überraschen lassen.
Sonstige Daten zum Gehäuse, Board und Co.
Maße: 300 x 229 x 36,5 mm Gewicht: laut Hersteller 1,95 kg, durch den zusätzlichen Akku schätze ich es auf knapp 2,5 kg
Chipsatz: Intel 45GM, ICH 9-M Bios: basiert auf Phoenix Trusted Core Notebook Speicherplätze: 2 Dimm (DDR3) Unterstützt bis 4MB, soll aber auch noch mit zukünftigen 8GB zu Recht kommen.
Schnittstellen: 1x Speicherkartensteckplatz (SD/MMC/MS/MSpro/XD), 1x ExpressCard Steckplatz, 1x SIM Kartensteckplatz, optional bei mir aber nicht eingebaut ein Modem RJ-11, 3x USB 2.0, davon 2 mal USB2.0 und ein eSATA und USB Port, 1x VGA, 1x Ethernet RJ-45, einen DC-Eingang, jeweils einen Audio Ein sowie Ausgang, 2 interne Mikrofone, einen Docking Anschluss für Port Replikator sowie einen Netzwerkanschluss 10/100/1000 Mbit Intel 82567 LF.
Antennen: Der Rechner verfügt zu einem über ein WLAN System, hierzu sind 3 Dual Band WLAN Antennen im Gehäuse eingelassen. Es ist aber auch möglich den Rechner über einen UMTS Anschluss zu betreiben. Hierzu hat Fujitsu auch noch 2 UMTS Antennen verbaut.
Multimedia und Grafik: Einen Spiele Freak wird diese Sache bestimmt nicht vom Hocker reißen. Das Notebook ist mit seinem nur 12,1 Zoll großen Bildschirm einfach zu klein. Im Gegenzug ist es aber äußerst handlich. Man kann eben nicht alles haben. Wie man sich schon denken kann, ist die Soundkarte natürlich schon auf dem Board. Verbaut wurde hier eine Realtek ALC262. Sie befeuert die zwei eingebauten Lautsprecher und kann mit den zwei eingebauten Mikrofonen und der eingebauten Konferenzkamera mit 1,3 Megapixeln im VGA Format, schnell und einfach so manche Videokonferenz ins Leben rufen. Der 12,1 Zoll TFT Monitor hat eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Den Bildschirm befeuert die Grafikkarte namens Mobile Intel GMA 4500M HD. Da das kleine Display keine große Auflösung unterstützt läst sich natürlich auch extern ein Monitor anschließen. Dieser kann man dank Grafik Chip mit einer Auflösung von 1920 x 1200 in True Color Qualität mit 60 Hz arbeiten.
Preis
Da unser Chefchen ja Technik in rauen Menge bestellt ist es wohl klar, dass man da einen guten Preis bekommt. Summa Summarum waren für das Rechensystem knapp 900 € fällig. Das war natürlich inklusive Betriebssystem. Ich orderte ein Windows XP mit dem arbeitet es sich einfach am besten, dass verspielte Vista ist ehr was für den Heimgebrauch oder für welche die viel Zeit haben.
Im Einsatz
Der Rechner steht hauptsächlich in meinem Büro, oder sollte ich es doch lieber Werkstatt nennen. Ich brauche ihn als Zweitrechner um mal schnell Daten aus SPS Bausteinen auszulesen, neue Programme einzuspielen oder auch Maschinenparameter vor Ort an den Anlagen abzufragen. Hier macht es sich echt von Vorteil, wenn man nicht einen immensen Elektronikklumpen mitzuschleppen hat. Der kleine Esprimo ist da genau das richtige. Schnell verschwindet der Rechner in meiner Werkzeugtasche. Genau so schnell ist er auch wieder im Einsatz. Die Tastatur macht einen super Eindruck hier machtes echt Spaß drauf los zu klimpern. Das Mouse Pad ist auch sehr leicht zu bedienen, auch wenn ich mich immer sträube damit zu arbeiten. Wo es nur geht kommt bei mir meine kleine USB Funkmaus zum Einsatz. Über all ist dies aber nicht möglich.
Das Display ist mit seinen 12,1 Zoll wirklich winzig. Für meinen Gebrauch aber echt ausreichend. Ich arbeite entweder mit einer betriebsinternen Software oder mit Office Programmen Word und Exel. Hierzu ist die grafische Darstellung voll ausreichend. Wenn es mal etwas größeres sein soll, wird es so wie so erst auf dem großen Rechner erstellt und nur zur Übertragung auf die Maschinengeräte zuvor auf das Esprimo kopiert. Für diese Zwecke ist auch die Festplatte von 160GB schier gigantisch. Im Grunde komme ich kaum über 20 GB belegten Speicherplatz. MP3 oder gar Bilder wird der Kleine wohl nie zu Gesicht bekommen.
Ein paar Worte zum Netzwerk. Im Großen und Ganzen wird der Rechner zur Übertragung von Daten im Betrieb mit einem Kabel angestöpselt. So erfolgt ein Datenaustausch fast ausschließlich über die eingebaute Netzwerkkarte. Das UMTS System ist bis dato noch unbenutzt. Ein paar mal hab ich den Rechner aber auch schon über das WLAN Netzwerk betrieben und zwar, wenn ich mal ein paar eilige Zugriffe von zu Hause machen musste. Hier kam dann der Rechner in meinem Heimnetzwerk zum Einsatz um auf unseren Betriebsserver zu zugreifen.
Akku Laufzeiten
Der Akku sollte laut Werk wenn er mit zwei Akkus bestückt ist bis zu 10 Stunden halten. Wer mich kennt der wird es sich schon denken können, so was teste ich natürlich auf Herz und Nieren. Und siehe da ich hab es geschafft. Der Rechner schaffte es etwas über 10 Stunden bis er automatisch herunter fuhr. Fragt aber bitte nicht wie, lach lach. Da habe ich bei den Energieeinstellungen richtig gezaubert. Der Bildschirm war so dunkel, dass ich eine Lampe brauchte um etwas zu erkennen. Ich klemmte ihn am späten Abend zur Datenaufzeichnung an eine Maschine und ließ ihn über Nacht an. Als ich am morgen wieder zur Arbeit kam verabschiedete sich der Rechner kurz danach mit dem Windows Warnten und schaltete in der Sicherheitsmodus. Ich muss zugeben, der Akku könnte 10 Stunden halten, wenn ich aber normal arbeiten will und auch eine ordentliche Bildschirm Helligkeit einstelle sind 10 Stunden Arbeit mit dem Rechner reine Utopie. Bis zu 6 Stunden ordentliches Arbeiten sind aber auf jeden Fall machbar.
Fazit
Ich bin echt begeistert, für Büroanwendungen, in mobilem Einsatz ist der kleine Esprimo echt super. Ein absoluter Clou ist natürlich auch der Einbau eines zweiten Akkus. Hier schafft man es auf fast 10 Stunden ohne Netzbetrieb und Ladezwang. Das macht ihn genau wie seine geringen Abmessungen für alle interessant, die viel auf reisen sind und immer wieder mal über längere Dauer ohne Netzstrom auskommen müssen. Dank UMTS Modem ist man aber auch da kabellos immer online wenn man es braucht. Ich kann das Notebook nur weiter empfehlen. Gute Qualität, darauf kann man sich bei Produkten von Fujitsu eigentlich verlassen. So gibt es für das Notebook 5 Punkte.
Für gewisse Leistungsschwächen ziehe ich hier aber keine Punkte ein, da wenn man ein richtig leistungsstarkes Notebook haben will, sollte man sich auch was anderes suchen, für meinen Einsatz ist es einfach perfekt.
Ich bedanke mich für eure Lesungen und freue mich über jede Bewertung und eure Kommentare dazu.