Erfahrungsbericht über

Fujitsu SCALEOVIEW C19-3

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Fujitsu SCALEOVIEW C19-3

 

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Der SCALEOVIEW C19-3 - ein TFT zum verlieben!

5  27.07.2005

Pro:
günstig, großer Betrachtungswinkel, voll spielegeeignet, 3 Jahre Garantie

Kontra:
begrenztes Angebot (Penny), kein DVI - Ausgang, nicht höhenverstellbar

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Kontraste

Bedienung/Ergonomie

Verarbeitung

Support/Service

Stromverbrauch:

mehr


X2005

Über sich: Zurück aus der Sommerpause!!! Boah, ward ihr fleißig! Mein Mail-Postkasten ist übervoll...nun erstma...

Mitglied seit:05.05.2005

Erfahrungsberichte:178

Vertrauende:63

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 48 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Was hab ich da in der Werbung gelesen! Ein 19"-TFT-Monitor für gerade einmal 269 €! Wow! Wo dieses Angebot stand? Natürlich, bei einem Discounter, der den Namen Penny trägt. Am 4. Juli, im Übrigen der Unabhängigkeitstag der USA, war es dann soweit: 5 Minuten nach Ladenöffnung stand ich im Markt und schon kurze Zeit später hielt ich den "Fujitsu Siemens SCALEOVIEW C19-3" in meinem Händen…na gut, es war nur die Verpackung, aber immerhin! ;)

\ Verpackung und Inhalt \

Die Verpackung des Monitors ist nicht spektakulär. Der Flachmann wird in einem schlanken, braunen, tragbaren Karton geliefert. Auf der Vor- und Rückseite seht "Monitor" und der "Fujitsu Siemens"-Schriftzug.

Der Inhalt setzt sich zusammen aus dem Monitor selbst, der gut verpackt in Styropor sitzt und zusätzlich von einer Plastikfolie geschützt ist, ein Garantieheft, in dem auf 11 verschiedenen Sprachen erklärt wird, was unter den Garantiefall fällt und was nicht und ein 12 Seiten fassendes Benutzerhandbuch in Deutsch. Wer will, kann sich natürlich auch eine der anderen 10 Sprachen aussuchen.

\ Der Monitor \

Der Monitor selbst ist ganz in Silber gehalten, auch der Standfuß. Dieser ist abnehmbar, kreisrund und sieht sehr schnittig aus. Die Stütze des Monitors mündet weich auslaufend in den hinteren Teil des Fußes hinein. Unten links auf dem Bildschirm steht das "Fujitsu-Siemens"-Zeichen in Schwarz-Weiß. Der Scaleoview C19-3 ist strahlungsarm nach der TCO '03. Die Kabel für Strom- und VGA-Anschluss sind schwarz und ca. 2 m lang. Das Netzteil ist in den Monitor integriert, die Erwärmung des Bildschirms bleibt aber voll im grünen Bereich.

\ Die technischen Daten \

Allgemeines:
- Name: Fujitsu Siemens Scaleoview C19-3
- Größe: 19 Zoll
- Reaktionszeit: 12 ms (spielegeeignet)
- Kontrast: 600:1
- Helligkeit: 250 cd/qm
- maximale Auflösung: 1280x1024 Pixel
- Betrachtungswinkel: horizontal 140°, vertikal 130°

Maße und Gewichte:
- 48 cm Bildschirmdiagonale
- Punktabstand: 0,294 mm
- Bildgröße: 376 mm x 301 mm
- Abmessungen incl. Fuß: 426 mm x 416 mm x 210 mm
- Gewicht: 4,8 kg

elektrische Kennwerte:
- Video: analog, 75 Ω
- Synchronisation: separate Sync., TTL
- Horizontalfrequenz: 30 kHz…80 kHz (Multi-Scan)
- Bildwiederholfrequenz: 60 Hz…75 Hz
- maximale Pixelrate: 135 MHz
- Spannungsversorgung: automatisch umschaltend, 100V - 240V, 50Hz - 60Hz, 1,0A max.
- Gesamtleistungsaufnahme: < 60 W
< 3 W im Energiesparmodus (Standby-Modus, Suspend-Modus,
OFF-Modus)

Umgebungsbedingungen:
- Klimaklasse 3K2, DIN IE C 721
- Betriebsbereich: 5°C…35°C
- Luftfeuchtigkeit: 20%...85%

\ Anschlüsse \

Der Monitor verfügt leider nur über den normalen VGA-Ausgang. Er besitzt keinen (zusätzlichen) DVI-Ausgang. Ein DVI-Ausgang überträgt die Daten vom Rechner zum Monitor digital, so treten keine Störsignale mehr auf.

\ Fehlerhafte Bildpunkte \

Laut der internationalen Norm ISO 13406-2 (Klasse II) dürfen bei einem TFT-Monitor maximal 25 Bildpunkte fehlerhaft sein (diese 25 Bildpunkte setzen sich zusammen aus 6 Bildelementen und zusätzlich 7 Bildpunkten). Das klingt viel, ist es aber nicht, bedenkt man folgende Aufgabe:
Ein 19"-Flachbildschirm mit der Auflösung 1280x1024 hat 1280x1024=1310720 Bildelemente (Pixel). Jedes Bildelement besteht aus 3 Bildpunkten (Rot, Grün und Blau), sodass sich fast 4 Millionen Bildpunkte (Subpixel / Dots) ergeben. Rechnet man jetzt die fehlerhaften 25 Bildpunkte prozentual aus, kommt man auf stolze 0,00062% der gesamten Bildpunkte. Der Anteil der fehlerhaften Bildpunkte liegt also bei 0,00062%, also verschwindend gering. Über diesem Wert darf der Monitor dann umgetauscht werden.

\ Meinung \

Ich besitze den Monitor nun schon seit fast einem Monat und bin hochzufrieden damit. Ich hatte vorher einen 17"-Röhrenmonitor. Wenn man nun bedenkt, dass ein 19"-TFT-Monitor einem 21"-Röhrenmonitor entspricht, ist das schon eine ganz schöne Steigerung in Sachen "größer".

Der angesprochene fehlende DVI-Ausgang ist für mich nicht so wichtig. Einige Leute sagen, ein DVI-Ausgang verbessert die Bildqualität, andere sehen zwischen DVI und VGA keinen Unterschied. Letztlich muss das jeder selber wissen, ob er nun unbedingt einen DVI-Ausgang haben muss oder nicht. Man muss bei so einem Kampfpreis von 269 € nun mal Kompromisse eingehen.

Positiv zu bewerten sind die 12 ms Reaktionszeit (die Zeit, die ein Pixel benötigt, um von dunkel auf hell zu schalten und umgekehrt). Ich habe mit dem SCALEOVIEW schon alles gespielt, von Echtzeitsimulation bis Ego-Shooter und er macht alles mit, keine Schlieren.

Auch der weite Betrachtungswinkel ist fortschrittlich. Im Gegensatz zu früher können jetzt auch mehrere Personen den Bildschirm von nah betrachten, ohne das das Bild für die Außenbetrachter sehr dunkel wird oder eine Negativform annimmt. Nur bei sehr monotonen Hintergründen fällt auf, dass das Bild oben und unten etwas an Helligkeit abnimmt, bei der normalen Arbeit tritt dieser Effekt aber nicht hervor.

Der Bildschirm kann in seiner Neigung um -5° nach vorn und +30° nach hinten aus seiner senkrechten Stellung verstellt werden. Ich weiß nicht, ob das gut oder wenig ist, für mich reicht es auf alle Fälle. Höhenverstellbar ist der Monitor nicht und eine Wandhalterung habe ich auch nicht entdecken können…aber wer will seinen TFT schon irgendwo aufhängen? :)

Die Knöpfe für die Einstellungen am Monitor befinden sich unter der Monitorkante, also unsichtbar. Man sieht nur die Beschriftungen und das grüne Lämpchen, was dem Nutzer zeigt: "Ich bin an!" Ist der Monitor im Stand-by, wechselt das Grün in ein Orange.

Spitze sind auch 3 Jahre Vor-Ort-Austauschgarantie von Penny. So lange gewährt auch Fujitsu-Siemens die Lebensdauer für seinen TFT.

Über die Bildschärfe lässt sich sicherlich streiten, mein Freund meint, dass seiner besser sei, für mich ist er scharf genug. Er ist auf jeden Fall schärfer, als mein alter Röhrenmonitor.

Integrierte Lautsprecher besitzt der C19-3 nicht, die wären aber sicherlich auch unbrauchbar, da solche Lautsprecher kaum Leistung haben…und für Spiel-TFT's braucht man guten Sound.

Ein neues Feature, was ich bisher noch nicht kannte war, dass sich ein TFT-Monitor selbst justiert, dass heißt er passt Bildgröße, Farbe, Kontrast und Helligkeit selbst an. Dabei habe ich aber die Erfahrung machen müssen, dass er sich manchmal bei Spielen "ver-justiert" und das Bild etwas zu weit nach rechts oder links setzt, dann muss man selbst nachjustieren.

Apropos Einstellungen. Die gibt's mannigfaltig. Neben den herkömmlichen Einstellungen wie zum Beispiel Kontrast, Farbe, Helligkeit und horizontale und vertikale Bildposition, kann man zusätzlich eventuelle Bildstörungen beheben (brauchte ich noch nie, denn ich hatte bisher keine), eine Selbstjustierung des Bildschirms vornehmen, die Werkseinstellungen aktivieren und die Menüsprache ändern. Alle Optionen sind in einem Kreis angeordnet. Außerdem werden im Hauptmenü noch oberhalb die derzeitige Bildschirmauflösung und unterhalb die vertikale und horizontale Bildwiederholfrequenz angezeigt.

\ Fazit \

In diesen TFT-Monitor mit seinem riesigen "Fenster" kann man sich echt verlieben. Er stellt alle Spiele ohne Schlieren oder ähnliches dar, lässt einem DVD-Filme wie auf einer Kinoleinwand betrachten und sieht dazu noch richtig schmuck und elegant aus. Preislich ist er ein Schnäppchen, das sich zu kaufen lohnt. Nur der fehlende DVI-Ausgang wird wohl den einen oder anderen Käufer vom SCALEOVIEW C19-3 abhalten. Dem Rest bietet sich hier ein Markengerät mit einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis. Auch wenn es bei Penny keinen Monitor mehr geben wird, irgendwo wird er schon wieder auftauchen, da bin ich mir sicher!

Bilder von Fujitsu SCALEOVIEW C19-3
  • Fujitsu SCALEOVIEW C19-3 Bild 4155903 tb
  • Fujitsu SCALEOVIEW C19-3 Bild 4155904 tb
  • Fujitsu SCALEOVIEW C19-3 Bild 4155905 tb
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Fujitsu SCALEOVIEW C19-3 Bild 4155903 tb
19 Zoll TFT


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Trollsplitter

Trollsplitter

01.10.2005 21:39

Ein richtig cooler Bericht, zumal ich jetzt weiß, dass ich mir eben diesen Monitor wohl am Dienstag auch kaufen werde! Bei Komet für 229.-, das ist doch wunderbest...

Reiner1

Reiner1

22.09.2005 17:42

Ich habe einen 19Zöller TFT von Medion und bin sehr zufrieden. Da ich zwei Computer angeschlossen habe (analog und über DVI) kann ich Dir versichern, daß sich DVI lohnt (wenn die Grafikkarte einen entsprechenden Anschluß hat). Gruß Reiner

WirdSchon

WirdSchon

31.08.2005 16:02

Sehr informativer Bericht. Ich gebe allerdings zu Bedenken, dass nicht alleine die prozentuale Anteil bei der möglichen Anzahl an fehlerhaften Pixeln entscheidet. Der Ort der Pixel ist schon wichtig. Wenn man genau auf einen solchen Pixel sieht, weil er eben an wichtiger Position sitzt, so stört selbst ein einziger Pixel schon sehr.

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