Der PRIMERGY T850 genügt höchsten Leistungsansprüchen. Als Datenbankserver und zur Serverkonsolidierung ist er ideal in großen zentralisierten Rechenzentrumsumgebungen einsetzbar.... mehr
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Erfahrungsbericht von Michael_Jabs über Fujitsu PRIMERGY T850 21.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
Zuverlässigkeit
Software-Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Support/Service
ausgezeichnet
Pro:
schneller, kompakter Server
Kontra:
Nicht freigegeben für Windows 2003
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe ciao-Mitglieder,
dieses Mal möchte ich wieder einen Bericht über ein technisches Produkt vorstellen.
Es handelt sich um eines der neuesten Server-Produkte von Fujitsu-Siemens, die PRIMERGY T850.Wozu benötigen wir diese Rechner:
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Wir haben zwei dieser Rechnung mit Vollausstattung erworben. Es sollen SAP-Datenbankserver werben ( SQL2000 ) unter dem Betriebssystem Windows 2003 werden.
Technische Daten zum Server ( Stand: 30.04.2003 ):
2 hot-swap Netzteile ( 550 Watt bei 110V oder 1050 Watt bei 220V )
Es handelt sich bei diesem Rechner um ein Rackmodell, 19 Zoll, mit 4 Höheneinheiten.
Noch ein paar Daten zum Rechner:
Größe und Gewicht:
Höhe : 177 mm
Breite: 440 mm
Tiefe : 745 mm
Gewicht: max. 50kg
Raumbedingungen:
Temperatur: 10 - 35° rel. Luftfeuchtigkeit: 8 - 80%Diese ganzen Daten habe ich aus dem Handbuch entnommen.Unsere Rechnerkonfiguration: ############################
8 Prozessoren
32 GB Hauptspeicher
2 Festplatten 36 GB
2 Intel Dualport Server Adapter 100Mbit
1 SCSI Mylex AR 352 Controller
2 Emulex 9000 Fiber Channel ControllerErster Eindruck: ################Der Server macht ausgepackt einen sehr stabilen und kompakten Eindruck, wie eigentlich alle derzeitigen Modelle von Fujitsu-Siemens. Das Gehäuse ist überwiegend aus Metall, nur wenig Plastik wird verwendet. Neu an diesem Modell waren Transportgriffe. Das war sehr erleichternd um den Rechner in unser Installationslabor und anschließen in den Keller, wo sich unsere Systemräume befinden, zu befördern. Bevor man den Server ins Rack eingebaut müssen die Transportgriffe abgeschraubt werden. Das geht ohne Werkzeug. Ohnehin benötigt man für dieses Modell, außer zum Rackeinbau, keinerlei Werkzeug. Das Gehäuse lässt sich durch Hebel öffnen, die Lüfter können einfach per Handgriff entfernt werden, ebenso die Festplatten, Diskettenlaufwerk und DVD-ROM. Die CPU befinden sich nicht direkt auf dem Motherboard, sonder in "SMP Expansion Modules". Darunter kann man sich ein Box mit je 4 Prozessoren vorstellen. Da wie 8 Prozessoren haben, waren bei uns 2 von diesen Boxen eingebaut. Das zum Rechner dazugehörige Handbuch ist auf englisch.Erste Inbetriebnahme: #####################Damit der Server mit 8 Prozessoren läuft muss man die beiden Boxen miteinander verbinden. Das entsprechende Kabel liegt bei. Ebenso muss das Remote Service Board mit dem System Management Board verbunden werden / Hanbuch Seite 47ff ).
Dann nur noch Monitor, Maus und Tastatur angeschlossen und der Rechner konnte hochfahren. Der Server macht dabei einen Höllenlärm. Ist aber schließlich auch nicht für die gute Stube gedacht
Als erstes fiel auf, dass ,nicht wie gewöhnlich bei der PRIMERGY-Serie, das PhönixBios verwendet wird, sondern ein Bios von Adward. Dies ist etwas gewöhnungsbedürftig und im Handbuch hätte hierüber gerne etwas mehr stehen können. Acht Seiten hierfür sind zuwenig. Der Rechner fuhr mit 8 Prozessoren und 32 GB Hauptspeicher hoch, im nächsten Schritt haben wir das "HyperThreading" aktiviert und hatten anstelle der 8 16 Prozessoren.
Der Mylex AR352 gehört zu Fujitsu-Siemens zu den Standard-Kontrollern. Mühelos lässt sich mit ihm ein Raid installieren. Wir haben mit den beiden Festplatten ein Raid-1 aufgesetzt und dieses noch in 2 Partitionen unterteilt.
Die zwei lokalen Platten genügen für uns auch vollkommen, da unsere Datenbank-Server an externe Plattensubsysteme von EMC angeschlossen werden. Auf diesen Festplatten befinden sich dann auch die Datenbanken.Installation Betriebssystem: ###########################
Wie schön erwähnt wollten wir als Betriebssystem Windows 2003 installieren ( war nicht meine Idee, ich schwöre es ). Nachteil hiervon ist, dass es für viele Server und Hardwarekomponenten noch nicht freigegeben ist. Da ändert auch die gegenteilige Aussage mancher Vertriebsbeauftragten nichts dran !! Wir sollten es zu spüren bekommen.
Das Betriebsystem Windows 2003 ließ sich auch weitgehend installieren, aber nur bis zu dem Teil, wo die Installation nur auf einem Prozessor läuft. Danach blieb das System bei dem "Windows 2003"-Bildschirm stehen. Anschließend haben wir es mit Windows 2000 Advanced Server versucht. Auch hier blieben wir an der selben Stelle hängen.
Nur die Installation mit der beigefügten ServerStartCD hatte Erfolg. Allerdings gibt es diese noch nicht für Windows 2003 !
Wein Kollege kam auf die Idee, den Rechner mit Windows 2003, nur mit einem Prozessor zu starten. Und siehe da, der Rechner fuhr hoch. Das gleiche klappte auch mit 4 Prozessoren. Der Trick/Ursache lag in einer von Fujitsu-Siemens mitgelieferten HAL, die die von Microsoft ersetzt. Deshalb klappte auch die Installation über die ServerStartCD.
Der FSC-Support reagierte aber sehr schnell und lieferte uns eine HAL für Windows 2003. Allerdings auf eigene Gefahr, da Windows 2003 halt noch nicht freigegeben war. Aber es klappte einwandfrei. Nachdem diese eingespielt war, fuhr der Rechner auch Windows 2003 mit 8 bzw. 16 Prozessoren hoch.
Einbau ins Rack: ################
Bei diesem Rechnertyp handelt es sich um ein Rackmodell und zwar für ein 19 Zoll-Rack.
Der Einbau war eine Katastrophe. Die Anleitung im Handbuch ist falsch!! Es werden teilweise andere Schraubentypen verwendet, die nicht mitgeliefert worden sind. Wir hatten Glück, und es waren Mitarbeite von FSC dabei, die konnten das Elend live erleben. Glücklicherweise hatten wir geeignete Schrauben vorrätig.
Hier muss FSC reichlich nachbessern !!
Fazit : #######
Abgesehen vom Einbau ins Rack sind wir mit diesem Server sehr zufrieden. Und mit meinen gemachten Erfahrungen mit dem Support von FSC wird hier auch schnell nachgebessert.
Einen richtigen Lasttest konnten wir noch nicht fahren, da die Datenbank, die auf diesem Rechner laufen soll noch nicht installiert bzw. in Produktion ist. Nach Aussagen von Kollegen soll die Installation von SAP aber sehr schnell gegangen sein.
Ist die Produktion in vollem Gange werde ich diesen Bericht hierauf aktualisieren.
Beeindruckend war wie immer der Support von FSC, der wie immer sehr schnell war. Ein Grund mehr Server aus dieser Serie zu erwerben.
Dieser Server kostet ca. 70.000 EUR. Genauere Aussagen können nicht gemacht werden, weil FSC zu unterschiedlichen Vertragsbedingungen liefert.