Der beste Kriegsfilm aller Zeiten!" - Jay Scott, Toronto Glo
11.03.2009
Pro:
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Kontra:
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Empfehlenswert:
Ja
 nobody129
Über sich:
Mitglied seit:24.08.2008
Erfahrungsberichte:20
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 3 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Auch wenn Jay Scott der Ansicht ist Full Metal Jacket sei der beste "Kriegsfilm" aller Zeiten, denke ich es ist eher der beste "Antikriegsfilm" aller Zeiten. Stanley Kubrick zeigt den Menschen in diesem epischen Meisterwerk mit welcher Brutalität und Verachtung die amerikanischen Soldaten zu Marines ausgebildet werden. Er zeigt auf wie den Rekruten die Menschlichkeit ausgetrieben wird, bis sie zu dem - nach amerikanischen Maßstäben - perfekten Soldaten geworden sind. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung brüllt der Drill Seargent seine klare Meinung über die Rekruten. Besonders auf einen hat er es abgesehen - Privat Powler alias Leonard Laurens. Privat Powler ist fettleibig und etwas zurückgeblieben. Seine ganze Einheit muss unter ihm leiden und so kommt die Nacht, in der sie sich an ihm rächen, Sie fesseln und knebeln ihm am Bett und schlagen ihn mit Seifenstücken, die sie zuvor in Handtücher eingewickelt haben. Privat Powler hält den Druck nicht aus und begeht am Ende seiner Ausbildung Selbstmord. Die Hauptfiguren dieser Geschichte allerdings sind Joker (Matthew Modine), Animal Mother (Adam Baldwin), Gomer (Vincent D' Onofrio), Eightball (Dorian Harewood), Cowboy (Arliss Howard) und der Rest der Truppe die nach der Ausbildung in den Vietnam ziehen, um dort die Stadt Hue City einzunehmen. Die Hauptaufgabe Jokers ist es mit seinem Kollegen Rafterman ein Video zur Kriegsberichterstattung bei den Gefechten um die Stadt Hue City zu drehen. Die folgenden Szenen zeigen die volle Brutalität des Krieges. Die Truppe unter dem Kommando von Cowboy verläuft sich allerdings in der Stadt und kann keine Panzerunterstützung bekommen um wieder zu den anderen zurückzufinden. Sie müssen also versuchen sich alleine zu den anderen durchzuschlagen, doch ihr Weg führt geradewegs durch das Schussfeld eines Scharfschützen. Ein Zitat von Joker ganz am Ende des Filmes: "Meine Gedanken schweifen ab und ich denke an [...]. Ich Träume den Traum vom großen [...]. Ich bin so glücklich am Leben zu sein, ganz geblieben und bald fertig hier. Ich bin in einer Welt voll *Zensiert*, stimmt! Aber ich bin am Leben. Und ich hab keine Angst." Stanley Kubrick kritisiert mit diesem Spielfilm die Ausbildungsmethoden der USA. Er zeigt auf wie brutal und verachtungsvoll der Drill Seargent seine Rekruten schinden darf, bis sie tatsächlich zu Killermaschinen geworden sind. Killermaschinen die nur noch an zwei Dinge denken - Töten und Frauen. Aber er verfängt sich nicht in zuviel Kritik, sonder gestaltete die Dialoge mit ironischen Einlagen und viel Galgenhumor. Das lockert den Film ein wenig auf und lenkt ab von der eigentlich alptraumhaften Situation. Apropos Ironie Joker trägt übrigens einen Helm auf dem "Born to kill" steht und dazu eine Schutzweste mit einem aufgenähten Peace-zeichen. Aus diesen Gründen finde ich, dass der Film sehr gut gelungen ist und die momentane Situation in einer solchen Ausbildungsstätte genau so aufzeigt, wie man es sich eigentlich auch denkt, nämlich diskriminierend, brutal und absolut menschenverachtend... ich empfehle den Film für einen Abned mit ien paar Freunden. Für ein Date wäre er wohl nciht angebracht... Am Anfang ist der Film tatsächlich amüsant, aber er wird brutaler und ernster...
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. mfg nobody129
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 Micaela030
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Die Kategorie heißt DVD doch ich lese lediglich eine Handlungsbeschreibung des Filmes. Über die DVD verlierst du kein Wort