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Seit den Anfängen meines aquaristischen Hobbys begleitet mich die Fünfgürtelbarbe. Schon am Anfang hat mich dieser Fisch mit seiner schönen Färbung in seinen Bann gezogen. In meinem Anfangängerbecken fing ich damals mit 5 Exemplaren an, in meinem größeren Becken habe ich heute einen kleinen Schwarm von 15 Fischen.
Anders als die Sumatrabarbe (Rasbora tetrazona), die ähnlich ausschaut aber nur 4 Streifen besitzt, ist die Fünfgürtelbarbe (Rasbora pentazona) ein sehr ruhiger und friedlicher Schwarmfisch. Auch wenn er nicht allzu Schwimmfreudig ist, sollte man genügend Platz zur Verfügung haben. Meine 15 Exemplare tummeln sich mit anderen Fischarten in einem 260-Liter-Becken und haben noch genügend Schwimmraum. Für das Gesellschaftsbecken ist der Fisch ideal, da er andere Fische weder durch agressives Verhalten noch durch hektisches Schwimmen belästigt.
Im Aquarium hält er sich hauptsächlich in den mittleren Wasserschichten auf, beheimatet ist er ursprünglich im Südost-Asiatischen Raum. Ans Wasser stellt der normale aquaristische Ansprüche (bezogen auf tropische und asiatische Fische), d.h. eine Wassertemperatur von ca. 22-25°C, eine Härte von bis zu 10dGH und einen pH-Wert von ca. 6-7.
Das Aussehen, das mir an den Fischen so besonders gut gefällt, wird geprägt durch das leuchtende Orange als Grundfarbe, das zum Bauch hin etwas heller wird, und den fünf schwarzen Bändern, die sich jeweils senkrecht in etwa gleichen Abständen über den Körper ziehen und dem Fisch seinen Namen geben. Das vordere Band ist dabei am Kopf und geht über die Augen, das hintere Band sitzt an der Schwanzwurzel. Bei entsprechenden Lichverhältnissen sieht man die Schuppen der Fische grünlich irisierend schimmern. Bei genauerem Hinsehen sieht man auch die Geschlechtsunterschiede: die Weibchen sind etwas kräftiger, dafür haben die Männchen etwas schöner leuchtende Farben und kräftiger gefärbte (mehr organge) Flossen.
Vom Futter her ist dieser Fisch absolut anspruchslos und nimmt eigentlich alles an handelsüblichen Zierfischfuttersorten an. Wenn man allerdings nicht darauf achtet, daß das Futter genügend pflanzliche Anteile hat, zupfen die Fische auch schon mal an feinfiedrigen Pflanzen herum und können diese beschädigen. Gerne nehmen sie auch Lebendfutter (z.B. Artemia, Wasserflöhe, Mückenlarven) oder auch Frostfutter.
Ursprünglich als recht einfacher und schön aussehender Anfängerfisch von mir gekauft ist er mittlerweile auch einer meiner Lieblinge im Becken geworden. Nicht nur durch das Aussehen, sonderm auch das Verhalten im Schwarm zu beobachten macht sehr viel Spaß. Vor allem wenn es ans Balzen geht und die Männchen sich an die Weibchen heranmachen ist dieses Balzspiel eine lebhafte Bereicherung im Aquariumalltag.
Preislich gehört die Fünfgürtelbarbe zu den recht günstigen Fischen, die im Handel schon für um die 2 Euro pro Exemplar zu haben sind.
Am vergangenen Samstag habe ich mir im Frankfurter Zoo auch ausgiebig die Fische angesehen. Leider kann man ja nicht alle Arten zu Hause im Aquarium halten. Gruß Rena
15.01.2003 00:28
Am vergangenen Samstag habe ich mir im Frankfurter Zoo auch ausgiebig die Fische angesehen. Leider kann man ja nicht alle Arten zu Hause im Aquarium halten. Gruß Rena
14.01.2003 13:01
Ein Wahnsinnsbericht! Gruß, Nina
13.01.2003 15:39
Davon habe ich auch 8 Fische in meinem Aquarium !!! Finde die leuchten so schön !!! Liebe Grüße star52