Für ein paar Dollar mehr (1965)

Für ein paar Dollar mehr (1965)

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... „Für ein paar Dollar mehr“ zeigt eine andere Seite des vielbeschworenen Wilden Westen auf. Es geht nicht um Ehre oder Freiheit, nicht um Gerechtigkeit und Helden, zumindest nicht primär. Im Mittelpunkt steht vielmehr die massive Konzentration von Gewalt und Fehlverhalten. Diese Sichtweise ... Bericht lesen





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Für eine Handvoll Dollar den mysthischen Fremden
(hier nennt er sich Monco), dem in Für ein paar
Dollar mehr jedoch ein Gegenspieler zur Seite
gestellt wird. Lee van Cleef, bis dahin lediglich
als Nebendarsteller in Erscheinung getreten,
verkörpert den Kopfgeldjäger Colonel Douglas
Mortimer, ein exzellenter Scharfschütze, der
bislang noch jeden Gauner zur Strecke brachte.
Nachdem der gemeingefährliche Psychopath El Indio
(Gian Maria Volonté) aus dem Gefängnis
ausgebrochen ist und seine alte Gang um sich
schart (darunter der unvergessene Klaus Kinski)
kommen sich Monco und der Colonel auf der Jagd in
die Quere. Sie realisieren schließlich, dass sie
nur eine Chance haben El Indio zu schnappen. Wenn
sie zusammenarbeiten. Leone hat die radikale
Umarbeitung des Genres in Für ein paar Dollar mehr
konsequent weiterbetrieben. Man könnte womöglich
sogar behaupten, dass in diesem Film zum ersten
Mal überdeutlich Leones Handschrift zum Vorschein
kommt. Die Opulenz der Bilder, die expressive
Behandlung der Tonspur, das Desinteresse an
konventionellen Schnitttechniken, die sich nie dem
Fluss der narrativen Handlung entgegenstemmen. Am
nachhaltigsten wirkt vielleicht der Umgang mit
dramaturgisch strukturierenden Elementen, soll
heißen: Leone reißt den Zuschauer durch die
überdeutliche Akzentuierung von Bild oder Ton,
etwa durch extreme Close-ups oder in den
Vordergrund gerückte Toneffekte aus dem
Handlungsfluss. Er verwendet Flash-Backs, wechselt
zwischen langsamen, dialoglastigen Sequenzen und
kurzen, explosiven Schießereien. Das führt zu
einer spürbaren Verunsicherung, entwickelt dadurch
im besten Fall aber auch einen hypnotischen Sog,
der durch Ennio Morricones Musik noch verstärkt
wird. Leone hat sich dahingehend auch deutlich
geäußert, dass er die Zeit als seinen wichtigsten
Hauptdarsteller empfindet. Obwohl Für ein paar
Dollar mehr im Vergleich zu seinem Vorgänger der
in sich geschlossenere Film ist, in dem auch der
Inszenierungswille seines Regisseurs eine
passendere Form gefunden hatte, bleibt der Film in
der öffentlichen Wahrnehmung hinter Für eine
Handvoll Dollar zurück. Die Tür war eben bereits
geöffnet. Leone musste bei dieser Arbeit nur noch
hindurchtreten. --Thomas Reuthebuch
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Eine große Portion Spaghettiwestern bitte!
Erfahrungsbericht von bojorix über Für ein paar Dollar mehr (1965)
12.04.2002


Produktbewertung des Autors:   

Humor ziemlich humorvoll 
Anspruch anspruchsvoll 
Action: viel 
Romantik: null 

Pro: Darsteller, Musik, Atmosphäre
Kontra: siehe Schlußteil

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Erneut ein etwas älterer Bericht, der um einige Lücken und stilistische Schwächen bereinigt gehörte und jetzt in neuer Blüte zu eurer Freude an Nummer eins im Profil steht! Ich wünsche viel Spaß mit einem Meisterwerk aus der Feder Sergio Leones.

Situation: Ein Zug fährt durch Arizona, der pflichtbewußte Schaffner erbittet die Fahrscheine der Mitreisenden. Ein Mitfahrender erfragt, wann der Zug Tucumcarie erreichen wird und erfährt, daß man den Ort sogleich durchfahren wird. Sein unangenehm aufdringlicher Gegenüber bohrt nach und will den Fragenden aufklären, daß der Zug nicht in Tucumcarie hält. Es folgt eine ausführliche Aufzählung von Alternativen. Lakonisch ergänzt der Belästigte: „Dieser Zug WIRD in Tucumcarie halten“. Gesagt, getan. Die Notbremse sorgt für den erhofften Stop. Zwar will der Schaffner protestieren, läßt sich aber zur Weiterfahrt „überreden“. Der Fremde begibt sich mit seinem Pferd zum Schalter. Sauber-elegante Kleidung, schnittiger Schnauzbart, breitkrempiger Hut und Pfeife sind seine äußeren Kennzeichen. Es handelt sich um Colonel Douglas Mortimer (Lee van Cleef). Vom Schalterbeamten erhält er den Steckbrief von Guy Callaway, wird aber vor dessen Gefährlichkeit gewarnt. Gefährlich – macht nichts.
Schnell – trotz eines mißlaunigen Wirtes, der seinen Gast nicht verraten mag - ist der Aufenhtahltort des Gesuchten gefunden, dieser auf elegante Art und Weise erlegt. Im Sheriffbüro gibt’s dafür die Belohnung. Aha – ein neuer Steckbrief. Diesmal zweitausend Dollar. Baby Cavanague ist also doppelt so gefährlich wie sein Kollege Guy. Und dennoch reizvoll für Mortimer. Bei der Nachfrage erfährt der Colonel, daß ein weiterer Kopfgeldjäger auf der Spur des Verbrechers ist: „Er läßt einen Arm hängen.“

Umschnitt. Ein Mann im Poncho stapft in das verregnete Spring Falls. Dreitagebärtig, mit dreckigem Hut zieht er einen Zigarrenstumpen aus der Brusttasche und entzündet ihn(Mmmmmhhhhhhh – Zigarre). Das ist also Monco (Clint Eastwood) - ein zynischer Einzelgänger. Wo findet man denn steckbrieflich Gesuchte? Im Saloon natürlich. Also nichts wie hin, bevor ein bourbontrinkender John Wayne den Begehrten zur Saloontür herausboxt. Im Laden ist auch richtig was los. Also wird der Sheriff gefragt, wo denn in seinem Dorf die Halunken verkehren. Es muß zwar nachgefragt werden – „Ham Sie was mit den Ohren, Sheriff? Wo ist Cavanague?“ – doch dann erhält Monco auch Auskunft. Schnell ist die Situation erfaßt und da die Übermacht der Gegenüber nur 4:1 beträgt, kann man auch keck an den Tisch herantreten und zum Spiel bitten. Worum denn gespielt werden solle, erfragt Cavanague. Spill! Erst den Tabak ausspucken, dann Auskunft erteilen. „Um Deine nackte Haut“. Als Cavanague sich einen solchen Ton verbitten will, wird er niedergeschlagen, drei seiner Kumpane werden in Sekundenschnelle über den Haufen geschossen.
Dann geht es zum Abkassieren. „Zweitausend Dollar – soviel verdiene ich nicht mal in zwei Jahren“, kommentiert der Sheriff. „Und trotzdem ist das, was Du bekommst, noch zuviel. Denn ein Sheriff sollte Mut und Ehre haben“. Die folgende Amtsenthebung läßt der Gesetzeshüter (jetzt ja a.D.) auch noch über sich ergehen. Nach einem süffisanten Kommentar an die vor Büro herumlungernen Bürger („Besorgt euch mal 'nen neuen Sheriff“, dazu wird dessen Stern lässig in einen Hut geworfen) reitet Monco aus der Stadt. Dazu setzt die geniale Musik von Ennio Morricone ein, vorerst das Hauptthema, welches wunderbar mitgepfiffen werden kann.

Die beiden Männer haben also durchaus Klasse. Ein ebenbürtiger Widersacher würde sich gut machen, möchte man meinen. Gut, den gibt es auch.
In den nächsten Sequenzen lernen wir nämlich El Indio (Gian Maria Volonte) kennen, den Kopf einer etwa 15köpfigen Bande, die ihren Boss still und professionell aus einem Hochsicherheitstrakt befreit. Nachdem sich die komplette Bagage – unter anderem wären da solche Gestalten wie Groggy, Mad(Klaus Kinski) und Cuchillo vorhanden - um den jointrauchenden Indio versammelt hat, enthüllt dieser seinen kühnen Plan: Er will – mithilfe von im Knast erworbenem Wissen – die Superbank von El Paso ausräumen.

Wie der Zufall es will, sind gerade auch Monco und Mortimer zu Gast in diesem Nest. Der freigiebige Monco kann sich dank seiner charmanten und spendablen Art bald eines guten Zimmers (Herrliche Szene! Er schmeißt einen Mexikaner aus der Suite und trägt ihm auf der Treppe ein Kleidungsstück nach. Dialog: „Senor Martinez. Senor Martinez! Arbeiten Sie im Zirkus oder was machen Sie mit diesem.....Doppelbeutel?“ – Ganz recht, das ist mein Beinkleid) und der freundlichen Unterstützung von Hoteldame und Dorfjugend gewiß sein.
Doch auch Mortimer weiß, was die Stunde geschlagen hat, als die ihm wohlbekannten Groggy und Mad als Spürtrupp Indios eintreffen.
Er setzt auf Provokation und streicht sich ein Pfeifenzündholz am Buckel von Mad an. Als dieser nicht sofort zum Duell fordert, wissen sowohl Mortimer als auch Monco (der in der Ecke seinen Stumpen pafft) Bescheid, was die Stunde geschlagen hat, zudem, als die feststellen, daß die Meute die Patrouille um die Bank beobachten.

Fernrohre sind ja eine herrliche Sache. Auf diesem Wege entdecken die beiden Kopfgeldjäger sich nämlich gegenseitig. Auf verschiedenem Wege wird denn auch die Identität des Gegenüber festgestellt. Während Mortimer im Zeitungsarchiv nächschlägt, setzt Monco auf seine Sozialkompetent und erfährt nach einem köstlichen Dialog mit einem kauzigen Rentner, daß er es mit Colonel Douglas Mortimer zu tun hat.

Zwei Kopfgeldjäger – ein Ziel. Das verdirbt bekanntlich das Geschäft. Also möchte Monco den Kollegen zum Auszug nötigen. In einer grotesken Szene wird man sich der beiderseitigen Gleichwertigkeit bewußt. Im wesentlichen basiert besagte Szene darauf, sich auf den Schuhen herumzutreten und mit dem Colt den Hut des anderen in der Luft herumzuschießen.
Bei einem Schnäpschen kommen sich die beiden Profis dann aber näher. Detaillierte Informationen zusammentragend stellen sie fest, daß Kooperation für beide Vorteile bietet.
Mortimer schlägt vor, die Bande zu infiltrieren.

Aus diesem Grunde befreit Monco einen Kumpel Indios und erhält somit auch Zutritt zur erlesenen Gesellschaft. Der Zeitpunkt des Einstiegs ist günstig: Der Überfall soll schon am nächsten Tag stattfinden. Monco wird einer vierköpfigen Gruppe zugeteilt, die in einem Kaff für Rabatz sorgen soll, damit die Behörden El Pasos Kräfte abziehen und die Bank schutzlos bleibt.
Monco stellt allerdings einen Alternativplan auf, erschießt seine Begleiter und macht sich allein auf den Weg in das zu überfallende Santa Cruz.
Mit dem greisenhaften Telegrafisten kommt Monco einfach zurecht, brät sich fix noch ein Spiegelei und macht sich dann auf nach El Paso, den Arbeitsablauf seiner neuen Kameraden zu beobachten.
Deren Vorgehen überrascht dann aber nicht nur ihn – auch Mortimer ist baff, als die Banditen den Laden aufsprengen und in wenigen Sekunden samt Beute verduften. Vier Wachen bleiben ermordet zurück.
Verwirrt sind die Partner denn auch uneins über das weitere Vorgehen, zumal Monco die Geschäftsverbindung sogar zu lösen gewillt ist.
Mortimer verpasst ihm mit einem Streifschuß aber ein passendes Alibi.

Mit der frei erfunden Geschichte, der Sheriff aus El Paso hätte seinen Trupp gestellt und nur er hätte entkommen können, kehrt Monco also zu Indio zurück. Dieser akzeptiert, ist aber mit gutem Recht mißtrauisch.

Wohin also mit dem erbeutetem Tresor? Auf dem Fluchtweg liegt ein mexikanischer Ort, in dem die Gruppe bei einer Schießübung für Monco Mortimer wiedertrifft, der auf eigene Faust gefolgt war. Mad erkennt ihn sofort, wird aber beim Duell vom Colonel getötet. Dieser bietet sich Indio als Safecracker an, wird zum Erstaunen aller akzeptiert und bringt es dank bemerkenwerter Fingerfertigkeit auch zustande, den Geldschrank zu öffnen. Indio will die Meute aber noch zusammenhalten und verspricht die Anteilsauszahlung zu einem späteren Zeitpunkt.

Man zieht also in ein verlassenes Gehöft um und quartiert sich dort ein. Es wird deutlich, daß zwischen Mortimer und Indio noch etwa offen ist. In gelegentlichen Flashbacks wird offenbar, daß Indio einst ein Liebespaar überrascht und sich nach der Tötung des Mannes an einer jungen Frau vergangen hatte. Diese erschoß sich aber noch während der Vergewaltigung. Jedenfalls hat Indio seit jener Zeit eine Spieluhr mit netter Melodie, die er etwa bei der Eliminierung von unliebsamen Bandenmitgliedern einsetzt. Mortimer besitzt das zweite Exemplar.

In der Nacht wollen die Kopfgeldjäger mit der Beute ausrücken, werden aber von Indio und seiner rechten Hand gestellt. Die Bande verprügelt sie, Indio selbst verschafft ihnen dann aber die Flucht und kann wieder zwei potentielle Mitglieder der eigenen Crew wegen Unfähigkeit und Kameradenmord ausschalten. Scheinbar wutentbrannt jagt er dann auch den Rest hinter Monco und Mortimer her, wissend, daß seine Leute gegen die beiden Profis keine reelle Chance haben werden. Bei einer Schießerei in einem Ort räumen die beiden denn auch gehörig auf.

Groggy allerdings hat Indios Plan durchschaut und stellt ihn zur Rede. Als sie bemerken, daß im Versteck keine Beute mehr ist, ahnen sie, daß sie wohl bald wieder Gesellschaft erhalten werden. Promt ruft Mortimer ein Kapitulationsangebot zum Fenster hinein. Groggy versucht die Flucht durch die Vordertür, wird aber erschossen. Als Mortimer hervortritt, um den „Erlegten“ zu begutachten, rückt Indio nach und entwaffnet ihn.

Es kommt zum grandiosen Showdown. Indio stellt seine Spieluhr bereit und eröffnet die Option, nach Verstummen der Melodie zum Colt zu greifen, der für Mortimer unerreichbar am Boden liegt. An dieser Stelle schreitet aber Monco ein. Er fügt die zweite Spieluhr hinzu und maßregelt das Duell, indem er auch Mortimer eine Waffe zur Verfügung stellt.

Logischerweise stirbt Indio. „Warum sieht ihnen das Mädchen auf dem Foto so ähnlich?“, fragt Monco nach – „Das soll bei Geschwistern vorkommen“, antwortet Mortimer.
Da er an der Rache für den Tod seiner Schwester nichts verdienen möchte, überläßt er es Monco, das Kopfgeld für die Bande und den Finderlohn für die im Busch versteckte Beute.....

Sergio Leone zelebriert den Spaghettiwestern in bravouröser Manier. In eindringlichen Bildern werden die Hauptcharaktere und ihre individuellen Marotten seziert.
Das Budget des Films habe sich auf 400,000 Dollar belaufen, von denen Eastwood allein 50,000 kassiert hat, las ich kürzlich erst irgendwo.
Dafür ist das Werk nahezu sensationell, wozu die Musik von Ennio Morricone ihr übriges beiträgt. Allein das Hauptthema ist ein Ohrwurm.
Die Charaktere sind keineswegs Prototypen eines Helden. Selbst im Falle der Hauptdarsteller ist ihr Handeln als unmoralisch und sehr süffisant (erwähnte Hotelszene von Monco, auch wenn sie noch so witzig ist) zu bezeichnen. Daß sie letzlich aber doch verständliche Motive verfolgen (Blutrache und Beseitigung von Verbrechern) fällt dabei aber noch positiv ins Gewicht. In ihrem Falle ist also eher so etwas wie eine differenzierte, abgeschwächte Form der Gewaltbereitschaft festzustellen.
Was diesen Western so einzigartig macht, sind zweifellos seine Details. Da ich das englische Original nicht kenne, kann ich die Synchronisationsleistung nicht beurteilen, würde nach mehrmaligem Sehen aber für „gelungen“ plädieren. Monco und Mortimer reden nun nicht gerade viel, aber besonders beim ersteren erhält jedes Wort spezielle Würze.
Die hin und wieder eingestreuten Nebencharaketere entbehren selten einer gewissen Klasse. Besonders der „Eisenbahn-Opi“ und Moncos Informant in El Paso seien hierbei hervorgehoben.

„Für ein paar Dollar mehr“ zeigt eine andere Seite des vielbeschworenen Wilden Westen auf. Es geht nicht um Ehre oder Freiheit, nicht um Gerechtigkeit und Helden, zumindest nicht primär. Im Mittelpunkt steht vielmehr die massive Konzentration von Gewalt und Fehlverhalten. Diese Sichtweise mag zwar nicht besonders optimistisch wirken, entbehrt doch aber nicht eines gewissen Realismus. Der Film gibt eine Steilvorlage für die Nachfolger „Zwei Glorreiche Halunken“(1967) und „Spiel mir das Lied von Tod“(1969), in denen der Niedergang des Westens und der Verfall seiner Werte dann entgültig und in absoluter Perfektion dargestellt werden.

Besten Dank für eure Geduld beim Lesen!

Quelle: „Für ein paar Dollar mehr“, Spielfilm, BRD/Italien/Spanien, 1964
Regie: Sergio Leone
Musik: Ennio Morricone
Darsteller: u.a. Clint Eastwood, Lee van Cleef, Gian Maria Volonte
   

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