Fütterung von Hunden - Tipps & Tricks

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Was der Hund zum leben braucht

5  27.10.2003

Pro:
Die richtige Fütterung ist sehr wichtig für unsre Lieblinge

Kontra:
Eine falsche Ernährung macht den Hund krank

Empfehlenswert: Ja 

Mischka27

Über sich: Bin zur Zeit krank, deshalb sehr wenig online. Am 22.03.2013 wurde unser Engel Anna Michelle geboren...

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Heute möchte ich mich mit einem Thema beschäftigen, was bei vielen Hundehaltern immer wieder falsch gemacht wird, und der Gesundheit des Hundes sehr schadet. Immer wieder sehe ich Hunde auf der Straße die glatt als fettgefuttertes Schwein durch gehen könnten, deren Bauch schon auf den Boden schleift, das ist einfach unverantwortlich.

Da ich schon jahrelang Hunde habe, glaube ich das ich hier einiges darüber erzählen kann.

Als aller erstes sollte der Hundebesitzer wissen, das ein Hund immer fressen kann auch wenn er eigentlich schon satt ist. Das liegt wohl auch an seine Gene, die ja immer noch vom wilden Tier stammen, und dort immer sehr viel auf Vorrat gefressen werden musste, da diese ja nie wissen konnten, wann es einmal wieder etwas zu fressen gab. Aber das ist bei Hausieren anders, sie bekommen durch den Menschen täglich etwas zufressen.

Der Hund wird aber immer betteln, wenn der Mensch etwas isst. Da muss man hart bleiben, oder den Hund solange woanders einsperren.

Also nun zum eigentlichen Thema wie oft sollte ein Hund gefüttert werden ?
Also ein Welpe bekommt bei uns immer 3 mal etwas zu fressen, natürlich in Massen, so der er mit drei kleinen Mahlzeiten gut über den Tag kommt und sich so langsam an der Futter gewöhnen kann, weil ja die Muttermilch weggefallen ist und er dort trinken konnte, wenn der Welpe Durst hatte.

Dazu noch eine Anmerkung:
Die ersten Wochen sind auch schon entscheidend für den kleinen Hund, deshalb habe ich mich damals bei meinen Schäferhund gleich nach der Geburt mit um ihn gekümmert.
Ich hatte Glück das ich gut befreundet mit einem Schäfer bin, der neben Schafe auch Ziegen in seiner Herden hat. Mein Hund Tommy aber auch unsere Bella hatte neben der Muttermilch die sie sich ja mit 6 bzw. 8 anderen Welpen teilen mussten, noch selbst gemelkte Ziegenmilch bekommen, das hat sich aber bemerkbar gemacht, wenn man die Hunde mit anderen gleichaltrigen Welpen verglichen hat, außerdem waren sie so gut wir nie ernsthaft krank. Also wer die Möglichkeit hat sollte ruhig bis zum 6 Lebensmonat Milch zufüttern, aber keine Voll oder H-Milch, weil das nicht so gesund für die Tiere sein soll.

Nach dem 6. Lebensmonat, bekommt der junge Hund bei uns immer 2 mal etwas zum fressen, einmal morgens und einmal abends.

Nach dem 1 Lebensjahr bekommt der Hund nur noch einmal am Tag etwas zum fressen, wann ist eigentlich egal, es sollte nur immer die selbe Zeit sein, damit sich der Hundemagen darauf einstellen kann.
Dabei sollte bei Hunden die in der Wohnung leben beachtet werden, das der Hund bis zur Verdauung der Futters ca. 10 Stunden benötigt und der Hundehalter zu diesem Zeitpunkt mit dem Hund rausgehen muss.

Was füttere ich dem Hund ?
**********************

Zuerst mal ist jeder Hund unterschiedlich. So müssen kleine Hunde anders gefüttert werden wie große Hunde.
Also zuerst mal unsere Belle eine kleine Rauchhaarteckel Hündin.
Sie ist ein eher ruhiger Hund benötigt deshalb weniger Futter, sie bekommt von uns Essenreste, oder Büchsenfutter. Dazu mal ab und zu ein Leckerlie von unserer Tochter.
Das ist nicht weiter kompliziert.

Mein deutscher Schäferhund hat immer unterschiedliches Futter bekommen. Im Winter habe ich immer richtiges Fleisch gefüttert, so hat er Rindfleisch, oder Schaffleisch bekommen. Hier habe ich immer gleich die Wochenration gekauft, das wurde billiger. Das Schaffleisch bekam ich vom Schäfer geschenkt.
Nur im Sommer konnte ich das fleisch nicht solange lagern, ohne das dieses Fleisch unansehnlich aussah.
Nicht das dem und das stören würde, weil er mag eigentlich lieber das stinkende Fleisch als das frische Fleisch, habe ich schon getestet ( mein Cousin auch). Dabei haben wir zwei unterschiedliche Fleischstücke hingelegt, der Hund nimmt immer zuerst das alte Fleisch. Deshalb buddeln viele Hunde das Fleisch erst einmal ein.
Einige Hundefreund geben deshalb einmal in der Woche dem Hund nichts zu fressen damit diese den verbuddelten Vorrat wieder herausholen. Das habe ich bei meinen nicht gemacht, weil ich ausgepasst habe das er nichts vergräbt.
Dazu bekommt der Hund immer Trockenfutter, mit einen hohen Anteil an Vitaminen und Aufbaustoffen, das der Deutsche Schäferhund immer sehr laufaktiv ist.
Außerdem habe ich mit ihm immer auf dem Hundeplatz trainiert.

Wichtig ist noch das der Hund immer Knochen zum knappern hat, damit die Zähne damit geputzt werden können. Ist sehr wichtig für den Hund und seine Zähne.

Ich mache auch zweimal in der Woche zwei rohe Eier mit ins Futter, damit das Fell schön glänzt.

Der Hund benötigt außerdem viel sauberes Wasser zum saufen. Im Sommer benötigt ein großer Hund mehr als 5 Liter Wasser pro Tag. Das vergessen viele Hundehalter. Der Hund kann nicht wie der Mensch Wasser über die Haut aufnehmen und kann deshalb schnell einen Kreislaufzusammenbruch bekommen, wenn nicht ausreichend Wasser im Napf vorfindet.

Im Winter muss bei einem im freien lebender Hund das Wasser täglich gewechselt werden, da das Wasser einfriert und der Hund so nicht saufen kann. Sehr oft habe ich mich schon mit Hundebesitzern angelegt die das nicht gemacht hatten und der Hund nur Eis lecken konnte, weil die Besitzer zu faul waren neues Wasser mit in den Garten zu nehmen, weil ja dieses im Winter immer abgestellt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das der Hund nicht von Fremden Futter annehmen soll, das kann man am besten damit trainieren, indem ein für dem Hund Fremder versalzendes Fleisch in den Zwinger wirft, das muss solange geübt werden, bis der Hund nichts mehr vorn Fremden annimmt. Dabei soll erreicht werden, das der Hund nicht vergiftet werden kann. Außerdem können so Einbrecher den Hund nicht mit Gift oder Betäubungsmittel ausschalten.

Ein Hund sollte immer nur wenige Vertraute habe die den Hund füttern, bei meinen Schäferhund war das meine Freundin, meine Eltern, meine Tochter ( aber nur mal einen Kleinigkeit unter Aufsicht) und mein Cousin.
Nur eine Person reicht nicht, da in einem Notfall der Hund verhungern könnte, weil er vollständig das Futter verweigert.
Praktisch ist das dann auch im Urlaub, weil ich die Hunde meines Cousins füttere und er meinen gefüttert hatte.

So das wollte ich hier einmal schreiben, damit einige hier lesen können, was sie bei der Fütterung beachten müssen, bevor sie sich ein Hund kaufen. Die damit verbundenen kosten belaufen sich auf ca. 15 Euro für einen kleinen Hund und mindestens 30 Euro für einen großen Hund, kann aber auch deutlich teurer werden.

Euer Mischka
:o)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
bbwho

bbwho

31.03.2009 11:49

sehr informativ .Möglichst keinTrockenfutter.

atek

atek

01.11.2003 03:49

guter Bericht hat mir gefallen.

a-team3169

a-team3169

27.10.2003 09:26

Unser bekommt aber trotzdem morgends und abends was :-) LG Anja und Labbi Hermann (der immer für einen Mischling gehalten wird, weil er nicht so dick ist wie der Rassestandard es gerne hätte *g*)

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