Nice to have...
18.04.2008
Pro:
sauberes Laminiern, einfachen Handhabung, keine Falten oder Bläschen
Kontra:
. / .
Empfehlenswert:
Ja
 iela
Über sich:
Seit 2008 mal wieder ein bisschen aktiver....Was gibts neues bei mir?!...Bin seit 2 Monaten glücklic...
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Mein Büro auf Arbeit ist seit ein paar Wochen um einen neue technische Spielerei reicher. Immermal kommt es vor, dass der Chef oder die lieben Kollegen irgendwelche Bildchen oder Grafiken schmutzgeschützt haben wollen. Um das ganze dann noch ständig mit sich herum zu tragen und ohne das das entsprechende Zeug dann knickt, wurde uns doch nahe gelegt: "Wir brauchen für die Abteilung ein Laminiergerät". Gesagt getan, nun haben wir eines…
Wozu braucht man das überhaupt ? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt und schon insgeheim die häufige Nutzung des Geräts angezweifelt. Aber jetzt wo alle wissen man hat so ein Ding, entdecken die Kollegen natürlich den Drang, alles laminieren zu lassen was vorher auch ohne sichere Folie ging. Nun gut. Da die Handhabung mehr als schnell und simple ist, liegen die Vorteile natürlich auf der Hand. Fotos, Dokumente oder sonstige gedruckte Sachen werden schmutzsicher verschlossen. Die ist vor allem beim häufigem in die Hand nehmen wichtig, sei es durch einen selber oder durch interessierte Kunden, die auf Vorführmaterialen in Bildform herumtatschen. So wird die Abnutzung deutlich reduziert und die Drucksachen sehen länger gut aus. Zudem verloddern Sachen, die man mal eben in die Tasche wirft nicht so schnell, da sie nun deutlich stabiler sind durch die Plastikhülle. Keine Eselsohren oder unerwünschte Einrisse mehr.
Herstellerinfo & Preis
Hersteller ist die Firma GBC, was für "General Binding Cooperation" steht. Ihren Sitz hat die Firma in Northbrook, IL 60062 in den USA. Bezahlt haben wir für das Laminiergerät ca. 50 € ohne Verbrauchsmaterialien (also die Folien zum einschweißen). Denn diese müssen separat noch gekauft werden. GBC ist ein großer Anbieter von vielen Büromaschinen wie Bindegeräten, Verbrauchsmaterialien, Wandboards, Labeldruckern und halt eben auch Laminiergeräten. Leider kann ich zur Bezugsquelle selber nicht sehr viel sagen, da über eine zentrale Stelle geordert wurde.
Arbeitsweise Das Gerät arbeitet wirklich sehr schnell und ist auf sehr simple aufgebaut. Es gibt im Grunde nur einen seitlichen An- und Auskippschalter sowie einen weiteren Kippschalter, der zum Einstellen der Folienstärke (entweder Total 250 oder Total 125) ist. Darüber wird logischer Weise dann die Heiztemperatur gelegt, die bei dickeren Folien benötigt wird. Desweiteren sind Lämpchen vorhanden ("Power" und "Ready"), die zum einen Auskunft darüber geben ob das Gerät eingeschaltet ist und bei grünem Ready-Licht auch darüber, dass die ideale Heiztemperatur erreicht ist. Die Folie kann auch schon vorher hindurch geführt werden, kann kommt es dann unter Umständen zu keinem gleichmäßigem Ergebnis. Die Aufwärmzeit beträgt ca. 8 Minuten was ich in einer Büronutzung ganz okay finde, da man ja vorausschauend das Gerät schon einschalten kann. Bei erster Nutzung stinkt es ganz schön, da vermutlich irgendwelche zwischendrin befindlichen Plastik-Teilchen erwärmt werden. Nach dem dritten, vierten, fünften Mal geht der Plastikgestank dann aber *g*.
Ist das Gerät betriebsbereit geht es los. Die Folientasche ist auf einer Seite zugeschweißt. Das entsprechende Dokument muss daher durch einer der drei anderen Seiten zwischen die beiden Folien gelegt werden. Idealerweise natürlich mittig und mit jeweils gleichem Abstand zu den Seiten. Ist es zu groß, kann man ganz einfach mit einer Schere die Folie kürzen. Nun legt man die geschlossene Folienkante gerade und mittag an den Einzug, durch welchen dann direkt die Sandwich-Packung (Folie - Visitenkarte - Folie) hindurch gezogen wird. Dadurch, dass man mit der geschlossenen Kante beginnt, werden mögliche Knitter und Lufteinschlüsse umgangen. Heraus kommt an anderen Ende eine eingeschweißte Visitenkarte in glasklarer Optik…allerdings noch etwas war oder teilweise recht heiß. Daher diese am besten nicht direkt mit allen Fingern anfassen sondern vorsichtig zum auskühlen auf die Fensterbank oder ähnliches legen. Im warmen Zustand ist das eingeschweißte Produkt noch sehr flexible und es geht wirklich schnell, dass da eine Delle rein kommt. Am besten aus den gewellten Halter auf der Rückseite nutzen und das laminierte Produkt ein paar Sekunden ankühlen lassen, bevor man es vorsichtig auf die Fensterbank legt. Dieser Vorgang kann dann beliebig oft wieder holt werden mit neuen Bildern. Allerdings wird das Gerät recht heiß - irgendwo muss ja auch die Temperatur zum Laminieren herkommen. Da es fast ausschließlich aus Plastik ist, bitte daher Vorsicht. Es wird zudem geraten, keine leeren Laminierfolien hindurchzuziehen. Habe ich natürlich auch noch nicht gemacht, aber ich würde mal vermuten, die heißen Folien würden das Gerät von Innen verkleben.
Technische Daten
Das Gerät ist als recht handlich anzusehen. Es wiegt lediglich 2,5 Kilo. Es ist 36 cm lang, ca. 11 cm breit und 10 cm hoch. Hinzukommen dann noch die fest befestigte Netzstecker sowie ein abnehmbarer Folienhalter, der größere Folien stützt damit diese nicht knicken. Strom bezieht das Gerät über einen gängigen Flachstecker (230 V / 50 Hz / 1,0 Amps / 260 W). Eine Möglichkeit für Batterien gibt es nicht. Würde vermutlich auch zu viel Strom fressen.
Zusatzmaterialen Die Folien zum einschweißen dürfen maximal 24 cm breit sein, damit sie durch den Einzug passen. Es gibt aber für alle größeren Formate ein baugleiches Gerät nur in einer Nummer größer (HeatSeal H75), durch welchen Breiten bis zu 31 cm passen. Die Folien selber dürfen eine Stärke von maximal 0.8 mm einschließend dem umschlossenen Papier haben. Wie ich gelernt habe, ist dies aber gängig bei den meisten Folien.
Praktischer Weise gibt es direkt vom Anbieter GBC auch Folien, die in den gängigsten Größen erhältlich sind. Bei uns gibt es welche, um Visitenkarten, Ausweise oder Namenschilder zu laminieren oder aber auch im A4 Format für alles was größer ist. Die A4-Folien sind allerdings auch ohne Probleme auf das gewünschte Zwischenmaß kürzbar. Die Folien selber haben einen rauchige trübe Farbe im kalten Zustand, werden dann allerdings beim Erwärmen klar und glänzen anschließend oder sind matt (je nach Packung). Preislich liegen die 100er Packungen A4-Folie, zumindest die die wir von GBC nutzen, um die 20 €. Sicherlich gibt es immer im Internet noch günstigere Angebote.
Fazit Mitlerweile nenne ich unsere Laminiermaschine eine durchaus nützliche Erfindung. Auch wenn sie im Büro nicht zu den alltäglichen Geräten zählt, ist es doch sehr praktisch wenn man verschiedene Sachen sauber und stabil einschweißen möchte. Die Bedienung ist wirklich sehr einfach und benutzerfreundlich. Das Verbrauchsmaterial, was ja nun mal zwangsweise benötigt wird, ist nicht gerade sehr günstig…aber jede Spielerei hat so seinen Preis. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, so etwas - wenn auch nur im Büro - mein "Eigen" nennen zu können, weil man hier wirklich sehr nützlich mit arbeiten kann.
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03.05.2008 20:29
mmmh ... sowas brauche ich nicht wirklich - es reicht, jemanden zu kennen, der eins hat .... :-)) lg detlef
24.04.2008 19:54
Ich habe ein ähnliches Gerät, nutze das aber kreativ- also zum Herstellen von Lampenschirmchen etc. Man kann auch klasse damit Fotos einschweißen, z.B. für ein memory-Spiel...die Folien gibt es ja auch teilweise im Discounter zu kaufen, in verschiedenen Größen...ich möchte mein Laminiergerät nicht mehr missen...Klasse und sehr informative Produktbeschreibung. LG Andrea
21.04.2008 20:47
Ich habe mir mal eines bei Aldi zugelegt, denn es wird einfach unverzichtbar werden im Schulalltag später!