GEZ verunsichert Senioren

1  06.12.2005

Pro:
absolut nichts

Kontra:
absolutes Chaos im eigenen Unternehmen

Empfehlenswert: Nein 

wechmida

Über sich: Seit 3.5. war Telefonanschluss gestört und erst seit wenigen Stunden nach 11 Tagen endlich wieder on...

Mitglied seit:02.11.2005

Erfahrungsberichte:30

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Meine (unsere) (Leidens)-Geschichte
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Vorspann:

Wir (mein Mann und ich) sind vor knapp 2 1/2 Jahren hier in ein relativ gering besiedeltes Gebiet gezogen aufgrund einer neuen Arbeitsstelle meines Mannes.
Er ist zwar auch täglich oft zwischen 50 - 100 km unterwegs, aber die Fahrten gehören zu seiner Tätigkeit (Kinder-u. Jugendarbeit größtenteils). Wir wohnen etwa in der Mitte dieses umfassenden Arbeitsgebietes.
Natürlich hatten wir uns damals sofort bei der GEZ umgemeldet - und erstaunlicherweise klappte auch die Ummeldung.
Ich hatte damals per Post (Brief) diese Ummeldung getätigt.

Nun haben wir vor reichl. 1 Jahr meine inzwischen fast 87-jährige Mutter zu uns in eine freie Wohnung in dem etwas größeren Mietshaus genommen.
Sie hat zwar hier noch ihre eigene Wohnung, aber es ist nötig, dass sie fast monatlich mehr Lebensunterstützung erhält, da sie einfach die einfachsten Dinge nicht mehr allein schafft.
Sie hat sehr mit Altersdemenz zu tun und an manchen Tagen bringt sie einfach sehr vieles durcheinander und vergisst enorm viel.
Natürlich habe ich alle Dinge, die man bei so einem Umzug bedenken muss, auch vorher geplant, erledigt und z. Teil mit ihr selbst hier vor Ort regeln können.

Hauptteil :

Natürlich war mir klar, dass ich auch die GEZ ummelden muss und dies auch vor dem Umzug schon erledigen kann.
Als ich auf der Homepage der GEZ feststellte, dass eine Ummeldung dort gut möglich ist, war das für mich die beste Möglichkeit, so dachte ich damals.
Es ging auch soweit ganz gut. Alle Daten, meine Mutter betreffend, konnte ich einwandfrei eingeben.
Ich gab auch schon die neue Sparkassenkontonummer meiner Mutter von hier an, denn ein neues Konto hatte sie hier schon und das Konto am vorherigen Ort wurde erst einige Monate später gekündigt.
Ich schloss diesen Ummeldungsvorgang auf dieser Internetseite erfolgreich ab und meinte, diese Aktion (bei der vielen Arbeit sonst noch ringsherum beim Umzug einer alten Dame) wenigstens doch sehr schnell und unkompliziert erledigt zu haben.
Ich hatte mich sehr viel zu zeitig gefreut -oh, hätte ich die Folgegeschichte damals geahnt !!!

Als ich die erste Abbuchung der GEZ auf dem Kontoauszug meiner Mutter feststellte, freute ich mich nochmal - wie reibungslos man in unserer heutigen modernen Zeit doch Ummeldungen bei einem Umzug erledigen kann !
Alles war ordnungsgemäß zum richtigen Zeitpunkt und auch vom neu angegebenen Konto abgebucht worden !

Das Dilemma kam schon nach wenigen Wochen - aber dafür
langanhaltend !!!

Meine Mutter, die nicht mehr über mehrere Stunden ohne Hilfe sein kann, wird ab und zu von meinem Bruder geholt und verbringt dort einige Tage, was für mich eine große Erleichterung bedeutet.
So war es auch im Spätherbst 2004.

In dieser Zeit wurde von mir ihr Briefkasten mit geleert.
Nach wenigen Tagen fand ich bei der Leerung auch ein Schreiben von der GEZ.
Ich glaube, den Wortlaut solcher Schreiben kennen die meisten Leser, deshalb führe ich die Sätze auch nicht einzeln hier auf.
Jedenfalls wurde meine Mutter aufgefordert, Auskunft zu den gestellten Fragen schriftlich zu geben über Rundfunk- und Fernsehgeräte in ihrem Haushalt (wie lange diese schon in ihrem Haushalt sind, in welcher Menge usw).
Dies solle sie ausgefüllt wieder zurücksenden, da sie ja beim Besuch des Rundfunkgebühren-Beauftragten nicht in ihrer Wohnung gewesen sei.

Ich meinte, es handle sich vielleicht um ein Versehen und füllte das geforderte Formular aus (da ich eine notarielle Vollmacht für meine Mutter habe).
Ich erklärte der GEZ ausführlich die Sachlage und meinte, damit wäre die Sache dann erledigt.

Wieder hatte ich die Lage falsch eingeschätzt.
Nach wenigen Wochen kam wieder ein Schreiben an, mit dem gleichen Wortlaut.
Diesmal zeigte mir meine Mutter das Schreiben - sie hatte es selbst aus dem Briefkasten geholt:
Sie war absolut durcheinander und verunsichert, sie müsse doch zahlen und der Herr hätte sie nun nicht angetroffen usw.

Daraufhin wendete ich mich an 2 Internetadressen (GEZ in Köln und Mitteldeutscher Rundfunk).
Wieder schilderte ich die Lage, erklärte, dass meine Mutter ja unter einer bestimmten Teilnehmernummer eingetragen ist und vierteljährlich auch die Beträge vom neuen Konto abgebucht werden...

Wie schon bei meinem 1. Schreiben (per Post), kam wieder keine Antwort in irgend einer Form, weder per Post, noch per E-mail, noch telefonisch.
Ich meinte, die Angelegenheit sei nun endlich "aus der Welt".

Nach einiger Zeit wieder das gleiche Spiel, diesmal der Verweis, auf 2 Besuche am 04.05. und 24.05. 2005, wo meine Mutter angeblich nicht daheim anzutreffen gewesen wäre.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dies wirklich so stimmt.
Aber ich war ganz froh, dass wenigstens ich dieses Schreiben aus den Kasten geholt hatte und nicht sie selbst !

Nun reagierte ich schärfer.
Ein Anruf, den ich erledigen wollte (die Handynummer des Beauftragten war auf dem Schreiben angegeben) funktionierte nicht. Es war nur der Anrufbeantworter zu erreichen und ich konnte deshalb nur im Kurztext meine "Ungehaltenheit" und Info loslassen.
Aber nachdem ich telefonisch auch über die Nummer des MDR nicht mit der dafür zuständigen Kollegin verbunden werden konnte, da sie nicht mehr erreichbar sei, setzte ich ein Schreiben auf, worin ich nach nochmaliger Schilderung aller Details auch schrieb, dass ich mich an die übergeordneten Stellen weiterwenden würde, wenn der Vorgang nicht beendet wird.

Auch darauf kam dann wieder keine Antwort, gleich recht keine Entschuldigung.

Aber es kam schon noch etwas: ein Schreiben von der GEZ!!!

Es war so abgefasst, als wäre es das erste Schreiben an meine Mutter überhaupt...
Dies war datiert mit dem 09.09. 2005.
Nochmals wurde auf die unbedingte Pflicht hingewiesen, Gebühren zu entrichten.
Diesmal war meine Mutter absolut "aus dem Häuschen" !

Im darauffolgendem Schreiben teilte ich dies auch mit und auch, wie Kunden damit enorm verunsichert werden und außerdem
drohte ich diesmal direkt, dass ich alles meinem Anwalt übergebe, falls wieder ein Schreiben bei meiner Mutter von der GEZ oder MDR ankommt.

Bis heute kam kein erneuter Brief - ich bin also "guter Hoffnung", dass es diesmal "gezündet" hat.

Fazit:
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1. Was nützt eine Homepage, wo man sich zwar anmelden,
ummelden, abmelden usw. kann, wenn es dann doch nicht
funktioniert ?

2. Warum werden Informationen nicht weitergegeben
innerhalb des Unternehmens, z. B. Briefe, E-mails, Anrufe

3. Ist es für ein so großes Unternehmen zu umständlich,
unbequem oder einfach "nicht in ihrem Katalog"
vorgesehen,
sich auch mal zu entschuldigen oder wenigstens zu
informieren ?

4. Leider hat man keine Konkurrenz, zu der man
überwechseln könnte !

In der Hoffnung, dass Ihr bessere Erfahrungen macht aber auch im Notfall für ältere Menschen in Eurer Familie kämpft und Erfolge verzeichnen könnt,

grüßt alle, die den Bericht lesen
wechmida

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
esposa1969

esposa1969

14.05.2013 04:56

Oh je...

logo6600

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04.02.2013 19:45

Ich schreibe hier mal lieber nicht, was ich von diesem Verein halte, sonst bekomme ich noch eine Klage wegen uebler Nachrede :-(

Wolle_K

Wolle_K

31.01.2013 09:24

Eine Institution die sich mittlerweile fast alles erlauben kann....

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