Produktbewertung des Autors:
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kein Pro |
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Alles |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Normalerweise bin ich zu geizig um für ein Buch den vollen Preis zu bezahlen, entweder kaufe ich die Bücher vom Wühltisch oder leihe sie aus, bei manchen Autoren bezahle ich jedoch gerne den offiziellen Preis, so auch bei Clive Barkers "Galileo". Dieses mal bin aber voll auf die Schnauze gefallen.
1.)Handlung
2.)Gedanken und Bemerkungen zum Buch
3.)Der Autor
4.)Das Buch
5.)Fazit
1.) Handlung
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Das Buch erzählt die Geschichte der, auf tragische Weise, verbundenen Familien der Babarossas und den Gearys. In Vorahnung des baldigen Niederganges versucht Maddox Barbarossa die Familiengeschichte in Form eines Buches festzuhalten.
Die Gearys sind die reichste und mächtigste Familie der USA. Die Babarossas leben seit 140 Jahren sehr zurückgezogen in einem Haus in den Sümpfen das von Thomas Jefferson für das weibliche Familienoberhaupt Cesaria gebaut wurde. Cesaria und der inzwischen tote, oder auch nur von dieser Welt verschwundene Nicodemus, sind so etwas wie Gottheiten und wurden auf die verschiedenste Weise in den verschiedensten Gestalten von den Menschen verehrt. Alle direkten Nachkommen von Cesaria und Nicodemus, außer Galileo, leben mittlerweile in dem Haus am Sumpf. Als Halbgötter haben sie gewisse Fähigkeiten ihrer Eltern geerbt, unter anderem auch eine extreme Langlebigkeit.
Galileo hatte, damals nach den Ereignissen im Jahre 1865, die auch zum Tode von Nicodemus geführt hatten, das Haus verlassen und befährt seitdem mit seinem Boot, der Sarmakand die Meere dieser Welt. Den eigentlichen Kern der Geschichte und der Schlüssel zur Feindschaft zwischen den Familien bildet die Liebesgeschichte zwischen Rachel Geary und dem einsamen Seefahrer Galileo.
In den Zeiten in denen Maddox seine Aufzeichnungen unterbricht um seine Gedanken zu sammeln erfährt der Leser mehr und mehr über die Menschen die hinter den beiden Familiennamen stehen.
Cadmus Geary der derzeitige Vorstand der Geary - Clans hat zwei Söhne Garrison und Mitchell, Garrison ist eher der Macher - Typ und erfolgreiche Geschäftsmann, während Mitchell der gutaussehende Charmeur ist der die Familie nach außen hin vertritt. Dieser begehrte Junggeselle verliebt sich in die einfache Schmuckverkäuferin Rachel. Es folgt eine Traumhochzeit und Rachel fühlt sich wie im Märchen, doch nach einiger Zeit fühlt sie sich von der Oberflächlichkeit von Mitchell abgestoßen, Margie die Ehefrau von Garrison weiht sie schließlich in das Geheimniß der Geary - Frauen ein. Da gibt es ein Haus an einem wundervollen Strand das von einem unbekannten Fremden gebaut wurde und zu dem die Männer der Geary - Frauen keinen Zutritt haben. Rachel zieht sich in die Einsamkeit des Strandhauses zurück und begegnet dem, durch einen alten Vertrag herbeigerufenen, Galileo. Die körperliche und seelische Anziehungskraft die beide füreinander empfinden überwindet alle Schwierigkeiten und triumphiert letztendlich über die uralte Feindschaft zwischen den Familien.
Ich bin, obwohl ich mich ehrlich bemüht habe, nicht in der Lage eine objektive Beschreibung des Inhaltes abzugeben. In dem Roman gibt es einige angedeutete Handlungsstränge die aber ohne irgendwelche Bedeutung im Sande verlaufen, man möge mir verzeihen.
2.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
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Das, mit Abstand, schlechteste Werk des Autors
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Ich bin ein sehr großer Fan von Clive Barker und hab' schon einiges von ihm gelesen, sowohl seine Fantasy-Romane als auch seine Horror-Romane ,und alle haben mir wirklich sehr gut gefallen. Galileo ist einfach nur schlecht, Schund, sehr enttäuschend.
Was mich an Barker schon immer fasziniert hat ist der unglaubliche Ideenreichtum bei der Beschreibung fremder Welten oder der Charakterisierung seiner Monster und Ungeheuer, seine Unbefangenheit mit der Beschreibung menschlicher Sexualität und das Fehlen jeglicher Prüderie im Umgang mit Homosexualität. In einer früheren Rezension hatte ich einmal erwähnt das seine Romane mit "Blut Scheiße und Sperma" gewürzt sind. Diese Zutaten fehlen auch in diesem Buch nicht, aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken wirken sie hier aufgesetzt und völlig deplaziert.
Ein weiters Element das mir an Barkers Romanen immer gut gefallen hat war eine gewisse Langatmigkeit. Das Durchhaltevermögen seiner Leser hatte er aber immer wieder mit einem Überraschungseffekt belohnt, davon findet man nicht die geringste Spur. In dem vorliegenden Buch wird, wie schon gesagt, Spannungsbögen und Nebenhandlungsstränge aufgebaut die dann im Nirgendwo verlaufen.
Clive Barker Stephen King
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Clive Barker wird sehr oft mit Stephen King verglichen. Ich lese beide sehr gerne und beide schreiben auch sehr umfangreiche Romane. Als viel und vor allem Schnelleser sind für mich 500 Seiten an einem Tag kein Problem. King verwendet sehr viele Seiten auf die Charakterisierung seiner Protagonisten, was er auch exzellent beherrscht, Barker besticht eher durch seine grandiosen Einfälle. Bei Galileo hatte ich irgendwie den Eindruck er wolle King nacheifern und die Personen mehr in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, das ist Ihnen, Herr Barker gründlich mißlungen. Dazu ein Spruch von meiner Oma: "Schuster bleibe bei deinen Leisten!".
3.) Der Autor
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Clive Barker wurde 1952 in Liverpool geboren. Neben seinen zahlreichen Romanen, von denen u.a. Hellraiser, Candymann, Cabal und Lord of Illusions verfilmt wurden, hat er Kurzgeschichten und Drehbücher verfaßt und als Illustrator, Regisseur, Filmproduzent und Computerspiel-Entwickler gearbeitet. Er gilt neben Stephen King und Dean Koontz als erfolgreichster Autor der fantastischen Literatur. Clive Barker lebt heute in Los Angeles.Spiel des Verderbens war der erste umfangreiche Horroroman den Barker geschrieben hat.
Homepage: www.clivebarker.com
Wer mehr über das Multitalent Clive Barker erfahren möchte sollte sich die unten angegebene Site anschauen, auf ihr findet man einen sehr ausführlichen Artikel über Barker und sein Werk
Titel des Artikels: Vom "Splatterpunk" zum Multimedia-Mogul der Phantastik
http://www.splatting-image.com/Artikel/Barker/barker.html
weitere Bücher
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Gyre => mein absolutes Lieblingsbuch von Clive Barker ( Genre Fantasy )
Imagica ( Genre Fantasy )
Stadt des Bösen ( Genre Fantasy )
Das Sakrament
Das Haus der verschwundenen Jahre
Spiel des Verderbens ( Genre Horror )
4.) Das Buch
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Titel: Galileo
Autor: Clive Barker
ISBN: 3-453-17425-9
Seiten: ca 900 Seiten
Preis: 22,90 DM
Das Buch ist bei Amazon.de nicht mehr lieferbar ( wundert mich nicht ). Ich habe natürlich die 22,90 DM ausgegeben und ärgere mich, auch heute noch ohne Ende.
5.) Fazit
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Der, mit Abstand, schlechteste Roman des Autors, auch für Fans nicht empfehlenswert. Clive Barker ist sich mit diesem Roman selbst untreu geworden.
© by Araxas / 14.10.02
| weitere Erfahrungsberichte |
Eine Klasse für sich!
Bewertung für Galileo / Clive Barker von
MartinGebel
Pro: spannend
Kontra: -
Mit seinem neusten Buch Galileo hat Clive Barker bestätigt, daß er der beste Autor im Fantasy-/Horrorbereich ist. Anders als bei Stephen King, dessen Bücher doch einige Längen besitzen, sind seine Bücher von vorne bis hinten ein Hochgenuß.
Aber nun zu ...
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sehr hilfreich
05.04.2001
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Kavalier und Fliegender Holländer
Bewertung für Galileo / Clive Barker von
drewniok-pb
Pro: Auch ein Horror-Schriftsteller darf und sollte neue Wege gehen ...
Kontra: Er sollte dabei allerdings konsequent sein ...
Ein Mann im Rollstuhl sitzt in einem alten Herrenhaus im US-Bundesstaat North Carolina und macht sich daran, die Chronik seiner Familie niederzuschreiben. Edmund Maddox Barbarossa hat viel zu erzählen, denn er ist immerhin fast 190 Jahre alt. Die Langlebi ...
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sehr hilfreich
02.09.2000
(28.07.2001)
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Fantasy und Erotik
Bewertung für Galileo / Clive Barker von
ZoraX
Pro: Spannung, Erotik, Gute Urlaubslektüre
Kontra: Wem tausend Seiten nichts ausmachen...
...Clive Barker war mir bisher eher aus dem Horror-Bereich bekannt (die "Bücher des Blutes"). Galileo ist der erste Roman, den ich von ihm gelesen habe. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich einen Fantasy-Thriller vorfand, in dem auch die Erotik nicht zu ...
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weniger hilfreich
28.06.2000
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