Hilfe, nun habe ich einen gestreiften Rasen!
07.06.2002 (09.06.2002)
Pro:
gute Verarbeitung, leichtes Ziehen
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
 Sylviane
Über sich:
***beLIEve *** Mir persönlich besonders wichtig: MIT KLEINEN SCHRITTEN ZUM ERFOLG, mein Bericht über...
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1999 sind wir in unser Häuschen auf dem Lande eingezogen und seit 2000 kann ich nun auch eine Rasenfläche von gut 800qm mein Eigen nennen. Somit bin ich dann vom ehemaligen Balkonbesitzer zum Rasen und Gartenbesitzer befördert worden und musste mir allerlei Gartengerätschaften anschaffen, die für meine Blumenkästen in der alten Wohnung auf dem Balkon einfach nicht nötig waren. So wurde die erste Anschaffung ein Streuwagen von der Marke Gardena. Diesen benötigten wir schon alleine für die Aussaat der Saatkörner des Rasens. Denn wenn man eine so große Fläche hat, die eingesät werden soll, kann man das gleichmäßig nur mit einem Streuwagen schaffen, per Hand ist dieses nicht mehr möglich. Dann benötigt man den Streuwagen immer noch, wenn der Rasen längst grün das Haus umgibt, um den Dünger auszufahren. Denn ein Rasen kann nur grün und schön sein, wenn er seine Nährstoffe über den Dünger von uns zugeführt bekommt. Diesen Satz hatte ich weg, nachdem ich die Rasensaat gekauft hatte, von dem älteren Herren des Fachgeschäftes, als ich wissen wollte, ob unsere Saat auch wirklich gut zu strapazieren ist ( wir haben zwei Kinder, einen großen Hund). Da muß der Rasen etwas aushalten können. Doch dieses kann er nur, wenn die Grundversorgung stimmt, daher also immer mit einem guten Dünger in besonderen Abständen (kommt auf den Dünger an) bestreuen.
So, nun wisst ihr, warum ich dringlichst einen Streuwagen kaufen musste. Doch warum Gardena? Gardena ist eine etwas teurere Markenfirma, was Gartenartikel angeht. Das gebe ich gerne zu. Es ist auch nicht so, dass ich gleich gesagt habe, mir kommt nur ein Gardena Streuwagen ins Haus, so ist es nicht. Im Gegenteil, ich habe zunächst versucht, ein möglichst preiswertes Modell zu erstehen. Doch das war leichter gesagt, als getan. Ich bin von einem Gartencenter zum nächsten gelaufen und habe einen Streuwagen gesucht. Die meisten bieten natürlich Gardena an, oder auch Wolf, eine ebenso bekannte Markenfirma. Doch die wollte ich ja beide nicht. Aber die anderen Angebote konnten mich auch nicht so unbedingt locken. Die No-name-Produkte waren so schlecht verarbeitet, dass ich gleich die Finger davon gelassen habe. Sie sahen so aus, daß man das Gefühl hatte, sie würden nach dreimaliger Benutzung den Geist aufgeben. Oder aber sie fassten nicht genug Inhalt des Streugutes, ließen sich nicht genau genug einstellen. Ja, und Aldi ließ mich in diesem Falle sträflich im Stich. Er bekam einfach keine Streuwagen als Angebot. Denn gerade die weiteren Gartenprodukte, die man so benötigt, waren immer große Klasse bei Aldi. Ich habe da eigentlich nie klagen können. Aber nein, einen Streuwagen bekamen sie nicht. So bleib dann nur die Frage, ob Wolf oder Gardena. Denn die Zeit drängte, es war Oktober und meine Rasensaat musste nun langsam ausgebracht werden. Also entschieden wir uns für Gardena. Den Grund will ich gerne nennen, es war der Preis. Im Vergleich zu den beiden Marken, war Gardena noch die günstigere. Also kauften wir einen Streuwagen dieser Firma für damals noch knappe 50 DM.
Der Streuwagen von Gardena fasst einen Inhalt von zwei Kilo. Das ist entweder eine große Packung Dünger, wie sie Lidl in diesem Frühjahr im Angebot hatte, oder zwei kleine von Aldi. Ich denke, dass es eine gute Füllmenge ist, da man damit schon einiges an Rasenfläche abdecken kann. Auf dem Streuwagen kann man den Streugrad einstellen. Es gibt die Stufen 0 bis 10. Jeder Dünger ist spezifisch einzustellen. Es steht auch auf jeder Packung drauf, welchen Streugrad, man bei einem Gardena-Steuwagen einstellen soll. Das ist ein Vorteil zum No-name-produkt. Auch bei der Saat muß man den Streugrad einstellen. Diesen haben wir damals im Fachgeschäft erfragt, wo wir die Saat gekauft haben. So, der Inhalt kommt in den dafür vorgesehenen Behälter, der nach oben offen ist zum Einfüllen und unten eben die einstellbaren Öffnungen hat zum Ausbringen des Streugutes. An dem Behälterkasten sind zwei Kunststoffräder, die dazu dienen, dass man den Wagen über die zu bearbeitende Fläche ziehen kann. Ein gebogener Griff am Wagen dient zum Ziehen und schon kann es losgehen.
Wichtig ist beim Ausbringen der Saat, dass man gleichmäßig fährt. D.h. schön eine Spur neben der anderen zieht, sie nicht unbedingt überlappen lässt und auch keinen Platz dazwischen freilässt. Das war ein Grund, warum ich selbst die Saat nicht ausgebracht habe, da ich einen gleichmäßigen Rasen wollte und keinen lückenhaften oder an einer Stelle dick bewachsen an anderer karg. So hat mein Vater mir geholfen, meine Saat auszubringen. Bei mir wäre der Rasen nie so schön geworden. Nach dem Ausbringen der Saat wird der Streuwagen einfach mit dem Gartenschlauch abgespült, getrocknet und kann zum Beispiel platzsparend in der Garage oder dem Werkzeugschuppen an der Wand aufgehängt werden. So haben wir unseren Gardena Streuwagen verstaut. Nun bin ich alle halbe Jahr in etwa dran, mit meinem Streuwagen spazierenzufahren. Ich bringe nun nämlich den Dünger aus. Natürlich wäre es auch hier gut und wichtig, wenn man wieder möglichst ebenmäßig den Dünger aufs Land bringt, damit nicht das passiert, was ich vor ein paar Tagen mal wieder geschafft habe. Ich habe einen hellgrün- sattgrün gestreiften Rasen. Man kann die Stellen genau erkennen, die ich beim Düngen ausgelassen habe und welche Dünger abbekommen haben. Das ist natürlich nicht die Schuld meines Streuwagens, sonder die dessen, der dem Wagen gezogen hat. Und ich muß ja eingestehen, daß ich das war. Ist das Befüllen des Wagens auch kinderleicht und die Theorie des Ausbringens ja auch, scheitert es bei mir doch jedes Mal in der Praxis. Doch, ich sag Euch was, ein gestreifter Rasen, den hat nicht jeder! Natürlich wird mein Mann sich noch einmal den Streuwagen schnappen und nachdüngen an den Stellen, die ich mal wieder ausgelassen habe, damit auch sie eine schöne satte Farbe bekommen. Allerdings wäre das Ergebnis bei weitem noch ungleichmäßiger, wenn ich direkt von Hand gedüngt hätte, denn dann wäre nicht mal die entsprechende Menge Düngemittel auf den Rasen gekommen und viel gerader wäre es wohl auch nicht ausgefallen. Doch mit dem Streuwagen ist mein Missgeschick ja schnell wieder ausgeglichen, wenn ihn jemand anderes als meine Person über den Rasen zieht.
Das Ziehen ist übrigens kinderleicht. Die Räder fahren gut über den Rasen und auch beim Ausbringen von Saat auf dem Mutterboden. Da gibt es keine Schwierigkeiten. Der Streuwagen ist robust und hat bisher noch nie Grund zur Beanstandung gegeben. Ich vergebe meinem Gartenhelfer gerne alle Sterne. Er hilft mir meinen Rasen mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen, ist leicht zu handhaben und vom Preis her in Ordnung. Es gibt sie halt in dieser Qualität nicht billiger und wenn ich die Jahre hochrechne, die ich meinen Rasen werde düngen müssen, dann macht er sich allemal bezahlt.
Man kann ihn in bestimmten Gartencentern und Fachgeschäften übrigens auch mieten. Doch ich denke, da die Nutzung des Streuwagens mindestens zwei mal jährlich anfällt, dass sich die Investition in dieses Gartengerät schon lohnt.
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10.06.2002 11:58
Nun, für meine Blumenkästen (2) kann ich dieses Gerät schlecht verwenden, das passt ja gar nicht rein! *lach* Liebe Grüße von Angelito24!!
09.06.2002 10:01
800 qm Rasenfläche? Das ist ja fast eine Parkfläche ;-)
08.06.2002 17:41
Da muß ich mir ja eingestehen, dass ich unseren Rasen noch nie gedüngt habe! Aber schließlich wohnen wir ja erst seit November in unserem Häuschen und was nicht ist, kann ja noch werden...! Lieben Gruß, Simone