Armband geht dauernd kaputt
01.07.2010 (25.07.2010)
Pro:
Akku - Betriebsdauer . Bis auf Schnalle sehr robust .
Kontra:
Uhrschnalle geht ab .
Empfehlenswert:
Ja
 albertohesse
Über sich:
Mitglied seit:01.06.2009
Erfahrungsberichte:8
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo. Nachdem ich mir den Forerunner 405 gekauft hatte war ich sehr begeistert von dem Ding. Allerdings fehlte mir als alter Bergwanderer eine längere Batterielebensdauer, die Akkuleistung lag bei 7h40 min im Vollbetrieb.
Da der 310XT eine höhere Akkuleistung und ein größeres Display hat, dachte ich mir, der ist es. Lieferumfang: 1. Uhr mit Herzfrequenzmessgerät und Ladegerät.
Die Uhr lässt sich mit einem Ladegerät, dessen Kabel man auch in den USB.Slot des Rechners stecken kann aufladen Das Laden dauert etwa 3 Stunden. Super ist dass die Uhrzeit und die Zeitzone automatsch beim ersten GPS-Signal sich automatisch einstellen. 2.GPS:
Sofern man sich nicht bewegt, kann er das GPS-Signal in etwa 4-5 minuten verarbeiten. Das bedeutet: er findet Position und Höhe. Wenn man immer in der gleichen Gegend das GPS sucht, dauert es 2 min (es geht aber auch schneller), bis er das Signal findet. Es ist relativ genau, also wenn ich meine Strecken in Google Maps anzeige, habe ich den Eindruck, dass, wenn ich auf einem Weg lief, ich auch in Google Maps auf dem Weg bin. Nur unter Hochspannungsleitungen gibt es u.U. Zickzackkurven. Wasserbetrieb: Ich weiß nicht, ob das Ding ohne weiteres zum Schwimmen geeignet ist. Also es ist sicher wasserdicht, aber sobald ich auch nur 1 cm unter Wasser bin, ist der Empfang weg. Das bedeutet also, will man ein Schwimmtraining machen, denke ich, muss man das ding irgendwie am Kopf befestigen, damit aufgezeichnet wird.
Herzfrequenzmessgerät. Leider funktionierte der HRM-Gurt nicht, allerdings der vom 405cx schon. Das ist echt ein Schwachpunkt. Der Ebay-Lieferant aus Israel, fand es leider nicht der Mühe wert, ihn auszutauschen. Trotzdem war es Preislich noch OK. 3. Was zeigt er an. Hier kommt leider mein erstes Manko. Ich habe es bisher nicht geschafft, das Datum anzeigen zu lassen, dies war ein Deutlicher Vorteil des 405cx. Ich trage den Trainer gerne als Uhr und ich verstehe einfach nicht, warum die Entwickler nicht die Möglichkeit offengehalten haben, das Datum anzeigen zu lassen. Anzeige ansonsten: Es gibt ein Display das sich vierteln lässt. Das finde ich brauchbar und ausreichend. Man kann dann alles mögliche anzeigen lassen.
Bilder von Garmin Forerunner 310XT
Uhzeit, verbrauchte Trainingszeit, Kalorien, Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Steigrate, zurückgelegte Entfernung. Weiters kann man sich insgesamt 4 solche Bildschirme konfigurieren, die man dann im Training weiterschalten kann. Man kann z.B. auch einen ganzen oder halben Bildschirm dazu verwenden, dass man die Herzfrequenzkurve anzeigt, finde ich super und brauchbar. Die Geschwindigkeitsanzeige ist relativ genau, sofern man sich eben bewegt. Auf dem Schilift habe ich bei gleichbleibender Geschwindigkeit aber großer Steigung festgestellt, dass nur der waagrechte Anteil gemessen wird. Die Steig/Sinkrate geht nur von 0-9999 m/h, was eigenltich ausreicht, da diese Geschwindikgeit nur in schnellen Gondeln überschritten wird. Allerdings ist die Anzeige zu ungenau und kann nur als Richtwert verwendet werden. Beim Wandern wäre eine Anzeige, die die Steigrate aus den letzten 20 min zurückrechnet besser. Hinzu kommt, dass die Höhengenauigkeit weniger gut ist als die Flächengenauigkeit. Insgesamt ist sie aber genau, sie liegt in wien bei etwa ±25 m, meistens aber bei ±20 m. Sie wird auf einer Ebenen Fläche, z.B. auf einem zugefrorenen See besser und ist im Wald oder in Häuserschluchten schlechter. Im Gebirge und Hochgebirge scheint die (Höhen-)genauigkeit besser zu werden.
Zusatzfunktion: Über einen eigenen Funkstandard Ant+, kann man die Trainingsdaten an ein Trainingsprogramm übertragen. Dazu gibt es einen eigenen schwarzen Stick, dessen Treiber man übers Internet runterladen muss. Achtung: Anleitung genau befolgen. Dazu gibts ein gratis Trainingsprogramm, das ich sehr nützlich finde. Das Training wird über Funk an den PC übertragen. Es empfielt sich, das WLAN auszuschalten, oder die Uhr ganz nahe an den Ant+ Stick zu halten, oder ein 5-GHz WLAN zu verwenden. So werden die Daten schneller übertragen. Nach dem Training kann man sich das Training auch als 2-D Karte ansehen, ansonsten gibt es auch eine ganz nette Statistik über die erbrachte Leistung, und zurückgelegte Entfernung, super Grafiken über Geschwindigkeit und Herzschlag. Man kann die Strecke auch in Google Earth anzeigen lassen und es ist doch erstaunlich, wie exakt die Lage von der Uhr gemessen wird. Meistens laufe ich auch auf der Karte am Weg, nur unter Strommasten kann es passieren, dass ich zwar in Wirklichkeit auf dem Weg laufe, auf der Karte aber in der Wiese. Toll ist, das man sich auf connect.garmin.com registrieren lassen kann und dort ein eigenes Trainingskonto erstellen kann. Dort kann man das Höhenprofil korrigieren, GPS schwankt ja leicht mal um ±20 m. Somit kann man sich die wirkliche Höhensumme ausrechnen, die ja bei reiner GPS-Messung sehr hoch wäre. Das Training kann man als Video auf Google Maps abspielen, es gibt ein Google-Earth Plugin für den Internet Explorer. Also, das finde ich schon sehr geil, das Programm (online und für den PC) gibt es aber nicht nur für den Forerunner 310XT, sondern für fast alle Garmin-GPS-Rekorder. Geil ist auch, dass man sieht, wie weit man insgesamt schon lief. Dazu kann man, sofern man Opfer des Inneren Schweinehundes ist, sich am Kalender Traininge einspeichern und die Trainingsziele auf die Uhr laden, dann gibts am Trainingstag einen Hinweis, dass heute ein Training durchzuführen wäre. Ansonsten ist es auch ur geil zu sehen, wie viele Trainings man schon gemacht hat.
Außerhalb des Trainingsmodus gibt es noch die Möglichkeit einen Punkt (auch aus Google Maps) in die einzuspeichern. z.B. war ich vor einiger Zeit in einem Naturplatz spazieren und entdeckte dabei ein lauschiges Platzerl. Das habe ich gleich eingespeichert. Will man zum Punkt zurückfinden, gibt es die Möglichkeit in einen Kompass-Modus zu gehen. Das ist kein Richtiger Kompass, sondern ein GPS-Richtungsanzeiger. Dort sieht man eine Uhr mit den Himmelsrichtungen und einem Pfeil zum Ziel. Rechts sieht man eine Anzeige mit der Entfernung zum Ziel und der voraussichtlichen Dauer, bis man sein Ziel erreicht. Man kann sich auch über Google Maps einen Punkt auf der Karte in den Forerunner reinspielen und ihn dann im richtigen Leben suchen. Aktualisierung 01.Juli 2010
Beim Schifahren hatte ich einen Tag dabei, da ging ich mit Schneeschuhen den Berg hoch. Oben angekommen, merkte ich, dass beim Armband die Schnalle abgegangen war. Ich verwendete den Forerunner dann 1/2 Jahr ohne schnalle, da ich ihn beim Laufen gerne in der Hand halte. Vor einiger Zeit ging ich´zu einem Garmin Vertreter (Wien, 15.Bezirk, Intersport Eybl ) wegen der abggangenen Schalle. Die Filiale wirkte sehr inkompetent, ich wurde beim großen Intersport von Pontius zu Pilatus geschickt, bevor ich dann endlich zu einem kompetenten Mitarbeiter kam. Der Teil des Armbands sollte mir kostenlos ersetzt werden. Bis das Armband da war, ich hätte eigentlich nur die Schnalle gebraucht, dauerte es 2 Wochen. Nach dem ersten Lauf ging die neue Schnalle gleich wieder ab, vermutlich liegt sie irgendwo im Wald. Dazu muss ich sagen, habe ich noch nie eine Schalle bei einer Uhr verloren, bei dieser aber gleich 2x hintereinander, und das bei einer neuen Schnalle. Eigentlich schade. Ich traue mich eigentlich nicht mehr mit der Uhr zu laufen und dann ins wasser zu hüpfen, aus furcht, dass ich sie beim Schwimmen verliere. Das macht die Wasserdichtheit und den Thriathletenbonus total zur nichte, muss man schon sagen. Weitere Aktualisierung:
Vielleicht habe ich vergessen zu erwähnen, dass der Trainingsmodus bei den Garminprodukten recht gut ist. Ich erstelle mir vor allem gerne Intervalltrainings mit verschiedenen Soll-Geschwindigkeiten, vor allem Fahrtspiele. Wer auf Fahrspiele steht, für den ist das Garminprodukt super, würde mir aber den 405 er kaufen, wenn man nur läuft. Die Fahrtspiele steigern die Laufgeschwindigkeit, wenn man schon länger läuft und feststellt, dass man über eine gewisse Grenze (10 km/h) mit normalem Dauerlauf nicht mehr überschreitet. Durch die Fahrtspiele konnte ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf 11,5 km/h steigern. Zusätzlich habe ich mir einen Laufsensor gekauft, der die Schrittzahlen misst. Die Schrittzählung funktioniert hervorragend, man kann den Schrittzähler auch kalibrieren und als Geschwindigkeitsmesser verwenden (Sollte man mal im Tunnel laufen wollen) Es ist ein ganz nettes Extra, aber eigentlich teuer und unnötig. Ich habe für mich festgestellt, dass ein bewusster Eingriff in die Tritthäufigkeit keine Geschwindigkeitssteigerung bringt. (Empfehle aus meiner Erfahrung, einfach 3x die Woche zu laufen). Ich verwende den Schrittsensor auch nicht mehr, da ich nur mehr barfuß laufe und nicht weiß, wie ich den Zähler am nackten Fuß anbringen soll.
Fazit: Eigentlich eine Super Uhr, wäre da nicht die schwache Schnalle, und das fehlende Datum, das die Uhr-Funktion vermindert. Ein nicht funktionierender Brustgurt hätte auch nicht sein müssen. So ein super Teil und dann solche bekloppten Produktfehler. Auffrischung 25.07.2010
Ich habe jetzt das dritte Arband und uch eine weitere Schnalle bekommen. Die Schnalle kriegt man nicht einfach so, sonst hätte ich mir wahrscheinlich 20 Stück im Voraus bestellt. Gleich beim Montieren des Armbands habe ich mit einer Zange die Schnalle ein wenig zusammengebogen, damit ja nichs mehr passiert. Die Uhr hat das erste Urwaldtraining überstanden, (14 km Barfuß durch den Dickicht des Nationalparks Donauauen). Also, wenn ihr euch das Teil kauft, gleich ein die Schnalle enger biegen.
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01.07.2010 17:31
Wenn Du die Überschriften "fett" machst dann kommt das für den leser noch besser : ) Klasse Bericht.Gruss, Tony