Erfahrungsbericht über

Garmin NÜVI 1450T

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Garmin NÜVI 1450T

4 Angebote von EUR 11,99 bis EUR 273,39  

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Wegweiser in die Zukunft

3  17.05.2011

Pro:
Man möchte nicht mehr drauf verzichten

Kontra:
Updates zerstören das Gerät

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Qualität:

mehr


xy...geloest

Über sich:

Mitglied seit:22.05.2010

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Liebe Ciao-Gemeinde,
hallo Gastleser

I. Die frühen Jahre, vor der Zeit der Navis

Nachdem die Menschheit angefangen hatte, sich zu orientieren, war sie erst mal auf die Hilfsstützen angewiesen, welche ihnen die Natur bot. Seefahrer navigierten ihre Schiffe über die Weltmeere, indem sie sich an den Sternbildern orientierten. Flugzeugpiloten waren angewiesen, „auf Sicht“ zu fliegen – und je schlechter diese, desto höher das Risiko, die Orientierung zu verlieren.

Auch die Vermessung der Erdoberfläche, sowie die Kartographisierung derselben gestaltete sich äußerst schwierig, denn es fehlte ja an der entsprechenden Draufsicht. Erst als die ersten Satelliten um die Erde kreisten und so dieses Draufsichtbild ermöglichten, konnte zuverlässiges Kartenmaterial erstellt werden.

Dieses Kartenmaterial war es dann auch, auf das wir Autofahrer viele lange Jahre angewiesen waren. Wer von uns erinnert sich nicht mit Schaudern, wenn wir auf der Suche nach dem Ziel feststellten, im Kreis gefahren zu sein.
Wir hielten am Fahrbahnrand und kramten die Landkarte aus dem Handschuhfach oder optional den Straßenatlas aus der seitlichen Türablage. Und dann begann die erneute Suche: „Wir sind jetzt hier, da müssen wir hin, aber warum geht das dann nicht?“ Warum haben wir uns schon wieder verfahren?
Nachdem wir in der festen Überzeugung waren, jetzt den richtigen Weg gefunden zu haben, wurde der stocksteife Stadtplan zusammengefaltet und weil das natürlich alles andere als gut geklappt hat, ein aufgebauschtes Etwas aus mit Linien und Flecken bedrucktem Papier zurück ins Handschuhfach gestopft.

Kaum war die Fahrt weitergegangen, erkannten wir: das stimmt ja schon wieder alles nicht mehr! Wir mußten uns eingestehen: wir haben uns verfahren, und zwar hoffnungslos. Es galt nun, den inneren Schweinehund zu überwinden und Passanten auf dem Bürgersteig nach dem Weg zu fragen – auch wenn es noch so sehr am Ego kratzt…

Irgendwann dann, nach vielen Flüchen und gefühlten zwei Stunden Zeitverlust, gepaart mit blankliegenden Nerven und den Kräften am Ende erreichten wir dann doch noch unser Ziel.

Die bereits erwähnten Satelliten in der Erdumlaufbahn sollten aber schon bald für eine segensreiche Abhilfe sorgen. Und Mitte der 1990iger Jahre kamen die ersten Navigationsgeräte auf den Markt, welche sich die GPS-Signale der Satelliten zunutze machten, um den Zielsuchenden eben „zielsicher“ an jeden von ihm gewünschten Endpunkt zu lotsen.

Erst noch unerschwinglich teuer und von technisch vergleichsweise einfacher Ausstattung hielten die Navis ihren Einzug. Wie bei allen Errungenschaften im Bereich Unterhaltungselektronik erlebten auch die Navis den doppelseitigen Wandel in punkto Kosten und Ausstattung: sie wurden dank der Massenproduktion immer preisgünstiger und gleichzeitig technisch immer raffinierter und ausgefeilter.

II. Gerät und Technik

Jetzt, im Jahr 2011, ist ein Zeitpunkt erreicht, wo sich jeder diesen vollelektronischen Wegefinder leisten kann. Normal ausgestattete Navis gibt es schon für deutlich unter hundert Euro, für knapp darüber gibt es bereits regelrechte Spitzengeräte.
Also habe auch ich 2011 beschlossen, nicht mehr mit zerfledderten Karten zu kämpfen und nach dem Weg zu fragen, sondern mich vom Navigationsgerät führen zu lassen – auch die Sternbilder waren mir nämlich ein bisschen zu ungenau…!
Und so kaufte ich mir jenes Navi, das ich heute hier präsentieren möchte. es handelt sich dabei um das

Garmin nüvi 1450

Was das Gerät alles kann, wie es bedient wird, was besser sein dürfte und was man damit nicht anstellen sollte, wird der nun folgende Erfahrungsbericht zeigen. Nachdem ich das Navi jetzt einen guten Monat lang habe und es auf Herz und Nieren getestet habe, bin ich in der Meinung, einen kompetenten Bericht zusammenzubringen.

Bezugsquelle und Preis

Gekauft habe ich das Navi bei Conrad-Elektronik im Online-Shop. Bezahlt habe ich dafür 137 Euro . Es sollte sich bald zeigen, daß der Preis für ein Gerät mit dieser Ausstattung auf alle Fälle gerechtfertigt ist.

Lieferumfang und Ausstattung

Verpackt in einem äußerst stabilen Glanzkarton mit einem Blisterdeckel kommt das Gerät per Zustellung ins Haus. Unter dem Blister ist das Navi eingebettet und zeigt ein Demo-Folienbild auf dem Touch-Screen, auf dem eine animierte Autobahn samt Ausfahrt und Richtungspfeilen abgebildet ist.

Zum Auspacken kann man aus dem äußeren Karton eine Art „innere Pappschale“ ziehen, auf der oben der Blisterdeckel eingefilzt ist. Aus diesem Blister ist das Navi herauszunehmen. Unten in der Pappschale befindet sich dann das mitgelieferte Zubehör. Dieses besteht aus folgenden Komponenten:

gedruckte „Schnellstartanleitungen“ in 12 Sprachen
Kfz-Ladekabel zusammengerollt mit 1,3 Metern Länge und Stecker für den Zigarettenanzünder
USB-Verbindungskabel 40 cm für den Anschluß an einen PC
Saugnapf für die Autoscheibe
Navi-Halter mit Kugelgelenk zum Einrasten in den Saugnapf
Klebepad mit doppelseitiger Klebefunktion zur Befestigung des Saugnapfes am Armaturenbrett

Was nicht mitgeliefert wird :
eine Treiber-CD. Der Grund hierfür: soll das Navi an einen PC angeschlossen werden, ist es nur kompatibel mit den Betriebssystemen Vista und Win 7, aber nichts darunter. Und diese beiden Betriebssysteme benötigen zur Geräteinstallation keinen Treiber mehr, die machen das vollautomatisch, sowie das Endgerät per USB angtestöpselt wird.

Erste Inbetriebnahme

Es empfiehlt sich, das Navi vor der ersten Inbetriebnahme ein paar Stunden an der Autobatterie aufzuladen. Das muß aber nicht unbedingt sein. Ich habe festgestellt, daß genug Strom auch ohne vorheriges Aufladen im Li-Ion-Akku vorhanden ist, die erste Inbetriebnahme durchzuführen.
Nachdem die Demo-Bildfolie abgezogen ist, kommt darunter der eigentliche Touch-Screen zum Vorschein. Dieser ist matt und nicht glänzend. Störende Spiegelungen sind also ausgeschlossen.
Das Gerät kommt – mit Ausnahme vom On-Off-Schalter, ganz ohne drückbare Schalter aus. Es wird komplett über den berührungsempfindlichen Bildschirm, dem Touch-Screen, bedient.

Der eben genannte einzige mechanische Schalter befindet sich links oben am Rand des Gehäuses. Er wird einmal kurz und fest gedrückt. Wenige Sekunden darauf erwacht das Leben im Navi. Auf dem Bildschirm erscheint der Firmenname Garmin .
Danach folgt ein Hinweis auf das Copyright und die Geschäftsregeln in englischer Sprache, darunter die Schaltflächen I accept und cancel. Per Fingerberührung die Schaltfläche „I accept“ drücken, um zu akzeptieren.
Wieder ein paar Sekunden später erscheint die Meldung Unknown Kingston und please Language order . Zu deutsch also, Land und Sprache auswählen.
Links und rechts neben dem Schriftzug „Unknown Kingston“ gibt es zwei Seitwärtspfeile. Man kann sie einzeln drücken oder aber auf Dauer mit dem Finger draufbleiben, dann werden die einzelnen Länder im Zehntelsekundentakt „durchgeblättert“.

ACHTUNG: Das Draufbleiben mit dem Finger lohnt sich, denn es sind an die 80 (!) Länder abgespeichert und Deutschland ist so ziemlich „hinten in der Mitte“, was bedeutet: egal ob man per Linkspfeil sucht oder per Rechtspfeil – aus keiner Richtung hat man den kürzeren Weg.

Ist Deutschland gefunden, was mit „OK“ bestätigen. Damit ist er erste Teil der Kalibrierung abgeschlossen.
Es folgt nun ein Warnhinweis, daß das Gerät auf gar keinen Fall während der Fahrt bedient werden darf, da dadurch Unfallgefahr bestünde. Dies muß man ebenfalls mit „Zustimmen“ bestätigen, anderenfalls kommt man nicht mehr weiter.

Erste Eingaben

Nachdem der Warnhinweis bestätigt ist, erscheint der Standard-Bildschirm. Dieser beinhaltet eine obere und eine untere Leiste mit den Symbolen für die Stärke des Satellitenempfangs, der Uhrzeit, dem Akku-Ladezustand und zwei Schaltflächen für die Optionen Lautstärke und Extras .
Dazwischen gibt es zwei Eingabefelder im Hauptbildschirm mit dem Optionen Zieleingabe zusammen mit einer stilisierten Lupe und Karte mit einem stilisierten Navigationsgerät.

Lautstärke
Ein „Druck“ auf diesen Button schaltet das Menü für die Lautstärke her. Vom Werk her auf 80% eingestellt, kann man mit den Pfeiltasten in 10%-Schritten die individuell gewünschte Lautstärke einstellen, wobei die Intensität nach links abnimmt und nach rechts zunimmt.
Auch eine Stummschaltung durch Setzen eines Häkchens ist möglich, in der unteren Zeile klickt man entweder auf Abbrechen um das Menü ohne Änderungen zu verlassen, oder auf OK um die Änderungen zu übernehmen. In beiden Fällen springt die Anzeige dann wieder auf den Standard-Bildschirm zurück.

Vermerk :
Die Einstellung auf 80% werksseitig reicht völlig aus, die Sprachausgabe des Navis deutlich zu verstehen, selbst wenn man mit offenen Fenstern fährt. Eine Erhöhung auf 100% ist ratsam, wenn man bei hoher (Autobahn)geschwindigkeit die Fenster offen hat. Dann „schreit“ das Navi wirklich so laut, daß man es trotz des Fahrtwindes noch immer gut versteht.
Bei Fahrten mit geschlossenen Fenstern im Winter genügt eine Reduzierung der Lautstärke auf 50%.

Karte
Nach Druck dieses Buttons erscheint der Bildschirm mit der Landkarte. Zu den einzelnen Darstellungsmöglichkeiten dieser Karte komme ich noch später.
Mit einem +-Button und einem ~-Button hat man die Möglichkeit,

Bilder von Garmin NÜVI 1450T
  • Garmin NÜVI 1450T 100_7054 - Garmin NÜVI 1450T
  • Garmin NÜVI 1450T 100_7053 - Garmin NÜVI 1450T
  • Garmin NÜVI 1450T 100_7051 - Garmin NÜVI 1450T
  • Garmin NÜVI 1450T 100_7050 - Garmin NÜVI 1450T
Garmin NÜVI 1450T 100_7054 - Garmin NÜVI 1450T
Die E-Mail, auf welche hin ich das Gerät erwarb
die Karte näher heranzuzoomen oder durch „Wegzoomen“ eine größere Übersicht zu erlangen.
Unter der Plus- und Minus-Schaltfläche ist eine weitere mit einem roten Laubblatt drauf. Was es damit auf sich hat, auch darauf komme ich später zurück.
Links unten ist ein Rückwärts-Pfeil, mit dem die vorherige Bildschirmanzeige zurückgeholt werden kann.

Navigation oder nicht
Wenn man die Karte aufgerufen hat, beginnt das Navi, nach empfangbaren Satelliten zu suchen. Im Freien wird es da alsbald fündig und es erscheint in der oberen Zeile die Meldung Navigationsbereit .
Findet es keine Satelliten, zum Beispiel innerhalb der Wohnung, kommt die Meldung Keine Satelliten gefunden. Weitersuchen? und zwei Schaltflächen darunter mit Ja oder Nein .
Drückt man „Ja“, startet der Scanvorgang erneut, drückt man „Nein“, kommt die nächste Meldung: Soll die GPS-Simulation gestartet werden? . Bei „Nein“ kommt wieder der Bildschirm mit einem kleinen blauen Auto drauf und die Karte. Werksseitig ist sie auf die Prielmairstraße in München eingestellt. In der oberen Zeile steht GPS ist aus .
Drückt man auf „Ja“, kommen die Anweisungen zum Eingeben eines Ziels und der Simulation in Echtzeit dorthin.

Die erste „Fahrt“ – ein Trockenkurs

Bleiben wir gleich mal bei der Simulation.
Auf dem Standardbildschirm nun den Button Zieleingabe drücken. Im nun öffnenden Menü erscheinen sechs Buttons samt animierten Darstellungen und Schrifttitel. Was die alle genau auf sich haben, erläutere ich später. Jetzt vorerst zählt nur der Button ganz links oben mit der Bezeichnung Adresse . Den jetzt drücken.
Da die Prielmayrstraße in München voreingestellt ist, empfiehlt es sich, diese jetzt einfach für den ersten „Testversuch“ mal beizubehalten. Um die Daten einzugeben, die für die Simulation notwendig sind, bei der Frage, ob die GPS-Simulation gestartet werden soll, auf „Ja“ drücken. Daraufhin verlangt das Gerät: Bitte Stadt/Ort oder Postleitzahl eingeben . Also die Auswahl treffen und beispielsweise „Stadt/Ort“ drücken. Es erscheint eine vollständige Qwertz-Tastatur, auf der der gewünschte Städtename eingetippt werden kann.

WICHTIGER HINWEIS:
Schon nach dem Eintippen der ersten Buchstaben macht das Gerät eigene Vorschläge, welche Namen alles dafür in Frage kommen. Wer also z. B. die Buchstaben „W u p“ eingibt, erhält dann die Auswahl: „Wüppels (Wangerland), Friesland“ – „Wüppelser Altendeich /(Wangerland), Friesland“ und „Wuppertal, Wuppertal“.

Eine Besonderheit bei dieser digitalen Tastatur: sie erscheint zu Beginn in lauter Großbuchstaben. Nach dem Eingeben des ersten Buchstabens schaltet sie von selbst auf Kleinbuchstaben um und es ist nur noch möglich, in diesen weiterzuschreiben. Und zwar so lange, bis die Leertaste gedrückt wird. Nach Drücken dieser sind wieder Großbuchstaben vorgegeben, die nach der ersten Eingabe wieder auf Kleinbuchstaben umwechseln.

Ist der Städtename eingegeben und die gewünschte Stadt ausgewählt, kommt wieder die Tastatur und verlangt nach der Eingabe einer Straße. Dabei ist die Handhabung wieder identisch wie zuvor, also die Automatik mit den Groß- und Kleinbuchstaben, auch schlägt das Navi sofort wieder passende Straßennamen vor, die zu den ersten Buchstaben passen und man kann sie mit „OK“ bestätigen.

Nach der erfolgten Straßeneingabe will das Gerät die Hausnummer wissen. Dazu kommt jetzt nicht mehr die Qwertz-Tastatur, sondern ein Nummernblock von 1 bis 0 wie beim Taschenrechner oder Telefon.

WICHTIG:
Wer eine Postleitzahl anstatt der Stadt eingibt, erhält ebenfalls den Nummernblock!

Wenn es die Hausnummer gibt, wird diese vom Navi selbstständig bestätigt. Auf dem Bildschirm erscheint der Hinweis Speich! für „Speichern“ und Los! als grünes Viereck.
Da ich den Speicherungsvorgang später erklären werde, soll es jetzt mit dem Start weitergehen. Also den eckigen Button „Los!“ drücken. Die Karte wird angezeigt und die (werksseitig) eingestellte weibliche Stimme spricht: „Bitte fahren Sie zur markierten Route“. Die ist auf dem Display rosarot eingezeichnet. Da aber ja die Simulation an ist, „fährt“ das blaue Auto jetzt von selbst los. Rechts wird dabei die momentan gefahrene Geschwindigkeit angezeigt und auch ein Tempolimit-Schild (in Städten in der Regel 50 km/h). Das Auto bewegt sich nun dem Straßenverlauf folgend und die Ansagestimme spricht ihre Sätze dazu:
„Fahren Sie… Kilometer bis…“
„Biegen Sie in 250 Metern rechts ab in die… straße“
Das geht, bis die Simulation ihr Ziel erreicht hat – und wie bereits erwähnt in Echtzeit. Das Navi hält sich dabei an alle Tempolimits, wird zum Abbiegen entsprechend langsam und bleibt auch mal unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit – so gleicht es Ampelstopps aus, die es im echten Straßenverkehr gibt.

Der Button „Extras“

Den für Einstellungen habe ich bereits erwähnt. Den lassen wir jetzt mal außer Acht (auf ihn werde ich später noch detailliert eingehen). In der Mitte oben ist der Button Akt. Position . Wenn man den drückt, erhält man drei Angabeflächen:
Eigene Position
Nächstgelegene Adresse
Nächstgelegene Kreuzung – und zu allen die aktuellen Koordinaten plus Höhenangaben.
Rechts daneben gibt es vier weitere Buttons:
Kliniken
Polizei
Tankstellen
Pannenhilfe
Wird einer dieser Auswahlbuttons gedrückt, erhält man alle gewünschten Suchpunkte und zwar in kilometer-aufsteigender Form. Das heißt im Klartext: drücke ich auf „Tankstellen“, erscheinen alle Tankstellen angefangen mit der, die der aktuellen Position am Nächsten liegt bis zu der am Weitesten (in Deutschland) entfernten – dazu die km-Entfernungsangaben und die Namen der Firmen und Betreiber.
Auf- und Abwärtspfeile ermöglichen das Durchscrollen.
Bei Drücken auf „Pannenhilfe“ erhält man die nationale und die internationale Rufnummer des ADAC.

Der Button „Hilfe“

Er ist unterteilt in die Menüpunkte
Einstellungen
Zieleingabe
Favoriten
Karte
Navigation
Extras
Allgemeines
Fehlerbehebung
Je nachdem, was man als Nutzer für Funktionen verwenden möchte, drückt man auf die entsprechende Schaltfläche und folgt dann den Bildschirmanweisungen zur weiteren Verwendung.

Der Button „ecoRoute“

Nach Drücken dessen kommen sechs weitere Buttons auf den Schirm:
Tankstelle
ecoChallenge
Kraftstoffverbrauch
Fahrzeugprofil
Verbrauchsangabe
Tipps

WICHTIG:
Die meisten dieser Funktionen sind erst nutzbar, wenn persönliche Programmierungen erfolgt sind. Daher werde ich auf diese Buttons später zurückkommen, wenn ich das Geräteprogrammieren erklärt habe.
Einzige Ausnahme sind die „Tipps“, da kann man nachlesen ähnlich wie bei einem e-book-Reader, wie man umweltschonend und kraftstoffsparend fährt.

Der Button „Bildbetrachter“

Man kann das Navi auch als digitalen Bilderrahmen benutzen. Wenn man diesen Button drückt, ohne vorher selbst Bilder hochgeladen zu haben, bekommt man etwa 15 Demo-Fotos von Landschaften und Gegenden. Das dürfte allerdings niemand sorecht interessieren, denn wer hat schon einen Bezug zu ihm völlig fremden Gefielden?
Um selbst Bilder hochzuladen, gibt es links an der Seite einen Kartenslot für SD-micro-Cards. Wird eine mit Bildern oder Videos (sogar das ist möglich!) eingeschoben, liest das Gerät sie automatisch ein. Am Bildschirm ist den Anweisungen zu folgen, was mit den eingelesenen Dateien geschehen soll: speichern, Ordner anlegen, verschieben, löschen, und das Übliche eben.

Der Button „Routen“

Ab Werk ist dieser Posten noch leer. Es erscheint die Meldung: Keine Routen verfügbar. Neue Route erstellen? und die Schaltflächen mit „Ja“ und „Nein.“
Drückt man auf „Ja“, kommen die Meldungen Neuen Startpunkt hinzufügen und Neuen Endpunkt hinzufügen . Gemäß weiterer Bildschirmanweisungen kann man hier – z. B. von der Wohnung aus – seine komplette Strecke eingeben und abspeichern, die man fahren möchte.
DAS HAT DEN VORTEIL, daß man nicht erst im Auto programmieren muß, sondern das bereits im Voraus an einem bequemeren Ort erledigen kann.

Nachdem nun im „Extras“-Menü die Pfeil-Abwärts-Schaltfläche gedrückt wird, kommen weitere 5 Buttons zum Vorschein:

Eigene Dateien
Weltzeituhr
Rechner
Einheiten-Rechner
Sprachführer

Der Button „Eigene Dateien“

Auch er ist wieder in Untergruppen unterteilt:

Zu Hause festlegen
Favorit(en) löschen
Ausgewählte Route(n) löschen
Route(n) importieren
Reiseaufzeichnung löschen

Die Bedienung der einzelnen Optionen erfolgt wieder gemäß den Bildschirmanweisungen. Vor allen Dingen wichtig ist gleich der erste Button:

zu Hause festlegen
Da gibt man seine eigene Wohnadresse ein und speichert sie ab. Dies wird noch von eminent wichtiger Bedeutung werden, aber dazu später.

Der Button „Weltzeituhr“

Auf einer stilisierten Analoguhr wird die derzeit bei uns aktuelle Uhrzeit angezeigt. Was wichtig ist: um eine Einstellung der korrekten Zeit brauht man sich nicht zu kümmern. Sowie das Navi ein Satellitensignal empfängt, kalibriert es sofort die Zeit mit dem eingestellten Land und man hat so immer absolut genaue Zeitpräzision.
Auch das korrekte Datum wird unter der Analoguhr angezeigt.

Links daneben sind drei kleinere Analoguhren mit Datums- und Zeitangaben aus Tokio, London und New York. Drückt man einen dieser Flächen, erscheint die Qwertz-Tastatur und verlangt nach Städtenamen. So kann man die aktuelle Uhrzeit auf der ganzen Welt abrufen.

BESONDERER CLOU:
Drückt man in der unteren Zeile auf die Schaltfläche Weltkarte erscheint diese vollfarbig und zeigt, wo jetzt gerade Nacht ist und wo Tag (dunkle und helle Bereiche).

Der Button „Rechner“

Mit dieser genialen Funktion hat man immer wenn benötigt einen Taschenrechner mit allen Grundfunktionen zur Hand. Die Bedienung erfolgt wie gewohnt bei jedem anderen Rechner auch, nur daß hier keine echten Tasten gedrückt werden sondern auf den berührungsempfindlichen Bildschirm getippt.

Der Button „Einheiten-Rechner“

Selbe Funktion wie beim Taschenrechner, nur lassen sich bei ihm Quadratzentimeter (cm²) und Quadratmeter um- aus- und berechnen.

Der Button „Sprachführer“ ==

Mit dem Programm Oxford University Press kann man in den Schaltflächen Wörter und Ausdrücke sowie Zweisprachige Wörterbücher über die Qwertz-Tastatur beliebige Begriffe eingeben und diese in alle gängigen Sprachen der Welt umsetzen lassen.
Nun zurück zum Standard-Bildschirm

Beim Druck auf den Button „Zieleingabe“ öffnet sich die nächste Bildschirmseite mit den ersten sechs Buttons. Diese sind

Adresse
Nach Hause
Point of Interest
Kürzlich gefunden
Favoriten
Kreuzung

Der Button „Adresse“

Über ihn wird die Zieladresse eingegeben, wo man hinnavigiert werden möchte. Das funktioniert identisch wie bei der GPS-Simulation, wie ich es bereits weiter oben beschrieben habe.

Der Button „Points of Interest“

Wenn man ihn drückt, erscheinen weitere Untermenüs:

Namen eingeben
Eine Art „Suchmaschine“ zum schnelleren Auffinden gewünschter Fahrtziele des öffentlichen Lebens. Gesteuert mit der Qwertz-Tastatur.

Restaurants
Man kann wählen zwischen:
Alle Restaurants
Amerikanisch
Asiatisch
Barbecue
Britisch
Cafe/Diner
Chinesisch
Deutsch
Fastfood
Französisch
International
Italienisch
Meeresfrüchte
Mexikanisch
Pizzeria
Schnellimbiss
Sonstiges
Steakhaus
Egal was immer man auch wählt: es wird einem wirklich alles genannt, das Deutschland an Catering zu bieten hat, und immer nach Entfernung sortiert – also das nächstgelegene Restaurant zuerst und das am Weitesten weg gelegene am Schluß.

Tankstellen
Wenn man hier drückt, kommt daraufhin sofort die nach Entfernung sortierte Auflistung aller Tankstellen, die es in Deutschland gibt.

Transport
Hier kann man wieder wählen zwischen:
Alle Transportmöglichkeiten
Autovermietung
Bahnhof
Bus, Bahn
Busbahnhof
Lufttransport
S-Bahn
Beim Drücken einer der Auswahlmöglichkeiten werden die Treffer angezeigt und auch hier wieder die nächstgelegenen zuerst und die am Weitesten entfernten zum Schluß.

Unterkunft
Unterteilt in:
Alle Unterkunftsmöglichkeiten
Campingplatz/Wohnmobilpark
Hotel/Motel
Sonstiges
Die Treffer sind wieder wie üblich nach Entfernung sortiert.

Einkaufen
Unterteilt in:
Alle Einkaufsmöglichkeiten
Apotheke/Drogerie
Bedarfsartikel
Bekleidung
Einkaufszentrum
Einrichtungsgegenstände
Haus und Garten
Kaufhaus
Lebensmittel
Spezialitäten-Einzelhandel
Und auch hier wieder: alle Einzelauflistungen nach Entfernung sortiert.

Bank/Geldautomaten
Nach dem Drücken kommt sofort die Auflistung aller nach Entfernung sortierter Institute.

Parken
Auch hier kommt die entfernungssortierte Auflistung nach Drücken direkt.

Unterhaltung
Unterteilt in:
Alle Unterhaltungsmöglichkeiten
Bar/Nachtclub
Casino
Kino
Theater
Einzelauflistung nach Drücken dann wieder kilometerabhängig.

Sport & Freizeit
Auch wieder unterteilt in:
Alle Freizeitmöglichkeiten
Bowling-Center
Eishalle
Golfplatz
Öffentlicher Sportflugplatz
Park/Garten
Skizentrum/Urlaubsort
Sport/Fitnesscenter
Sportstadion/Rennstrecke
Vergnügungspark
Wie immer werden die Treffer nach Drücken auf ihre Entfernungen sortiert angezeigt.

Sehenswürdigkeiten
Auch da gibt es wieder eine Unterteilung:
Alle Sehenswürdigkeiten
Museum/Historische Sehenswürdigkeit
Park/Garten
Saal/Auditorium
Sehenswürdigkeit
Sonstiges
Sportstadion/Rennstrecke
Vergnügungspark
Weingut
Treffer auch da wieder nach Entfernung angeordnet.

Krankenhäuser
Diese werden nach Drücken sofort angezeigt und sind ebenfalls nach Entfernung sortiert.

Öffentliche Einrichtungen
Da gibt es wieder Untergruppen:
Alle öffentlichen Einrichtungen
Andachtsort
Bank/Geldautomat
Bibliothek
Gemeindezentrum
Gericht
Grenzübergang
Polizei
Postamt
Rathaus
Registrierungsstelle
Schule
Und natürlich auch da alle gelandeten Treffer wieder nach Entfernung sortiert.

Autoservices
Ebenfalls in Untergruppen aufgeteilt:
Alle Arten von Auto-Services
Autovermietung
Autowerkstatt
Händler/Autoteile
Rastplatz/Touristeninfo
Truckstop
Treffer nach Drücken wie gehabt entfernungsabhängig.

ZUSATZFUNKTION:
Unter den Übergruppen-Buttons steht die Schaltfläche Nahe . Wenn man die betätigt, kann man das Suchgebiet eingrenzen, indem man ein Häkchen setzt bei:
bei der aktuellen Position
in der Nähe des Ziels
bei einer anderen Stadt
in der Nähe eines kürzlichen Ziels
in der Nähe eines Favoriten
entlang der aktuellen Route
Wie die Auswahl der einzelnen Komponenten funktioniert: einfach den Anweisungen am Bildschirm folgen.

Der Button „Kürzlich gefunden“

Hier werden die letzten acht angesteuerten Ziele angezeigt, zusammen mit der Entfernung in Kilometern und den Himmelsrichtungen. Können auch jederzeit gelöscht werden.

Der Button „Favoriten“

Neben der eigenen Eingabe „Zu Hause“ hat sich hier erstmal der Hersteller des Navis ein Denkmal gesetzt. Es gibt von ihm gleich drei Schaltflächen:

Garmin Europe 961 km W
Garmin USA 7912 km NW
Garmin Asia 9341 km NO

Eigene Favoriten können über die Schaltfläche Eingabe hinzugefügt werden.

Der Button „Kreuzung“

Wer einen bestimmten Verkehrsknotenpunkt sucht, gibt hier auf der Qwertz-Tastatur mittels „Stadt/Ort“ und „Straße“ das Gewünschte ein.

Der Button „Extras“

Hier können per Update über den PC bei bestehender Internetverbindung zusätzliche Funktionen heruntergeladen werden wir z. B. der Verkehrsfunk, die Stauumfahrung usw.
Aber Werk ist dieser Datenspeicher noch leer.

Der Button „Städte“

Drückt man ihn, bekommt man eine kilometerabhängige Auflistung aller geschlossenen Ortschaften samt Bezeichnung der Städte zu denen sie gehören oder wo sie eingemeindet sind.
Per Suchfunktion kann auch direkt der gewünschte Ort ermittelt werden.

Der Button „Routen“

Ab Werk ist dieser Datenspeicher leer. Nach Aufrufen wird gefragt, ob man eine neue Route erstellen möchte. Da kann man wieder (von zu Hause aus) im Voraus speichern.

Der Button „Karte durchsuchen“

Damit kommt die digitale Landkarte, welche man mit Plus und Minus zoomen kann. Auf dem Touch-Screen kann man dann durch Schieben und Ziehen per Finger den Kartenausschnitt verändern.

Der Button Koordinaten

Er zeigt einem die aktuelle Position und man kann nach Eingabe von Ortsnamen erfahren, welche Koordinaten dort gelten. Aber das dürfte den gewöhnlichen Autofahrer weniger interessieren.

Jetzt geht es weiter mit den Untergruppen nach dem Drücken des Buttons „Einstellungen“

Wie schon oben erwähnt: Das hier ist jetzt sozusagen des „Herz“ des Navigationsgerätes. Man könnte es auch die Systemsteuerung nennen, denn hier werden alle gewünschten Geräteoptionen und Darstellungsvarianten festgelegt.

Der Button „System“

Man kann hier auf vier Schaltflächen entsprechende Funktionen wählen. Im Einzelnen sind das:

GPS-Simulation
„Aus“ oder „Ein“

Verwendungsmodus
„Auto“, „Fußgänger“ oder „Fahrrad“

Einheiten
„Meilen“ oder „Kilometer“

Tastaturlayout
„ABDCE“ oder „QWERTZ“

Eine Rückstellung auf die Werkseingaben ist möglich, wenn in der unteren Spalte die Schaltfläche Standard gedrückt wird. Drückt man daneben auf Systeminfo , erhält man Hinweise auf die in diesem Gerät verwendete Software, außerdem kann man Informationen erhalten über:
Softwareversionen
Detailkarten
Basiskarte
Weltzeituhr
JPEG
Monotype
Ogg Vorbis
XML-Parser
End User Licence Agreements

Aber auch das dürfte für den geneigten User nicht wichtig sein.
Gut versteckt findet sich hier ganz unten noch ein letztes Extra:
Extras & Radar-Info
Da dies aber nicht erlaubt ist, werde ich hier auch nicht näher eingehen, wie das funktioniert. Das muß jeder Nutzer dieses Gerätes auf eigene Verantwortung selbst herausfinden!

Der Button „Navigation“

Auf drei Schaltflächen sind zu wählen:

Routenpräferenz
„Kürzere Zeit“
„Kürzere Strecke“
„Weniger Kraftstoff“
„Luftlinie“
Auch hier können die Werkseinstellungen wieder über Standard zurückgeholt werden.

Vermeidungen
„Kehrtwenden“
„Autobahnen“
„Mautstraßen“
„Stau“
„Fähren“
„Fahrgemeinschaftsspuren“
„Unbefestigte Straßen“
Überall wo hier ein Häkchen gesetzt wird, ist das Gimmik später aktiviert.

Verkehrsmittel
In dieser Schaltfläche steht Aktiviert und sie ist NICHT ansteuerbar.

Der Button „Anzeige“

Wieder drei Schaltflächen für die Auswahl von:

Farbmodus
„Tag“
„Nacht“
„Automatisch“
Was es damit genau auf sich hat, erkläre ich dann bei den persönlichen Erfahrungen mit dem Navi.

Helligkeit
Hier kann in 10%-Schritten die Helligkeit des Displays eingestellt werden von 10% (schwach leuchtend) bis 100% (sehr hell leuchtend). Einstellung genau wie bei der Lautstärke mit Links- und Rechtspfeiltasten.

Auch hier kann alles auf Standard zurückgesetzt werden.

Der Button „Uhrzeit“

Zwei Schaltflächen bieten die Wahl zwischen:

Zeitformat
„24 Stunden“
„12 Stunden“
„UTC“

Aktuelle Uhrzeit
Mit Häkchen auf Automatisch braucht man sich um nichts kümmern. Ansonsten kann mit Plus und Minus individuell eingestellt werden.

Der Button „Sprache“

Da gibt es drei Schaltflächen:

Ansage-Sprache

„Deutsch-Steffi“
„Deutsch-Yannik“
…und noch mehrere Dutzend weitere Sprachen, deren Aufzählung hier wenig Sinn machen würde.

Ab Werk ist „Deutsch-Steffi“ eingestellt – eine Frauenstimme. Autofahrer, die Komplexe kriegen oder sich prinzipiell von Frauen nichts sagen lassen wollen, haben die Möglichkeit, auf die Stimme des Herrn umzuschalten…

Textsprache
Auch hier wieder mehrere Dutzend Möglichkeiten, die gewünschte Sprache zu wählen.

Tastatur
Ebenfalls wieder dutzende Möglichkeiten einer Sprachauswahl.

Der Button „Karte“

Es gibt hier fünf Schaltflächen:

Detailgrad
Bei „Minimal“ werden nur die großen Hauptstraßen angezeigt.
Bei „Normal“ werden zusätzlich städtische Straßen angezeigt.
Bei „Maximal“ werden alle Straßen angezeigt bis zum kleinsten Feldweg.
Es empfiehlt sich natürlich die Einstellung auf „Maximal“.

Kartenansicht
„In Fahrtrichtung“ (reine Draufsicht)
„Norden oben“ (Draufsicht, das Auto bewegt sich, die Karte steht still)
„3D“ (Dreidimensional“)
Auch hier empfiehlt sich natürlich die Einstellung in „3D“

Fahrzeugtyp
Hier kann man auswählen, welches Fortbewegungsmittel auf dem Display angezeigt werden soll:
blauer Normalwagen (vom Werk her eingestellt)
blauer Geländewagen
blauer Kastenwagen
blauer Pfeil
ein Paar Schuhe (für Witzbolde)
ein Greifvogel
ein Ball

Reiseaufzeichnung

Auch eine ganz besondere Beigabe. Während des Navigierens fährt man auf der vorgegebenen rosafarbenen Strecke. Dabei hinterlässt man eine blaue Linie als Zeichen der bereits gefahrenen Strecke. So kann man z. B. später erkennen, ob man vorher diese Straße schon mal entlangfuhr oder sie kreuzt.
Ist die Reiseaufzeichnung aktiviert, werden diese gefahrenen Strecken gespeichert und man sieht sie bei den nächsten Fahrten immer wieder. So weiß man, wo man jemals schon überall gefahren ist.

Kartendatenlayout
Auch eine sehr sinnvolle und praktische Einrichtung. Wird Standard eingestellt, gibt es während der Fahrt nur eine einzige Anzeige – die aktuelle Uhrzeit.
Drückt man aber auf Mehr Daten und speichert das mit „OK“ ab, dann erhält man auf dem Display im laufenden Fahrbetrieb permanent vier kleine Schaltflächen eingeblendet mit
Fahrtrichtung
Höhe
Ankunft
Tempo

Sicherheit
Damit kann eine Tastensperre aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Alarme
Zum Einstellen unterschiedlicher Signaltöne.

Zurück zum Display: das Laubblatt

Stets auf Wunsch eingeblendet, zeigt es Zahlen an und wechselt die Farbe. Im Stand zeigt es die Zahl 99 und ist rot. Wenn man dann losfährt, arbeitet sich der Zahlenzähler ganz schnell von 0 hoch bis 99. Je nach gefahrener Geschwindigkeit verändert das Laubblatt seine Farbe in Gelb oder Grün. Die praktische Erfahrung zeigte mir:
wenn ich zwischen 70 und 85 fahre, steht der Zahlenanzeiger zwischen 80 und 50. Das Laubblatt ist grün. Jetzt fahre ich besonders sparsam und umweltverträglich.
Bei einer Tempoerhöhung zwischen 85 und 110 ist das Laubblatt gelb und die Zahlen zeigen zwischen 50 und 35 an.
Bei noch schnellerer Geschwindigkeit wird das Blatt rot (ungünstige Verbrauchswerte und schlechter Umweltschutz), der Zähler geht weiter zurück, je schneller ich fahre. Ab etwa Tempo 140 steht er auf 0 – jetzt zahle ich drauf. Bei Null bleibt er (Minus gibt’s nicht…,), egal wie schneller ich noch werde.
Reduziere ich das Tempo auf unter 140, steigen die Zahlen wieder an.

Druck auf den Button „Laubblatt“

Man bekommt eine digitale Übersicht über Bremsen, Beschleunigung, Tempo und Gesamtauswertung. Dazu werden Strichbalkendiagramme verwendet, die ebenfalls rot, gelb und grün sind – je nach errechneter Auswertung der Fahrweise.
Zusätzlich erhält man eine Diagrammkurve der letzten gefahrenen Stunden, sozusagen die Aufzeichnung wie bei einem digitalen Fahrtenschreiber.
Drückt man auf die einzelnen Ergebnisbalken, erscheint eine Gesamtübersicht über die
gefahrene Strecke
Kraftstoffkosten
Peilung
Höhe
Maximal erreichtes Tempo
Zeit in Bewegung
Km/h-Schnitt in Bewegung
Zeit im Stand
Gesamtschnitt
Gesamtzeit
Fehlt eigentlich nur noch ein Tarifrechner, dann könnte man das Navi wohl auch als Taxameter verwenden…!

Ausschalten des Gerätes

Dazu wird einmal kurz und fest der einzige mechanische Knopf gedrückt. Am Bildschirm erscheint die Schaltfläche Ausschalten und Abbrechen . Entsprechend drücken auf „Ausschalten“ und das Gerät geht aus. Soll es doch noch anbleiben: „Abberechen“ drücken.

III. Praktische Erfahrungen

Dieser Abschnitt des Berichtes befasst sich nun mit dem Einsatz des Gerätes im täglichen Leben, was es kann, was nicht so gut ist – und was man nicht damit tun sollte.
Der Hersteller Garmin verspricht nach der Registrierung des Gerätes kostenlose „lebenslange“ Updates. Und damit schon zu dem Punkt, was man nicht machen sollte.

Auf gar keinen Fall machen!

Ich habe mein Gerät per USB am PC angeschlossen und mich bei Garmin registriert. Das hat alles wunderbar funktioniert.
Zwei Wochen später erhielt ich die Meldung, daß ein Update verfügbar wäre. Also steckte ich das Navi wieder an den PC, um das Update herunterzuladen. Auch das klappte wunderbar.
Per Bildschirmanweisung bekommt man die eindringliche Warnung, daß das Gerät nicht vom PC getrennt werden darf, solange der Upload-Vorgang nicht abgeschlossen ist, weil es dann funktionsunfähig wird. Man muß also auf jeden Fall abwarten, bis im Navi wieder der Startbildschirm angezeigt wird. Ich habe mich explizit dran gehalten und das Gerät erst dann vorschriftsmäßig wieder getrennt.
UND TROTZDEM WAR ES VON DA AN KAPUTT!

Ich wendete mich per E-Mail an den Hersteller (Garmin) und an den Versandhändler (Conrad). Garmin hatte in der automatischen Rück-Mail versprochen, innerhalb der nächsten 3 Werktage zu antworten.
Von Conrad kam zwei Tage später eine Mail, ich solle das Gerät zur Überprüfung samt der Rechnung einschicken. Das tat ich und zwei Tage später hatte ich ohne Wenn und Aber ein neues Austauschgerät erhalten.
Nach satten acht (!) Werktagen bekam ich dann die „Innerhalb-drei-Tagen-Antwort“ von Garmin, ich solle mich an meinen örtlichen Versandhändler wenden…

Das Navi im Auto

Sobald das Navi mit dem Bordstrom des Autos verbunden wird, schaltet es sich von selbst ein. Man muß noch Zustimmen daß man die Warnung gelesen hat, dann kommt der Standard-Bildschirm. Und das Navi hat bis dahin schon Satelliten gefunden und ist navigationsbereit.
Gummisauger an die Scheibe oder per Doppelklebepad aufs Armaturenbrett, Navi in den Halter einrasten und dann kann es losgehen. Wie oben im technischen Teil beschrieben ein Ziel programmieren.
Tag und Nacht

An dieser Stelle jetzt eine Erläuterung, was es mit dieser Anzeige auf sich hat und wenn sie auf Automatisch steht.
Fährt man tagsüber, leuchtet die Landschaft im Display weiß, die kleinen Schaltflächen der Mehr Daten sind schwarzgrau mit weißer Schrift.
Fährt man nachts, leuchtet die Landschaft im Display tief dunkelblau – fast schon schwarz – und die kleinen Schaltflächen sind jetzt weiß mit schwarzer Schrift.
Der Wechsel erfolgt dabei vollautomatisch, abends bei Dämmerung schaltet es vom Tagmodus um in den Nachtmodus und in der Morgendämmerung dann umgekehrt.

Abweichen vom Weg

Ein Verfahren ist jetzt unmöglich – auch wenn man sich falsch eingeordnet hat. Sowie man von der Strecke abweicht, die das Navi zum Ziel vorgegeben hat, wird umgehend eine Neuberechnung gestartet. Selbst wenn man das Navi „austrickst“ und absichtlich mehrmals hintereinander vom Weg abweicht – es kommt umgehend zur Neuberechnung – wenn es sein muß, im Sekundentakt!
Man findet also tausendprozentig an sein Ziel. Selbst wenn es eine Straße nicht mehr geben sollte, die das Navi für die Zielfindung bestimmt hat oder die Straße gesperrt sein sollte, dann fährt man eben dran vorbei oder geradeaus weiter oder was auch immer – Sekunden später ist eine neue Strecke berechnet, die ans Ziel führt – garantiert!
In Tunnels

Da gerät das Navi an seine Grenzen. Die Geschwindigkeitsanzeige stoppt, zeigt also nicht mehr die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit an, der Höhenmesser beginnt abzusinken, die Himmelsrichtung bleibt stehen und es gibt keine Sprachansagen mehr. Auch das Auto auf dem Display plus die „wandernde“ Landschaft bewegen sich nicht mehr.
Dafür kommt nasch einiger Zeit, wenn der Tunnel zu lange dauert, die Ansage: „Schlechter Satellitenempfang“.
Sowie man aber herausfährt, kalibriert sich das Gerät neu und stellt alle Daten auf den aktuellen Stand ein.

Die Ankunftszeit

Man muß unter Tags wirklich ein flottes Tempo hinlegen, wenn sich die vorher errechnete Ankunftszeit nicht verändern soll. Fährt man langsamer als für die errechneten Strecken vorgesehen, verzögert sich die Ankunftszeit.
Konkret heißt das: fahre ich auf Landstraßen nicht konstant annähernd 100 und auf der Autobahn langsamer als 120, geht die Anzeige der Ankunftszeit immer wieder mal eine weitere Minute nach vorne.
Umgekehrt kann man natürlich auch Zeit „herausfahren.“ Wenn ich am Sonntag Früh mit fast 200 über eine leere Autobahn heize, dann kann ich ganz gut beobachten, wie die zuvor errechnete Ankunftszeit sich nach hinten reduziert.
Nachts ist das Gerät ein wenig nachsichtiger. Da reichen auf der Landstraße 90 km/h, um keine Ankunftszeit zu verlieren. Auf der Autobahn verlangt es allerdings auch da 120 Stundenkilometer.
Das Navi kann sehr stur sein

Wenn ich vom Weg abgewichen bin, kann es durchaus mal sein, daß das Gerät mehrfach hintereinander verlangt, ich solle wenden. Daß es mir eine Alternative in die Richtung vorschlägt, in die ich mich bewege (z. B. durch Abbiegen in eine spätere Seitenstraße oder überhaupt einen alternativen anderen Weg) fällt ihm nicht ein.
Sprachfehler

Anscheinend kommt die Sprachausgabe mit dem „g“ nicht klar, denn dieses kann es nicht aussprechen. Das Wort „abbiegen“ hört sich dann stets so an: „abbie…en“.

Fotorealistische Darstellung

Immer wenn man große Autobahnkreuze oder Autobahnabzweige passiert, wird ein animiertes Bild für mehrere Sekunden eingeblendet, das die Autobahn in fotorealistischer Qualität so zeigt, wie sie tatsächlich beschaffen ist. Dazu sind alle Fahrstreifen mit Pfeilen markiert, die zur Zielfindung zu befahren sind.
Die blauen Autobahnwegweiser jener benötigter Fahrstreifen sind dabei leuchtend hell und deutlich lesbar, die Wegweiser jener Fahrstreifen, die nicht für diese Zielfahrt benötigt werden, sind von einem dunklen Schatten überlagert und nahezu unlesbar.

WICHTIGER VERMERK:
Es gibt eine Zusatzfunktion, die auch alle städtischen Kreuzungen in dieser fotorealistischen Darstellung anzeigen soll. Diese ist allerdings nicht vorinstalliert, sie müßte mit einem Update auf das Gerät downgeloadet werden. Aber aus den weiter oben genannten Gründen ist das ja nicht zu empfehlen, auf diesen Augenschmaus muß also leider verzichtet werden.

Ende der Fahrt

Wenn man am Ziel angekommen ist und das Navi vom Bordnetz trennt, erkennt es das augenblicklich. Neben einem Hinweis darauf beginnt ein 30-Sekunden-Countdown abzuzählen bis zum Abschalten, den man mit zwei Schaltflächen beeinflussen kann:
Abschalten (was den Countdown verkürzt)
An lassen

IV. Fazit

Zwei Sterne mußte ich abziehen. Einen dafür, daß das Navi beim Downloaden von Updates kaputtgeht und einen, weil es so stur sein kann – und nicht einsehen will, wenn ich nicht wenden mag.
Ansonsten aber kann man mit dem Gerät vollstens zufrieden sein. Nie wieder verfahren, keine stocksteifen zerfledderten Karten mehr ins Handschuhfach stopfen müssen, auch keine Passanten mehr fragen müssen, die sich ab und zu auch einen Jux machen und einem in die falsche Richtung schicken… dazu die viele geballte Technik… das ist die 137 Mäuse auf jeden Fall wert.
Wie schade, daß die alten Seebären technisch noch nicht so weit waren…!




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
vredina

vredina

07.06.2011 22:11

starker bericht! die marke überzeugt mich aber weniger

Thueringerin

Thueringerin

05.06.2011 19:29

Erstbericht? Gibs zu.....du bist ein Profi.......LG Gabi

RoundaboutFlorence

RoundaboutFlorence

25.05.2011 02:28

BH!

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