Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
guter Preis, handliches und robustes Gerät für Auto, Motorrad UND Outdoor |
| Kontra: |
Kartenspeicher, Outdoor - Funktionalität eingeschränkt, keine Wechsel - Batterien |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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-=- Überblick -=-
Oft wird das Garmin Quest mit anderen mobilen Autonavigationssystemen
verglichen und schneidet dabei nicht so gut ab (langsamer, kleineres
Display usw.). Wer nur auf Navigation im Auto wert legt, sollte besser
nach einem anderen Gerät suchen.
Durch seine Größe, die in etwa einer Zigarettenschachtel entspricht,
und der wasserdichten Ausführung bietet sich das Gerät jedoch auch
zur Verwendung am Motorrad oder bei Outdoor-Aktivitäten wie Wandern,
Geocaching usw. an.
Unter diesem Gesichtspunkt ist das Quest ein gelungener Kompromiss!
-=- Navigation im Auto -=-
Das Gerät ist mit wenigen Handgriffen im Auto startklar:
Adapter mit Saugnapf an die Windschutzscheibe, Stecker mit Lautsprecher
in den Zigarettenanzünder, Gerät in die Schale schnappen.
Die Handhabung des Gerätes ist gut durchdacht, aber nicht unbedingt
intuitiv. Handbuchstudium ist sinnvoll, um die vielen Funktionen anwenden
zu können. Insbesondere die Shortcuts lohnen sich, da sich das Gerät
dadurch deutlich schneller bedienen lässt (z.B. On-Knopf gedrückt halten,
um die Displayhelligkeit anzupassen; OK-Knopf gedrückt halten, um die
aktuelle Position abzuspeichern).
Das kleine Farbdisplay ist gut abzulesen, auch bei starkem Lichteinfall.
Die Zielführungsanzeige kann weitgehend angepasst werden und ist gut
verständlich. Abbiegehinweise werden klar und deutlich auf der recht
genauen Karte dargestellt.
Sprachgeführte Navigation ist ebenfalls möglich. Die Verständlichkeit
ist mit der neuesten Software (vom 29.4.05) um einiges besser geworden.
Dieser Punkt wurde in älteren Tests gern bemängelt!
Die Verwendung ohne Sprachausgabe ist ebenfalls gut möglich. Sinnvoll
ist dann das ständige Anzeigen des nächsten Abbiegevorgangs mit
Entfernungsangabe durch entsprechende Menü-Einstellung.
Je nach Länge der Route braucht das Gerät seine Zeit (z.B. Süd-Deutschland
nach Nizza knapp 3 Minuten mit höchster Routenqualität).
Wenn die Route weniger präzise optimiert werden soll, kann das Gerät
dadurch auch etwas schneller rechnen.
Im Nahbereich (ca. 50km) ist die Route nach etwa 30s da.
In dieser Größenordnung liegt auch die Neuberechnung, wenn man vom
vorgeschlagenen Weg abweicht.
Zum Feintuning der Route kann man Flächen oder Streckenabschnitte
erstellen und diese auf Wunsch umgehen lassen.
Ein sinnvolles Feature: Man legt sich z.B. Sperrungen auf Autobahnkreuze
o.ä. an und aktiviert diese dann bei Bedarf.
In der Praxis erweist sich die Zielführung als sehr angenehm.
Die geschätzte Ankunftszeit stimmt auch recht gut.
-=- am Motorrad -=
Da das Gerät laut Hersteller sogar beim Untertauchen noch
wasserdicht ist kann es ohne Probleme am Motorrad eingesetzt
werden. Entsprechende Halterungen sind von Garmin erhältlich.
Hier wird das Gerät dann auch noch mal extra mit Stahlstiften
in der Aufnahme verriegelt, damit nichts rausvibrieren kann.
Ein Anschluss eines Kopfhörers für die Sprachausgabe ist möglich,
darauf kann man aber bei entsprechender Einstellung des Gerätes
gut verzichten (s.o.).
-=- Outdoor -=
Der Outdoor-Einsatz des Gerätes ist ebenfalls möglich, allerdings
steht hierzu im Handbuch nicht allzuviel drin. Man legt sich
seine Wegpunkte und Route an und startet die Zielführung mit
der Option "Luftlinie" und deaktiviert die Funktion "Auf Straße"
der Karte. Das Gerät zeigt auf einer "Kompass"-Seite dann Entfernung,
Koordinaten, Peilrichtung zum nächsten Wegpunkt usw. an.
Ein paar Funktionen der reinen Outdoor-Modelle hätte Garmin ruhig
noch spendieren können (z.B. Tracklog-Verwaltung - s.u.).
Eine sinnvolle Ergänzung zu Karte und Kompass ist das
Gerät aber allemal.
-=- Schwächen -=-
Kartenspeicher:
Auf der Europaversion des Quest sind die großen Städte und Fernstraßen
Europas fest installiert. Zusätzlich können noch 240MB "Feindaten"
per USB vom PC auf das Gerät geladen werden.
Die Feindaten müssen vorher auf dem PC installiert werden. Dann ist noch
eine Freischaltung der Karten notwendig. Bei meinem Gerät war die aktuelle
Version MapSource 7 nur als Update dabei. Vorher musste erst noch mal die
alte Version 6 installiert werden. Das ganze könnte auch etwas einfacher
gehen...
Mit dem Kartenspeicher muss man leider Haushalten. Deutschland passt z.B. nicht komplett drauf. Allerdings bekommt man zum Beispiel 1/3 Deutschland, Österreich,
Schweiz, etwas Italien und die Cote'd'Azur mit Provence drauf.
Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er damit leben will.
Meiner Meinung nach geht es, allerdings gehört zu jeder Urlaubsplanung
dann das Tanken des Gerätes mit den passenden Daten dazu.
Einen größerer Speicher oder auswechselbare Speicherkarten vermisst
man jedoch schon.
Achtung: Die USA-Version hat deutlich weniger freien Platz und ist
für den Europa-Einsatz nicht zu empfehlen, da ja nicht mal das hiesige
Fernstrassennetz drauf ist!
Akku:
Der LiIon-Akku ist fest eingebaut und unterwegs nicht wechselbar.
Für eine mehrtägige Tour ohne Stromanschluss ist der Quest daher
nicht geeignet.
Tracklog:
Der Quest zeichnet einen Tracklog (Verlauf der tatsächlichen
Route) auf, bietet aber keinerlei Verwaltungsmöglichkeiten,
z.B. für mehrere Tracks.
-=- Fazit -=-
Wer EIN Gerät für Auto, Motorrad oder Wandern sucht, der findet
mit dem Quest einen sehr guten Kompromiss.
Für die jeweiligen Einzeldisziplinen gibt es sicher bessere,
weil spezifischer angepasste, Geräte.
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10.07.2006
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tuffberg
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19.02.2007
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dampfross
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...Hallo und guten Tag.
Als Zusatz zu den schon erschienenen Berichten über den GARMIN QUEST 1/2 ist folgendes zu bemerken:
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hilfreich
19.01.2009
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Gamin Quest am Motorrad
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donix
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hilfreich
05.10.2007
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