...
In den Vereinigten Staaten brach eine regelrechter Hype um Garp aus, was sich auch auf die zunächst wenig erfolgreichen früheren Romane von Irving auswirkte, die nun mit neuem Erfolg noch einmal aufgelegt wurden: "Lasst die Bären los" (1969), "Eine Mittelgewichtsehe" (1974) oder "Die wilde ... Bericht lesen
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
packendem Roman, und meint damit den Protagonisten des Buches, den Romanautor Garp, der mit Irving einiges gemeinsam hat. "Er konnte sich eine Sache nach der anderen ausdenken, und alles paßte irgendwie zusammen." In Irvings Klassiker (so bezeichnet in einer Ausgabe des amerikanischen Verlages Modern Edition und mit neuem Vorwort des Autors) gibt es viele verrückte Charaktere und grotesque Szenen, und dennoch ist jede Szene irgendwie realistisch und jede Person irgendwie lebendig. Zwar finden sich sicher viele Romanautoren aus Irvings Generation, die einen Roman mit einem Romanautor als Protagonisten besetzt haben, dessen Leben und Bücher sich sowohl gegenseitig als auch im vorliegenden Buch spiegeln. Transsexuelle Football-Spieler, Revolverhelden, die sich gegenseitig das Hirn rausschießen, mehrfacher Ehebruch, Bären auf Einrädern, wahnsinnige Feministinnen, die sich die Zunge aus Mitgefühl mit dem gefeierten Opfer einer scheußlichen Vergewaltigung abschneiden -- bei Irving jedoch werden sie alle zu Menschen. Selbst der Bär paßt ins Buch. In einer Schlüsselszene verführt Garps Frau gerade einen jungen Mann, als Garp seine jungen Söhne mit einem rücksichtslosen Autotrick erfreut (eine der wenigen Szenen, die auch in der Filmversion auf wunderschöne, unheimliche und herzzerbrechende Weise realisiert sind). Viele Autoren wären schon mit der Situationskomik zufrieden gewesen, doch bewahrt Irving die Ganzheit dieser Szene, indem der Rest des Buches darauf aufbaut. Die Frage, wie es der Autor schafft, mit solch einer tödlichen Mischung aus Slapstick und Horror bei den Lesern durchzukommen, läßt sich nur folgendermaßen beantworten: das Buch spiegelt genau das wieder, was wir tagein tagaus erleben, mit dem Unterschied, daß Irving eine Kunst daraus macht. In den Worten von Garp ist das Leben "eine verbotene Seifenoper", und wer kann ihm da schon widersprechen? Wer Garp zwanzig Jahre nach dessen Erstveröffentlichung liest, ist verblüfft, auf welch elegante Weise Irving seine bizarre und komplexe Geschichte strukturiert. So z.B. die beiden bekanntesten Episoden des Buches, die vom "Under Toad" ("toad" bedeutet "Kröte" im Englischen und ähnlich klingt auch "tow" das soviel wie "Sog" oder auch "ziehen" bedeutet ) und Garps Geschichte von "The Pension Grillparzer", die wie ein bernsteinfarbenes kafkaeskes Insekt durch den Roman hindurchschimmert. Als Garp seinen Sohn vor dem "undertow", dem Unterstrom, des Meeres warnt, stellt sich sein Sohn ein Monster vor, den "Under Toad", eine Art Kröte, das unter den Wellen lauert um ihn in die Tiefe zu ziehen. Dieses eher erheiternde Mißverständnis wandelt sich bald in etwas Bedrohliches, sobald der Leser die Parallele zu einem Traum in "The Pension Grillparzer" erkennt, in dem der Tod prophezeit wird. Garps letzte Worte sind "Es ist wie ein Traum!" Und Irving, der in Wien studiert hat, machte sich die Ähnlichkeit des englischen "Toad" mit dem deutschen "Tod" zunutze. Bei so viel Tod ist Garp dennoch vor allem eine lebhafte Geschichte und gleichsam eine Bereicherung für die Literatur und für unser Leben. Wie Garps stottender Lehrer es ausdrückt: "voll von Wah-ah-Wahnsinn und Trauer". Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für die Literatur, sondern bereichert auch unser Leben. --Tim Appelo
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Erfahrungsbericht von Dante07 über Garp und wie er die Welt sah / Irving, John 25. August 2008
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anspruchsvoll
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sehr hoch
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durchschnittlich spannend
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Kompletter Erfahrungsbericht
Einführung
Dieser 1978 erschienene vierte Roman von John Irving machte ihn (besonders wegen der publikumswirksamen Vermarktung des Kinofilms aus dem Jahre 1982) auf einen Schlag weltberühmt. In den Vereinigten Staaten brach eine regelrechter Hype um Garp aus, was sich auch auf die zunächst wenig erfolgreichen früheren Romane von Irving auswirkte, die nun mit neuem Erfolg noch einmal aufgelegt wurden: "Lasst die Bären los" (1969), "Eine Mittelgewichtsehe" (1974) oder "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" (1972). John Irving zieht den Leser in seinen Romanen durch stilistische Geschicklichkeit, Lebendigkeit, Tabubrüche und grotesk-komische Einfälle in seinen Bann. In keinem seiner anderen Romane ist ihm diese für ihn typische Mischung aus Gewalt und Sex, Leid und Verrücktheit, Phantasie und Realismus so meisterhaft und überzeugend gelungen wie eben in "Garp und wie er die Welt sah".
Zum Roman
Garps Mutter, Jenny Fields, weiß sehr genau, dass das Leben nur eine Zielrichtung kennt, nämlich die direkt zum Tode, und dass es deshalb im Leben leidvoll und chaotisch zugeht. Sie ist Krankenschwester und nicht erst seit dem Zweiten Weltkrieg mit all seinen traurigen Umständen, eine feministische Einzelgängerin. Jedoch erkennt sie, dass jedes Leben eine Zukunft benötigt, dass eine Zukunft ganz ohne jede Erinnerung einfach nicht möglich ist und dass dies ein Minimum an sexueller und sprachlicher Kommunikation voraussetzt. Den Wunsch nach einem eigenen Kind erfüllt sie sich ihrem Wesen gemäß: Ohne große Worte und absolut zielstrebig benutzt sie die noch intakte Libido des auf ihrer Krankenstation liegenden, hilflosen und extrem invaliden Luftwaffen-Offiziers Garp unmittelbar vor seinem Tod. Auf diese Weise kommen schon bei der Zeugung des jungen T.S. Garp Pragmatismus und Absurdität zusammen. Dies beides auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, ist mehr oder weniger die leidvolle Erfahrung, die Garp auf seinem Lebensweg machen muss.
Angestellt als Krankenschwester an Garps Schule, die ausschließlich Jungen vorbehalten ist, kümmert sich seine Mutter Jenny sehr liebevoll und engagiert um ihren Sohn, vor allem bei so schmerzvollen Ereignissen wie dem Abriss eines Ohrs, dem Beinahe-Absturz von einem Dach oder der Diskriminierung als "Japse". Erst die Begegnung mit der späteren Frau Helen gegen Ende der Schulzeit wird Garps Selbstbewusstsein geweckt. Durch Helen kann er seine Imaginationsfähigkeit und Notwendigkeit einer bewussten Lebensweise entdecken. Aus dieser Entdeckung reift sein Vorhaben, Schriftsteller zu werden und die hierfür notwendige Lebenserfahrung in Europa zu sammeln. In Österreichs Hauptstadt Wien zeigen Garp die Literatur (Grillparzer, Mark Aurel, Dostoevskij) sowie Krankheit und Tod einer befreundeten Hure, dass Schmerz, Leiden und Vergänglichkeit die Grundpfeiler des Lebens sind. Garp versteht, dass es ein Wunschdenken ist zu glauben, der Strom des Lebens lasse sich leiten oder führe irgendwohin. Stattdessen begreift er die Wichtigkeit und Bedeutung von auf Sexualität und Sprache basierender Erinnerungen. Erst diese Einsicht macht ihn letztlich handlungsfähig. In Wien noch kann er sein erstes ernstzunehmendes Werk abschließen und gründet, kaum nach New Hampshire zurückgekehrt, mit der begehrten Helen eine eigene Familie. Immer mehr gerät er aber nun unter den Druck der Wirklichkeit: elterliche Sorgen und Ängste um die beiden Söhne Walt und Duncan, Eheprobleme, die Unvereinbarkeit von Schriftstellerei und Familie. Durch verschiedene Ereignisse werden diese Belastungen noch verstärkt. Belastungen, die auch durch die Veröffentlichung der Lebensgeschichte seiner Mutter ausgelöst werden: Transsexualität, Kinderbelästigung und orale Selbstverstümmelung feministischer Aktivistinnen aus Protest gegen die Vergewaltigung eines Mädchens. Dies alles verdeutlicht Garp, wie ungeheuer stark das Chaos im Leben vor allem auch sexuell und sprachlich bedingt ist. Beweis und Ausdruck von Garps Verwirrtheit ist ein von ihm verschuldeter, bizarrer Autounfall, bei dem ein Sohn sein Leben, Helens Geliebter seinen Penis und Garp selbst durch einen Bruch des Kiefers zeitweilig die Sprache verliert. Erst die Geburt seiner Tochter Jenny wird dann zu einem Symbol für seine physische und psychische Wiederherstellung, welche sich dann auch in einem neuen Roman und vor allem in seiner geänderten Einstellung zu einer unveränderten und grausamen Realität zeigt: Als der Vater von Helen stirbt, übernimmt Garp von ihm, seinem ehemaligen Trainer, den Job des Ringkampftrainers. Nachdem seine politisch immer aktiver gewordene Mutter ermordet wird, tritt er mit seiner Stiftung sogar im Geist seiner Mutter für feministische Aufgaben ein. Dennoch verliert Garp nicht seinen Ruf als Ultrachauvinist, welchen er sich im Widerstand gegen die Feministinnen erworben hat; und von einer Feministin wird er schließlich ermordet.
Der Schriftsteller T.S. Garp durchlebt mit seinen zum Teil ganz oder nur in Ausschnitten wiedergegebenen Werken als Autor eine durchaus vergleichbare Entwicklung wie in seinem wirklichen, privaten Leben. Seine Kurzgeschichte "Die Pension Grillparzer" strahlt noch großes Selbstvertrauen aus. Sein Debütroman "Zaudern" zeigt bereits erste Unsicherheiten; dem zweiten Roman "Der Hahnrei fängt sich" mangelt es an Gestaltungskraft und Fantasie. Knackpunkt dieser Entwicklung ist Garps gespanntes Verhältnis zu biografischen Themen und deren schriftstellerischer Verarbeitung. Zum einen lehnte er sie als unbedeutend und imaginationsfeindlich für das Leben ab. Zum anderen verwendet er seine Erinnerungen bedenkenlos in seinen Werken und macht sich die Sache seiner Mutter zu eigen. Erst als Garp zum Erinnern als einer Umgestaltung und Verinnerlichung bis hin zur persönlichen Veränderung findet, zerbricht er nicht mehr an seinen Ambivalenzen. Das Aufblühen seines Familienlebens und seiner Kreativität sowie die stumme Mahnung des Sterbenden an Helen, dass sie sich vor allem auf ihre Erinnerungen an ihn besinnt, weisen darauf hin.
Das letzte Kapitel dieses Romans ist vielschichtig gestaltet. Es fungiert als Nachwort zu Garps Leben und behandelt die Wirkung dieses Lebens auf die Nachwelt. So wie T.S. Garp zum Teil mit seinem Erschaffer John Irving identisch ist, oszilliert auch Garp zwischen Historie und Roman, zwischen Fiktion, Fakt und Metafiktion. Im zum Teil parodistischen Zugriff auf viktorianische Erzähltraditionen (Komplettierung der Lebensläufe im Nachwort, allwissender Erzähler) und auf die Regeln so verschiedener Genres wie des Romans über das Schreiben eines Romans, des Künstlerromans, Familienromans, Entwicklungsromans oder Frauenromans gewinnen seine Erlebnisse und Erfahrungen erneut eine für den Leser überraschende Form. Das Ergebnis ist ein lebendiger Roman, welcher John Barths früheren Abgesang auf das Genre Roman in der Tat vergessen macht.
Mein Fazit
John Irving ist ohne Zweifel ein herrlicher Erzähler, ein Meister seines Fachs. Er schreibt skurril, anregend, witzig, schnell und überraschend. Ich habe fast alles von diesem populären Schriftsteller gelesen. "Garp" ist vielleicht sein bekanntestes Werk, aber meiner Meinung nicht sein bestes. "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Owen Meany" finde ich noch intensiver und bewegender. Dennoch kann ich "Garp" jedem Leser nur wärmstens empfehlen. Dieser Roman macht süchtig; man kann ihn kaum aus der Hand legen. Lest John Irving - ihr werdet es nicht bereuen!
Zum Autor
- Geboren am 2.März 1942 in New Hampshire (USA) - Beginnt mit 14 Jahren mit dem Ringen (später College Meisterschaften) - 1961-1965 Studium der englischen Literatur in Pittsburgh, Wien und New Hampshire - Ab 1967 Dozent für englsiche Literatur an einem College in Vermont - Oscar für das Drehbuch des Films "Gottes Werk und Teufels Beitrag" Bekannteste Werke: - "Lasst die Bären los!" (1968) - "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" (1972) - "Garp - und wie er die Welt sah" (1978) - "Das Hotel New Hampshire" (1981) - "Gottes Werk und Teufels Beitrag" (1985) - "Owen Meany" (1989) - "Zirkuskind" (1994).
Pro: ein alles in allem gelungener Roman Kontra: mit einigen, wenigen Grillparzereien
...Nur zwei Dinge scheinen bei Garp noch zu funktionieren: Er vermag noch seinen Namen zu nennen – zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten. Und ebenfalls intakt ist seine Fähigkeit zu ständigen Erektionen. Und genau die macht Jenny sich zunutze, nun doch „ohne Mann“ ein Kind zu bekommen. Später wird sie schreiben: "Dass der Rest der Welt dies als unmoralischen Akt betrachtet, zeigt mir nur, dass der Rest der Welt nicht die Rechte des Einzelnen ... ...Und das Kind nennt sie Garp – T.S.Garp. Eine Auflösung für die Abkürzung gib es nicht. Eben: Technical Sergeant. Ohne Vornamen.
Später wird Jenny Fields ein Buch über ihre Situation schreiben und so unerwartet zu einer der führenden Femministinen der USA werden. Sie wird eine Berühmtheit. Und ihr Sohn Garp wird als Kind ohne bekannten Vater, an der Seite einer Krankenschwester aufwachsen – die immer eine besondere Sicht auf die Dinge behalten sollte. ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
sehr hilfreich
30.03.2001
(18.03.2002)
"Das Leben ist... Bewertung fürGarp und wie er die Welt sah / Irving, Johnvon
sannahschnuffi
Pro: das Leben ungeschönt, aber vor allem: treffend beobachtet Kontra: nichts für Menschen ohne Sinn für Absurditäten und Skurriles
...So konstatiert es T. S. Garp in seinem legendären Roman: „Bensenhaver und wie er die Welt sah“. Und dessen erstes Kapitel ist Teil dieses Romans von John Irving, dem legendären „Garp und wie er die Welt sah“, im Original „The World according to Garp“. Und zu Recht, wie ich nun nach den 635 Seiten der Taschenbuchausgabe sagen kann, bekam es von der Stadtbibliothek meines Vertrauens den Aufkleber „Skurril/ ... ...Name nicht das einzige, was Garp von seinem Vater geerbt hat. Doch zunächst verlebt er seine Kindheit an der Steering School, wo seine Mutter als Schulschwester arbeitet. Diese Entscheidung trifft sie, wie alle weiteren wichtigen, nach dem Gesichtpunkt, ob es für die Entwicklung ihres Sohnes zuträglich wäre. So lehnt sie eine bessere Stelle an einer reinen Mädchenschule ab, weil sie nicht will, dass ihr Sohn seine ersten sexuellen Erfahrungen innerhalb ...
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Pro: Lustig und tragisch zugleich Kontra: Einige langweilige Passagen
...nennt den Kleinen T. S. Garp und er wird von da an nur Garp genannt. Jenny nimmt eine Stelle als Krankenschwester an der Stering School, einem Jungeninternat an, in dem sie mit Garp wohnen kann und eine gute Schulbildung für ihn garantiert ist. Sie macht eine Arbeit sehr gut liest sehr viel.
Garp entwickelt sich gut und genießt sein Leben auf dem Campus, bis auf einen kleinen Zwischenfall bei dem er fast vom Dach fällt und einem Kampf mit einem ... ...er sich unsterblich verliebt. Nachdem Garp die Schule beendet hat geht Jenny mit ihm nach Wien, da Garp wegen Helen Schriftsteller werden will und Wien eine inspirierende Atmosphäre haben soll.
Aber Jenny beginnt zu schreiben, Garp treibt sich in Wien herum und hat prägende Kontakte zu Prostituierten. Schließlich verfasst er die "Pension Grillparzer", die er auch Helen schickt.
Jenny verfasst ein Buch, dass zum Leitfaden einer neuen Frauenbewegung ...
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...Zentrale Aussage sowie Charakteristiken zu Garp und Jenny enthalten. Wer vorhat, dieses Buch ebenfalls vorzustellen, kann mich gerne darum bitten, ihm/ihr diese auch noch zu schicken ;-)
Negativ könnte sich auch noch auswirken, dass ich die Buchvorstellung einen Tag vor Abgabetermin erst angefangen und binnen 4 Stunden fertiggestellt habe, aber da ich das Buch doch recht oft schon gelesen habe, ist zumindest inhaltlich alles richtig.
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... ...die sie dazu nutzen möchte, Garp eine gute Schulausbildung zu ermöglichen.
Garp spielt in seiner Kindheit oft mit den Kindern der reichen Eigentümer der Steering School, den Percys, die von den meisten Menschen, eingeschlossen Jenny, verachtet werden. Als Garp alt genug ist, die Steering School zu besuchen, hat Jenny bereits die meisten der wichtigen Kurse besucht und kann ihm so wertvolle Tipps geben, sodass er, trotz dessen er nicht übermäßig ...
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...tun. Gezeugt wurde Garp von einem schwer verwundeten, sterbenden Soldaten, der - so muß man es in diesem Zusammenhang einfach nennen - von einer Krankenschwester, deren Verhältnis zu Männern wohl kaum als normal, geschweige denn entspannt zu bezeichnen wäre, vergewaltigt wird. dass aus dieser »Beziehung« (es ist eine Beziehung, auch wenn sie gänzlich anders ist als man es sich vorstellen kann) ein Sproß namens Garp entspringt, ist denn auch mehr ... ...folgen sollten.
Der junge Garp macht in seinem Leben die Bekanntschaft mit einigen skurrilen Gestalten (Frauen, die sich ihre eigene Zunge herausschneiden usw.) und macht sich so ein Bild von seiner Welt. Er selbst wird zu einer sehr interessanten Persönlichkeit, die ihr Leben versucht nach eigenen Vorgaben zu leben und dementsprechend sexuell und sportlich aktiv ist, ohne sich dabei groß um Anstand und Vorbehalte anderer zu kümmern. Er wird zu ...
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Pro: tolle Story, witzig, skurril, interessant & unterhaltsam gelesen, sehr günstiger Preis Kontra: für Jugendliche unter 14 Jahren weniger geeignet
...Dieses Hörbuch ist eine limitierte Sonderausgabe zum 60. Geburtstag des Autors JohnIrving. Dass Rufus Beck das gesamte Buch ungekürzt liest, ist der Hammer. Man erwartet einen Ohrenschmaus - und wird nicht enttäuscht. Damit kann man locker die "stille Jahreszeit" gut unterhalten überstehen.
Der Autor
JohnIrving, 1942 in New Hampshire geboren, gelang 1978 mit seinem Roman "Garp und wieer die Weltsah" der große literarische Durchbruch. Bekannt wurde v.a. die gelungene Verfilmung mit Robin Williams in der Titelrolle. Im Jahr 2001 veröffentlichte er seinen zehnten Roman "Die vierte Hand". Irving lebte heute mit seiner Frau und seinen drei Söhnen abwechselnd in Neuengland und Kanada.
Der Sprecher
Rufus Beck, geboren 1957, spielte im Ensemble und als gast auf deutschsprachigen Bühnen, wurde durch Sönke Wortmanns Film "Der...
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Pro: endlich eine perfekte Irving Verfilmung Kontra: nichts geht über die Bücher
...Eigentlich habe ich nicht viel erwartet, als ich im Kino saß, und auf den Beginn des Streifens wartete. Eine Verfilmung von einem JohnIrving Roman. Nun gut. Die bisherigen Verfilmungen waren, gelinde gesagt mittelklassig ( Garp und wieer die Weltsah) bis schlecht (Hotel New Hampshire). Das lagt nie an den Schauspielern oder dem Regisseur. Das Problem ist die Romanvorlage selbst. Der Stoff ist stets so komplex, dass man ihn gar nicht fassen, geschweige denn in 1 ½ Stunden verpacken kann. Irving lebt von Sinnbildern, Wiederholungen und ausführlich dargestellen Protagonisten. Für all das hatten die Filme nie die Zeit.
Bis zu dem Tag, als man auf die Idee kam, Irving selbst das Drehbuch verfassen zu lassen. Und siehe da, der Meister verstand es die Geschichte ohne Abstriche komplett darzustellen und die gleiche Wirkung wie das Buch zu...
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Pro: Erstklassige Romanverfilmung Kontra: ohne auffällige Schwächen
...Man kennt es ja, das leidige Problem mit den Romanverfilmungen. Hat man diesen vorher schon gelesen, ist es fast unmöglich nicht wenigstens ein bischen enttäuscht zu werden. Das war bei Grisham-Filmen wie 'Die Jury' so, Hoeg's 'Fräulein Smilla...' wurde zwar gut umgesetzt, blieb aber meilenweit hinter dem Buch zurück und auch die vorherigen JohnIrving-Verfilmungen wie 'Garp und wieer die Weltsah' enttäuschten mehr, als das sie überzeugten. Eigentlich funktioniert es noch am besten mit vielen Effekten und satter Action, wie beim Crichton-Bestseller 'Jurassic Park'. Doch endlich wurde auch mal wieder ein anspruchsvolles Drama perfekt verfilmt. 'The cider house rules' oder 'Gottes Werk & Teufel's Beitrag'. Nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, das man nicht versuchte, das Buch möglichst werkgetreu zu verfilmen. Nein, man bat...
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hilfreich 20.03.2000
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