Garrison Historic Area, Bridgetown

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Garrison Historic Area, Bridgetown

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Erfahrungsbericht über "Garrison Historic Area, Bridgetown"

veröffentlicht 03.03.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2071
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Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Das historische Zentrum von Barbados !"

Washington House Garrison Historic Area, Bridgetown

Washington House Garrison Historic Area, Bridgetown

Grüß Gott aus Wien !

Im Februar 2017 waren wir zum vierten Mal auf Barbados und wir wollten neben der Hauptstadt Bridgetown sehen, denn diese kennen wir schon auswendig. Nach Barbados kommt man ganz leicht mit dem Schiff. TUI Cruises fährt auch oft dorthin und hat auch Start- und Endpunkte dort und somit waren wir auch schon von dort mit dem Flugzeug auf dem Weg heim. Die Fahrt zum Flughafen kann schon mal 1 Stunde je nach Verkehrslage dauern und dann geht es mit Condor, Air Berlin oder British Airways wieder zurück richtig Heimat.


REISEZEIT

Das Klima von Barbados aufgrund seiner Lage als tropisch einzustufen. Hier wird nur mehr nach Regen- und Trockenzeit unterschieden. Die Temperatur schwankt das Jahr hindurch um die 25°C herum. Von Mai bis Oktober ist mit starken Niederschlägen sowie mit Hurrikanen zu rechnen.


ANREISE

Diese erfolgt entweder über den Sir Grantley Adams International Airport (BGI), der sich rund zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Bridgetowns befindet oder per Schiff. Auf jeden Fall sind Formulare der Immigration auszufüllen. Aus Europa kann man via London, Toronto oder New York unter anderem mit Air Canada, American Airlines, British Airways, Delta, Virgin Atlantic oder mit der Condor direkt von Frankfurt fliegen.

Romantischer und ausreichend ist es, per Kreuzfahrtschiff die Insel zu besuchen. Wer nicht einen Badeaufenthalt machen will und dem die Hauptstadt Bridgetown samt Inselrundfahrt ausreicht, wird über den Bridgetown Kreuzfahrtterminal die Insel betreten.

Dieser umfasst 24 Duty-free-Läden. Dort befinden sich auch der Zoll, Einwanderungsbehörde und die Gesundheitskontrolle, ein Postamt, ein Kommunikationszentrum und die Touristeninformation. Mittlerweile gibt es dort auch Gratis-WLAN.

Es werden ein Internet-Zugang und eine Vermietung von Mobiltelefonen angeboten. Mobile Karren bieten diverse Waren wie Postkarten, T-Shirts, Kappen und andere Souvenirs an.

Zwei Restaurants sind auch vorhanden. Sammeltaxis in die Stadt kosten zwei Dollar pro Person. Zu Fuß braucht man zehn Minuten ins Stadtzentrum. Von dort weg kann man den Bus nach Garrison nehmen und der kostet 2 Barbados Dollar oder 1 US-Dollar, was man will.


KLIMA

Garrison liegt bei 13° Nord und  bei 59° West. Das heißt auch, dass Garrison in der tropischen Zone liegt. Das heißt auch, dass um die Winterzeit herum die Trockenzeit ist und es weniger Niederschlag gibt und die Temperaturen steigen im Sommer an die 35 C. Im Winter ist es eher um die 32 C und es kann man ganz tief gehen im Winter an die 16 C, das war aber schon ein Rekord. Der Niederschlag ist sehr intensiv mit 16 Regentagen im Oktober und die wenigsten Regentage hat man im Frühling mit 8 Tagen.


UNESCO

Seit Juni 2011 ist Garrisson auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO.


BAY STREET

Von Bridgetown sind wir in großer Hitze 2 km lang von Bridgetown zur Garrison Historic Area gegangen. Der Weg dorthin war ganz gut, obwohl es nicht immer einen Gehsteig gab und er Straßenverkehr auch nicht eben gering war. Auf dem Weg dorthin kamen wir an zwei Kirchen vorbei, an einer Methodistenkirche, in die wir auch eingeladen wurde und in eine römisch-katholische.

Wie der Namen schon sagt, geht die Straße entlang einer Bucht, aber meisten nicht ganz am Strand entlang. Dies war schon schade, weil man nicht immer eine Sicht auf das Wasser hatte.


BAYSHORE BEACH

Der Strand war dort breiter als anderswo. Auch diesen wollten wir sehen und wir gingen über einen schönen Weg dorthin. Bald standen wir im Schatten von einigen Bäumen und genossen diesen. Dort begann auch der Sand und wir konnten auch das Treiben am Strand verfolgen. Das Wasser wirkte schön smaragdblau und auch rein.


PEBBLES BEACH

Pebbles Beach war noch schöner und hatte viele Gäste, die dort auch unter der Aufsicht eines Bademeisters standen. Dort konnte man sich herrlich ins Wasser begeben und der Sand war ganz hellgrau und man konnte auch die Booten am Horizont sehen. Der Sand war auch ganz wein und teils etwas von Gras durchsetzt.


BROWNES BEACH

Der Brownes Beach unterschied sich etwas von den anderen beiden, weil man dort davor auch einen kleinen und gut gepflegten Park hatte. Diese hatte feste Wege und auch etwas Gebüsch und Blumenteppiche. Viel schöner fand ich dort die kleine Allee mit den hohen Palmen, die sich im Wind bogen. Dort sammelten sich auch viele Leute und genossen die Aussicht.


HISTORIC AREA

Das Gebiet von The Garrison, auch als Ist Ann’s Garrison bekannt, wird immer stärker vermarktet. Bei unserem letzten Besuch 2010 auf Barbados wussten wir noch gar nichts davon. An einer Steinmauer am Nordrand vom Garrison sahen wir eine ovale Tafel mit einem grünen Fonds. Auf dem ist eine Gruppe von Musikern gezeichnet, die vor der Garrison Savannah steht und die Trommel schlägt oder auch den Marsch bläst. Den Turm der Garnison Savannah dient auch als eiförmiges Logo.


GARRISON FIRST CHRIST CHURCH

Die Christ Church ist auf Barbados stark beheimatet und über den Inselstaat hinweg stark vertreten. Auch in Garrison durfte sie nicht fehlen. Ich fand das Gebäude sehr schön, aber für mich sah es weniger nach Kirche aus, sondern so wie ein alter Landsitz in gestreckter Form. Dieses Gebäude hatte hohe, quadratisch unterteilte Fenster und ein graues Giebeldach. Besonders entzückend fand ich den Eingangsbereich mit den zwei Zwillingssäulen, die rund Säulen. Darüber gab es ein Giebeldach mit Bezeichnung der Kirche.

Besonders hervorheben sollte man auch den gepflegten Garten mit den Pflanzen und Sträuchern am Zaun. Auch am Haus gab es hohe Pflanzen und Bäume. Insgesamt war all dies eine Augenweide und ein kleines Schmuckkästchen mit der großen, weißen Portaltüre im historischen Stil.


GEORGE WASHINGTON HOUSE

Zuerst waren wir beim George Washington House. Das lag auf einem Hügel rund 500 Meter von der Bay Street entfernt und der war mal gar nicht so flach. Das kostete freilich Eintritt, aber vom Café aus, das sich am Grundstück befand, konnte man bis zum Verbotsschild des Weitergehens eigentlich alles Interessante einsehen. Der Eintritt wäre 4 USD pro Person, aber ohne Führung kann man nicht ins Haus.

Das Haus hat seinen Namen von George Washington, der damals mit seinem Halbbruder im Alter von 19 Jahren 1751 besuchte. Seit 2011 gehört dieses Gebäude mit zum UNESCO Kulturerbe der Garrison Area.

Das Haus sieht recht interessant aus, ist aber nichts Weltbewegendes. Dieses Haus ist heutzutage gelb gestrichen. Das einstöckige Bauwerk hat weiße Fenster mit grünen Fensterläden. Dies sah mal baulich interessant aus und noch markanter waren die grauen Vordächer darunter.

Vor dem Gebäude ist eine mäßig große Grünfläche. Gegenüber gibt es noch ein altes Gebäude, das aber in WCs umgeformt wurde. Auch gibt es nach Vereinbarung noch die Möglichkeit über Stufen in den Untergrund unter dem Grundstück zu gelangen.


RENNBAHN

Vor dem Washington Haus außerhalb des Anwesens befindet sich eine sehr große Rennbahn inmitten einer ausgedehnten Grünfläche. Weit hinten an der Rennbahn stehen Tribünen und auch ein hölzener Beobachtungsposten ist vorhanden.


BARBADOS MEMORIAL

In Mitten der eingezäunten Rennbahn steht in einer rotbräunlichen Rundung das Barbados Memorial. Gekennzeichnet ist es durch eine übergroße Fahne. Diese ist leicht auszumachen mit drei vertikalen Streife, Blau, Gelb mit schwarzem Dreizack und wiederum Blau. Innerhalb der weißen Einhegnung stehen drei schwarze Obelisken mit Gedenktafeln. Diese sind über 5 Stufen von ockerner Farbe zu erreichen.


BARBADOS NATIONAL CANNON COLLECTION

Entlang der Rennbahn sind eine Reihe an Kanonen aufgestellt. Dabei handelt es sich teils um schwarze Mörser, die sich alle noch schwenken lassen, als auch um richtige Kanonen mit verschiedenem Kaliber. Darunter gibt es auch ganz seltene Exemplare aus England.


SAVANNAH GARRISON

Die Garrison von Savannah ist für mich das Highlight gewesen. Dabei handelt es sich um ein aktives Gebäude das Militärs von Barbados und darauf wird auch hingewiesen. Auf Anfrage gibt es auch Führungen, dafür hatten wir aber keine Zeit.

Das Hauptwachhaus stammt aus dem Jahr 1803 und ist eigentlich durch seinen Uhrturm erst so sehenswert geworden. Dieser verjüngt sich nach oben in 3 Stufen und das weinrotfärbige Gebäude ist dabei immer von weißen Linien unterbrochen, mal horizontal, mal vertikal. Im zweiten Abschnitt befindet sich ein schwarzes Zifferblatt mit gelben, römischen Zahlen und auch die Zeiger sind in Gelb gehalten. Diese Uhr kontrastiert echt überzeugend mit dem Ensemble.

Unter dem weiß gesäumten Giebel befindet sich im Dachdreieck das weiße Wappen mit Löwen und dem Wappen mit dem schwarzen Zusatz Dieu et mon droit. Dies sind einfach nur kunstvoll gesagt.

Das Eingangsportal hat drei Bögen und dort saßen auch die Bewacher. Dafür war der Stand für den Wachsoldaten draußen leer. Diese waren auch weinrot bemalt und innen weiß. Noch dazu flankierten sie ein schönes, gusseisenes Tor.

Auch bemerkenswert waren die vielen Fahnen, die draußen aufgezogen waren. Nach außen hin war die Garrison durch einen niedrigen, weißen Zaun mit weißen Säulchen abgeschirmt, der aber mehr Zierde als Schutz war. Ganz anders sah es beim saint Ann’s Fort aus.


SAINT ANNS FORT

Das Saint Anns Fort sah nicht ganz wie ein altes Fort aus, sondern es handelte sich um ein sehr langgestrecktes, einstöckiges Gebäude, das durch diverse Bögen herausstach.

Dieses Fort war mit einem hohen Zaun geschützt und man kommt dort ohne Spezialausweis nicht hinein. Trotzdem kann man sich dies alles mittels Spezialführungen ansehen. Weiter hinten konnte ich auch noch die graue, alte Substanz sehen. Beeindruckt war ich von dem aktiven Fort schon, weil es einfach so lang in seiner Ausdehnung war.


FAZIT

Der Ausflug dorthin hat mir ziemlich gut gefallen. Der Strand und die Bucht an der er sich befindet, kann sich sehen lassen und die Wahl des Hilton Barbados ebendort ist sicher auch keine schlechte, wenn doch teure Wahl.

Man ist dort schon in einem schön ländlichen Abstrich von Barbados, der nicht (so) heruntergekommen ist und hat dort auch mal eine historische Bausubstanz.

Das historische Gebiet ist sehr kompakt und es sind keine sehr langen Wege vonnöten, sich von einem Highlight zum anderen zu begeben. Auch hat man das meiste schon binnen einer Stunde gesehen und kann sich mal zum Strand begeben.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Ciaochsi veröffentlicht 01.06.2017
    im BH-Stau
  • Ciaochsi veröffentlicht 08.05.2017
    --> BH-Warteliste
  • JanineBra veröffentlicht 19.03.2017
    BH und alles Liebe! :)
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Produktdaten : Garrison Historic Area, Bridgetown

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Ciao

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