Gegen Sand, Sonne und sich selbst - 11.000 Kilometer mit dem Mountainbike durch Afrika / Schmitz, Michael

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Gegen Sand, Sonne und sich selbst - 11.000 Kilometer mit dem Mountainbike durch Afrika / Schmitz, Michael

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Keine Schmerzen

5 5. Okt 2000

Pro:
unterhaltsame Abenteuerlektüre mit vielen praktischen Informationen zu Land und Leuten, hoher Wiedererkennungswert

Kontra:
nix zum Nachmachen für Normalradfahrer ; - )

Empfehlenswert: Ja 

Details:

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Rappelzappel

Über sich: Als sonnenhungriger Zwilling bin ich vor einigen Jahren für den Job von Ost-Westfalen an die Mosel, ...

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Safari bedeutet „Reise“ auf Kisuaheli, der Landessprache Kenias und Tansanias. Sechs Monate und 11.000 Kilometer auf dem Mountainbike von Nairobi über Kapstadt nach Windhoek (Namibia) - dieses Buch beschreibt die Höhen und Tiefen einer solchen Radtour.

Kakerlaken krabbeln durchs Zimmer, tote Fliegen schwimmen auf dem Trinkwasser und nette Menschen laden zu Bett und Dusche ein. Löwen mit weit aufgerissenen Mäulern, roter Halbwüstensand, weite Steppen und an Erholungstagen Radrennen fahren.

Zusammen mit seinem Freund Thomas, der später entnervt sein Fahrrad stehen lässt, erlebt Michael die unterschiedlichsten "Abenteuer". Alles ist so herrlich lebensnah und selbstironisch beschrieben, dass einem auch immer wieder eigene Erlebnisse - in Afrika, auf Radtouren oder anderen Individual-Reisen oder beim Campen - einfallen. - Gerade die typisch afrikanischen Shanties: überall eiskalte Cola - aber wo gibt's Wasser oder Essen? Wie komme ich möglichst günstig über die Grenze (mit dem Grenzbeamten lange über's Wetter und die Familie quatschen), oder warum regnet es auf einmal in der Wüste...

Und da Michael den Kontinent oft wirklich weit abseits der Touristenpfade bereist, findet man hier zahllose Tipps für eine eigene Reise, die sonst kein Reiseführer liefert.

Hier ein kleiner Eindruck:
"... Wir nutzen den Tag für einen ausgiebigen Marktbummel. Im Bereich des Busbahnhofs macht das wirklich Spaß. In vielen kleinen Bretterbuden werden die unterschiedlichsten Waren angeboten: von bunten Stoffen über abgefahrene Reifen bis hin zu Obst und kleinen Mahlzeiten. Mich begeistern immer wieder die Sandalen, die hier aus alten Autoreifen hergestellt werden. Die Fußformen werden in verschiedenen Größen aus der Lauffläche des Reifens herausgeschnitten und kleine Reifenstreifen bilden die Fußriemen. Bridgestone und Goodyear steht auf den Sohlen - echte Markenschuhe. Und eine lange "Laufzeit" ist garantiert."

oder

"... Langsam geht uns das dauernde "Muzungu" rufen (Bezeichnung für "weiße Europäer") auf die Nerven. Seitdem wir in Tansania sind, hören wir diese rufe mind. 1000 Mal am Tag. Eigentlich ist mir nicht ganz klar, warum uns dauernd erzählt wird, daß wir Weiße sind. Aber so werden alle Bewohner des Dorfes auf uns aufmerksam gemacht, die dann zur Straße laufen und auch "Muzungu" brüllen. Die Kinder haben offensichtlich besonders viel Spaß daran. Diese Situation ist nur mit Humor zu nehmen, den leider keiner versteht, der so etwas nicht schon einmal durchgemacht hat: manchmal, wenn die ersten 100 Bewohner des Dorfes uns "Muzungu" zugerufen haben und eine Menschenmenge das nicht mitmacht, rufen wir ihnen zu: "Hey, wir sind Muzungus, staunt uns endlich an und kommt zur Straße gelaufen." Ja, vielleicht sind das auch Auswirkungen der intensiven Sonnenbestrahlung..."

Weitere Leseproben und andere Radlinks gibt's direkt beim Autor über:
http://home.t-online.de/home/michael-schmitz/homepage.htm
Dort könnt Ihr auch das Buch bestellen, denn das geht schneller als über den Buchhandel. 


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Hugo23

Hugo23

16.06.2001 23:32

Hallo Rappelzappel, das hört sich nach einem sehr spannenden Buch an. Ich liebe solche Reiseberichte. Es ist klasse, wieviel man durch so ein Buch über das Land und die Menschen erfahren kann. Gruß Hugo

logge

logge

05.10.2000 13:48

Das klingt wirklich interesant, daß Buch werd ich mir wohl mal zulegen. Gruß Matze...

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