Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
bessere Leistung und Sicherheit der Hardware |
| Kontra: |
Optik wird verschlechtert |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wie warm ist dein Prozessor gerade? Wieder viel zu warm! Egal was für Hardware, immer gilt: Je wärmer, desto langsamer der Rechner.Manchmal kommen auch zeitweilige Fehlfunktionen vor. (z.B. 133Mhz Ram wird als 100 Mhz Ram erkannt) In Extremfällen kann auch etwas kaputt gehen, und das wollen wir ja alle nicht. Deswegen habe ich mich entschieden hier euch eine kleine Hilfe niederzulegen.
Es hilft nichts sich den Lüfter Silverado von Noisecontrol für 70 Euro zu kaufen, wenn die Luft im PC Gehäuse 40 Grad warm ist! (Es ist genauso sinnlos, als wenn man die Arktis heizen würde.) Daher ist es wichtig auch für kalte Luft zu sorgen. Das geschieht häufig durch Gehäuselüfter.
Ein Gehäuselüfter funktioniert wie alle anderen Lüfter auch. Gewolbene Metallplättchen drehen sich um ein Punkt und setzten dadurch Luftmassen in eine bestimmte Richtung. Ihr Sinn ist der wie oben beschrieben.
Die sinnvollste Lösung ist es die wärmste Luft im Gehäuse herraus zu blasen. Nach physikalischen Gesetzen, die ich jetzt hier nicht weiter erläutere, befindet sie sich oben, oder ist auf den Weg dorthin. Also setzt man den Lüfter am besten auf die Oberseite des PCs.
Nun gibt es noch eine offene Frage: Wie groß soll er denn sein? Es gibt meist 80x80mm und 90x90mm Lüfter, aber auch noch kleinere. Dort ist aber der gewünschte Effekt relativ klein, deswegen nicht sehr empfehlenswert. Die Preise liegen meist von 10 bis 30 Euro noch im erträglichen Bereich.
Und nun geht es ans Eingemachte: Die Installation! Hier gibt es 2 Varianten: Die Gehäuseflläche komplett ausheben oder einzelene Löcher hineinbohren.
Zunächst zu Variante 1. Ich empfehle diese, weil hier mehr Luft transportiert werden kann und zudem noch leiser ist.
Am besten ist wenn man sich eine Schablone macht, mit den jeweiligen Radius den man sich wünscht. Dann mit der Schablone einen Kreis auf das Gehäuse ziehen. Dann ein bisschen neben dem Rand beginnen zu scheiden, wer Angst um seine Hardware hat, kann auch vorher den "Deckel" abnehmen, aber dann wird die Sache instabil. Wenn man dann den Kreis herrausgetrennt hat, dann greift man zum Schleifpapier. Man kann jetzt noch bequem bis zum Rand die Sache optisch verschönern, sprich die Ränder glätten.
Jetzt noch schnell den Lüfter ansetzten und die Löcher für die Schrauben markieren und dann ausbohren. Jetzt den Lüfter noch festschrauben und anschließen und schon ist die Arbeit getan!
Variante 2 ist lauter und weniger effektiv, läuft aber nach dem selben Prinzip ab wie bei Variante 1. Außerdem hat fast jeder PC schon so eine Vorrichtung, meist aber ohne Lüfter. Man bohrt lediglich Löcher in einem möglichst symetrischen Muster, anstatt gleich ein ganzes Stück herraus zu trennen. Ich empfehle aber auch vorher eine Skizze auf dem Gehäuse zu machen, denn Bleistift geht weg, Löcher nicht. Der Rest bleibt genau gleich. (Schraublöcher und anschließen)
Nun dürfte alles funktionieren und "cool" bleiben. Wem das aber immer noch nicht genug ist, dem kann ich noch einen Tipp geben: Netztteile haben teilweise nicht nur den Lüfter sich selbst, nein sondern auch für den gesamten PC. Solche Netzteile bietet die Firma Enermax.
Auch wer seine Grafikkarte übertaktet hat kann sie extra kühlen: Slotblechlüfter. Sie steckt man einfach unter die Grafikkarte. Sie kosten etwa 10 Euro.
Für Perfektionisten: Zwischen einzelnen Festplatten bzw. CD Laufwerke möglischts ein Platz freihalten, dann kann die kühle Luft optimal wirken!
Euer wassers18
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sehr hilfreich
24.06.2004
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sehr hilfreich
03.03.2002
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Coolmaster Aerogate II
Bewertung für Gehäuse richtig lüften von
bsl.REDSUN
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