... An die Klasse seiner älteren Filme kommt er mit „Geliebte Aphrodite” allerdings nicht heran.
Wertung: 8 von 10 Punkten.
Geliebte Aphrodite
(Mighty Aphrodite)
USA 1995, 95 Minuten
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Musik: Dick Hyman
Director of Photography: Carlo di Palma
Schnitt: ... Bericht lesen
5 von 5 ähnlichen Angeboten für Geliebte Aphrodite
Geliebte Aphrodite (DVD)
Mira Sorvino erhielt einen Oscar für ihre Rolle als strohköpfige Prostituierte und ... mehr
Pornodarstellerin, die zufällig die Mutter eines ziemlich intelligenten Jungen ist, der von einem Ehepaar aus Manhattan (Woody Allen und Helena Bonham Carter) adoptiert wurde. Die Geschichte erzählt, wie der von Woody Allen gespielte Sportjournalist neugierig wird und etwas über die Identität der biologischen Mutter seines Sohnes erfahren will. Deshalb baut er eine Beziehung zu ihr auf, ohne ihr den wahren Grund dafür zu verraten. Dieser 27. Spielfilm, den Woody Allen geschrieben und inszeniert hat, verbindet auf nette Weise eine intelligente Komödie mit einem bisschen von der verrückteren Energie seiner frühesten Werke. (Zwischen den Szenen gibt es einen running Gag mit einem griechischen Chor -- tatsächlich in irgendwelchen Ruinen in Griechenland gedreht -- der die Ereignisse des Drehbuchs in Gesangs- und Tanznummern interpretiert.) Mit diesem Film befindet sich Woody Allen zwar nicht auf dem Höhepunkt seines Könnens, aber er ist ein gelungenes Nebenwerk, dass durch Sorvinos Interpretation einer für das Kino archetypischen dummen Blondine veredelt wird. --Tom Keogh
Pornodarstellerin, die zufällig die Mutter eines ziemlich intelligenten Jungen ist, der von einem Ehepaar aus Manhattan (Woody Allen und Helena Bonham Carter) adoptiert wurde. Die Geschichte erzählt, wie der von Woody Allen gespielte Sportjournalist neugierig wird und etwas über die Identität der biologischen Mutter seines Sohnes erfahren will. Deshalb baut er eine Beziehung zu ihr auf, ohne ihr den wahren Grund dafür zu verraten. Dieser 27. Spielfilm, den Woody Allen geschrieben und inszeniert hat, verbindet auf nette Weise eine intelligente Komödie mit einem bisschen von der verrückteren Energie seiner frühesten Werke. (Zwischen den Szenen gibt es einen running Gag mit einem griechischen Chor -- tatsächlich in irgendwelchen Ruinen in Griechenland gedreht -- der die Ereignisse des Drehbuchs in Gesangs- und Tanznummern interpretiert.) Mit diesem Film befindet sich Woody Allen zwar nicht auf dem Höhepunkt seines Könnens, aber er ist ein gelungenes Nebenwerk, dass durch Sorvinos Interpretation einer für das Kino archetypischen dummen Blondine veredelt wird. --Tom Keogh
Pornodarstellerin, die zufällig die Mutter eines ziemlich intelligenten Jungen ist, der von einem Ehepaar aus Manhattan (Woody Allen und Helena Bonham Carter) adoptiert wurde. Die Geschichte erzählt, wie der von Woody Allen gespielte Sportjournalist neugierig wird und etwas über die Identität der biologischen Mutter seines Sohnes erfahren will. Deshalb baut er eine Beziehung zu ihr auf, ohne ihr den wahren Grund dafür zu verraten. Dieser 27. Spielfilm, den Woody Allen geschrieben und inszeniert hat, verbindet auf nette Weise eine intelligente Komödie mit einem bisschen von der verrückteren Energie seiner frühesten Werke. (Zwischen den Szenen gibt es einen running Gag mit einem griechischen Chor -- tatsächlich in irgendwelchen Ruinen in Griechenland gedreht -- der die Ereignisse des Drehbuchs in Gesangs- und Tanznummern interpretiert.) Mit diesem Film befindet sich Woody Allen zwar nicht auf dem Höhepunkt seines Könnens, aber er ist ein gelungenes Nebenwerk, dass durch Sorvinos Interpretation einer für das Kino archetypischen dummen Blondine veredelt wird. --Tom Keogh
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Erfahrungsbericht von Posdole über Geliebte Aphrodite 31.07.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
ziemlich humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
geht so
Action:
wenig
Romantik:
wenig
Pro:
Allen, Sorvino, Dialoge
Kontra:
Kommt nicht an frühere Allen - Filme heran
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Woody Allen liegt nicht jedem. Ich liebe einige seiner Filme wie „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten” (1972), „Der Stadtneurotiker” (1977), „Manhattan Murder Mistery” (1993) oder „Bullets over Broadway” (1994). 1995 versuchte Allen, seine „übliche Geschichte” dahingehend zu variieren, dass er einen antiken griechischen Chor samt Jokaste (Olympia Dukakis), Ödipus (Jeffrey Kurland), dem blinden Seher (Jack Warden) und Kassandra (Danielle Ferland) in die Handlung einbaute. Die Sagengestalten samt Chorleiter (F. Murray Abraham) kommentieren das Verhalten der Hauptperson des Films, natürlich wie immer Allen selbst, der den Sportjournalisten Lenny Weinrib spielt.
„Mighty Aphrodite” ist eine kurzweilige Komödie mit dem typischen Allen’schen Hintersinn, auch wenn er an die Brillanz der oben genannten Filme sicherlich nicht herankommt.
• I N H A L T •
Weinribs Angetraute Amanda (Helena Bonham Carter) wünscht sich ein Kind, will allerdings durch eine Schwangerschaft keine Zeit verlieren. Denn sie plant die Eröffnung einer Kunstgalerie. Baby und Beruf eilen. Lenny will kein Kind. Als Amanda dann jedoch ein zur Adoption freigegebenes Baby in Lennys Armen legt, gibt er nach. Max wird der süße kleine Kerl forthin heißen.
Lenny kümmert sich intensiv um seinen Sohnemann. Allerdings kriselt es in der Ehe der Weinribs, und in punkto Sex ist tote Hose. Zu allem Überfluss ist ein gewisser Jerry Bender (Peter Weller), ein arroganter Schnösel, der Amanda bei der Einrichtung einer Galerie helfen soll, hinter ihr her. Doch Lenny quält noch anderes: Was, wenn Max irgendwann einmal wissen will, wer seine leibliche Mutter ist? Und auch Lenny selbst lässt diese Frage nicht mehr los. Da die Behörden jedoch zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, beschafft er sich die Unterlagen über Max Mutter heimlich und begibt sich auf die Suche nach der Unbekannten.
Er findet sie. Linda Ash (Mira Sorvino) heißt sie, sieht gut aus und ist – Prostituierte. Schlimmer: Die nicht gerade sehr kluge Dame mit Piepsstimme stellt ihre Haut auch in Pornofilmen zur Schau. Bei einem ersten Treffen in Lindas Wohnung denkt sie, Lenny sei ein Kunde, doch der will nur näheres über sie erfahren und: das leichte Mädchen zu einer anständigen Frau machen – des Sohnes wegen. Zunächst denkt Linda, Lenny sei ein Perverser, doch dann merkt sie, dass er es gut mir ihr meint, trifft sich sogar mit einem von Lenny ausgewählten Bräutigam in spe, dem nicht sehr intelligenten Boxer und Zwiebelfarmer Kevin (Michael Rapaport).
Amanda, die von Lennys heimlichen Treffen mit Linda nichts ahnt, wird derweil von Bender umgarnt und will Lenny sogar verlassen. Der wiederum bekommt es mit dem verärgerten Zuhälter von Linda Ricky (Dan Moran) zu tun. Guter Rat ist da teuer ...
• I N S Z E N I E R U N G •
Allen schlängelt sich, wie immer, durch alle möglichen und unmöglichen Situationen hindurch, hat das Glück des Tüchtigen, aber auch das Pech desjenigen, der heimlich, still und leise in das Leben anderer eingreifen will. Auch die Warnungen des antiken Chors nützen da wenig. Kassandra sieht das Unheil nahen: „Ich sehe Unglück, ich sehe eine Katastrophe, schlimmer noch: Ich sehe Anwälte.” Aber da sieht sie dann doch wieder einmal zu schwarz. Die Einwände des Chorleiters prallen an Lenny ab; er geht seinen Weg. Und schließlich wissen die phantasierten Gestalten, die für so etwas wie das Unterbewusstsein des Sportjournalisten stehen, nichts anderes mehr zu tun, als zu versuchen, als das Schlimmste durch gezielte Hinweise zu verhindern. Ansonsten greift der Chor unmerklich durch Liebeslieder in das Geschehen ein.
Auch „Mighty Aphrodite” lebt von Allens komischen Dialogen. Als er mit Amanda anfangs darüber redet, wie denn ihr Baby heißen soll und sie vorschlägt Ben, kommentiert Lenny: „Ben?? Ben Weinrib??? Soll er Weltmeister im Rommee werden?” Als Max größer ist, fragt er seinen Vater, wer denn der Boss sei, er oder seine Mutter. „Ich natürlich. Mami sagt uns, was wir tun, und ich bediene die Fernbedienung.” Als ein Freund ihn beruhigen will, jeder habe mal einen Ehekrise, antwortet Lenny: „Einen Tiefpunkt halte ich aus, aber ich will auch nicht unter den Meeresspiegel sinken.”
Auch die Szenen zwischen Allen und Mira Sorvino sind größtenteils köstlich, was sich vor allem aus der Spannung zwischen Lennys heimlicher Absicht, Linda auf den „richtigen Weg” zu bringen, und Lindas Naivität ergibt. Linda hat keine Probleme, fast dauernd in einer sexualisierten Sprache zu sprechen, während Lenny sie gerade davon abhalten will. In Lindas Wohnung stehen zudem überall Objekte der Lust, kleine mexikanische Figuren mit Sombrero und einem Kaktus als Penis zum Beispiel.
Mira Sorvino ist köstlich-naiv in ihrer Rolle, F. Murray Abraham, der in „Amadeus” (1984) eine Glanzrolle als Salieri absolvierte, ist als antiker griechischer Chorleiter unterbeschäftigt. Den Einfall mit dem Chor könnte man für überflüssig halten. Andererseits lockert er die Handlung doch merklich auf. Helena Bonham Carter spielt routiniert gut, aber eben eigentlich keine tragende Rolle. Im Zentrum stehen eindeutig Allen und Sorvino. Zu erwähnen ist noch Michael Rapaport, der den extrem einfältigen und naiven boxenden Zwiebelfarmer überzeugend vorstellt.
• F A Z I T •
„Mighty Aphrodite” ist gelungene Abendunterhaltung, kurzweilig, komisch und allemal eine Klasse besser als so manche amerikanische Komödie, die diesen Begriff nur im Munde führt. Allen – wenn auch schon ein bisschen alt für die Rolle, die er spielt – ist in seinem Element. An die Klasse seiner älteren Filme kommt er mit „Geliebte Aphrodite” allerdings nicht heran.
Wertung: 8 von 10 Punkten.
Geliebte Aphrodite (Mighty Aphrodite) USA 1995, 95 Minuten Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen Musik: Dick Hyman Director of Photography: Carlo di Palma Schnitt: Susan E. Morse Produktionsdesign: Santo Loquasto Darsteller: Woody Allen (Lennie Weinrib), Mira Sorvino (Linda Ash Weinrib), Helena Bonham Carter (Amanda), F. Murray Abraham (Chorleiter), Danielle Ferland (Kassandra), Peter Weller (Jerry Bender), Michael Rapaport (Kevin), Dan Moran (Ricky, Zuhälter), Jack Warden (Tiresias, der blinde Seher), Claire Bloom (Amandas Mutter), David Ogden Stiers (Laius), Olympia Dukakis (Jokaste), Jeffrey Kurland (Ödipus),
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0113819
Weitere Filmkritik(en): „Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (3,5 von 4 Punkten): http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1995/11/1004981.html
„Movie Reviews“ (James Berardinelli) (3 von 4 Punkten): http://movie-reviews.colossus.net/movies/m/mighty.html
Pro: Mira Sorvino Kontra: Goody Allen kann nicht aus seinen Schatten springen!
Manche Woody Allen Filme sind definitiv Meisterwerke. Das ist die Wahrheit -ohne wenn und aber. Werke wie "Der Stadtneurotiker", "Hannah und ihre Schwestern" oder "Manhattan" sind einfach genial, unvergleichlich spitzfindig und der endgültige Beweis, dass ...
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Ein Meister muß sich an den eigenen Werken messen
lassen. Für Woody Allen ist das bislang kein Problem
gewesen, waren seine vorherigen Filme doch in der
Regel gute bis brillante Zeitgemälde und Parabeln, in
denen der New Yorker immer wieder mit neuen ...
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Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
16.12.2000
Bewertung für Geliebte Aphroditevon
ulle
Pro: Gelungener Soundtrack, Einbindung des Antiken Kontra:
Woody Allen bringt mit seinem neuen Film ein Meisterwerk in die Kinos, die diesen Sommer nicht sonderlich mit guten Filmen verwöhnt worden sind.
Die Geschichte ist relativ schnell erzählt; Sportredakteur und Kunsthändlerin adoptieren ein intelligentes ...
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"Was meinst du damit: du konntest sie nicht finden?", fragt Amanda ein wenig irritiert, da liegen sie im Bett, und Lenny hatte wohl ein Problem. Lenny ist Woody Allen. Und Woody Allen hatte auch ein Problem. Ödipus, auch ein Problemfall, hatte den Vat ...
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...1985 adoptierten Woody Allen udn Mia Farrow ein kleines Baby, einen Sohn: Dylan O'Sullivan Farrow. Davor hatten sie 1979 schon einen Sohn adoptiert.
Ob dies der Ausgangspunkt der Komödie "Geliebte Aphrodite" ist? Auf jeden Fall hatte Allen wohl genug Erfahrung mit der Adoption und folgenden moralischen und sozialen Problemen, um auch mal die lustige und absurde Seite des ganzen zu sehen. 1995 jedenfalls erschien der Film "Geliebte Aphrodite", der genau in so einer Adoption seinen Ausgang nimmt.
Der Sportreporter Lenny (Woody Allen) und seine Frau, die Galleristin Amanda (Helena Bonham Carter) sind ganz mit ihrem Beruf beschäftigt, als Freunde ihnen begeistert von ihrer Schwangerschaft erzählen. Da man als modernes Paar alles haben kann und muss, aber eigentlich gar nicht die Zeit dazu hat, entscheidet Amanda - zunächst gegen...
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Pro: tolle Schauspieler, gute Regie Kontra: 140 Minuten für viele zu lang
...Der regisseur Spike Lee, der uns schon so fabelhafte werke wie 'Malcolm X' oder 'He Got game - Spiel des Lebens' gebracht hat, bringt nun wieder einen hervorstechenden Film mit exzellenten Schauspielern. John Leguizamo ('Spawn') und Oscargewinnerin Mira Sorvino ('Geliebte Aphrodite') geben eine wundervolle Performance ab. Auch die anderen Schauspieler machen diesen Film sehr sehenswert.
Anders als ein Film über einen Serienmörder, handelt dieser Streifen hier nicht einfach das Leben eines menschen ab, sondern beschäftigt sich mit den Ängsten und den zwischenmenschlichen Beziehungen der New Yorker Bewohner in den 70er Jahren....
Unter der bemerkenswerten regie Spike Lees und den eindrucksvollen schauspielerischen Leistungen ist 'Summer Of Sam' überaus SEHENSWERT!...
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...Spätestens seit ihrer Oskar-gekrönten Leistung für "Geliebte Aphrodite" kann sich Mira Sorvino die Filmprojekte aussuchen.Dabei achtet sie auf kleine,aber feine Stoffe.Auch Val Kilmer überzeugt durch seine Rollenwahl.Mal brilliert er in einem Actionfilm wir z.B. "Heat" und dann, wie hier,in einer Romanze:Als blinder Masseur lässt er sich von Mira Sorvino zu einer Augenoperation überreden.Zwar kann er danach wieder sehen,aber seine zuvor geordnete Welt gerät komplett aus den Fugen.Er droht im Chaos zu versinken.Die wahre Story wurde von dem populären Neurologen Oliver Sacks aufgezeichnet.Diese Geschichte wurde sensibel und außergewöhnlich inszeniert.Tolle Geschichte zum anschauen....
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