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Woody Allen bringt mit seinem neuen Film ein Meisterwerk in die Kinos, die diesen Sommer nicht sonderlich mit guten Filmen verwöhnt worden sind.
Die Geschichte ist relativ schnell erzählt; Sportredakteur und Kunsthändlerin adoptieren ein intelligentes Kind und der Vater macht sich auf die Suche nach der Mutter des Kindes, lernt sie kennen, und verliebt sich in sie...
Komplizierter wird es da schon, wenn die Mutter eine nicht sonderlich intelligente Prostituierte und der Vater des Kindes unbekannt ist. Dazu wird die Geschichte noch in die Rahmenhandlung eines Griechischen Dramas gewickelt, deren Figuren immer wieder Einfluß auf den Hauptdarsteller nehmen. Mir hat diese Einbindung des Antiken sehr gefallen, da sie neben den klassischen Elementen auch jede Menge Witz in den Film brachte (der macht schon wieder mit seiner Mutter rum...).
Und auch die innere Handlung war nicht ohne! Wenn auch schon ein wenig abgegriffen, so ist die Geschichte doch perfekt umgesetzt. Am meisten hat mich Mira Sorvino in der Rolle der Mutter beeindruckt und ich finde, für diese Rolle hat sie sich den Oscar wirklich verdient! Doch auch Woody Allen zeigt sich, wie wir ihn lieben.
Der gelungene Soundtrack ist sogar mir aufgefallen und besonders einige Requisiten waren sehr passend gewählt.
Insgesamt ist "Mighty Aphrodite" ein Film, den es sich auf alle Fälle lohnt, anzusehen, jede einzelne Minute!