„Der General“ ist die Geschichte einer Dampflokomotive und ihres Lokführers während des Amerikanischen Bürgerkrieges im Jahr 1862. Sie basiert auf einer wahren Begebenheit, nach der Spione der Nordstaaten eine Lok in Georgia erbeuteten – Chaos und Zerstörung entlang der Bahnlinie ... Bericht lesen
Der General [VHS] (DVD)
Seit Beim Sterben ist jeder der Erste (1972) allgemein bekannt, hatte John Boorman bereits ... mehr
1967 mit Point Blank seinen vielleicht besten Film produziert. In diesem doppeldeutigen Gangsterstück wird Lee Marvin angetrieben von der Sehnsucht nach Rache fü...
Der General
Berüchtigt wegen seiner schonungslosen Härte den eigenen Männern gegenüber, berühmt für ... mehr
seine tolldreisten Raubzüge, steigt Martin Cahill in der 1980er Jahren zur Unterweltgröße auf. "Der General", wie er von Freund und Feind genannt wird, legt sich dabei nicht nur mit Polizei, Staat und Kirche an, sondern gerät zunehmend in die Schusslinie der IRA. Das überwältigende Porträt des irischen Volkshelden Martin Cahill glänzt mit perfekt komponierten Schwarzweiß-Bildern und den herausragenden Darstellern Jon Voight und Brendan Gleeson als unerbittliche Gegenspieler. In Cannes wurde John Boorman 1998 für sein faszinierend authentisches Panorama irischer Geschichte mit der Goldenen Palme für die Beste Regie ausgezeichnet.
Der General der toten Armee
Mit Karten, Listen und eisernem Gerät rückt ein italienischer General der albanischen Erde ... mehr
auf den Leib. Sie soll die toten Soldaten wieder freigeben, die im ehemaligen Feindesland gefallen sind. Zwanzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs glaubt der General noch immer an die Soldatenehre. Die unwegsame Reise führt ihn und seinen Begleiter, den Priester, durch Berglandschaften, Städte und Träume.
Fahnenjunker in das Grenadier-Regiment 12 der Reichswehr ein. Nach Stationen beim Reiter-regiment 11, der 58. Infanterie-Division und als Generalstabsoffizier des XXVII. Armee-Korps diente er als Oberstleutnant und Chef des Generalstabs der Deutsch-Italienischen Pan-zerarmee unter Generalfeldmarschall Erwin Rommel, später als Chef des Generalstabs unter Generalfeldmarschall Albert Kesselring und ab April 1944 als Generalstabschef unter Gene-ralfeldmarschall von Rundstedt. So begleitete er den Weg des Afrika-Korps bis nach El Ala-mein und während den Rückzugskämpfen zurück nach Tunesien, die Kämpfe bei Anzio-Nettuno und im Raum Monte Cassino trugen ebenso seine Handschrift wie auch die Tatsache, das Rom und Florenz verschont wurden. Auch bei der Planung und Durchführung der Arden-nenoffensive war er maßgeblich beteiligt. Nach dem Ende des Krieges trug seine Zeugenaus-sage bei den Nürnberger Prozessen dazu bei, den Generalstab und das OKW zu entlasten. Dieses Werk bebildert mit vielen Fotodokumenten bietet dem Leser einen Einblick in Leben und Kriegseinsatz dieses großen Soldaten.
zum ersten Mal auf Deutsch. Von den Piraten um Francis Drake, den Verschwörern gegen Cäsar bis zu einem Interview mit Montezuma und dem Neandertaler: ein intelligentes Lesevergnügen, mit dem der Leser Calvino quer durch sein Lebenswerk begleitet.
Der General und der Kaiser
Als nach dem Abwurf der Atombomben Japan kapitulierte und Ende August 1945 amerikanische ... mehr
Truppen das Land besetzten, begann ein gesellschaftlich/politisches Reformprojekt, das zwei Kulturen aufeinanderprallen ließ. Washington, vertreten durch den hochfahrenden General Douglas MacArthur, versuchte nichts weniger als eine "koloniale Revolution", die Japan Demokratie und westliche Werte bringen sollte. Das Experiment, aus dem das moderne Japan hervorging, gelang, weil Macarthur den Willen der amerikanischen Öffentlichkeit missachtete und den Kaiser Hirohito von jeder Kriegsschuld reinwusch. Er holte ihn an seine Seite, damit er die Reformen der Besatzer legitimierte. Dieses Buch versucht eine Lücke zu schließen und die Aufmerksamkeit auf eine der faszinierende Episode der Geschichte des Fernen Ostens zu lenken.
UN-Blauhelmgruppe, die 1994 in Ruanda den Völkermord der Hutus an den Tutsis geschehen lassen musste, obwohl er das grauenvolle Morden mit allen militärischen Mitteln hatte stoppen wollen. Über Jahre gelingt es ihm nicht, mit dem Erlebten fertig zu werden. Schließlich reist er in einen am Rande des Südschwarzwaldes gelegenen Kur- und Badeort, wo er hofft, "daheim", im Landstrich seiner Vorfahren, endlich und in Ruhe sein Erinnerungsbuch schreiben zu können. Hier im Markgräflerland jedoch begegnet er einer lebenszugewandten jungen Frau, Tochter eines Tornadopiloten der Luftwaffe, einer glühenden Antimilitaristin - und die beiden verlieben sich ineinander. Und aufs Neue wird John F. Geisreiter von Afrika eingeholt. Ein Roman, in dem die Dunkelheit des "afrikanischen Genozids" plötzlich auf Lebensheiterkeit, das "La vie badoise" trifft - und auf den Esprit, den funkelnden Witz einer zur Komik begabten Frau. Von der Bösartigkeit, der Destruktivität des Menschen und seiner Kraft zur Liebe. ER hat in die Hölle geschaut, SIE holt ihn ins Leben zurück.
Der pensionierte General
Der Band versammelt 11 Erzählungen des Autors Nguyen Huy Thiep aus den Jahren 1986-2004. ... mehr
Die Veröffentlichung seiner ersten Werke, besonders der Kurzgeschichte Der pensionierte General, gilt als eine Wende in der Geschichte der vietnamesischen Nachkriegsliteratur hin zu einer jungen, unangepassten und experimentell orientierten Literatur.Typischerweise kämpfen Thieps Helden ums Überleben, kein Überleben im Sinne von Krieg und Revolution, sondern eines auf emotionaler und psychologischer Ebene im Nachkriegsvietnam. Thiep fängt die emotionale Qualität ihres Lebens auf eine Weise ein, wie sie noch keinem anderen Autor gelungen ist.
Calvino, zum ersten Mal auf Deutsch. Von den Piraten um Francis Drake, den Verschwörern gegen Cäsar bis zu einem Interview mit Montezuma und dem Neandertaler: ein intelligentes Lesevergnügen, mit dem der Leser Calvino quer durch sein Lebenswerk begleitet.
Divisionskommandeur des Heeres mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, war Kübler im Russlandkrieg zunächst Kommandierender General des neu aufgestellten XXXXIX. Gebirgsarmeekorps. Im Dezember 1941 wurde er zum Oberbefehlshaber der 4. Armee ernannt, deren Vormarsch im eisigen Winter 1941/42 vor Moskau zum Stehen kam. Kübler wurde abberufen und erst 1943 wieder mit einem Kommando betraut. Im Heeresgebiet Mitte lag seine Aufgabe nun vor allem in der Bekämpfung von Partisanen. Als Befehlshaber über alle Wehrmachtstruppen in der Operationszone "Adriatisches Küstenland" musste er am 5. Mai 1945 mit seinem LXXXXVII. Armeekorps vor den Partisanen Titos kapitulieren. Nach einem Schauprozess der Militärstrafkammer, der am 10. Juli 1947 in Laibach begonnen hatte, wurde er als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet. Diese umfassende und wissenschaftlich fundierte Biografie über Ludwig Kübler schließt eine Lücke in der internationalen Militärgeschichtsschreibung.
im Unabhõngigkeitskrieg gegen Spanien, in ganz Lateinamerika als Befreier verehrt. Vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse schildert Gabriel GarcÝa Mßrquez das faszinierende Leben dieses Mannes - von seinem Aufstieg zur Macht bis zum bitteren Niedergang. Das ergreifende Portrõt eines Menschen im Labyrinth seiner Leiden und verlorenen Trõume. "Eine lebendige Gestalt aus Fleisch und Blut jenseits der Heldenklischees ... Sim3/4n BolÝvar ist sicher eine der gro¯en Romanfiguren von Gabriel GarcÝa Mßrquez." Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Erfahrungsbericht von hubbie über General, Der (1927) 28. Juni 2001
Produktbewertung des Autors:
Humor:
Spannung:
Anspruch:
Action:
Romantik:
Pro:
berührende Schauspielkunst aus vergangenen Tagen
Kontra:
nichts
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ja
Kompletter Erfahrungsbericht
„Der General“ ist die Geschichte einer Dampflokomotive und ihres Lokführers während des Amerikanischen Bürgerkrieges im Jahr 1862. Sie basiert auf einer wahren Begebenheit, nach der Spione der Nordstaaten eine Lok in Georgia erbeuteten – Chaos und Zerstörung entlang der Bahnlinie nach Tennessee hinterlassend – bis sie dann doch noch abgefangen werden konnten und für ihren dreisten Streich am Galgen büßten...
Johnny Gray (Buster Keaton) ist dieser Lokführer, der mit seinem “General” auf den Strecken der Western & Atlantic Linie zwischen Ohio und Georgia Dienst versieht. Als die Meldung vom Überfall der Union auf Fort Sumter eintrifft, eilen natürlich sofort alle aufrechten Konföderierten zu den Waffen. Der arme Johnny ist frustriert, weil er – als Lokführer unabkömmlich - nicht genommen wird und fällt dadurch bei seiner reschen Freundin Annabelle (Marion Mack) in Ungnade, da sie ihn erst heiraten will, wenn er in Uniform zurückkehrt.
Natürlich ist es gerade sein Zug, der von Unionisten gekapert wird, ebenso wie seine Freundin, die sich gerade im Gepäckswagen befindet, als der Überfall passiert. Er selbst greift sich einen anderen Zug, hängt eine Kanone hinten dran und macht sich auf die Verfolgung. Damit beginnt die aberwitzigste Verfolgungsjagd der Stummfilmgeschichte...
Natürlich findet „The Great Locomotive Chase“ ein glückliches Ende, Johnny darf seine Annabelle stolz als Lieutenant der Südstaatenarmee in die Arme schließen, nachdem er völlig auf sich allein gestellt todesmutig die anrückenden Unionistendivisionen in eine Falle an der Eisenbahn-Brücke über den Rock River gelockt hatte.
Wie wir wissen hat dann dennoch der Norden durch die bessere Logistik beim militärischen Nachschub unter General Sherman 1864 Atlanta genommen und so das Kriegsglück zugunsten der Union gewendet.
Keaton brillierte bei den nicht ungefährlichen Stunts, die er alle selbst und auf bewegten Zügen durchstehen wollte. Sein steinernes Antlitz ist das Markenzeichen, das ihn zu dem Star der Stummfilmzeit machen sollte: „Der Mann, der niemals lächelte“. Die Situationskomik entsteht bei ihm dadurch, dass er sowohl in den heitersten als auch traurigsten Momenten keine Miene verzieht, keine Panne raubt ihm den Mut, er rappelt sich immer wieder hoch, um durch noch groteskere Aktionen dann doch zum Erfolg zu kommen...
Dies ist mein 100. Bericht und ich möchte ihn bewusst diesem den jüngeren Generationen kaum bekannten Schauspieler aus einer Zeit widmen, als die Bilder gerade das Laufen erlernt hatten, die fehlenden Dialoge kurz eingeblendet werden mussten und Dramatik, Spannung und Romantik mit der entsprechenden Piano-Musik unterlegt ausgedrückt wurde. Den Film habe ich erstmals 1964 gesehen, seitdem sicher ein Dutzend mal, jetzt habe ich die Gelegenheit benützt, ihn mir aus reiner Nostalgie auf DVD bei Blackstar um 20 GBP an zu schaffen.
Die Daten:
USA 1927, Stummfilm Regie: Buster Keaton/Clyde Bruckman Laufzeit: 75 Minuten Schwarz/Weiß/Sepia Betrachtungsverhältnis: 4:3 Bonus: „The Cops“ (18 min) und “The Balloonatic” (27 min)
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
mal wieder geht es um einen Film (hat wohl auch niemand etwas anderes erwartet). Ich möchte euch nochmals in die Welt des sowohl schwarz-weiss als auch des Stummfilmes zurückführen. Mein Anliegen ist es einen Film zu... mehr