Für den Trail oder die Straße
27.02.2005
Pro:
alles
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
 Schlumpfenpapa
Über sich:
Mitglied seit:29.11.2002
Erfahrungsberichte:197
Vertrauende:15
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 72 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nach langer Zeit möchte ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Dieses Mal mit einem Bericht in der Kategorie Auto. Genauer gesagt, Autoreifen. Ich fahre einen Nissan Patrol Gr und diesen im Gelände sowohl als auch auf der Straße. Nun möchte ich meine Erfahrungen mit diesen Reifen zum Besten geben: Die Reifen haben die genaue Bezeichnung General Tire Grabber AT2. Ich habe die Grabber AT² 285/75 R16 auch schon im Gelände ausgiebig getestet (bin fast jedes Wochenende drin).Aber erst zum Straßenverhalten. Der Wagen liegt schön satt auf den Asphalt , auch in der Kurve. Das Bremsen ist genau so gut wie bei der Serienbereifung und das ganze bei 3,5 bar Reifendruck. Auch bei Nässe ist kaum ein Unterschied zu bemerken . Die 3,5 bar fahre ich im Sommer um die seitlichen Laufflächen bei Kurvenfahrt etwas zu schonen, immerhin habe ich eine Kilometerleistung von etwa 30.000 im Jahr. Nach einem Jahr ist ein Verschleiß von ca. 2mm zu bemerken. Von Abrollgeräuschen ist im Wagen nur etwas zu hören, wenn man das Radio aus lässt und die Fenster unten sind. Im Winter sind 2,5 bar gut, mehr Gripp bei Schnee und Eis. Das bedeutet aber nicht, das sie mit Winterreifen gleich zu setzen sind. Der Bremsweg ist länger, also Vorsicht. So und jetzt ins Gelände. 1,5 bar ist die Mindestgrenze, sonst bekommt man schnell Sand zwischen Felge und Decke, die Folge ist ein schleichender Plattfuss und auf der Strasse wirkt er dann schwammig. Also vorher wieder aufpumpen oder langsam zur nächsten Tankstelle fahren.
Die Traktion ist hervorragend, ob nun im losen Sand oder im tiefen Matsch. Ein weiteres sind die etwa 3,5cm mehr an Bodenfreiheit , bei langen Radstand sehr gut zu bemerken. Ein Reifen der die Bezeichnung AT wirklich verdient. Der ca. 7cm größere Raddurchmesser hat auch ein paar Nachteile. Die Beschleunigung ist nicht mehr so, aber wir fahren ja keinen Rennwagen und bei voller Verschränkung schleift der Reifen leicht hinten am Radkasten. Vorne ist nichts derartiges zu bemerken. Ach, und aufpumpen an einer Tankstelle. Diese Geräte haben so ihre Not damit, einen Reifen von 1,5 auf 2,5 bar zu bringen und der Behälter ist leer. 3,5 bar schaffen die meisten gar nicht erst. Da hilft nur noch ein Kompressor.
Eingetragen werden müssen die Reifen. Ich habe sie auf den serienmäßige Stahlfelgen ( 8jj16 ) montiert. Ist aber kein Problem, eine Tachoüberprüfung (z.B. beim Boschdienst) und ab zum TÜV. Jetzt habe ich hoffentlich alle Fragen beantworten können, die einem in Bezug auf einen Reifen für einen Geländewagen kommen könnten. Ich habe die Reifen bei der Firma Hasenkrug in Bremerhaven gekauft. Da ich weit von diesem Ort entfernt wohne, habe ich sie kostenfrei geliefert bekommen. Kostenfrei daher, weil ich vier Reifen bestellt hatte. Sonst müsste man 5 Euro pro Stück bezahlen, was auch noch geht.
Der Reifen kostet pro Stück 130 Euro. Das ist für einen Reifen dieser Größe in Ordnung. Ich möchte die Reifen mit allen Sternen bewerten und eine Empfehlung aussprechen.
Alle Zeit gute Fahrt, Schlumpfenpapa
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18.12.2006 18:48
Bericht für fans & freaks und Betroffene, seit Jahrzehnten lassen wir fahren, einen dicken Mercedes von einem livrierten Chauffeur, ja gut, andere sagen Bus dazu . . .
28.03.2005 11:03
Bremerhaven liegt luftlinientechnisch ja nicht allzuweit entfernt von euch, aber per Auto müsst man schon sehr weit fahren, schließlich liegt ja die Elbe dazwischen...
18.03.2005 00:24
Hi, schöner Bericht! Grüsse,Markus