... Nachdem ich nach der 10ten Klasse (Gesamtschule) auf eine gymnasiale Oberstufe gewechselt habe, bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben Unterricht im Fach Geschichte, auf meiner alten Schule ist dies kein Extrafach gewesen. Ich muss sagen, dass ich es in der 11ten wie die Pest gehasst habe, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Taschimaus über Geschichte GK 19.06.2003
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
arbeitsintensiv
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
schwer
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
Interessant, mir macht es Spaß, in meinem Fall eine tolle Lehrerin, man erfährt etwas über die Vergangenheit von Deutschland
Kontra:
lehrerabhängig, man muss einiges dafür tun
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
+++ Einleitung +++
Auch ich bin eine von vielen, die sich vor einigen Jahren dazu entschlossen hat das Abitur zu absolvieren. Nachdem ich nach der 10ten Klasse (Gesamtschule) auf eine gymnasiale Oberstufe gewechselt habe, bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben Unterricht im Fach Geschichte, auf meiner alten Schule ist dies kein Extrafach gewesen. Ich muss sagen, dass ich es in der 11ten wie die Pest gehasst habe, aber das wird wahrscheinlich am Lehrer gelegen haben. Nach der 11ten Klasse mussten wir uns dann für Leistungskurse entscheiden und dann natürlich auch die Grundkurse wählen, die uns bis zum Abitur begleiten würden. Geschichte ist bei uns ein Pflichtfach, das heißt, dass man es bis wählen und bis zum Ende behalten muss. Ich wählte mich in einen abiturvorbereitenden Grundkurs ein, das bedeutet, dass man in diesem Kurs später schriftliches Abi machen kann, was ich auch beabsichtige. Heute möchte ich euch dieses Fach, was auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfächern gehört, einmal vorstellen. Ich möchte gleich zu Beginn sagen, dass der Geschichtsunterricht an vielen Schulen sowohl thematisch, als auch methodisch sehr unterschiedlich ist, ich kann deswegen nur von unserer Schule (Herderschule Kassel) berichten.
+++ Geschichte in der 11ten +++
Nach meiner Gesamtschulzeit war es eine ziemliche Umgewöhnung, als ich dann auf´s Gymnasium gewechselt habe. Viele neue Fächer wurden eingeführt und so saß ich am zweiten Schultag auch im Geschichtskurs. Wir begonnen mit dem Thema Mittelalter und mein Lehrer versuchte es uns etwas näher zu bringen. Man sollte denken, dass es interessant ist, wenn man etwas über diese alten Kulturen etc. erfährt, aber dies war nicht so. Ich habe mich so gelangweilt, aber ich denke, dass mein Lehrer einen großen Teil dazu beigetragen hat. Vor der Klasse hielt er immer ellenlange Vorträge und zeigte langweilige Filme über das Mittelalter. Wir konnten uns deswegen kaum beteiligen und dementsprechend fielen dann auch meine Noten aus. Die ersten Klausuren im Fach Geschichte waren auch etwas völlig neues für mich, musste man in der Mittelstufe nur alles auswendig lernen und Fragen beantworten, bekamen wir nun eine Quelle aus der damaligen Zeit und sollten sie analysieren. Ich bin in der 11ten nie über 7 Punkte herausgekommen, was mich sehr geärgert hat. Bei der Wahl der Grundkurse achtete ich deswegen darauf, dass ich einen guten Lehrer bekommen würde und ich habe Glück gehabt, ich bekam die beste Geschichtslehrerin von unserer Schule. Da es hier um den Grundkurs gehen soll, der ja erst ab der 12ten Klasse beginnt, möchte ich mit dem Geschichtsunterricht in der 11ten nun aufhören, wollte euch nur mal einen kleinen Einblick geben, damit ihr gleich seht, was sich alles geändert hat.
+++ Geschichte GK +++
Wir sind ein ziemlich großer Jahrgang, weswegen bei uns auch viele Geschichtskurse angeboten werden. Wir haben 2 Leistungskurse und sogar 3 oder 4 Grundkurse. Trotz der großen Anzahl an Kursen empfinde ich meinen Grundkurs als ziemlich groß, wir sind 24 Leute und manchmal kann das im Unterricht schon ziemlich stören. Wie ich bereits gesagt habe, ich bin so froh, dass ich in diesen Kurs reingekommen bin, denn bei den Kurswahlen war dies der meist gewählte Kurs (zum einen wegen der Lehrerin und zum anderen weil man dort wie gesagt schriftliches Abitur machen kann) und letztendlich wurde durch Losverfahren entschieden, da es keine anderen Möglichkeiten gab. Die ersten Stunden im Kurs waren schon vielversprechend, die Lehrerin ist noch jung und motiviert und man merkt, dass sie Spaß an ihrem Job hat. Meiner Meinung nach sehr wichtig für dieses Fach, denn der Stoff ist meistens wirklich sehr trocken und muss deswegen etwas abwechslungsreich rübergebracht werden.
So begann also das erste Halbjahr in der 12ten indem wir in der ersten Geschichtsstunde einen thematischen Überblick bekamen, welche Themen uns in diesem Halbjahr erwarten würden (einen Zettel mit verschiedenen Bildern drauf, welche zu den einzelnen Themen gepasst haben) und sollten dann in Gruppen darüber reden, was wir hinter den Bildern vermuten. Ich merkte schon in dieser Stunde, dass ich einiges tun müsste, um mitzuhalten, man merkte mir mein Defizit aus der 11ten Klasse an, denn zum Schluss hatte ich für Geschichte überhaupt nichts mehr getan. So kam es also, dass ich mich in den ersten Stunden, wo es nochmals um das Mittelalter ging, überhaupt nicht beteiligen konnte und schon Angst hatte, dass ich in diesem Kurs „untergehen“ würde. Glücklicherweise begannen wir aber kurz danach schon mit dem neuen Thema, was uns für einige Zeit beschäftigen sollte – die Französische Revolution.
Der Großteil unseres Kurses hatten kaum Vorwissen (ich gehörte dazu), weshalb meine Lehrerin sich sehr viel Zeit genommen hat um uns in dieses Thema besser hineinzuversetzen. Ich merkte sehr schnell, dass der Geschichtsunterricht klasse werden würde, denn mit ihren Methoden kam ich wunderbar klar. Wir veranstalteten, als wir die Revolution behandelt haben, beispielsweise Rollenspiele in denen wir Schüle diskutieren mussten und uns dadurch das Thema erarbeiteten. Ein Beispiel dafür ist eine Gerichtsverhandlung, wo entschieden wurde, was mit den Revolutionären passiert, welche wir durch Quellen selber erarbeitet und dann nachgespielt haben. Diese Einbeziehung der Schüler hat mir in meinem 11er Geschichtskurs immer gefehlt und ich höre noch heute von einigen meines Jahrgangs, dass die Inhalte in anderen Kursen nicht so vermittelt werden. Hier sieht man besonders, dass es unheimlich lehrerabhängig ist, ob man Geschichte liebt oder es hasst, denn man kann sich beim falschen Lehrer wirklich schnell langweilen. Langweilig ist es bei uns eigentlich nur sehr selten. Man bekommt von ihr sehr oft Quellen vorgelegt und muss diese dann selber oder in Gruppen erarbeiten. Anfangs war es schwer so selbstständig zu arbeiten, da ich es nicht gewöhnt war, aber mittlerweile macht es mehr Spaß, wenn man nicht alles vom Lehrer „vorgekaut“ bekommt.
Hier fällt mir auch etwas ein, was ich als sehr wichtig empfinde, um den Grundkurs in Geschichte zu beschreiben. Wenn man sich hinsetzt und erwartet, dass man nichts machen muss, dann ist man hier eindeutig falsch. Oft ist es so, dass man nur Ansätze im Unterricht behandelt und diese dann zu Hause weiter erarbeitet werden müssen oder man sich zu Hause auf ein neues Thema vorbereiten muss. Wenn man dies nicht macht, dann kann man es vergessen in diesem Kurs hinterherzukommen. Hier muss man besonders darauf achten, dass das mündliche zu 50 % in die Endnote eingeht, deswegen sollte man die Themen schon nacharbeiten, um sich dann auch im Unterricht beteiligen zu können. Das wichtigste jedoch für meine Lehrerin ist, dass man nicht nur Dinge auswendig lernt und diese dann im Unterricht wiedergibt, sondern dass man die Inhalte versteht und verknüpfen kann.
Auf diese Verknüpfung kommt es auch besonders in den Klausuren an. Im ersten Halbjahr der 12ten hatte ich in den Klausuren noch einige Probleme, denn ich bin ja in den schriftlichen Arbeiten in der 11ten schon immer nicht so toll gewesen und keine hatte mir gesagt was ich besser machen kann. Deswegen gingen auch die ersten beiden Klausuren mit 6 und 7 Punkten ziemlich in die Hose. Was mein Fehler war? Mir ist es sehr schwer gefallen die im Unterricht gelernten Dinge in einen logischen Zusammenhang zu den Aufgabenstellungen in den Klausuren zu bringen und da dies das wichtigste in diesen Arbeiten war, hatte ich keine guten Noten. Im ersten Halbjahr der 12ten haben mir diese zwei schlechten schriftlichen Noten auch meine Gesamtnote versaut. Mündlich stand ich auf 12 Punkten, bin dann aber insgesamt leider nur auf 9 Punkte gekommen :o( Glücklicherweise hat sich meine Geschichtslehrerin danach mal mit mir zusammengesetzt und ist meine Klausuren mit mir durchgegangen, so das ich wusste, was ich besser machen konnte.
Auch wenn ich nun etwas abgedriftet bin, möchte ich nun wieder auf die Themen zurückkommen, denn diese sind ja schließlich der Inhalt des Grundkurses. Von der französischen Revolution gelangten wir dann zu den Revolutionen im restlichen Europa, besonders mit der Revolution von 1848 in Deutschland haben wir uns sehr intensiv auseinander gesetzt und wieder wendete unsere Lehrerin ihre genialen Methoden an und wir erarbeiteten Rollenspiele zu diesem Thema. Ich habe auch dieses Thema als interessant empfunden, denn schließlich haben wir endlich einmal ein Thema bearbeitet, was Deutschland betraf und deswegen für unsere heutige Zeit in gewissen Dingen (z.B. für die Anfänge der Demokratie) interessant ist. Danach war das erste Halbjahr auch schon vorbei und wir haben wirklich eine Menge gelernt. Schon dort war ich mir sicher, dass Geschichte eines meiner Lieblingsfächer ist, denn ich habe wirklich Spaß, was man von den meisten anderen Fächern nicht behaupten kann.
Ohne lange Pause ging es dann auch im 2. Halbjahr der 12 weiter (in welchem ich mich jetzt gerade befinde). Die Revolution in Deutschland wurde weiter besprochen und daraus folgend auch das Leben der Menschen im 19. Jahrhundert. Alles lief auf das Thema hin, welches wir bis vor kurzem bearbeitet haben. Wir besprachen die Entstehung und Entwicklung des deutschen Reiches im 19. Jahrhundert, besonders mit Preußen und dem Reichskanzler Bismarck und seiner Politik haben wir uns intensiv beschäftigt. Was ich an diesem Thema klasse fand war, dass man hier die Ursprünge des ersten Weltkrieges schon wiedererkennt, welche man ansonsten ja leider kaum erfährt, wenn man sich darüber informiert. Außerdem war die Politik damals sehr interessant, denn es begannen sich die Parteien zu entwickeln (als Vertretung der damals neu entstehenden Arbeiterklasse zum Beispiel) und wieder war eine Verknüpfung von damals zu heute zu entdecken. Was ich ein wenig langweilig gefunden habe, waren die ganzen Verfassungen, die wir uns angesehen haben, aber andererseits war das für das Thema auch wichtig. Mittlerweile sind wir beim ersten Weltkrieg angekommen, doch bevor haben wir uns noch mit dem Imperialismus beschäftigt, was bisher eines der besten Themen gewesen ist.
Ich freue mich schon auf Geschichte in der 13, denn die Themen, die mich nächstes Jahr erwarten finde ich am interessantesten. Wir werden dann die Weimarer Republik und natürlich den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg behandeln. Wie ich meine Lehrerin kenne, wird sie sich auch hier etwas einfallen lassen, damit wir uns nicht langweilen. :o) Was ansonsten noch zu den Themen gesagt werden kann ist, dass man alles sehr intensiv behandelt und weit unter die Oberfläche schaut, von der man vielleicht vor dem Geschichtsunterricht einmal etwas gehört hat. Alle Themen gehen sehr ineinander über und man muss Vorwissen haben, um ein neues Thema zu verstehen, aber ich finde das gut, denn so sieht man, wie die verschiedenen Ereignisse in Europa miteinander verknüpft gewesen sind. Alles in allem themenmäßig sehr interessant, aber man muss schon Interesse zeigen, sonst besteht Gefahr zur Langeweile.
In den Klausuren, die wir in diesem Halbjahr geschrieben haben, habe ich übrigens 13 und 10 Punkte geschrieben, bin also deutlich besser geworden. Scheint als hätte das Gespräch mit meiner Lehrerin wirklich geholfen, ich bin sehr froh, dass sie sich die Zeit genommen hat und mit über die Anforderungen in einer solchen Klausur geredet hat, denn schließlich zählen jetzt alle Punkte für das Abitur. Im Zeugnis werde ich 11 (vielleicht auch 12 *hoff*) Punkte bekommen und darüber bin ich sehr zufrieden. Ich muss aber sagen, dass ich damit eine der wenigen in unserem Kurs bin, denn sehr viele haben Schwierigkeiten in diesem Fach. Übrigens unterrichtet unsere Lehrerin auch einen Leistungskurs in Geschichte an unserer Schule und wir sind vom Niveau deswegen diesem Kurs sehr ähnlich, wir behandeln eigentlich das gleiche wie im LK, was sicher auch der Grund ist, dass einige Probleme haben. Ich möchte allen die in Geschichte einen Grundkurs wählen deswegen nur ans Herz legen, dass man viel lernt und sich bemüht, als Belohnung kann man dann am Ende des Kurses sagen, dass man eine Menge über die Geschichte unseres Landes weiß, was viele von sich nicht behaupten können.
+++ Fazit +++
Entschuldigung, wenn ich etwas durcheinander geschrieben habe, mir sind so viele Gedanken zu diesem Thema gekommen! Ihr werdet während des Lesens gemerkt haben, dass ich wirklich begeistert von diesem Fach bin, aber das habe ich meiner Lehrerin zu verdanken. Der Unterricht ist interessant, abwechslungsreich und macht Spaß, weshalb ich in Geschichte auch schriftliches Abitur schreiben werde. Klar muss man einiges dafür tun, aber für mich ist der Arbeitsaufwand in anderen Fächern deutlich höher. Ich vergebe alle 5 Sternchen, die Gründe dafür habe ich euch ja schon genannt und kann den Grundkurs nur empfehlen, viele werden aber darüber sicher anders denken, oder???
Was ihr wollt ? Bewertung für Geschichte GKvon
Lilian-the-Great
Pro: s.t. Kontra: s.t.
...Hallöchen meine Lieben!
Wie ihr alle mittlerweile sicherlich wißt, ist Geschichte immer mein Lieblingsfach gewesen. HIer bei muss man wissen, falls ihr es noch nicht tut, dass ich einfach der absolute Geschichtsfreak bin. Wenn ich ein Buch irgendwo ent ...
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Pro: Hintergrundwissen, das für andere Fächer nützlich ist Kontra: Daten auswendiglernen
Bei soviel Kritik an Geschichte muss hier doch mal einer was Positives sagen. Ich habe Geschichte als GK und muss sagen, dass ich diesen Kurs wirklich gerne mag. Wir beschäftigen uns mit dem Thema Nazi-Zeit und besonders mit der Methodik, die ein solc ...
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Pro: Vielfalt Kontra: kurze Zeit für viel Unterrichtsstoff
...Hi Leute,
möchte heute mal einen Bericht über Geschichte GK schreiben. Ich bin zur zeit Ende 11. Klasse und besuche diesen Grundkurs.
Allgemein zu Geschichte lässt sich in der Kursstufe sagen, dass es jeder wählen muss, egal ob Grundkurs oder Leistung ...
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Pro: sehr interessant, wichtig Kontra: viel zu lernen
...Ich habe im Sommer 2000 Abitur gemacht und hatte Geschichte als Grundkurs, was für alle Abiturienten in Baden-Württemberg am Allgemeinbildenden Gymnasium Pflicht ist. Da ich in Geschichte immer sehr gut war, habe ich es als viertes Prüfungsfach gewählt un ...
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Der Geschichts GK ist einfach nur ätzend. Ich weiß nicht, warum ich ihn überhaupt gewählt habe, aber anscheinend, da mir in der Unterstufe diese Fach sehr viel Spass gemacht hat. Und jetzt in der 11 !! Oh Gott. Es wird soviel über das alte Rom, und über d ...
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...Der Grundkurs Gemeinschaftskunde ist wohl eher ein Fach für die Leute, die Geschichte lieben. Allein in 13.2 wurde mehr Geschichte unterrichtet als Gemeinschaftskunde. Es steht außer Frage, daß es notwendig ist über die deutsche Geschichte Bescheid zu wissen, denn nur so kann man verstehen auf was unser Rechtssystem basiert. Doch leider fehlen oft aktuelle Diskussionen. Denn gerade dies wäre die Möglichkeit das Interesse der Schüler zu wecken und somit auch für die Politik. Das aktuelle Geschehen ziehen die Schüler im allgemeinen eher in Betracht als das lästige lernen aus dem Buch....
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.... Man und frau gelangt schnell von einzelnen Sinnwörtern zu römischer Geschichte. Noch im ersten Jahr darf man die ersten großen Übersetzungen tätigen - die ersten Schüler versagen. Hier ist wirklich büffeln angesagt, um alles zu behalten, denn um nichts anderes geht es: Vokabeln und Grammatik lernen und behalten. Wer hier etwas vergißt, der ist hoffnungslos verloren. Dieses Fach ist sehr zeitaufwenig, da nicht nur neue, sondern auch immer wieder alte Vokabeln geübt werden müssen.
Geprüft werden Vokabeln, Grammatik und Übersetzungen. Zu guter Letzt muß sich der Schüler auch noch die römische Geschichte aneignen (guter Stoff für Geschichte GK oder LK).
Sehr oft zu beobachten ist ein Leistungsabfall nach dem ersten Jahr, wer anfangs sehr gut war, ist im zweiten Jahr vielleicht nur noch gutes Mittelmaß. Deswegen: niemals die Energie...
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Pro: relativ einfach, interessant Kontra: Quasi-Pflichtfach
...Zu Sowi kann man eigentlich fast das gleiche sagen wie zu Erdkunde oder Geschichte: Es ist als GK-Abifach uneingeschränkt zu empfehlen. Mitreden kann man trotz Wissenslücken eigentlich immer. Ein allgemeines politisches Interesse ist aber schon gefragt.
Für diejenigen die mal VWL oder eben Soziologie/Politikwissenschaften studieren möchten, ist Sowi ein guter Einstieg, denke ich.
Mir hat Sowi damals jedenfalls viel Spaß gemacht, wahrscheinlich deshalb weil ich mich von den Klausuren fern gehalten habe. Die sollen aber auch gar nicht so schwer sein. Meist werden aktuelle Themen behandelt wie Wahlen, Parteien oder Steuerreform. Wer am aktuellen Tagesgeschehen interessiert ist, ist hier also richtig....
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