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WALTER RATHENAU:
Nach Haffner einer der größten Männer der neueren deutschen Geschichte an Charakter, Charisma, Geduld und universeller Bildung. Rathenau (SPD) wurde nach kurzer Regierungszeit von jungen Attentätern heimtückisch ermordet, sein Tod aber posthum von vielen betrauert. ... Bericht lesen
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Erinnerungen 1912 - 1933 Bewertung für Geschichte eines Deutschen / Sebastian Haffnervon
riederwald
Pro: Haffner bewahrt die posiviten Traditionen seiner Eltern und Großeltern über alle stürmische Zeiten Kontra: die meisten Deutschen von Haffners Generation bewahrte keinerlei alte Traditionen und war somit leichte Beute für jegwelche Demagogen
AUGUST 1914:
Sebastian Haffner geht in die 2. Klasse. Herrliche Sommertage, es waren noch Schulferien. Sebastian wird wie alle von der Mobilmachung mitgerissen. Jener Kriegserklärung, welche die Bevölkerungen in Berlin, Paris, Wien und Petersburg laut ...
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sehr hilfreich
26.06.2005
(27.10.2005)
Kleine braune Männchen Bewertung für Geschichte eines Deutschen / Sebastian Haffnervon
giselle
Pro: Überzeugende Darstellung, hervorragend geschrieben Kontra: nix für kleine braune Männchen
Ich erinnere mich an einen Cartoon von Horst Haitzinger, der mich seinerzeit ziemlich beeindruckt hat: Eine Mutter sitzt am Bett ihres Kindes und erzählt ihm eine Gutenachtgeschichte: "...Im Jahr 1933 kamen mit einer fliegenden Untertasse viele kleine bra ...
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Pro: real, "volksnah", leicht verständlich, brillant! Kontra: etwas teuer
Sebastian Haffner, 1907 in Berlin geboren, aufgewachsen in einer bürgerlichen deutschen Familie.
Er erlebte, wie außer ihm noch unzählig viele andere Menschen, den I Weltkrieg, die Revolution, die Inflationskrise und die Machtübernahme Hitlers. In seinem ...
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sehr hilfreich
21.05.2001
(22.05.2001)
Aus einem deutschen Leben Bewertung für Geschichte eines Deutschen / Sebastian Haffnervon
der_partner
Pro: So sollten Memoiren sein, die eigentlich keine sind. Kontra: viel zu kurz
Man kennt ihn - Sebastian Haffner. Journalist, Publizist, Historiker. Man liebt ihn für seine literarisch-historischen Werke. "Anmerkungen zu Hitler" sind für mich in ihrer Kürze und Prägnanz immer noch das am meisten zu empfehlende Werk, auch wenn es ...
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Pro: Fesselnd von Anfang bis Ende Kontra: 240 Seiten für DM 39,80
Viele Sachbücher beschäftigen sich mit dem düsteren Teil der deutschen Vergangenheit, der Diktatur der Nationalsozialisten. „Geschichte eines Deutschen“ ist eines von ihnen. Jedoch ist dieses aus der Sicht eines intelligenten und anständigen j ...
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autobiografische Geschichte handelt vom jugendlichen Haffner aus bürgerlicher Familie, der den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Zerstörung seines Ferienidylls empfindet. Der die galoppierende Inflation 1923 beobachtet, mit ihren jugendlichen Aktienspekulanten und hilflosen Vätern, ihrem Januskopf von Hunger und Verschwendung. Der Jahre später Deutschland verlässt und ins Exil geht, weil die Nazis »seiner Nase nicht passten«... Gelesen von Walter Kreye. Dazu: Michael Schornstheimer im Gespräch mit Sebastian Hafner 1993.Über den Autor: Sebastian Haffner, geboren 1907 in Berlin, war promovierter Jurist. Er emigrierte 1938 nach England. Seine »Geschichte eines Deutschen« verfasste er 1939 im Londoner Exil. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück, schrieb zunächst für die »Welt«, später für den »Stern«. Er starb 1999.
Geburtstag Sebastian HaffnersZum ersten Mal liegen die Erinnerungen Sebastian Haffners an die Jahre 1914 bis 1933, die - 2000 posthum veröffentlicht - zu einem Bestseller wurden, und das Gespräch mit Jutta Krug über seine Zeit im englischen Exil in einem Band vor. »Geschichte eines Deutschen« erzählt die ersten drei Lebensjahrzehnte des herausragenden Journalisten und Publizisten. Es ist die Geschichte eines Jungen aus bürgerlicher Familie, der den Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Zerstörung seines Ferienidylls empfindet. »Als Engländer maskiert«, ein Interview aus dem Jahr 1989, liefert unter anderem den biographischen Hintergrund zu Haffners Emigration nach England. Es berichtet über seine Zeit in Berlin bis zu seiner Flucht 1938 und nimmt damit den Faden dort auf, wo die »Geschichte eines Deutschen« abbricht.
Geburtstag Sebastian HaffnersZum ersten Mal liegen die Erinnerungen Sebastian Haffners an die Jahre 1914 bis 1933, die - 2000 posthum veröffentlicht - zu einem Bestseller wurden, und das Gespräch mit Jutta Krug über seine Zeit im englischen Exil in einem Band vor. »Geschichte eines Deutschen« erzählt die ersten drei Lebensjahrzehnte des herausragenden Journalisten und Publizisten. Es ist die Geschichte eines Jungen aus bürgerlicher Familie, der den Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Zerstörung seines Ferienidylls empfindet. »Als Engländer maskiert«, ein Interview aus dem Jahr 1989, liefert unter anderem den biographischen Hintergrund zu Haffners Emigration nach England. Es berichtet über seine Zeit in Berlin bis zu seiner Flucht 1938 und nimmt damit den Faden dort auf, wo die »Geschichte eines Deutschen« abbricht.
Sammlung von Zitaten und weiß nicht, wie man alle in seine Besprechung einbauen soll. Einer dieser zugegebenermaßen seltenen Fälle ist Geschichte eines Deutschen; Sebastian Haffners Erinnerungen an die Zeit zwischen dem Kriegsausbruch 1914 und dem Machtantritt der Nationalsozialisten strotzen vor zitierfähigen Passagen. Doch die Formulierungsfähigkeiten des Autors sind nicht das einzig Herausragende an diesem Band, der Inhalt steht ihnen in nichts nach. Dessen Aufbau folgt Haffners Linie "20 Jahre deutsche Geschichte aus meiner Perspektive" mit anschließender "Geschichte Deutschlands als Teil meiner privaten Lebensgeschichte". Genau hier liegt das Geheimnis dieses 1939 entstandenen und niemals veröffentlichten Frühwerks von Haffner: Ein "Durchschnittsmensch mit vielen Schwächen" erzählt das ganz persönliche Erleben einer "interessanten und dramatischen" Zeit. Für Haffner ein "privates Duell mit dem Dritten Reich", das ungewohnte Einblicke ermöglicht. Die Erinnerungen bereits 1914 beginnen zu lassen ist dabei eine außergewöhnliche Entscheidung, datiert doch Hitlers Machtübernahme erst auf das Jahr 1933. Doch bereits im Ersten Weltkrieg sieht Haffner "die Wurzeln des Nazismus: nicht etwa im 'Fronterlebnis', sondern im Kriegserlebnis des deutschen Schuljungen", zu denen er damals zählte. Die anschließende Zeit der Weimarer Republik ist geprägt von den Vorboten des Unheils, das dann mit den Zeitungsschlagzeilen "Hitler zum Reichskanzler berufen" hereinbricht. Im April 1933 schon folgt der Judenboykott, den Hitler und Goebbels, so Haffner lakonisch, "auf dem Obersalzberg bei Tee und Biskuits beschlossen". Was danach kam war eine Zeit "grau wie ein Hinrichtungshof". Deren Vorgeschichte schildert dieses schlicht fesselnde und uneingeschränkt empfehlenswerte Buch. --Joachim Hohwieler
Jungen aus bürgerlicher Familie, der den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Zerstörung seines Ferienidylls empfindet. Der die galoppierende Inflation 1923 beobachtet, mit ihren jugendlichen Aktienspekulanten und hilflosen Vätern, ihrem Januskopf von Hunger und Verschwendung. Der Jahre später Deutschland verlässt und ins Exil geht, weil die Nazis "seiner Nase nicht passten", weil er Stellung bezieht, für sich und sein Gewissen. Die Aufzeichnung gilt als der bedeutendste Fund in Haffners Nachlass.
Sammlung von Zitaten und weiß nicht, wie man alle in seine Besprechung einbauen soll. Einer dieser zugegebenermaßen seltenen Fälle ist Geschichte eines Deutschen; Sebastian Haffners Erinnerungen an die Zeit zwischen dem Kriegsausbruch 1914 und dem Machtantritt der Nationalsozialisten strotzen vor zitierfähigen Passagen. Doch die Formulierungsfähigkeiten des Autors sind nicht das einzig Herausragende an diesem Band, der Inhalt steht ihnen in nichts nach. Dessen Aufbau folgt Haffners Linie "20 Jahre deutsche Geschichte aus meiner Perspektive" mit anschließender "Geschichte Deutschlands als Teil meiner privaten Lebensgeschichte". Genau hier liegt das Geheimnis dieses 1939 entstandenen und niemals veröffentlichten Frühwerks von Haffner: Ein "Durchschnittsmensch mit vielen Schwächen" erzählt das ganz persönliche Erleben einer "interessanten und dramatischen" Zeit. Für Haffner ein "privates Duell mit dem Dritten Reich", das ungewohnte Einblicke ermöglicht. Die Erinnerungen bereits 1914 beginnen zu lassen ist dabei eine außergewöhnliche Entscheidung, datiert doch Hitlers Machtübernahme erst auf das Jahr 1933. Doch bereits im Ersten Weltkrieg sieht Haffner "die Wurzeln des Nazismus: nicht etwa im 'Fronterlebnis', sondern im Kriegserlebnis des deutschen Schuljungen", zu denen er damals zählte. Die anschließende Zeit der Weimarer Republik ist geprägt von den Vorboten des Unheils, das dann mit den Zeitungsschlagzeilen "Hitler zum Reichskanzler berufen" hereinbricht. Im April 1933 schon folgt der Judenboykott, den Hitler und Goebbels, so Haffner lakonisch, "auf dem Obersalzberg bei Tee und Biskuits beschlossen". Was danach kam war eine Zeit "grau wie ein Hinrichtungshof". Deren Vorgeschichte schildert dieses schlicht fesselnde und uneingeschränkt empfehlenswerte Buch. --Joachim Hohwieler
Sammlung von Zitaten und weiß nicht, wie man alle in seine Besprechung einbauen soll. Einer dieser zugegebenermaßen seltenen Fälle ist Geschichte eines Deutschen; Sebastian Haffners Erinnerungen an die Zeit zwischen dem Kriegsausbruch 1914 und dem Machtantritt der Nationalsozialisten strotzen vor zitierfähigen Passagen. Doch die Formulierungsfähigkeiten des Autors sind nicht das einzig Herausragende an diesem Band, der Inhalt steht ihnen in nichts nach. Dessen Aufbau folgt Haffners Linie "20 Jahre deutsche Geschichte aus meiner Perspektive" mit anschließender "Geschichte Deutschlands als Teil meiner privaten Lebensgeschichte". Genau hier liegt das Geheimnis dieses 1939 entstandenen und niemals veröffentlichten Frühwerks von Haffner: Ein "Durchschnittsmensch mit vielen Schwächen" erzählt das ganz persönliche Erleben einer "interessanten und dramatischen" Zeit. Für Haffner ein "privates Duell mit dem Dritten Reich", das ungewohnte Einblicke ermöglicht. Die Erinnerungen bereits 1914 beginnen zu lassen ist dabei eine außergewöhnliche Entscheidung, datiert doch Hitlers Machtübernahme erst auf das Jahr 1933. Doch bereits im Ersten Weltkrieg sieht Haffner "die Wurzeln des Nazismus: nicht etwa im 'Fronterlebnis', sondern im Kriegserlebnis des deutschen Schuljungen", zu denen er damals zählte. Die anschließende Zeit der Weimarer Republik ist geprägt von den Vorboten des Unheils, das dann mit den Zeitungsschlagzeilen "Hitler zum Reichskanzler berufen" hereinbricht. Im April 1933 schon folgt der Judenboykott, den Hitler und Goebbels, so Haffner lakonisch, "auf dem Obersalzberg bei Tee und Biskuits beschlossen". Was danach kam war eine Zeit "grau wie ein Hinrichtungshof". Deren Vorgeschichte schildert dieses schlicht fesselnde und uneingeschränkt empfehlenswerte Buch. --Joachim Hohwieler
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Pro: umfangreiches Faktenwissen auf nur 188 Seiten Kontra: Läßt kaum Platz für Diskussionen?
...Noch nie wurden in einem dünnen Taschenbuch so prägnante Erkenntnisse und eine solche Fülle von Fakten wiedergegeben wie in Sebastian Haffners „Anmerkungen zu Hitler“.
Im Jahr 2000 bekam ich die 20. Auflage dieses Buches geschenkt, noch bevor sein Bestseller „Geschichte eines Deutschen“ herauskam.
Sebastian Haffner kann vielleicht nicht ganz uneingeschränkt als einer der großen und doch zumindest als einer der am meisten unterschätzten Denker der Nachkriegszeit gelten. Geboren 1907 in Berlin, Journalist und Autor, gestorben 1999. Seine aufrichtige demokratische Gesinnung und sein differenzierendes kontroverses Gespür für Gerechtigkeit zeichnen ihn als hervorragenden Zeugen des Jahrhunderts aus. Ja, er ist ein echter Humanist.
Das liest man nicht nur aus jedem seiner Worte, sondern auch zwischen seinen Zeile...
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Pro: Flüssiges schlüssiges Geschichtsbuch Kontra: War zu schnell zu Ende
...Hallo,
nachdem mich Herrn Haffners auf den ersten Blick doch etwas grimmiges Aussehen und das dunkel gehaltene Cover der Taschenbuchausgabe einige Zeit vom Kauf abgehalten hatten, überwand ich mich, auch auf die Empfehlung eines Freundes hin, und erwarb es.
Nächsten Tag war ich fertig. (mit dem Lesen)
Sebastian Haffner fasst in einem Buch die Geschichte des Deutschen Reiches zusammen und es gelingt ihm die nahtlose Darstellung der Verflechtungen der Innen- und Aussenpolitik, sowie der wirtschaftlichen und psychologischen Faktoren, welche den Verlauf eben dieser Geschichte beeinflussten.
Dabei erfährt der Leser auch neue, manchmal überraschende Gesichtspunkte dieser oder jener Geschehnisse, welche von Haffner teilweise detailliert, aber auf jeden Fall schlüssig vorgetragen werden.
Weiterhin ist es sicherlich von Vorteil, dass...
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...Sebastian Haffners "Geschichte eines Deutschen" wurde zu Recht ein Bestseller und wird hier bei ciao auch schon mehrfach bestens besprochen. "Jekyll & Hyde" ist gewissermaßen die vertiefende Fortsetzung: Haffner schrieb es 1940, zwei Jahre nach seiner Emigration nach England und kurz nach Ausbruch des 2. Weltkriegs. Die ganze Welt fragte sich zu dieser Zeit, ob alle Deutschen aggressive Nazis seien oder ob es sich im Grunde um ein friedfertiges, zivilisiertes Volk handele, das lediglich von einer Horde Barbaren geknechtet und in den Krieg gezwungen würde. Haffner schrieb dieses Buch also, um dem Rest der Welt zu erklären, was in Deutschland seit 1933 wirklich vor sich geht. Seine differenzierte Analyse der deutschen "Befindlichkeit" beantwortet die Frage mit einem entschiedenen "sowohl als auch" - Nazi-Deutschland hat mindestens zwei...
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