auf dem rücken der pferde......
16.03.2001
Pro:
unbeschreibliche erfahrungen
Kontra:
unberechenbare partner . . . . aber das sind frauen auch . . .
Empfehlenswert:
Ja
 Ultramarine
Über sich:
Mitglied seit:07.07.2000
Erfahrungsberichte:12
Vertrauende:13
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 82 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wie ihr an dem header lesen könnt geht es um eine große leidenschaft von mir: das reiten..... Niemand der jemals auf dem rücken eines pferdes durch wald oder taiga galoppiert ist, kann dann einfach so an einem pferd vorbei gehen. Man muss diese viecher einfach knuddeln, streicheln, dummes zeug mit ihnen reden, und wenn man irgendwann einmal schlecht drauf ist, fährt man einfach zu seinem zossen, und atmet nur den geruch von stall ein....Warum ist dies so??? 1. das pferd ist nicht nur ein tier, es ist ein freund... ähnlich wie der hund ist auch ein pferd in der lage, eine besondere beziehung zu seinem reiter aufzubauen. Es ist zu empathie in der lage, auch wenn diese eher instinktiv als intellektuell ist. Dein pferd kriegt mit, wenn du sauer bist, es kreigt mit, wenn du traurig bist, und es kriegt mit wenn du angst hast..(letzteres können pferde sogar RIECHEN!!!) da es kein lebloser gegenstand ist, reagiert dieses tier auf deine entsprechenden gefühle, was einem im besten fall das gefühl gibt, hier steht ein mensch neben dir, der dir statt den arm un, den kopf auf die schulter legt.....man kann sagen, das solche momente zu den unbezahlbarsten im leben gehören....2. das pferd ist der beste fitnesstrainer.... eine eiserne regel ist: wenn der reiter nicht schwitzt, hat er nichts getan.... man kann ein pferd stundenlang schinden, es naß reiten, und trotzdem nichts gemacht haben.... das sind meist die wochenend - reiter, die ihr pferd nur aus prestige oder profilierungsgründen haben....sie sitzen fluchend und um sich peitschend auf dem tier, treiben es von einem stundenlangen galopp in den nächsten, nd brüsten sich dann in der reiterstube mit ihrem tollen durchstzungsvermögen ein guter reiter arbeitet MIT seinem pferd zusammen.. er geht diese besondere verbindung mit seinem tier ein, die niemand nachvollziehen kann, der nicht reitet. Das pferd wird zu einem teil von einem selbst, und man erlebt zusammen die harte disziplin der höheren dressur, oder den nervenkitzel eines parcours der unterschiedlichsten schwierigkeitsgrade....das man permanent aufmerksam sein muß, und dem pferd seienn willen zeigen, und nicht aufzwingen muss, dass man hilfen richtig geben muß, oder die galoppsprünge zwischen zwei hindernissen richtig abschätzen muß, all dass kostet kraft und energie.... und kalorien.... J 3. ein pferd ist gesellschaftsfähig..... mit so einem teir kann man sich überall blicken lassen....wo es rein passt.... als halbaraber habe ich natürlich einen genetischen knall was diese 4 beiner angeht... in syrien, wo meine 2. Heimat ist, nehmen manche leute das tier mit in den wohnbereich...(soweit geht dann meine liebe doch nicht...) ansonsten ist es immer wieder ein erhebendes erlebnis, wenn man über wald und wiese reitet, und haarscharf jogger, skater mountainbiker o.ä . in den boden stampft.... in einer abteilung macht so eine "treibjagd" (hehehe..) dann richtig spass...zumindest den reitern...grins.....natürlich braucht man da ein rudel ähnlich verstrahlter pferdegeschädigter und , vor allen dingen, ein geländegängiges pferd.... das pferd ist ein fluchttier, d.h. seine erste, bevorzugte, und leider auch einzige reaktion in krisensituationen ist das...ABHAUEN.... und hier kommen wir zum nächsten spaß:4. der adrenalin-flash.... meist machen diese kleinen großen feiglinge ein riesen drama aus solchen events, und kombinieren diese aktion mit einem unkontrollierten hin und her hüpfen, einem unkontrollierten blind-durch-die-gegend-rennen, und einem gänzlichen ignorieren sämtlicher autöritäten..( also dem, was der reiter macht, ausser sich panisch irgendwo festhalten und nach hilfe schreien...) da ich über die statur eines runnigbacks verfüge (4 jahre extrem-football-spieling machens möglich..), kann ich mich bei den tieren mittelfristig durchsetzen.. in solchen situationen heisst es beine zusammendrücken, und dem vieh die luft nehmen...... der erfahrene, und sattelfeste, reiter versucht dann das tier in eine volte zu drängen, und es so zu verlangsamen...( eine volte ist ein kleiner kreis, von wenigen meter durchmesser) wenn man das tier da rein kriegt, MUSS es langsamer werden.... ansonsten hilft nur, oder eher gar nicht, das laute schreien um hilfe.... 5.das pflegen des pferdes... das pflegen und umsorgen des großen freundes gehört genauso dazu , wie das reiten und angeben damit.... pferde mögen genau wie menschen gewaschen, gestreichelt, und massiert zu werden... dazu gibt es im fachgeschäft eine vielzahl von utensilien, die eine professionelle pferdepflege ermöglichen....der aufwand sollte sich weniger nach eigener laune, sondern mehr nach bedarf des pferdes richten... es ist natürlich anstrengend, so einen riesen zu versorgen, aber der dank wird nicht lange auf sich warten lassen.... das einzige was ein wenig nervt, ist das stall ausmisten.... dies sollte regelmäßig geschehen, wenn man verhindern will, dass der mist langsam zu bewußtsein gelangt, und später die weltherrschaft an sich reißt.....(man erinnere sich an die quatschende müllhanlde bei den fraggles...) ausserdem ist es auch für das tier unangenehm, und kann dazu führen, dass das tier elbst in einer geräumigen box im stehen schläft.... hoffe ich konnte euer interesse ein wenig wecken, und wünsche euch alles liebe... euerfrank
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
27.04.2001 15:43
schöner bericht. danke für dein vertrauen *freu*. werd mal noch weiter bei dir rumschnüffeln und fleißig lesen. ciaoi dbarby
25.04.2001 14:25
Dein Bericht weckt schöne Erinnerungen. Zur Zeit bin ich nur passive Pferdenärrin, aber früher bin ich sehr gerne geritten. Aber ich war auch damit zufrieden, die Pferde zu pflegen und den Stall auszumisten. Wenn ich dafür nur in die Nähe eines Pferdes kommen konnte. Bei mehreren Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen haben wir Ponies und Pferde dabei gehabt und wie die Indianer gelebt mit Zelten, Kochen am Lagerfeuer, Waldgottesdiensten in der selbstgebauten Kapelle, Abseilen am Steinbruch und herrlichen Ausritten durch die Wälder. Das gehört zu meinen schönsten Erinnerungen. Gruß, Puhlila
24.04.2001 12:08
Danke für deinen Kommentar bei mir. :) Das Pappillon war soooooooo schön! Wenn du deine Frau mal überraschen möchtest, lad sie ein. ...grins... Liebe Grüße Jodie_