Giftun Azur Resort, Ägypten

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Giftun Azur Resort, Ägypten

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Erfahrungsbericht über "Giftun Azur Resort, Ägypten"

veröffentlicht 26.07.2017 | Jagutta
Mitglied seit : 15.03.2017
Erfahrungsberichte : 133
Vertrauende : 14
Über sich :
Sehr gut
Pro Lage, Freundlichkeit, Essen, direkt am Strand, Tauchbasis, nicht weit vom Flughafen
Kontra alle Liegen werden blockiert, kein europäischer Standart
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Hier sind wir mehrmals zu Gast gewesen"

Giftun Azur Resort, Ägypten

Giftun Azur Resort, Ägypten

Hallo zusammen,

ich berichte über das Giftun Azur/ Giftun Village ehemals Giftun Beach Resort in Hurghada.


Als Taucher zieht es mich immer wieder nach Ägypten, weil man als Taucher wirklich gut am Roten Meer aufgehoben ist. Als es dann vor einigen Jahren an die Planung ging sind wir mit einer größeren Gruppe von 10 Leuten nach Ägypten, Hurghada geflogen. Entschieden haben wir uns für das Giftun, da es uns ansprach. Vor allen Dingen, weil direkt vor Ort am Hotel auch eine sehr gute Tauchschule ist und der Weg morgens zu der Tauchschule keien paar Meter betrug.
Ich bin jedoch auch mehrmals ins Giftun geflogen.


Unser Anbieter damals war TUI und der hat uns erstmal ganz toll ins Hotel gebracht. Leider ist das Ganze schon etwas her, so dass ich nicht mehr weiß, was wir pro Person gezahlt haben. Ich weiß aber noch, dass wir 3 Wochen vor Ort waren und die 3. Woche nur 60 Euro gekostet hat. Aus dem Grund sind wir auch 3 Wochen geblieben, da die letzte Woche so unglaublich günstig war. Dazu muss man sagen, dass dieses Hotel über All in verfügt, aus dem Grund war es wirklich sehr preiswert, da keine Kosten mehr dazu kamen welche Getränke/Essen betrifft.

Lage des Hotels

Das Hotel liegt nur einige Kilometer vom Flughafen entfernt. Das hat natürlich den großen Vorteil, dass man sehr schnell nach der Flugreise im Hotel ist und man nicht noch viele Stunden mit dem Bus bis zum Hotel fahren muss.

Zum Zentrum von hurghada kann man mit einem Bus oder einem Taxi fahren. Das Zentrum von Hurghada liegt etwa 7 - 10 km weit vom Hotel entfernt.

Vor dem Hotel befinden sich einige kleinere Läden in denen man Kleidung und Souveniers kaufen kann, sowie ein Schmuckgeschäft und ein kleiner Supermarkt.
Wenn man zu Fuß ein wenig die Straße richtung Hurghada lang läuft kommt man auch zu einigen anderen größeren Geschäften, wie Puma, eine Art Shopping Mall und auch Mc Donalds. Wer sich ein wenig Bewegen möchte und zu Fuß durch die Straße schlendern will, erreicht das alle in etwa 20 - 30 Minuten.

Zum neuen Hafen in Hurghada sind es ebenfalls etwa 15 Minuten, allerdings wieder per Bus/ Taxi.
Das Hotel liegt direkt am Meer und verfügt über einen flach abfallenden Sandstrand.


Das Hotel

Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude in dem sich die Lobby und Rezeption befindet. Außerdem findet man in diesem Gebäude auch einen Saferaum. Das finde ich nicht so gut, denn ich habe hier immer nur bestimmte zeiten in denen ich an meine Unterlagen kann. Normalerweise befindet sich ein Safe auf dem Zimmer, was ich auch besser finde, da ich so jeden Tag einschließen kann, was ich nicht brauche und nicht immer zu bestimmten Zeiten in diesen Saferoom muss.

Andererseits sehe ich auch hier ein wenig den Vorteil darin, dass dort nicht so schnell jemand einsteigt und alles leer räumt, wie in ein Bungalow in dem nicht ständig Personal anwesend ist und ein Auge darauf hat.

Die Nutzung des Safes ist jedoch kostenlos, was nicht selbstverständlich ist und ich in anderen Hotels auch schon anders erlebt habe, die lassen sich die Safenutzung gut bezahlen lassen.

In dem Hauptgebäude befinden sich noch Toiletten und eine Bar, sowie ein Brunnen und ein Raum in dem man Billard, Kicker und Dart spielen kann. Außerdem findet man dort noch ein orinatalischen Restaurant, eine Emfpangshalle und ein kleines Internetcafe, in dem man gegen Gebühr das Internet nutzen kann.
Die Anlage besteht weiterhin aus einem größeren Komplex, welcher 4 Stöckig ist. In diesem Komplex war ich bisher nicht untergebracht und kann daher nicht mehr dazu sagen. Der Rest der Anlage ist in kleinere Bungalows aufgeteilt. Dies sind immer verschiedene Blöcke, die auch mit Buchstaben zur besseren Orientierung versehen sind. Die Bungalows sind nicht mehrstöckig, sondern klein und überschaubar. Diese liegen eingebettet in eine kleine Gartenalage, so dass man überall ein paar Rasenflächen, Sträucher und Palmen hat, die das Gesamtbild der Anlage auf jeden Fall verschönern.
Das Hotel verfügt über rund 500 Zimmer, sowohl in dem Nebenkomplx, als auch durch die Bungalows.

Zimmer/Bungalows

Die Zimmer sind sehr einfach eingerichtet. Wobei ich hier wirklich nur die Bungalows bewerten kann, da ich noch nie in dem großen Gebäude war.
Bei den Zimmern muss ich allerdings ein größeres minus verteilen. Die Einrichtung ist älter und macht nicht mehr den besten Eindruck. Die Matratzen sind ebenfalls etwas älter und dadurch durchgelegen.

Das Badezimmer macht einen sauberen Eindruck, allerdings auch einen alten Eindruck, so dass Dichtungen lecken und rissig sind.

Einmal hatte ich eine Wand direkt neben dem Kopfteil des Bettes voller Schimmel, das fand ich gar nicht so toll. Wurde dann aber beseitigt, nachdem wir das angesprochen haben. Jedoch glaube ich, dass es lediglich weggewischt wurde, so dass man es erstmal nicht mehr sah, aber dadurch war das Problem natürlich nicht völlig entbannt.

Einmal hatten wir auch eine Kakerlake im Zimmer. Das fand ich nicht so schlimm, da es für mich zu so einem land einfach dazu gehört. Wenn man die Bungalow Türe auflässt, kann so ein kleines Vieh schon mal hinein huschen. Das ist zwar ekelhaft hat aber in meinen Augen weniger mit Sauberkeit zu tun, da es in Deutschland in einem sauberen 5 Sterne Hotel auch vorkommen kann, dass eine Spinne durch ein geöffnetes Fenster in das Zimmer klettert. Das ist dann halt so. Andere finden das aber vielleicht ganz furchtbar, dann sollte man ehr darauf bestehen ein Zimmer in dem Nebenkomplex zu bekommen, so dass eine Kakerlake nicht hinein klettern kann.

Von den Zimmern bin ich also nicht wirklich überzeugt, da habe ich zwar schon schlechtere gesehen, aber auch wesentlich schönere.

Ausgestattet sind die Zimmer mit einem Sat TV, der einige deutsche bzw. österreichische und schweitzer Sender bereit hält. Es gibt eine Badewanne mit Dusche, WC, Waschbecken und einen Föhn, der allerdings nur ein leichtes Lüftchen heraus bläst. Es gibt eine Klimaanlage, ein Telefon, eine kleine Minibar und eine Sitzecke mit Tisch und zwei Stühlen im Zimmer.

Zu den Bungalows zählt auch eine kleine Terrasse mit Stühlen und Tischlein, sowie eine Stange auf der man Badesachen zum trocknen aufhängen kann.
Die Betten wurden jeden Tag gemacht und teilweise wurden die Handtücher auf den Betten schön gefaltet, so hatten wir öfter einen Schwan oder eine Blume aus Handtüchern gelegt. Ist zwar nicht nötig, aber doch eine nette Geste. Hin und wieder hatten wir auch ein paar Blüten schön auf dem Bett verteilt und angerichtet.


Zwischen Hotel und Strand/Pool

Hier mache ich eine kleine Aufteilung, da der Pool ein paar Schritte von dem Rest der Anlage entfernt liegt. Damit meine ich wirklich nur wenige Schritte, es führt nur eine kleine Staubige Straße durch das Hotel, auf dem allerdings kein Durchgangsverkehr herrscht, sondern nur Hotelansäßige Fahrzeuge fahren.
Auf diesem Stück findet man auch Tennisplätze, ich glaube es sind 2 an der Zahl. Direkt hinter den Tennisplätzen befindet sich die Tauchschule, welche nicht zu dem Hotel gehört, sondern lediglich dort angegliedert es.

Außerdem findet man einen riesigen Vogelkäfig auf diesem Stück, in dem eine Menge Wellensittiche und andere Vögel leben und auch einige Kanninchen. Dieser Käfig ist wirklich sehr groß und nicht mit einem normalen Käfig den man sich ins Wohnzimmer stellt zu vergleichen.


Pool

Das Hotel verfügt auch über einen Pool. Über diesen kann ich nicht viel berichten, da ich keiner bin der lange am Pool liegt. Wenn ich das Meer direkt vor der Nase habe, dann liege ich auch dort und gehe lieber ins Meer zum schwimmen. Außerdem sieht man da auch ein wenig mehr, ein paar Schiffe auf dem Meer und ein paar andere Gäste. Am Pool ist es mir viel zu langweilig. Daher kann ich wie gesagt wenig dazu sagen, ich habe ihn mal gesehen, er ist vorhanden, aber ob das Wasser warm oder kalt ist, weiß ich leider nicht. Um den Pool herum stehen ein paar Liegen und Sonnenschirme.

Wir waren im Sommer da, also herrschten etwa 40 Grad, am Pool konnte man es dann auch nicht lange außerhalb des Wassers aushalten. Am Strand hatte man zumindest noch hin und wieder ein kleines Lüftchen gehen, was dann wesentlich angenehmer war.


Strand

Beim Strand handelt es sich um einen Sandstrand, was ich super angenehm finde. Sowohl noch an Land, als auch im Wasser ist es feiner Sand ohne größere Steinchen. So kann man wunderbar Barfuß laufen und braucht keine Latschen oder Flip Flops und Wasserschuhe zu tragen. Allerdings sollte man ab Mittags schon ein paar Schuhe tragen, denn dann wird der Sand zumindest im Sommer so heiß, dass es sich bis zum Meer nur flott rennen lässt oder halt mit Schuhen an den Füßen. Als ich das erste Mal im Giftun war, konnte man noch auf die Sandbank des Nachbarhotels laufen, das ist allerdings jetzt abgesperrt und dort kommen leider nur noch Gäste des Nachbarhotels hin.

Zur anderen Seite des Hotels kann man allerdings ein wenig am Wasser entlang laufen.
Am Strand stehen Liegen zur Verfügung. Diese sind aus Holz und haben eine weichere Auflage. Schön ist die Stabilität der Holzliegen, da diese nicht so leicht kaputt gehen wir Liegen aus Plastik. Nachteilig ist, dass diese natürlich um einiges schwerer sind als die Liegen aus Plastik und wenn man sich die Liege in die Sonne oder in den Schatten ziehen möchte etwas schwerer sind.

Am Strand stehen auch viele fest verbuddelte Sonnenschirme. Zwischen den Liegen stehen hin und wieder ein paar Palmen, das sieht schöner aus, als nur die Sonnenschirme zu sehen. Besonders vom Meer aus, macht das den Blick auf das Hotel schöner.

Es gibt aber nicht nur vereinzelte Sonnenschirme sondern auch eine ganze Lage, die komplett über ein Sonnendach geschützt sind. Dieses ist mit getrockneten Palmenblättern ausgelegt und spenden jede Menge Schatten.

Direkt am Strand befindet sich auch die Strandbar, die immer kühle Getränke bereits hält. Da es All in ist, braucht man auch kein Geld mit zum Strand zu nehmen.
Daneben gibt es auch ein Restaurant am Strand, an dem man Mittags ein warmes Mittagessen gibt und Nachmittags Kuchen.

Ebenfalls am Strand sind zwei Duschen, aus denen kühles Wasser kommt. Für einige ist das sehr von Vorteil um sich nach dem schwimmen im Meer von dem Salzwasser zu befreien.
Toiletten gibt es nur wenige Meter vom Strand entfernt, man braucht also nicht in die Hotelanlage zu laufen oder aufs Zimmer.


Verpflegung

Frühstück

Aufgrund verschiedener Tauchausflüge bin ich immer sehr früh zum Frühstück gegangen, so dass selten viel los war und man manchmal noch alleine dort war. Dadurch war von allem reichlich vorhanden und es war alles noch sehr schön angerichtet, ohne dass bereits andere Gäste in den Sachen rumgewühlt hatten. Man musste sich nicht in lange Schlangen einreihen um an das Buffet zu kommen, sondern ging einfach dort hin wo man sein Essen her holen wollte und kam sofort dran. Je später man allerdings zum Frühstück kommt um so mehr ist los und man muss schon mal warten, bis z.B. Rührei nachgefüllt wird.

Das Frühstück ist in meinen Augen reichhaltig. Da bin ich allerdings nicht so anspruchsvoll, mir reicht ein Brötchen mit Käse und etwas Gurke, vielleicht ein Joghurt oder etwas Cornflakes mit Miclh, das war auch immer alles zur Verfügung und hat auch immer ganz gut geschmeckt.

Was mir besonders gut geschmeckt hat waren die Crepes, die morgens frisch zubereitet werden. Die fand ich super lecker, dazu gab es auch immer eine Art Vanillesoße und Schokoladensoße. Wer es also etwas süßer morgens mag, findet bestimmt gefallen an diesen kleinen Pfannekuchen.

Für die jenige, die es süßer mögen findet sich aber auch einiges andere an Süßkram, wie verschiedene Kuchen und Teilchen. Diese sind teilweise wirklich sehr süß und für mich nichts gewesen, zumindest nicht zum Frühstück. Der Marmorkuchen war jedoch sehr lecker und schmeckte ähnlich wie Marmorkuchen aus Deutschland.

Mittagessen

Das Mittagsessen wird im Strandrestaurant von 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr angeboten.
Da bietet es sich an, wenn man hunger hat zeitig vor Ort zu sein und am besten an einem Tisch im Essbereich Platz zu nehmen, da zur Mittagszeit alle etwas wollen und dementsprechend viel los ist.

Mittags hat mir gut geschmeckt, das Gulasch zusammen mit einem kleinen Salat und Fritten. Die Auswahl ist beschränkt, aber ich denke es findet sich immer etwas. Es gibt Nudeln, ein Fleischgericht, eine kleine Salatbar, Fritten und Pizza. Es variert ein wenig, aber meist ist doch immer etwas dabei. Das Essen ist nicht so warm, was ich zar nicht so toll finde, aber vielleicht auch an den ohnehin warmen Temperaturen liegt, die es einem kühler erscheinen lassen, als es eigentlich ist.
Ob man nun am Strand unter dem Sonnensegel platz nimmt oder direkt neben dem Buffet finde ich es angebracht, wenn man sich etwas anderes anzieht. Zumindest ein Shirt oder Top überwirft. Ich fand es schon sehr ekelhaft, als ein sehr beleibter, haariger Mann nur in seiner Badehose neben mir am Buffet stand und sich seinen Teller voll schaufelte. Das bringt aber so ein Strandrestaurant einfach mit sich, dass leider viele denken, man könnte in Bademontur essen gehen.

Zwischensnacks

Snacks am Swimmingpool, worum es sich dabei genau handelte weiß ich nicht, da wir uns nie dort aufgehalten haben.

Kaffee und Tee mit Kuchen gab es für etwa eine Stunde ebenfalls an der Strandbar.
Es ist eine Art Rührkuchen, Marmorkuchen und kleinere Teilchen, die eigentlich ganz gut schmeckten aber teilweise auch wieder recht süß sind.

Eiscreme bekommt man fast den ganzen Tag. Dabei werden kleine Eiskugeln in winzige Eisbecher getan, ich glaube zur Auswahl gab es Erdbeere, Schokolade und Vanille.
Zuerst waren wir skeptisch, mit solchen Eisspeisen sollte man ja immer etwas vorsichtig sein, aber es gab keinerelei probleme und das Eis hat gut geschmeckt, wenn auch nicht so gut wie in Deutschland.

Abendessen

Beim Abendessen kann man wählen, wo man essen möchte. So kann man entweder in einem orientalischen Restaruant essen, was ich nicht getan habe, da ich ein kleiner Mäkler beim essen bin und orientalisch nicht zu meinen bevorzugten Speisen gehört.

Man kann auch vor dem Hotel in der Pizzeria essen "La Piazzetta".
Oder man begibt sich ganz normal in das Restaurant, wo man auch das Frühstück zu sich genommen hat.

Das Essen im Hauptrestaurant war immer abwechslungsreich, von der Auswahl an Gerichten ausreichend, wenn auch nicht so riesig. Aber ich denke jeder findet dort etwas. Meist gab es etwas mit Nudeln, mit Kartoffeln und Reis. Dazu Gemüse, verschiedene Salate, Brote, Suppe, Fleischgerichte. Also eigentlich von allem etwas dabei, bloss nicht zehnerlei von allem.

Die Gerichte sind nicht so gut gewürzt, aber Salz und Pfeffer stehen auf den Tischen bereit, so dass man wenn nötig etwas nachhelfen kann.


Am letzten Tag der drei Wochen aufenthalt haben wir auch einmal in der Pizzaria gegessen, denn nach drei Wochen war es uns dann doch zu eintönig geworden.
Wenn man dort sein Abendessen aus dem Menü für Hotelgäste auswählt, ist es kostenlos. Bei Speisen aus der großen Karte wird ein kleiner Aufschlag verlangt. Dieser ist aber immer noch günstiger für Hotelgäste, als für völlig Fremde Gäste. Ich glaube es lag bei 4 - 5 Euro. Dazu kommen allerdings noch die Getränke.
Ich hatte dann eine Salamipizza, die mir sehr gut geschmeckt hat, schön kross und knusprig, sowie schön heiß war. Man bekommt aber nicht nur Pizzen, sondern auch andere Gerichte dort.

Getränke

Getränke bekam man beim Frühstück Kaffee und Saft, sowie Wasser. Die Säfte sind unglaublich süß und ich denke es handelt sich ehr um irgendein Fruchtkonzentrat. Man konnte allerdings auch frisch gepresste Säfte kaufen.
Am Strand und beim Abendessen, so wie in der Lobby bekommt man fast den ganzen Tag kalte Getränke, wie Bier, Cola, Limo, Wasser, verschiedene Säfte und andere alkoholische Getränke. Diese waren auch Nachmittags am Strand noch immer gut gekühlt.


Sport und Unterhaltung

Wie vorab schon mal erwähnt findet man am Strand eine Tauchbasis "James und Mac Diving Center". Auch ein externer Anbieter, der Bananenbootfahrten anbietet, sowie Tretboot fahren und Ringofarten.

Im Hotel gibt es die Möglichkeit Tennis zu spielen. Ich glaube Flutlicht ist gegen eine Gebühr ebenfalls zuschaltbar. Das ist sicherlich angenehmer, wenn es kühler ist erst tennis zu spielen, als in der prallen Sonne, denn der Platz ist nicht überdacht, sondern liegt in der vollen Sonne.

Es gibt Tischtennisplatten die ebenfalls genutzt werden können.
Außerdem gibt es einen kleineren Fitnessraum, der kostenlos genutzt werden kann. Den habe ich allerdings noch nie in Anspruch genommen und kann hier keine Angabe zu dem Zustand der Geräte machen.

Es gibt auch einen kleinen Minigolfplatz der genutzt werden kann, dort habe ich allerdings noch nie jemanden spielen gesehen und die Bahnen sehen auch nicht so top aus.
Gegen eine Gebühr werden Massagen angeboten. Dazu laufen am Strand auch öfter einige Damen oder Herren rum, die dieses Anpreisen. Wenn man das x-te Mal darauf angesprochen wird, ist das schon ein wenig nervig. Vor allem wenn man kein Interesse daran hat.

Es gibt auch ein Dampfbad und eine Sauna, die ich angesichts der Temperaturen ebenfalls noch nie in Anspruch genommen habe, Sauna hatte ich im Sommer auch außerhalb der Sauna genug.
Ein richtiges Animationsprogramm gibt es nicht, zumindest habe ich das nicht mitbekommen. Es werden allerdings abends immer (ich glaube bis auf sonntags) Shows zur Unterhaltung angeboten. Diese befinden sich direkt hinter der Lobby in einer Art Shishabar. Dort gibt es Getränke und man kann Shisha rauchen.


Internetcafe

Das es angeboten wird das Internet zu nutzen finde ich gut. Jedoch gibt es mittlerweile auch in vielen Hotels die kostenlose Nutzung von W-Lan, was ich zur heutigen zeit auch angemssen finde, selbst in Ägypten. So was müsste dort auch noch angeboten werden und wäre damit weiterhin nach oben auf der Punkteskala gerutscht.

Dennoch ist dieser Service natürlich nicht verkehrt um günstig in Kontakt mit den Heimgeblieben zu bleiben. Was ich etwas negativ an dem Internetcafe finde, ist dass die Klimaanlage dort auf Hochtouren läuft. Man hat draußen dann 30 - 40 Grad und in dem Räumchen sind es dann gefühlte Minustemperaturen, wer sich dort keine Erkältung holen möchte, nimmt sich am besten eine Sweatjacke zum Überwerfen mit.

Spielplatz

Es gibt für die Kids auch einen Kinderspielplatz mit einem Clubhaus in Form einer riesigen Schildkröte. Es gibt einige Spielgeräte und Klettergeräte. Was Positiv ist, dass dort auch einige Palmen stehen und der Kinderspielplatz sich so fast komplett im Schatten befindet. Bei den Temperaturen und der Sonne, die in Ägypten herrscht durchaus für die Kids von Vorteil ist.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind größtenteils freundlich. An der Rezeption wird man freundlich empfangen. Teilweise sprechen die Mitarbeiter sogar deutsch, was ich nicht selbstverständlich finde, aber natürlich sehr angenehm ist. Aber englisch wird immer gesprochen und man kann sich wunderbar verständigen.

Wenn man anreist, wird einem freundlich erklärt wo man alles findet und bekommt dort auch sein obligatorischen All-In Armbändchen. Was ich persönlich lästig finde, wenn man so ein Plastikbändchen am Arm hat.
Die Gärtner sind mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen, da sie wirklich sehr freundlich sind. Da hat man etwas weniger Glück, denn von diesen sprechen nur sehr wenige englisch, dabei machen gerade diese den Eindruck, als könnte man sich hin und wieder nett mit ihnen unterhalten. Sie grüßen immer und machen wirklich einen netten Eindruck.

Auch die Zimmerboys, waren immer sehr freundlich und hilfsbereit.
Die Kellner sind nicht ganz so freundlich und man muss dort etwas mehr Glück haben um auf einen freundlichen und hilfsbereiten. Erst wenn man dort ein Trinkgeld bereit hält, ändert sich die Laune schlagartig und man wird immer nett bedient und vor denen, die bisher kein Trinkgeld gegeben haben bevorzugt.
Überwiegend würde ich also die Angestellten als sehr freundlich bezeichnen, Ausnahmen gibt es ja immer und diese bestätigen nunmal die Regel.

Im übrigen handelt es sich fast ausschließlich um männliches Personal. Ich habe nur einmal eine Frau an der Rezeption gesehen.

Sonstiges

Positiv finde ich noch, dass man keine Strandhandtücher mitnehmen muss, denn diese kann man mit Handtuchkarten, die man beim Check in erhält, kostenlos leihen und nutzen. So packt man sich den Koffer auch nicht so voll.

Negativ finde ich dann allerdings, was ich aber bei fast allen Hotel so kenne ist, dass sämtliche Gäste die Liegen reservieren, obwohl dies nicht gestattet ist. Ich finde es unmöglich wenn sich jemand zeitig um 6 den Wecker stellt, zum Strand läuft, die Liegen mit Handtüchern reserviert und sich dann bis 10 ins Bett legt, bis 11 frühstückt und sich erst gegen Mittag zum Strand bequemt.

Ich habe es nur einmal erlebt, wie bei solch einem Verhalten die Handtücher entfernt wurden und dann die Liegen für andere Gäste bereit gehalten worden sind. Das finde ich vollkommen in Ordnung und nur rechtens.

Es gibt auch Hinweisschilder, auf denen geschrieben steht, dass man dies bitte unterlassen soll. Traurig genung, dass es diese Schilder überhaupt geben muss und viele Menschen an viele denken, aber am meisten natürlich an sich selber.

Ein weiterer negativer Punkt ist, dass es nicht besonders Rollstuhlfreundlich gebaut ist. Leidglich in einem Bungalow könnte man als Rollstuhlfahrer untergebracht werden, denn in dem großen Komplex gibt es keinen Aufzug, sondern nur Treppen. Auch zum Restaurant führen Stufen, die man hoch muss und hat auch hier keinen Aufzug. Auf für Kinderwagen ist das ein bisschen umständlich, die man aber zur Not auch noch tragen kann, bei einem Rollstuhl sieht das dann allerdings anders aus.

Über die Reiseveranstalter findet man eine große Auswahl an Ausflügen, die gebucht werden können. Sowohl Tagestouren, als auch Touren, die über mehrere Tage gehen.

Ein Erlebnis, welches wir einmal im April hatten, war, dass es in einer Nacht etwa 20 Minuten geregnet hat. Klingt nicht schlimm, jedoch verfügt das Hotel, ebenso wie die Stadt Hurghada über keine Kanalisation und so kam von draußen Wasser in unser Bungalow gelaufen. Draußen auf den Wegen stand ebenfalls das Wasser und lief nicht ab. Erst als dann die Sonne raus kam, ist alles getrocknet.

Von einigen hört man, dass das Wasser nicht getrunken werden soll und man Obst und Gemüse besser nicht essen soll, da man sonst Durchfall bekommt. Ich wurde noch nie von dem Fluch des Pharaos heimgesucht und hatte noch nie solche Probleme, obwohl ich reichlich Obst und auch Gemüse und Salat gegessen habe. Wen es aber doch mal erwicht, der nimmt am besten ein Mittel aus der Apotheke vor Ort. Deutsche Mittel helfen hier ehr weniger.

Am Abreisetag muss man leider das Zimmer um 12 Uhr räumen. Wenn man erst abends abfliegt finde ich das doof. Man kann an der Rezeption nachfragen, ob man das Zimmer behalten kann, jedoch geht das nur, wenn es nicht bereits für neue Gäste bereits stehen muss und wenn dann natürlich nur gegen Bares.

So räumten wir also bisher immer unser Zimmer um 12. Die Koffer stehen dann gepackt in der Lobby. Dabei habe ich immer ein ungutes Gefühl, aber niemand will sich ab 12 Uhr bis abends neben seine Koffer setzen. Bisher ist aber noch nichts weggekommen. Man bekommt wenn man vom Strand kommt, ein leeres Zimmer zum duschen und umziehen zugeteilt, so dass man sich schon noch für den Flug bereit machen kann. Das finde ich wieder positiv und gut. Auch frische Handtücher bekommt man dann direkt mit dazu.

Adresse und weitere Informationen

Giftun Azur Resort
Hurghada
Red See - Egypt
Tel: +2065 3453040
Fax: +2065 3463050
Email:giftunazur@azuregypt.com
www.azuregypt.com

Fazit

Mir haben die Urlaube sehr gut gefallen, die ich dort gemacht habe. Das Hotel ist definitiv kein Luxushotel, aber wer keine unmöglichen Vorstellungen von einem Hotel hat, ist hier gut beraten. Auch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Ägypten nicht mit Deutschland oder einem anderen Euroland auf eine Stufe zu stellen ist und die Gegebenheiten einfach anders sind.

Das Essen war gut, jedoch nach 3 Wochen auch etwas eintönig, da ist es gut, dass es eine Pizzaria gibt und nicht all zu weit weg auch Mc Donalds und weitere Restaurants, die nicht zum Hotel gehören zur Verfügung stehen und man so auch mal ausweichen kann.

Mittlerweile buche ich ein anderes Hotel und nicht mehr das Giftun, da es durch sein Angebot von All-in sich für mich nicht lohnt und dadurch zu teuer ist und ich es nicht nutzen kann. Wenn ich den ganzen Tag mit dem Tauchschiff unterwegs bin, habe ich nicht viel von All- in.

Die Zimmer sind ebenfalls nicht vollkommen nach meinem Geschmack und der Schimmel an der Wand hat dann noch mal einiges dazu beigetragen, dass ich das nicht unbedingt noch mal haben muss.
Das war jedoch nur einmal so und nicht bei allen Aufenthalten, es kann sich also um eine Ausnahme gehandelt haben.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Flubber59 veröffentlicht 02.08.2017
    Hier hat noch ein BH eingecheckt ... LG
  • iceman1005 veröffentlicht 01.08.2017
    bh
  • Powerdiddl veröffentlicht 01.08.2017
    Guten Morgen
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