Givi Delux Koffer

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Givi Koffer Deluxe (Schwimmbojen)

4  23.09.2002

Pro:
Elegantes Design, tiefer Schwerpunkt

Kontra:
Nicht Sturzfest, schlecht zu packen

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

fiss

Über sich:

Mitglied seit:22.09.2002

Erfahrungsberichte:9

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 22 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Allgemein
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Ich hatte das Koffersystem an einer Africa Twin im Einsatz, bin aber mittlerweile auf Alukoffer umgestiegen. Trotzdem hier ein Bericht. Ich gehe auch gleich auf den Kofferträger mit ein.

Koffer
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Als Seitenkoffer verwende ich zwei schwarze Givi Deluxe Koffer mit je 36 l Fassungsvermögen. Schmale Seitenkoffer sind zu empfehlen. Dadurch wirkt die Twin, trotz der breiten Bauart des Givi-Trägers, nicht noch breiter.

Die Koffer sollen wasserdicht sein und können sowohl als Topcase als auch als Seitenkoffer gleichermaßen angebaut werden. Meine Koffer sind alle über einen Schlüssel verschließbar, diese Option kann entsprechend nachgerüstet werden, wenn man sich mal Koffer nachkaufen sollte. Für das Innenleben der Koffer setze ich passende Taschen von Hein Gericke ein.

Die Koffer an sich sind nicht sturzfest. Wer seine Maschine mal auf die Seite legt wird relativ schnell mit zwei Kofferhälften konfrontiert. Eine eigene Reparatur ist nur schwer möglich, Ersatzteil sind recht teuer.

Also wer was stabiles sucht, sollte sich eher nach Alukoffern umsehen.

Kofferträger
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Wer Givikoffer hat, hat auch meistens den 5*-Kofferträger. Der Träger selbst ist aus 15 mm Rundstahl und bietet für jeden Koffer drei Auflagepunkte, zwei zum Einhängen der Koffer und einer ist das Schloss selbst. In dieses Schloss wird der Koffer einfach "eingeklipst".

Erfahrungen
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Zwei Saisons (2000/2001 - 20000 km) bin ich mit dem Koffersystem gefahren. Insgesamt passen sich die Koffer gut in die Linienführung des Motorrads ein. Die Givi-Koffer sind fast wasserdicht, einige wenige Tropfen finden bei starken Regen ihren Weg dennoch ins Kofferinnere (möglicherweise aber auch nur weil ich die Dinger randlos vollgestopft hatte und sie nicht richtig zu waren).

Da die Givi-Koffer aufgrund des Trägers tief hängen, hat die Twin bei Beladung auch einen besseren Schwerpunkt. Dies wirkt sich meiner Meinung nach recht positiv aus.

Der Seitenträger steht rechts wegen des Auspuffs etwas weiter ab, angeblich empfiehlt sich hier der Anbau von zwei unterschiedlichen Kofferbreiten. Dies kann ich nicht bestätigen, eigentlich ist es egal.
Störend ist die seitliche Beladung bei montierten Koffern. Wer keine Innentaschen hat, dem fällt das Innenleben entgegen. Selbst mit Innentaschen ist es störend.

Schlecht gemacht ist die Aufhängung bzw. Sicherung des Schlosses. Dieses ist am Träger mit zwei Inbusschrauben festgemacht und kann bei angehängtem Koffer abgeschraubt werden. Koffer weg, tolles Schloss ! Folgende Lösungsmöglichkeiten gibt es:
- "Festschweißen" des Schlosses am Träger
- Zugang zu den Schraubenköpfen über ein abdeckendes Blech verhindern
- Einschlagen von Bleikugeln in die Schraubenköpfe
- Verwenden anderer Schrauben, die nicht so verbreitet sind

Wenn das Schloss allerdings mal kaputt ist, muss man die Schraubenköpfe bei der ersten und dritten Variante abflexen oder einen Versuch mit der Zange unternehmen.

Der Träger hat Bohrungen im Rundstahl, wodurch Wasser in das Rohrinnere eintritt. Ich kann mit vorstellen, daß der Träger mit der Zeit von innen her verrottet.

In punkto Stabilität ist der Five-Stars-Träger etwas wackeliger als z.B. Hepco & Becker, da die Metallrohre relativ dünn sind. Halten tun die Träger aber trotzdem einiges, Probleme hatte ich damit noch nicht.

Bei der Montage der Querstrebe sollte man darauf achten, daß diese hinter dem Nummernschild eingeklemmt ist. Sie ist nur mit zwei Inbusschrauben an den Seitenteilen befestigt und ich mag mit nicht ausmalen was passiert, wenn die Schrauben mal losvibrieren o.ä. und die Streben auf das Hinterrad herunterrutscht.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
RZille

RZille

18.08.2003 01:18

Gut geschrieben ! 2 Punkte noch als Anmerkung: 1. Wenn Ihr die Imbusschrauben mit Spartelmasse füllt, wird sich auch kein Dieb dran vergreifen und im Falle des Falles bekommt Ihr Sie später wieder rausgeschraubt. 2. Das mit den unterschiedlichen Koffergrössen macht dann durchaus Sinn, wenn der Gepäckträger asyncron ausgebildet ist. So wird ein visueller und schwerpunktmässiger Ausgleich geschaffen. Gruss Ralf

granrubio

granrubio

23.09.2002 16:31

Klasse Bericht Ingo, aber mit den zahlreichen Berichten an einem Tag bringst du dich selber um die Lorbeeren für die Berichte die du zuvorgeschrieben hast. Masse ist nciht gleich hohe Punktzahl! Das wäre doch zu einfach. Qualität macht den Unterschied aus. Trotzdem weiterhin viel Erfolg! - gruss granrubio -

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