Der Kampf um Leben und Tod
25.09.2009
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
 BlAcK-KiTtY
Über sich:
Mitglied seit:14.05.2009
Erfahrungsberichte:177
Vertrauende:47
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 65 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, INHALTSVERZEICHNIS °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. TECHNISCHE DATEN 2. SCHAUSPIELER 3. SYNCHRONISATION 4. STAB 5. HISTORISCHES 8. GLADIATOREN 9. DIE GESCHICHTE 10.DVD-MENÜ 11. BONUSMATERIAL 12. KAUFPREIS & KAUFORT 13. BILD & TON 14. FILMMUSIK 15. FAZIT --------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, TECHNISCHE DATEN °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Titel: Gladiator Genre: historischer Film, Monumentalfilm Bildformat: 16:9 Produktionsland: USA, UK Tonformat: PAL, DTS, Widescreen Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1) Untertitel: Deutsch Länge: 149 Minuten Altersfreigabe: ab 16 Jahren Erscheinungsjahr der DVD: 2005 Produktionsjahr: 2000 Regionalcode: 2 Studio: Kinowelt Home Entertainment
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, SCHAUSPIELER °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Maximus wird gespielt von Russel Crowe Maximus' Stunt Double ist Randy Miller Maximus' Frau wird gespielt von Giannina Facio Maximus' Sohn wird gespielt von Giorgio Cantarini Commodus wird gespielt von Joaquin Phoenix Lucilla wird gespielt von Connie Nielsen Marcus Aurelius wird gespielt von Richard Harris Gracchus wird gespielt von Derek Jacobi Proximo wird gespielt von Oilver Reed Falco wird gespielt von David Schofield Juba wird gespielt von Djimon Hounsou Der Maschinist wird gespielt von David Bailie Gaius wird gespielt von John Shrapnel Hagen wird gespielt von Ralf Möller Lucius wird gespielt von Spencer Treat Clark Quintus wird gespielt von Tomas Arana Cassius wird gespielt von David Hemmings Cicero wird gespielt von Tommy Flanagan Tigris von Gallien wird gespielt von Sven-Ole Thorsen Valerius wird gespielt von John Quinn Der Sklavenhändler wird gespielt von Omid Djalili Der Schreiber wird gespielt von Chris Kell Der praetorianische Hauptmann wird gespielt von Nicholas McGaughey Der 1. Attentäter wird gespielt von Tony Curran Der 2. Attentäter wird gespielt von Mark Lewis Die Praetorianerwache wird gespielt von Alun Raglan Der Germanenführer wird gespielt von Chick Allen Lucius' Begleiter wird gespielt von Ray Calleja Der Gladiatorenlehrer wird gespielt von Al Hunter Ashton Der Riese wird gespielt von Dave Nicholls Der Schauspielerzähler wird gespielt von Billy Dowd
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, SYNCHRONISATION °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Maximus wird im Deutschen gesprochen von Thomas Fritsch Commodus wird im Deutschen gesprochen von von Nicolas Böll Lucilla wird im Deutschen gesprochen von von Ulrike Möckel Proximo wird im Deutschen gesprochen von von Michael Chevalier Marcus Aurelius wird im Deutschen gesprochen von Werner Ehrlicher Gracchus wird im Deutschen gesprochen von Bodo Wolf Juba wird im Deutschen gesprochen von Leon Boden Hagen wird im Deutschen gesprochen von Reiner Schöne Gaius wird im Deutschen gesprochen von Lothar Blumhagen Quintus wird im Deutschen gesprochen von Bernd Rumpf
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, STAB °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Regie: Ridley Scott Produktion & Drehbuch: David Franzoni am Drehbuch beteiligt: John Logan & William Nicholson an der Produktion beteiligt: Branko Lustig & Douglas Wick Schnitt: Pietro Scalia Kamera: John Mathieson Musik: Dschiwan Gasparjan, Lisa Gerrard & Hans Zimmer
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, HISTORISCHES °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Film Gladiator greift in der Geschichte auf einige Ereignisse, Kulturen und Personen des Römischen Reichs zurück. Natürlich wurden auch hier, wie auch bei den meisten historischen Filmen einige Sachen verfälscht, damit noch mehr Dramaturgie, etc im Film ist. Trotz den kleineren Änderungen wollte der Regisseur jedoch, dass sein Film möglichst authentisch und nahe an der Geschichte ist. Er wollte sowohl die Geschichte, als auch das Aussehen und den Charakter der Personen sowie die historischen Schauplätze und Kostüme möglichst realitätsnah aussehen lassen. Das ist ihm auch wirklich gelungen.
DIE ARCHITEKTUR Der Regisseur sagt aus, dass die Architektur im Film wirklich sehr nahe am Original. Gerade das zum Großteil computeranimierte Kolosseum bietet dem Zuschauer wirklich eine historisch genaue Atmosphäre und hat auch das historisch genaue Ausssehen. Das Einzige was hier jedoch nicht genau passt sind die Granitsäulen an den Arenarändern. Auch das große Gitter vor der Tribünen, das zum Schutz des Publikums vor Raubtieren angebracht war, fehlt im Film. Allerdings hieß das Kolosseum zu dieser Zeit nicht "Kolosseum" sondern Amphitheaterum Flavium. Erst ein Jahrhundert später, bekam dieses den heutigen Namen. DIE UMSETZUNG Der Regisseur war schon immer ein großer Fan von Monumentalfilmen aus den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Besonders gut gefallen haben ihm Ben Hur, Quo Vadis und Spartacus. Somit orientiert sich auch seine Umsetzung ein wenig an diesen Filmen. Das merkt man vorallem an der Ausstattung. Auch hier wird Commodus beispielsweise bei seiner Ankunft in Rom von aber tausenden Prätorianern auf einem riesigen Vorplatz des Palastes empfangen. Jedoch ist das ein historischer Fehler und man merkt, dass sich der Film an alten Monumentalfilmen orientiert. Denn zu dieser Zeit gab es in Rom keinen vergleichbar großen Platz. Das einzige Feld, das die Größe dieser Szene damals besaß war ein Marsfeld vor den Toren Roms. Jedoch war dieses Marsfeld im 2. Jahrhundert nach Christus wo der Film spielt bereits so stark bebaut.
Auch vom Film "Der Soldat James Ryan" holte sich der Regisseur Inspirationen. Vorallem bei der Szene in der die Soldaten in der Normandie landen. Auch einige Inspirationen aus dem Vietnamkrieg holte sich Scott bei der Umsetzung seines Filmes. Ob mans glauben mag oder nicht. Was historisch falsch ist, dass hier die Glatiatorenkämpfe einem wirren Gemetzel ohne Regeln gleichen. Jedoch war dies nicht der Fall. Historisch ist belegt, dass Gladiatorenkämpfe strengen Regeln unterlagen. Es gab sogar Schiedsrichter, die das Ganze überwachten. Auch musste ein Gladiatorenkampf nicht immer mit dem Tod eines Gladiators enden. Auch wurden im Gladiatorenkampf keine Raubkatzen zum Einsatz gebracht. Diese wurden nur bei Hinrichtungen oder Tierhetzen im Amphitheater eingesetzt.
DIE KOSTÜME & DIE SONSTIGE AUSSTATTUNG Die Kostüme im Film wurden durch die sehr genauen Recherchen des Filmteams sehr realistisch nachempfunden. Man fühlt sich somit direkt in diese Zeit zurück versetzt. Allerdings kommt es bei einigen Kostümen auch wieder zu Fehlern. Beispielsweise tragen die Legionäre Fantasiehelme und Unterarmbänder. Allerdings wurden sie bisher immer in Monumentalfilmen verwendet. Auch die Kostümierung der Germanen ist nicht korrekt. Auch sind die sehr dünnen Kostüme und die Hennabemahlungen von Marcus Aurelius Tochter falsch. Die Kleidung von ihr wurde eher im Orient getragen, jedoch fand man weder Hennamalerei noch derartige Kleidung im Alten Rom. Auch die Uniformen der Gladiatoren sind historisch falsch. Diese Uniformen wurden auch frei erfunden. Aus verschiedenen Zeitaltern wurde hier etwas zusammengemixt. Auch nutzen sie Waffen, die man eher im Mittelalter vorfindet. Auch wurden beispielsweise die im Film verwendeten Wurfgeschosse nur im Stellungskrieg verwendet. Diese wurden auch nicht brennend auf die Gegner geschossen. Der Wald der Germanier ist ebenfalls nicht korrekt. Denn hier wird eher ein forstwirtschaftlich genutzter Fichtenwald dargestellt. Allerdings waren die Wälder in Germanien damals Laubwälder. Denn beispielsweise war früher auch der Schwarzwald ein reiner Laubwald. Mit einem fast mediteranen Klima. Allerdings wurden die Wälder dann durch den Floßbau, etc immer mehr abgeholzt und durch eine Monokultur wie Tannen ersetzt. Denn Tannen waren pflegeleichter und wuchsen auch schneller. Somit hat sich auch das Klima verändert. Zu dieser Zeit, gab es aber in Germanien ausschließlich Laubwald.
Bei der Schlacht wird Maximus auch von einem deutschen Schäferhund begleitet. Diese Rasse gab es zu dieser Zeit jedoch auch noch nicht. Auch die Stirn seines Pferdes erinnert eher an eine Rasse aus dem späten Mittelalter. Und Inspirationen für den Thron von Commodus stammen von einem napoleonischen Thron.
DIE SPRACHE Maximus' vollständiger Name ist im Film Maximus Decimus Meridius. Diese Folge von Namen ist aber sehr untypisch für die damaligen römischen Gewohnheiten. Denn zu dieser Zeit wurde ein Beiname dem zweiten vorhergenden namen angehängt. Man hätte ihn nach den römischen Gewohnheiten eigentlich mit seinem zweiten Vornamen also Decimus anstatt Maximus ansprechen müssen. Auch wurde immer der Familienname hinzu gesagt. Somit hätte man Maximus eigentlich mit Decimus Meridius ansprechen müssen. Dass man die Leute damals nur mit dem Vornamen ansprach war nicht gebräuchlich. SONSTIGES Im Abspann des Films findet man ja einige Biografien der Personen. Jedoch stimmen diese nicht. Denn die erzählte Geschichte ist fiktiv. Somit wurden die Biografien nur erstellt um den Film einen noch realistischeren Charakter zu verleihen und sind somit eher als Kunstwerk zu betrachten. Denn der Film soll dem Zuschauer ein authentisches, römisches Ambiente vermitteln.
GESCHICHTLICHES Am Anfang des Films wird einem ja die Schlacht und Eroberung Germaniens gezeigt. Dies gab es jedoch nie. Zwar versuchte einst Augustus Germanienn zu erobern, allerdings gelang ihm das nicht. Auch lebte Mark Aurels viel früher und zu dieser Zeit versuchte noch niemand Germanien zu erobern. Einzig zwei winzige germanische Provinzen namens Germania Inferior und Germanie Superior gehörten damals Rom. Das restliche Germanien wurde oft als Freies oder Großes Germanien (Magna Germania) bezeichnet und stand nicht unter römischer Herrschaft. Auch die Inzest zwischen seiner Schwester und Commodus ist frei erfunden. Der Regisseur und der Drehbuchautor haben sich hier Inspirationen von Kaiser Caligula und seiner Schwester Drusilla geholt.
Ein weiterer Fehler ist, dass Kaiser Mark Aurel nicht seinen Feldherren anstatt seines Sohnes zum neuen Kaiser machen wollte. Denn damals war es nur üblich, nicht seinem eigenen Sohn die Nachfolge zu übergeben, wenn eine Ehe kinderlos blieb. Somit musste ein sogenannter Adoptivkaiser eingesetzt werden. Jedoch war Mark Aurel der letzte dieser Art. So etwas wie es im Film beschrieben wird, hätte im echten Rom zu einem Bürgerkrieg geführt.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, GLADIATOREN °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Gladiator kommt vom lateinischen gladius, das soviel wie Stoßschwert heißt. Gladiatoren waren im alten Rom Berufskämpfer. Diese Kämpfer kämpften in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander. Dieser Kampf wird als Gladiatur bezeichnet. Diese Veranstaltungen waren ein großer und wichtiger Unterhaltungsteil des römischen Lebens. Sie dauerten von 264 v. Chr bis zum 5. Jahrhundert n. Chr.
Über den Ursprung dieser Spiele weiss man aber sehr wenig. Man vermutet allerdings, dass diese Kämpfe eine religiöse Bedeutung hatten. Und zwar in Form von Totenfeiern. Man fand jedoch Grabmalereien aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, bei denen zwei bewaffnete Männer gegeneinander kämpften. Auch wird hier eine dritte Person als Schiedsrichter dargestellt. Die ersten geschichtlich belegten Gladiatorenkämpfe fanden im Jahre 264 v. Chr. statt. Die ersten bekannten Kämpfe veranstalteten Decimus Iunius Brutus Scaeva und seinem Bruder. Und zwar in Gedenken an den zuvor verstorbenen Vater. Sie ließen 3 Sklavenpaare gegeneinander kämpfen. Diese wurden aus insgesamt 22 Kriegsgefangenen ausgewählt. Diesem Beispiel folgten dann sehr viele und wollten somit die Toten ehren. Denn einst war es im alten Rom Brauch, Gefangene auf den Gräber der verstorbenen zu opfern. Allerdings fanden diese Sitte sehr viele Menschen sehr brutal und grausam. Deshalb wurden fortan nur noch Gladiatorenkämpfe vor den Grabstätten ausgetragen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, DIE GESCHICHTE °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Film beginnt mit der Eroberung Germaniens. Hier wird eine Schlacht gezeigt, die Maximus als römischer Feldherr Maximus anführt. Damals herrscht noch der Kaiser Mark Aurel, der ein enger Vertrauter von Maximus war. Das Gemetzel zwischen den Römern und den Germaniern ist ziemlich brutal. Zur gleichen Zeit sind auch Commodus und seine Schwester auf dem Weg in dieses Kriegsgebiet. Denn Commodus will von seinem Vater zum Nachfolger ausgewählt werden. In der Kutsche die sie zum Vater bringt schmiedet er schon neue Intriegen. Seine Schwester kann dies nach fast zwei Wochen reise nicht mehr hören. Jedoch wird Commodus im Feldlager seines Vaters nichts Gutes berichtet. Denn Mark Aurel will, dass Maximus seine Nachfolge antritt. Deshalb erstickt er seinen Vater und stellt den Tod als natürlich dar und ernennt sich selbst zum Kaiser von Rom. Da Maximus ein Anhänger von Commodus Vater war und von ihm nicht viel hält verweigert ihm auch die Gefolgschaft. Er ahnt auch, dass Commodus seinen Vater kaltblütig ermordet hat. Deshalb wird Maximus zum Verräter erklärt. Er soll auch hingerichtet werden. Allerdings umgeht Maximus diese Hinrichtung und ihm gelingt auch die Flucht nach Hause in die Stadt Turris Julia. Was heutzutage in Spanien liegt. Deshalb wird er auch später als Spanier bezeichnet.
Jedoch kommt Maximus zu spät zu Hause an. Denn seine Frau und sein Sohn wurden bereits getötet. Man hat seine Frau vergewaltigt und dann gekreuzigt und auch seinen Sohn hat man gekreuzigt. Die Kreuzigung war damals eine weit verbreitete Hinrichtungsart unter den Römern. Als er seine tote Familie vorfindet, verliert er, der auch schwer verletzt ist das Bewustsein. Deshalb wird er auch von Händlern nach Afrika verschleppt. Damals nannte man Afrika Zucchabar. Maximus wurde dort an eine Gladiatorenschule verkauft. Als Gladiator ist er bald genauso erfolgreich wie einst als Feldherr. Er erwirbt sich immer mehr Respekt von den anderen Gladiatoren. Auch die Massen sind von ihm mehr als begeistert. Jedoch bleibt sein Rang als Sklave bestehen. Er gehört einer Gladiatorengruppe an, die bald von Rom engagiert wird. Denn Commodus setzt zu Ehren seines verstorbenen Vaters Gladiatorenspiele im Kolosseum an. Jedoch kämpft Maximus vorerst immer noch unter seinem Pseudonym dem Spanier.
Maximus hat nur ein Vorhaben. Er will den Tod von Commodus und somit Rache für seine Liebsten. Commodus hat auch noch keine Ahnung, dass sich Maximus unter dem Pseudonym des Spaniers befindet. Erst als Maximus eines Tages einen wichtigen Kampf gewinnt, offenbart ihm Maximus seine wahre Identität. Somit erklärt er ihm auch vor aller Öffentlichkeit seine Feindschaft. Maximus ist mittlerweile ein echter Star bei den Massen und auch seine ehemalige Geliebte, die Schwester von Commodus, die Kaiserin Lucilla sucht immer wieder den Kontakt zu ihm. Somit beginnt sie gegen ihren Bruder zu arbeiten. Denn sie hilft Maximus die Verbindung zum Senator Gracchus aufrecht zu erhalten. Denn auch dieser will Commodus absetzen und dann nach den Wünschen von Mark Aurels die Republik wieder aufbauen.
Commodus merkt auch immer mehr, dass ihn sein Volk nicht leiden kann. Er fühlt sich von Maximus jetzt noch stärker bedroht. Denn er hat sehr große Angst seinen Kaiserthron an ihn zu verlieren. Deshalb versucht er immer wieder Maximus zu töten.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, DVD-MENÜ °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Bevor man ins eigentliche Menü gelangt, wird einem zuerst der Nicht-Kopieren-Film gezeigt. Danach öffnet sich ein schön animiertes, interaktives Menü. Hier werden einem einige Filmausschnitte in einem kleinen Bildauschnitt gezeigt. Das Menü orientiert sich von der Gestaltung her natürlich am Film.
Im Menü hat man dann zur Auswahl ob man den Film starten möchte, eine bestimmte Szene auswählen möchte, welche Sprache man benötigt und ob man einen Kommentar zum Film laufen lassen möchte oder nicht.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, BONUSMATERIAL °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Da es sich hier um die 2 Disc-Special-Edition handelt
CD 1- Audiokommentar des Regisseurs
- Audiokommentar des Kameramanns
- Audiokommentar von weiteren Filmmitgliedern
all diese Kommentare verfügen über einen deutschen Untertitel. CD 2- die 12 geschnittenen Szenen mit Kommentar des Regisseurs. Diese Szenen sind nichts Besonderes und wurden nur aufgrund der Länge aus dem Film herausgeschnitten.
- Historie der Gladiatorenkämpfe (ein absolutes Muss. Wirklich ein sehr gelungenes Feature, das Ihr Euch auf jeden Fall ansehen solltet. Denn hier bekommt man sehr viele Hintergrundinformationen. Auch kann ich sagen, dass diese Dokumantation sehr ausführlich ist und eine ganze 3/4 Stunde dauert. )
- Die Entstehung der Filmmusik
- Tagebuch von S.T. Clark
- Skizzen und Fotos von den Dreharbeiten
- TV-Spots
- Trailer
- Bericht über Special Effects (hier wird einem aber sehr wenig verraten, was ich echt sehr Schade finde).
- Making Of (ganz ok).
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, KAUFPREIS & KAUFORT °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Gekauft habe ich mir die DVD erst vor Kurzem. Und zwar habe ich die Special Edition im Media Markt für nur 10€ bekommen. Auch wieder ein Schnäppchen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, BILD & TON °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- BILD Auch hier ist das Bild wieder durchgehend scharf und sehr ruhig. Pixelfehler und Farbfehler sind hier eine echte Fehlanzeige. Auch findet man keine sonstigen Fehler wie beispielsweise ein Rauschen, etc. Jedes noch so kleinste Detail kommt wirklich hervorragend zur Geltung. Die Animationen sind ebenfalls grandios. Man könnte wirklich denken, dass man sich das Rom des 2. Jahrhunderts im Fernsehen ansieht. Denn auch bei den Animationen findet man keinerlei Fehler wie beispielsweise ein Kantenflimmern, etc. Die Farbgebung ist im Film auch sehr gelungen. Die Farben sind sehr intenstiv, eindrucksvoll, satt und in leichten Ocker- und Gelbtönen angelegt. Was dem Film eine noch wärmere Wirkung verleiht. Auch die Landschaften werden in schönen satten Farben dargestellt. Das Gesprochene läuft synchron zur Lippenbewegung ab und der Schwarzwert ist auch optimal. Das Schwarz ist satt und fehlerfrei. Auch das Licht im Film ist sehr warm und weich. Auch die Kameraführung und die Schnitte sind echt genial. Sie beleben den Film noch mehr.
TON Die Kampfszenen kommen tonal wirklich sehr gut zur Geltung. Hier erhält man einen hervorragenden Raumklang und der Ton füllt auch den ganzen Raum aus. Wenn der Film gerade mal nicht in der Arena spielt, hört man den Raumklang im Hintergrund nur noch sehr leise. Trotzdem muss ich sagen, dass die Hintergrundmusik perfekt an die Lautstärke der Dialoge angepasst ist. Denn diese sind lauter aufgenommen als die Hintergrundmusik und werden daher immer perfekt verstanden. Die Dialoge sind außerdem sehr klar so dass nichts verzerrt gehört wird. Auch versteht man noch jedes gesprochene Wort, auch wenn man die Lautstärke stark minimiert hat.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, FILMMUSIK °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Auch Hans Zimmermann und die anderen haben hier wieder grandiose Arbeit geleistet. Die Filmmusik ist sehr passend zu einem Monumentalfilm. Sie zieht einem auch in den Bann und unterstreicht beispielsweise traurige Szenen mit einer entsprechenden Musik. Genauso wie spannende Szenen mit der entsprechenden Musik unterlegt werden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, FAZIT °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, --------------------------------------------------------------------------------------------------- Gladiator ist wirklich ein ausgezeichneter Monumentalfilm. Vorallem wegen der Animationstechnik und der somit gezeigten Bilder ist er einfach atemberaubend. Man fühlt sich sofort in die Antike zurück versetzt. Auch die Story ist wirklich sehr gelungen, spannend und gut durchdacht. Hier merkt man wirklich, dass sich alle Beteiligten große Mühe bei der Umsetzung gegeben haben. Die Story verspricht wirklich Spannung bis zum Schluss. Auch wenn vielleicht einige historische Fakten nicht stimmen mögen, finde ich es immer besser, wenn ein Regisseur durch einige Unwahrheiten noch mehr Spannung aufbaut. Obwohl der Film auch sehr lange dauert, wird er wirklich nie langweilig und verspricht auch Spannung bis zur letzten Minute. Die Kostüme finde ich auch sehr schön Zwar sind auch hier einige historische Fehler. Jedoch finde ich, dass gerade wir Menschen in der heutigen Zeit uns die Leute wirklich so vorstellen wie sie im Film gezeigt werden. Klar sind wir hier wahrscheinlich schon durch alte Monumentalschinken gebrandtmarkt. Allerdings finde ich die Kostüme schon passend. Ich meine wir wissen ja auch nicht wie sie wirklich ausgesehen haben und somit ist es einem dann auch egal ob der historische Kontent zu 100% stimmt oder nicht.
Auch die Kameraleute, etc haben wirklich ganze Arbeit geleistet und dem Film noch mehr Charakter verliehen. Gut fand ich auch die Schauspieler. Zwar bin ich normal nicht gerade ein Fan von Russell Crowe. Allerdings finde ich, dass er in der Rolle des Maximus überzeugt hat. Er spielt den erst treuen Volksmann des Kaisers, der später, nachdem Tod seiner Famlie, etc ziemlich abgestumpft wirkt, wirklich sehr gut. Anfangs sieht man ihn noch lächeln, etc. Später wirkt er nur noch traurig und voller Hass. Somit eine sehr gute Leistung von ihm. Jedoch hat mir im Film Joaquim Phoenix als Commodus am Besten gefallen. Da er den selbstverliebten und selbstsüchtigen Kaiser wirklich eins A spielt. Man hasst ihn im Film richtig und nimmt ihm die Rolle somit perfekt ab. Seine ganze Gestik und Mimik ist einfach perfekt und man könnte gerade denken er ist wirklich geisteskrank und so bösartig wie er spielt. Jedoch fand ich auch die anderen Schauspieler in ihren Rollen gut.
So zum Anderen habe ich ja bereits meine Meinung gesagt. Somit kann ich nur sagen, schaut Euch den Film an. Ich habe mir ihn gerade gestern abend, als er auf Sat 1 kam auch nochmals angesehen und war auch nach dem 3. Mal ansehen immer noch begeistert. Auch finde ich hier wieder, dass der Film, wenn man ihn mehrfach ansieht immer wieder Aufschluss über noch mehr Details gibt. Das Bonusmaterial fand ich auch wirklich gelungen. Und es ist auf jeden Fall einen Blick wert. Auch wenn das Making Of oder die herausgeschnittenen Szenen nichts Besonderes sind, kann man sich doch alles ansehen. Am besten gefallen hat mir hier aber die Dokumenation über die Gladiatoren.
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09.01.2011 19:42
Das nenne ich mal wirklich beeindruckend! Da hast Du Dir sehr viel Mühe gegeben und jede Menge wissenswertes zu Tage gefördert. Warum hier andere nicht BH werten kann ich nicht nachvollziehen - aber heutzutage verstehe ich simpler Mensch ja so einiges nicht mehr... Von mir gibt es für diesen Bericht ein glasklares BH mit Sternchen und fast schäme ich mich der meisten anderen BHs die ich vergeben habe. Beste Grüße, Ciaobock
30.09.2009 11:22
Sehr schön. Ich mag den Film!
28.09.2009 23:33
Da bin ich wieder um Dir endlich Deinen BH zu bringen ¯`◕‿◕´¯ GLG ★₪adi₪e Knutscha