Picasa - immer mal neue Funktionen
19.03.2010
Pro:
Gesichtserkennung, Geotags, kostenlos
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Benutzerfreundlichkeit
Stabilität:
mehr
 Cidex
Über sich:
Mitglied seit:18.03.2010
Erfahrungsberichte:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Ich benutze Picasa schon seit einigen Jahren und bin sehr zufrieden damit. Es gibt unzählige Programme seine Bilder zu verwalten, aber die wenigsten sind kostenlos wie Picasa. Alles alles was ein Programm zur Bildverwaltung benötigt kann Picasa(verwalten Thumbnails, exif-Daten, Rote Augen, Alben, Tags, Fotobestellung bei verschiedenen Anbietern,...) und wurde in den vorigen Erfahrungsberichten bereits aufgeführt. Da braucht man nicht mehr drüber zu reden. Aber Google schläft nicht und bringt auch immer mal neue Versionen mit neuen Funktionen heraus.
Für mich entscheidend waren folgende, aus meiner Sicht, Besonderheiten gegenüber anderen Programmen: - Verknüpfung mit Geodaten (in Verbindung mit Google Earth) man kann seine Bilder Standorten in Google Earth zuordnen. Dafür muss man sich aber anmelden. Dann sieht man in Google Earth, wo die Bilder gemacht wurden. Auch interessant für Leute, deren Handys die Geodaten beim fotographieren erfassen.
- Markierung von Bildern ( Man kann duch die Bilder scrollen und mit einem Klick ein oder mehrer Bilder markieren. Diese werden dann mit einem Stern versehen. Alle markierten Bilder werden dann als Link in einem separaten Ordner "Markierte Bilder" angezeigt. Diese Funktion nutzt meine Frau sehr oft, wenn sie Abzüge bestellen will. Sie scrollt sich dann von Ostern bis Weihnachten durch und markiert Bilder. Den Ordner "Markierte Bilder" kann man dann zu einem Bilderdienst hochladen. Anschließend wählt man die gewählten Bilder wieder aus und entfernt die Markierung wieder. Einige Online-Bilderdienste sind bereits integriert, aber in der Regel nicht sehr günstig. Ich exportiere die Bilder aus dem Ordner "markierte Bilder " deshalb immer in einen Ordner auf dem Desktop und verwende einen Bilderdienst meiner Wahl. - Gesichtserkennung (eine neue Funktion die in einer der letzten Versionen dazugekommen ist. Picasa durchsucht alle Bilder nach Gesichtern und gruppiert die Gesichter. Je nach Anzahl der Fotos kann das etwas dauern ( bei mir etwa 40.000 Bilder/60.000 Gesichter-18 Stunden). Als Ergebnis erhält man Bilderstapel (nur einzelne Gesichter), denen man Namen zuordnen kann. Oft gibt es mehrere Bilderstapel, auf denen die gleiche Person abgebildet ist, Picasa das aber nicht als die selbe Person erkannt hat (bei Kindern, weil sie sich eben im Laufe der Jahre sehr verändern, ...). Man ordnet dann eben mehrere Bilderstapel der gleiche Person zu. Das ganze geht erstaunlich unkompliziert und schnell. Bei mir hat Picasa ca 300 Stapel mit Gesichtern erkannt, wobei meine Kinder jeder ca. 30-40 Stapeln vertreten waren, die man dann alle mit einem Mal dem Namen zuordnet. Personen die man nicht kennt oder die man nicht personalisieren will, kann man mit dem Vermerk "ignorieren" versehen. Neue Fotos mit Gesichtern werden zugeordnet. Wird ein neues Gesicht erkannt und kann nicht zugeordnet werden erscheint es unter "unbenannt". Wie gesagt, klingt kompliziert, ist aber selbsterklärend und funktioniert erstaunlich gut. Als Ergebnis dieser Prozedur kann man später in Picasa Suchfilter nach Personen setzten. Wenn man also als Suchfilter "Oma Erna" eingibt werden in Picasa nur noch Bilder angezeigt, auf denen auch Oma Erna vertreten ist.
Insgesamt ein geniales Programm und das auch noch kostenlos.
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19.03.2010 12:41
Wir waren auch begeistert. LG Yo
19.03.2010 11:31
Wer Picasa nicht kennt, würde sich über eine kleine Einführung über diese Software sehr freuen. lg Mundi