Von diesem Titel erstmalig gehört habe ich im Rahmen einer Filmvorschau im Fernsehen. Irgendwie faszinierte mich der Titel, so dass ich mich mal näher danach umgeschaut habe. Schließlich bin ich zu dem Buch gekommen und darüber will ich heute berichten.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Diogenes ... Bericht lesen
opferte John Irving einiges an Tiefe und Details, die zuvor die humanitäre Thematik begleitet hatten, wohingegen der Film, der von Lasse Hallstrøm mit skandinavischer Nüchternheit in Szene gesetzt wurde, die komplexen Zusammenhänge, die ihm zu Grunde liegen (wie zum Beispiel Abtreibung, Inzest oder Verantwortungsbewusstsein), oftmals nur streift. Wenn man diese Zweideutigkeit berücksichtigt (von der zu bezweifeln ist, dass sie beabsichtigt war), bewahrt der Film jedoch auch viel von dem, was Irvings Roman so bewundernswert macht; und ebenso wie Hallstrøms vorhergehender Film Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa profitiert er von seiner großzügigen und versöhnlichen Haltung gegenüber den Fehlern, Eigenheiten und Wünschen der vielen beteiligten Charaktere. Im Mittelpunkt der Geschichte, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt, steht Homer (Tobey Maguire), ein junger Mann, der in einem Waisenhaus in Maine aufwächst, das der schnüffelnde Dr. Larch (Michael Caine) mit sanfter Hand führt und zugleich sichere, aber illegale Abtreibungen vornimmt. Um seinen Horizont zu erweitern, schließt Homer sich einem jungen Paar (Charlize Theron und Paul Rudd) an und will auf einer Apfelfarm Feldarbeit leisten. Dort werden seine unschuldigen Augen mit dem Guten und Bösen in der Welt konfrontiert -- ebenso wie mit der Einsicht, dass nicht alle Regeln in jeglicher Situation bestehen können. Gottes Werk und Teufels Beitrag, in dem Michael Caine eine seiner besten Vorstellungen abliefert, bleibt dem Zuschauer eher aufgrund seiner vielen charmanten und persönlichen Momente in Erinnerung als für eine tief greifende Handlung. Wird Homer wieder an den Anfangsort seiner liebenswürdigen Reise zurückkehren? Dies bleibt der Entscheidung des Zuschauers vorbehalten. --Jeff Shannon
opferte John Irving einiges an Tiefe und Details, die zuvor die humanitäre Thematik begleitet hatten, wohingegen der Film, der von Lasse Hallstrøm mit skandinavischer Nüchternheit in Szene gesetzt wurde, die komplexen Zusammenhänge, die ihm zu Grunde liegen (wie zum Beispiel Abtreibung, Inzest oder Verantwortungsbewusstsein), oftmals nur streift. Wenn man diese Zweideutigkeit berücksichtigt (von der zu bezweifeln ist, dass sie beabsichtigt war), bewahrt der Film jedoch auch viel von dem, was Irvings Roman so bewundernswert macht; und ebenso wie Hallstrøms vorhergehender Film Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa profitiert er von seiner großzügigen und versöhnlichen Haltung gegenüber den Fehlern, Eigenheiten und Wünschen der vielen beteiligten Charaktere. Im Mittelpunkt der Geschichte, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt, steht Homer (Tobey Maguire), ein junger Mann, der in einem Waisenhaus in Maine aufwächst, das der schnüffelnde Dr. Larch (Michael Caine) mit sanfter Hand führt und zugleich sichere, aber illegale Abtreibungen vornimmt. Um seinen Horizont zu erweitern, schließt Homer sich einem jungen Paar (Charlize Theron und Paul Rudd) an und will auf einer Apfelfarm Feldarbeit leisten. Dort werden seine unschuldigen Augen mit dem Guten und Bösen in der Welt konfrontiert -- ebenso wie mit der Einsicht, dass nicht alle Regeln in jeglicher Situation bestehen können. Gottes Werk und Teufels Beitrag, in dem Michael Caine eine seiner besten Vorstellungen abliefert, bleibt dem Zuschauer eher aufgrund seiner vielen charmanten und persönlichen Momente in Erinnerung als für eine tief greifende Handlung. Wird Homer wieder an den Anfangsort seiner liebenswürdigen Reise zurückkehren? Dies bleibt der Entscheidung des Zuschauers vorbehalten. --Jeff Shannon
opferte John Irving einiges an Tiefe und Details, die zuvor die humanitäre Thematik begleitet hatten, wohingegen der Film, der von Lasse Hallstrøm mit skandinavischer Nüchternheit in Szene gesetzt wurde, die komplexen Zusammenhänge, die ihm zu Grunde liegen (wie zum Beispiel Abtreibung, Inzest oder Verantwortungsbewusstsein), oftmals nur streift. Wenn man diese Zweideutigkeit berücksichtigt (von der zu bezweifeln ist, dass sie beabsichtigt war), bewahrt der Film jedoch auch viel von dem, was Irvings Roman so bewundernswert macht; und ebenso wie Hallstrøms vorhergehender Film Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa profitiert er von seiner großzügigen und versöhnlichen Haltung gegenüber den Fehlern, Eigenheiten und Wünschen der vielen beteiligten Charaktere. Im Mittelpunkt der Geschichte, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt, steht Homer (Tobey Maguire), ein junger Mann, der in einem Waisenhaus in Maine aufwächst, das der schnüffelnde Dr. Larch (Michael Caine) mit sanfter Hand führt und zugleich sichere, aber illegale Abtreibungen vornimmt. Um seinen Horizont zu erweitern, schließt Homer sich einem jungen Paar (Charlize Theron und Paul Rudd) an und will auf einer Apfelfarm Feldarbeit leisten. Dort werden seine unschuldigen Augen mit dem Guten und Bösen in der Welt konfrontiert -- ebenso wie mit der Einsicht, dass nicht alle Regeln in jeglicher Situation bestehen können. Gottes Werk und Teufels Beitrag, in dem Michael Caine eine seiner besten Vorstellungen abliefert, bleibt dem Zuschauer eher aufgrund seiner vielen charmanten und persönlichen Momente in Erinnerung als für eine tief greifende Handlung. Wird Homer wieder an den Anfangsort seiner liebenswürdigen Reise zurückkehren? Dies bleibt der Entscheidung des Zuschauers vorbehalten. --Jeff Shannon
seiner Verfilmung von John Irvings gleichnamigem Buch The Cider House Rules (Gottes Werk und Teufels Beitrag) präsentiert, stellten die Komponistin Rachel Portman vor eine augenscheinlich simple, in Wirklichkeit jedoch äußerst schwierige Aufgabe. Mit ihrem Hauptthema (man stelle sich einen feierlichen Walzer von Aaron Copland vor), das zunächst nur von Soloklavier, dann aber von Orchester interpretiert wird, evoziert Portman die Landschaft Maines, während die verschiedenen Themavariationen die zahlreichen dramatischen Szenen des Films unterstreichen. Ein einfaches, bewährtes Stilmittel, das jedoch die Gefahr des -Repetitiven Kitsch-Syndroms- in sich birgt. Portmans melodische Arbeit ist hier jedoch so überzeugend und ihre Arrangements sind so facettenreich, dass ihr letzten Endes der Drahtseilakt gelingt und sie dem Hörer mit ihrem Album eine lohnenswerte Hörerfahrung bietet. --Jerry McCulley
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Erfahrungsbericht von JustOliver über Gottes Werk und Teufels Beitrag / Irving, John 19. Februar 2005
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
durchschnittlich spannend
Pro:
Schreibstil, Handlung, Figuren
Kontra:
N - I - C - H - T - S
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Von diesem Titel erstmalig gehört habe ich im Rahmen einer Filmvorschau im Fernsehen. Irgendwie faszinierte mich der Titel, so dass ich mich mal näher danach umgeschaut habe. Schließlich bin ich zu dem Buch gekommen und darüber will ich heute berichten.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN ================================ Diogenes Verlag Erscheinungsdatum: März 1990 Broschierte Ausgabe: 12,90 EUR ISBN: 3257218370 Gebunde Ausgabe leider im Handel nicht mehr zu bekommen.
DER VERFASSER ==================== John Irving wurde 1942 in Toronto geboren. Heute ist er verheiratet und Vater von drei Kindern. Eine große Leidenschaft von ihm ist das Ringen, das er zeitweise auch an Schulen unterrichtet und das immer wieder in seinen Romanen Eingang findet. Seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte er mit dem Roman Garp. Ihm folgten zahlreiche weitere Bücher, wie z.B. - Lasst die Bären los, - Eine Mittelgewichtsehe, - Owen Meany, - Das Hotel New Hampshire, - Witwe für ein Jahr, - Zirkuskind.
DER INHALT ============== Das Buch behandelt im Wesentlichen das Leben von Dr. Larch und Homer Wells und spielt Ende des 19ten und in der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts. Dr. Larch ist Leiter eines Waisenhauses (St. Cloud’s). Im Rahmen der Darstellung seines Aufwachsens wird seine Arbeit als Arzt an einer Bostoner Klinik beschrieben. Hier wird er schon bald mit dem Thema Abtreibung konfrontiert, die zu der Zeit noch illegal. Aufgrund schrecklicher Erlebnisse, nicht zuletzt in Verbindung mit der Tochter einer Prostituierten, zu der ihn einst sein Vater schickte, beschließt er, als Arzt Abtreibungen vorzunehmen. Dies geschieht unter dem Deckmantel von St. Cloud’s. Hier können ungewollt Schwangere entweder ihre Kinder zur Welt bringen und im Waisenhaus lassen oder eben Abtreibungen vornehmen lassen. In diesem Waisenhaus wird auch Homer Wells geboren. Homer lässt sich jedoch nicht an eine Familie vermitteln, sämtliche Versuche scheitern. So wächst Homer in St. Cloud’s auf und lernt bald, was alles in dem Waisenhaus vorgeht. Mit zunehmendem Alter entwickelt sich zwischen den unverheirateten Larch und Homer eine Vater/Sohn-Beziehung. Gleichzeitig hat Homer eine Beziehung mit der ebenfalls nicht vermittelbaren Melony. Larch beginnt, Homer in sein Handwerk einzuarbeiten, und Homer lernt schnell und ist ein guter Schüler. Er entwickelt jedoch die Ansicht, dass er keine Abtreibung vornehmen möchte, weil er der Ansicht ist, dass das Ungeborene eine Seele hat. Alles ändert sich, als das junge Pärchen Wally und Candy in St. Cloud’s auftauchen. Wally ist wohlhabender Sohn eines Apfelbauern und sie wollen das ungewollte Kind abtreiben lassen. Homer verliebt sich auf Anhieb in Candy und da er sich auch mit Wally gut versteht, geht er mit den beiden fort. Er geht mit auf die Apfelplantage und lernt dort das richtige Leben außerhalb von St. Clouds kennen und beschließt dann auch, vorerst nicht nach St. Clouds zurückzukehren. Nicht zuletzt auch aufgrund seiner Gefühle zu Candy, die bald neuen Nährboden bekommen, nämlich als Wally in den Krieg zieht. Während dessen strickt der alte Larch Pläne, wie er Homer für sein Werk gewinnen und als Nachfolger in St. Cloud’s installieren kann. Wer wissen will, wies weitergeht, sollte sich dann das Buch kaufen.
MEIN EINDRUCK ================== Ich muss gestehen, zu Beginn hab ich doch ein wenig gekämpft. Denn irgendwie braucht Irving lange um in die richtige Story hinein zu kommen. Viel Zeit wird darauf verwendet, die Geschichte von Dr. Larch zu beschreiben. Doch je weiter man voranschreitet, desto fesselnder wird es. Und vor allem wird man feststellen, dass das weite Ausholen zu Beginn notwendig war. Denn dieses Ausholen ist eine ganz große Stärke von Irving. Durch dieses weite Ausholen stellt Irving nämlich sämtliche wichtigen Figuren vor. Dies hat zur Folge, dass man mit den handelnden Personen sehr vertraut wird. Es sind keine oberflächlichen Charaktere, sondern lebendige Menschen mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, etwas was insbesondere für die Identifikation mit Figuren sehr wichtig ist. Das weite Ausholen und detaillierte Beschreiben ist aber auch deshalb so faszinierend, weil Irving zu den Schriftstellern gehört, die es verstehen Dinge mit sehr vielen Worten und dennoch interessant darzustellen. In einer Zeit, in der viele Dinge einfach nur mit dem Wort „geil“ umschrieben werden, sei es ein Sonnenuntergang, eine schöne Blume oder eine schöne Frau, genieße ich das Lesen von Büchern, die sehr ausführlich und sehr facettenreich Dinge beschreiben. Auch wenn ich zugebe, dass auch ich ab und an beim Lesen solcher Schilderungen ein wenig mit meiner Ungeduld kämpfen muss. Für den Leser, der nicht allein an der Story interessiert ist, sondern auch auf die Schreibweise zu achten weiß und sich an dieser erfreuen mag, sind auch weitere Stilmittel Irvings sehr interessant. So versteht es Irving immer wieder den Handlungsort sehr fließend zu wechseln. Vielfach findet man in Büchern ja eine kapitelbezogene Differenzierung der Handlungsorte. Irving versteht es jedoch auch in den Kapiteln, teilweise sogar innerhalb einzelner Absätze den Handlungsort zu wechseln. Diese Wechsel sind so gelungen, dass ich immer wieder begeistert mit der Zunge geschnalzt habe. So wird in einem Satz der an St. Cloud’s denkende Homer beschrieben und schwupps wird dieser Faden durch Dr. Larch aufgenommen, und der Handlungsort ist ein anderer. Sieht man einmal von den erzählerischen Mitteln ab, so finde ich auch die Auseinandersetzung mit dem Thema sehr gelungen. Mit Dr. Larch, der aufgrund entsprechender Erfahrungen zum Befürworter der Abtreibung geworden ist, und Homer Wells, der gegenüber der Abtreibung einen ablehnende Haltung einnimmt, werden Argumente für und wider innerhalb des Buchs ausgetauscht. Hierbei kommen beide Seiten gleichermaßen zur Sprache und die so stattfindende Diskussion ist sehr ausgewogen. Wunderbar ist auch der Fortgang der Handlung. Ich weiß nicht, vielleicht ist es ja auch nur, weil mich das Buch wahnsinnig fasziniert hat, aber obwohl hier keine Menschen umgebracht werden, obwohl keine Verbrecher gejagt werden, fand ich das Buch sehr fesselnd. Homers Entwicklung, Homers aufkeimende Liebe, die Fäden, die Larch zieht, um Homer für sein Werk zu gewinnen.... All das wird faszinierend geschildert und wunderbar aufgezogen, so dass ich stets regelrecht gespannt war, wie es weiter geht und die ein oder andere Nacht das Buch nicht bei Seite legen konnte.
FAZIT ========== Ich glaub mich hat selten ein Buch so angesprochen, wie das hier besprochene. Ich habe es letzte Woche Samstag beendet und ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich an einige Stellen zurückdenke. Es ist einfach wunderschön und ich habe es selten erlebt, dass es ein Schriftsteller geschafft hat, dass ich mich so gut in Figuren hineinversetzen konnte. Teilweise hatte ich schon fast das Gefühl handelnde Figur zu sein. Von daher kann ich es einfach nur jedem empfehlen. Es ist aufgrund des behandelten Themas sicherlich keine leichte Kost, dennoch ist es so schön einfach geschrieben und leicht zu verstehen. Ich bin sehr sehr begeistert.
Pro: warmherzig, tragisch, komisch, mitreißend, fesselnd, unbeschreiblich Kontra: so ein buch wird wahrscheinlich nur einmal geschrieben werden
Dieses Buch ist ein Wunder. John Irving hat viele unglaublich großartige Bücher geschrieben, aber dieses eine sticht auch daraus hervor. Mag sein, dass es seit seiner ebenso gelungenen Verfilmung auch sein bekanntestes ist; an der Tatsache, dass die Geschichte von Homer Wells, seiner Apfelplantage und dem Waisenhaus von Maine bewegt wie selten ein Buch zuvor, ändert dies nichts.
Im Mittelpunkt der Erzählung, die sich auf einen Zeitraum von gut 40 ... ...eines Waisenhauses, in welchem er illegal Abtreibungen vornimmt ("Gottes Werk" spielt den 40ziger Jahren), zum anderen der Waise Homer Wells, der Abtreibungen ablehnt. Beide haben eine Art Vater/Sohn Beziehung, ohne dass sie sich das selbst eingestehen möchten und als Homer die Welt außerhalb des Hauses kennenlernen möchte, droht sich ein tiefer Graben zwischen beiden auf. Homer beginnt eine Arbeit auf einer Apfelplantage und verliebt sich dort in ...
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Pro: Spannend, aktuelles Thema Kontra: Mittelteil manchmal etwas langatmig
...Autor das beabsichtigt oder nicht. Gottes Werk und Teufels Beitrag ist ein grandioses Buch zu einem ernsten Thema, das jeden etwas angeht. Es ist schön, sprachlich gelungen und unglaublich spannend geschrieben, kurz: Das beste Buch, das ich in diesem Jahr bis jetzt gelesen habe und vielleicht Irvings bestes Buch seit Hotel New Hampshire.
Erschienen als Taschenbuch im Diogenes Verlag
Preis: 24,90
802 Seiten
ISBN: 3-257-21837-0 ...
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Pro: lebendig erzählt, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen Kontra: gibt kein Kontra
Eigentlich wollte ich ja in den Film "Gottes Werk und Teufels Beitrag gehen", doch irgendwie habe ich das zeitlich dann doch nicht geschafft und so kaufte ich mir erst mal das Buch und im nachhinein bin ich auch echt froh, dass ich es gelesen habe, denn ich bin total begeistert davon.
In dieser Geschichte geht es um Homer Wells, der seine Kindheit im Waisenhaus "St. Clouds" verbringt und eine sehr enge Bindung zu dem Waisenhausvorsteher, Gynäkologen ... ...nicht nur ungewollte Baby's auf die Welt gebracht und dann zur Adoption freigegeben, sondern es werden auch ilegale Abtreibungen durchgeführt. Homer wird Dr. Larch's Assistent und er lernt bei ihm alles über die Geburtshilfe und später auch über die Abtreibung. Homer ist zwar grundsätzlich dafür, dass Frauen das Recht bekommen sollen, sich frei für eine Abtreibung zu entscheiden, aber er selbst möchte diese nicht ausführen und verlässt dann St.Cloud's. ...
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Ja, warum denn?
Was ist denn interessant an der Geschichte eines Waisen und was an der Geschichte eines Waisenhauses?
Lesen Sie dieses Buch, und dann wissen Sie es (und wenn Sie den Film gesehen haben, dann lesen Sie es trotzdem, weil es alles ausfüllt, was der Film nicht zeigen konnte).
John Irving besitzt die unglaubliche Gabe, ein begnadeter Geschichtenerzähler zu sein. Das will viel heißen in einer Zeit, in der wir schnell gefangen genommen ... ...und der übernächsten und im Grunde, während wir die erste noch genießen, uns schön nach einer anderen sehnen. Aber diesem ruhigen und gelassenen Erzähler hören wir gerne zu, gerne und lange. Woran liegt das?
John Irving erzählt sehr geradlinig, aber er nimmt sich Zeit, uns seine Figuren anschaulich zu machen und sympathisch (in dem Sinne, daß wir uns mit ihnen identifizieren oder, wenn wir das nicht wollen, uns wenigstens genau vorstellen können, ...
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Durch die Empfehlung eine virtuelle Freundin,kam ich auf die Idee dieses Buch zu lesen.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich es fertig gelesen und möchte nun meine Eindrücke weitergeben und mit euch teilen.
Das Buch hat 764 Seiten + 11 Seiten mit Anmerkungen des Schriftstellers.
Dieser Roman erzählt uns die Geschichte eines Arztes der sich entschieden hat,in einer Zeit als die Abtreibung noch ilegall war,diese durchzuführen.Er war der Meinung das ... ...auf die Welt bringen oder eine Abtreibung. Der Arzt,Dr.Larch,war der Leiter eines Weisenhauses in St.Cloud’s wo er sich sowohl um die Weisen als auch um die Frauen kümmerte.
Sehr genau werden seine Gedanken beschrieben,seine Überlegungen...
Genau so wird in diesen Roman der Lebensweg eines der Weisenkindern, Homer Wells beschrieben.Man muss ihn einfach lieb gewinnen und sich seine Zukunft ausmalen...und weiter lesen um zu sehen wie es kommt...
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...Zum Film:
GottesWerk und TeufelsBeitrag ist die gelungene Umsetzung von JohnIrvings Roman ?The Cider House Rules? In den USA der 30er Jahre wächst Homer Wells in einem Waisenhaus auf und wird dort Gehilfe und Lieblingskind von Dr. Wilbur Larch. Er lernt alles medizinisch notwendige um Kinder auf die Welt zu bringen (GottesWerk) und Abtreibungen (TeufelsBeitrag) vorzunehmen. Dies bringt Homer zunehmend in Gewissenskonflikte. Homer geht fort von St. Clouds, dem Waisenhaus und beginnt sein eigenes Leben.
Der Film ist packend und einfühlsam erzählt und steht dem Roman in nichts nach.
Toby Maguire als Homer und Michael Caine als Dr. Larch spielen ihre Rollen perfekt.
Der Film bekam einen Oskar für das beste Drehbuch, welches von Irving selber geschrieben wurde. Daher ist der Film auch so gelungen. Meiner Meinung nach hätte auch...
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...JohnIrvings Roman "GottesWerk und TeufelsBeitrag" ist zweifellos ein Meisterwerk. Die abenteuerliche und aussergewöhnliche Reise von Homer Wells, einem Jungen, der seine Heimat (das Waisenhaus St. Clouds) verlässt, um die Welt kennenzulernen, reisst einfach mit. Doch bei allem Respekt für den Roman und dessen Prämisse über die Thematik "Abtreibung", dieser Film ist viel gefühlvoller, schlichtweg bezaubernd. Er konzentriert sich mehr auf die Beziehung Homers zu seinem Ziehvater Dr. Larch und vor allem auf Homers Erfahrungen über die Regeln des Lebens und der Liebe! Seine konsequente und aufopferungsvolle Entscheidung am Ende seiner Reise weicht vollkommen vom Roman ab, dabei ist gerade sie das absolut Geniale an dieser Geschichte. Obwohl Homer zunächst sehr unerfahren scheint, so kann man letztlich doch von diesem Menschen und seiner...
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Pro: großartige Bilder, nette Geschichte Kontra: klischeehaft
...GottesWerk und TeufelsBeitrag ist einfach ein großartiger Film, JohnIrving schrieb am Drehbuch zu diesem Film ungefähr 8 Jahre und es hat sich gelohnt. Die Geschichte fängt, wie typisch für Irving, mit der Geburt eines kleinen Jungen an und schildert seine Entwicklung. Hier handelt es sich um den Waisenjungen Homer, der in einem Waisenhaus aufgezogen wird und von seinem ätherabhängigen Mentor zum Gynäkologen ausgebildet wird, der Film ist die Geschichte jenes Homer.
Der Film zeichnet sich aus durch großartige Bilder, denn die Umgebung ist mit Neu-England grandios gewählt. Teilweise gibt es in diesem Film, da kann keiner seine Tränen im Zaum halten, denn wessen Augen bleiben schon trocken, wenn er einen kleinen Waisenjungen sterben sieht, dies ist finde ich auch teilweise das Problem des Films, daß er etwas zu melancholisch...
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hilfreich 06.05.2000
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