Thema dieses Berichtes ist ein deutscher Film aus dem Jahre 2000, der demnächst in den Videotheken erscheinen wird. Wahrscheinlich hat kaum jemand etwas zuvor von dem Film gehört, bestensfalls einen Trailer auf einer neuen Videokassette gesehen. Es ist ein deutscher Film, ein typisch deutscher. ... Bericht lesen
Ein göttlicher Job (DVD)
FSK: ab 12 Jahre, Spieldauer: 80 MinutenJonathan will nach 1.000 Jahren Gottsein endlich ... mehr
den mühseligen Job loswerden und muss sich nicht nur vor der taffen Göttin des Universums für seine Amtszeit verantworten, sondern auch einen Nachfolger finden: Der chaotische Comic-Zeichner Niklas soll der Glückliche werden. Der ist gerade mit dem Auto in Pizzaausfahrerin Tess gerauscht – und dabei hat's gefunkt zwischen den beiden.
Ein göttlicher Job (DVD)
Nach 1000 Jahren Gott hat Jonathan den mühseligen Job ordentlich satt und will ihn so ... mehr
schnell als möglich loswerden. Der chaotische Comic-Zeichner Niklas soll der Glückliche werden. Dieser ist gerade mit dem Auto in Pizzaausfahrerin Tess gerauscht - und dabei hat`s gefunkt zwischen den beiden. Kein Wunder also, dass Niklas kein Interesse an dem Job hat. Also muss Jonathan all seine Überzeugungskraft aufwenden...
Ein göttlicher Job (DVD)
Nach 1000 Jahren Gott hat Jonathan den mühseligen Job ordentlich satt und will ihn so ... mehr
schnell als möglich loswerden. Der chaotische Comic-Zeichner Niklas soll der Glückliche werden. Dieser ist gerade mit dem Auto in Pizzaausfahrerin Tess gerauscht - und dabei hat`s gefunkt zwischen den beiden. Kein Wunder also, dass Niklas kein Interesse an dem Job hat. Also muss Jonathan all seine Überzeugungskraft aufwenden...
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Erfahrungsbericht von Weltenmeister über Göttlicher Job, Ein 20.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Idee, halber Film
Kontra:
Durchführung, Seichtigkeit, Darstellung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Thema dieses Berichtes ist ein deutscher Film aus dem Jahre 2000, der demnächst in den Videotheken erscheinen wird. Wahrscheinlich hat kaum jemand etwas zuvor von dem Film gehört, bestensfalls einen Trailer auf einer neuen Videokassette gesehen. Es ist ein deutscher Film, ein typisch deutscher. Natürlich war irgend eine Fernsehsendeanstalt an der Produktion beteiligt, natürlich wurde er mit irgend welchen staatlichen oder Landesgeldern unterstützt. Jedes Teil ist deutsch, inklusive sehr spürbar das Drehbuch. Es sei die "Erste deutsche Trash-Komödie". Naja.
Es ist Silvesternacht von 2000 auf 2001 und Gott hat ein Problem. Vor exakt tausend Jahren wurde er nämlich in einer peinlichen Situation von seinem Vorgänger überredet, die nächste, stets tausend Jahre währende Amtszeit zu übernehmen. Er hat seinen Job mehr schlecht als recht ausgeführt, alles schleifen lassen und freut sich nun darauf, ins Götterparadies aufgenommen zu werden. Sein Gehilfe, so eine Art Maschine mit Menschenkopf, die alle tollen Tricks göttlicher Macht auf Befehl an seiner statt ausführt, macht ihn jedoch darauf aufmerksam, daß er wohl etwas aus dem Vertrag vergessen hat: er muß nicht nur einen Abschlußbericht präsentieren, sondern einen Nachfolger, der freiwillig die Dokumente zur Amtsübernahme unterschrieben hat. Dafür bleiben ihm nur noch wenige Stunden.
An anderer Stelle sitzt ein Schutzengel auf einer einsamen Wolke und versucht gerade das, was seit einigen Jahrhunderten aufgrund eines göttlichen Erlasses so schwer geworden ist, nämlich die Zusammenführung seiner beiden Schützling, die dann ein perfektes Paar ergeben würden. Es gibt nur eine Möglichkeit, dieses trotz Erlaß legal zu bewerkstelligen, nämlich den einen oder anderen in eine gefährliche Lebenslage zu bringen, in der der andere hilfreich sein kann. Dazu müssen die beiden sich natürlich schon örtlich nahe sein.
Der eine Schützling ist eine junge Frau, die nach dem Konkurs ihres Versandhandels ziemlich pleite ist. Um die Schulden bei ihrem Bruder abbezahlen zu können, fährt sie Pizza aus. Dabei kommt sie mit einem Gaunerpärchen zusammen, die demnächst Koks für einen Koffer voll Geld einkaufen wollen. Kurz entschlossen schnappt sie sich den Koffer und rast ab, die beiden mit Waffen hinterher. Der Schutzengel leitet die Verfolgungsjagd mehr oder weniger so, daß sie dabei in die Arme ihres anderen Schützlings gerät: einem recht erfolglosen Comiczeichners.
In dem Moment, als die beiden zusammen kommen, klingelt bei Gott ein Alarmsignal. Da er einen Nachfolger braucht und dafür einen x-beliebigen erwählen muß, entschließt er sich spontan, es eben bei dem Mann des neuen Pärchens zu versuchen. Das ist nicht so einfach, denn eigentlich ist er immer noch der hufeisenstehlende Möchtegerngauner von vor tausend Jahren und kleidet sich inzwischen meist in Jogginghose und Sandalen. Noch schwieriger wird alles, weil in diesen Momenten bereits seine Chefin, die Obergöttin Jolanda auftaucht, die den Rechenschaftsbericht prüfen will.
Es beginnt eine kuriose Jagd, in der die Beteiligten mehrfach gerettet erscheinen, um kurz danach wieder in der Patsche zu sitzen. Auch Gott ergeht es nicht gut. Immerhin, Jolanda gibt in ihm in einem Punkt recht: diese Göttin an seiner Seite sollte man berechtigt einfrieren! Aber ansonsten... So endet alles ein wenig anders, als die Beteiligten zuvor erhofften. Nur das Pärchen findet zueinander. Gott aber muß wieder für eine Periode an die Arbeit und versprechen, alles zum Besseren auf der Erde zu richten.
Das Deutsche merkt man schon diesem Drehbuch und seinen Ideen an. Auch der Humor ist entsprechend. Zumindest bleibt der Film überwiegend amüsant, ohne daß er Gags produziert. Ein paar Längen schleichen sich an, besonders wenn einmal erneut das Geschehen umkippt. Alle Charaktere sind recht ausgefallen, abgehoben, spleenig. Dies gilt auch für ihre Lebensweise, Kleidung, Wünsche. Es gibt keine Randgeschichten, keine große Tiefe. Auch die Bilder sind ausgesprochen gewöhnlich. Es könnte ebenso gut in allen Belangen eine normale Fernsehproduktion sein. Die Schauspieler geben sich leger bis flapsig, Gott nuschelt eher, sein Helfer wirkt schrecklich kalt in einer unbeholfenen Weise. Insgesamt führt dies zum typisch deutschen Gegensatz, daß entweder die Handlung oder die Figuren abgehoben sind, während die Story oder die Kulissen unbedingt normal bis alltäglich-heruntergekommen wirken wollen, oder umgekehrt. Trotz des Amüsanten und einem gewissen Witz der Geschichte hat man beständig dadurch das Gefühl von etwas Gezwungenem. Man spielt keine Rolle, auch keinen Menschen, man spielt etwas Künstliches und zeigt die Distanz durch die Darstellung. Im Prinzip trifft dies auch auf das Drehbuch zu, denn der Inhalt genügt nur für die Hälfte und muß dann etwas ausgewalzt werden, muß durch Variation des Vorherigen erzwungen gestreckt werden.
Gott wird durch Thierry van Werveke dargestellt, den Schutzengel mimt Heike Makatsch. Andrea Sawatzki spielt Jolanda. Das Pärchen bilden Oliver Korittke und Tamara Simunovic, der Onkel des Mannes wird durch Martin Semmelrogge dargestellt (der einmal wieder eher sich, das heißt, die für ihn reservierte Rolle seit Menschengedenken spielt), während der Bruder der Frau von Bela B. Felsenheimer übernommen wurde. Daneben gibt es noch den Helfer, kurze Auftritte einer Reporterin (Minh-Khai) und eine Gruppe von Endzeitsektierern. Die Theologiestudenten auf ihrer Silversterparty spielen kaum eine Rolle. Das Gangsterpaar ist auch nicht besonders überzeugend. Am besten gefielen mir noch Jolanda und der Schutzengel.
Freigegeben ist der Film ab 12, eine bestimmte Zielgruppe kann nicht ausgemacht werden. Ich weiß nicht, ob dieser Film die erste Trash-Komödie ist, noch ob er dies überhaupt ist. Unterhaltsam, ja, aber nicht berauschend und es gibt wahrscheinlich sehr viele Anlässe, warum man auf ein anderes Programm wechseln würde, wenn der Film im Fernsehen liefe. Auf Video wird ihm wahrscheinlich kaum ein Erfolg beschieden sein. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht gut, hängt irgend wo zwischen drei und vier Sternen. Ich gebe ihm drei und ordne ihn als empfehlenswert ein. Doch möchte ich deswegen niemanden geraten haben, sich diesen Film in der nächsten Videothek unbedingt auszuleihen.
Hinterher hat man das Gefühl, daß der Film nicht nur zu lange war, sondern irgend wie den Punkt ein wenig verfehlt hat, daß man zwar einen netten Ansatz hatte und sich auch bemühte, aber nicht wirklich es umsetzen konnte und zu bemüht war. Anders gesagt: als stilistisches Mittel wäre Gott in dieser herunter gekommenen Kleidung beispielsweise nett gewesen, so aber hat man das Gefühl, daß dies eine Folge des Nicht-Anders-Könnens gewesen ist.
weitere Erfahrungsberichte
Müde Lachnummer Bewertung für Göttlicher Job, Einvon
distanzblender
Pro: Andrea Sawatzki und Anna Loos Kontra: Müde, verkrampft und aufgesetzt
"Das kann doch nicht wirklich wahr sein", fragt sich Niklas (Oliver Korittke) irgendwann im letzten Teil des Films. Wer bis dahin durchgehalten hat ohne eingeschlafen zu sein, dürfte sich die gleiche Frage stellen. Thorsten Wettkes Regiedebüt nach seinem ...
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Pro: abgefahrene Story, gute Besetzung Kontra: langatmig, reisst nicht wirklich mit
Montagabend - da es den ganzen Tag geregnet hatte und somit Biergarten etc. schon mal rausfielen, konnten wir uns ziemlich schnell darauf einigen, dass Kinoabend angesagt war.
Aber was anschauen? Die Entscheidung dauerte dann um einiges länger!
Letztend ...
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Eine unheimlich lustige Idee, die anregt mal darüber nachzudenken und zu philosophieren ... aber nicht ganz so göttlich umgesetzt.
Der Vorspann des Filmes spricht für sich:
Joloanda schuf das Universum, doch dieses vergrösserte sich immer mehr, und um ...
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...Bei dieser Fragestellung dürften sich die Theologen unter den Ciao-Usern wohl intensiv übergeben und mit eitrigem Ausschlag antworten. Doch so provokativ die Frage auch lautet - sobald man die ersten Minuten des deutschen Filmes "Ein göttlicher Job" sieht ...
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Pro: Lustig, ungewöhnlich, unterhaltsam Kontra: teilweise etwas überzogen
Es ist eine absurde Story: die Über-Göttin Yolanda (Andrea Sawatzki) hat vor einer Ewigkeit das Universum erschaffen und lässt nun jeden Planeten für jeweils 1000 Jahre von einem Untergott leiten. Aktueller Gott der Erde ist nach diversen Einzellern, Hase ...
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...Katinka Sirena. Sie ist schon mit ihrem ersten Film "Männerpension" bekannt geworden und spielt seither vorwiegend in Kinofilmen, überwiegend in guten Filmen, immer in gut ausgewählten Rollen. Mit "Ein göttlicher Job" hat sie zwar keinen guten Film, aber immerhin eine gut passende Rolle ausgesucht.
Leider lässt die Qualität der Schauspieler nach diesen beiden stark nach:
Bei Thierry van Werveke habe ich den Eindruck, dass er seine Figur, Jonathan, nicht ernst nimmt und sich innerlich von diesem "Deppen" distanziert. Gerade solche schräge Figuren werden aber erst dann richtig komisch, wenn der Schauspieler sie und ihre schrägen Seiten ernst nimmt und vollständig ausfüllt (wie Andrea Sawatzki und Heike Makatsch das tun). In jedem Fall gefällt mir Thierry van Werveke in den kleinen Serienrollen, aus denen ich ihn kenne, wesentlich besser als...
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...Und wieder einmal ein Film mit diesem göttlichen schwarzen Humor. Dieser Film lohnt sich auf jeden Fall. Es geht im groben darum, daß Martin Lawrence als cop den job hat einen ausgebrochenen Bankräuber (?) wieder dringfest zu machen, und dabei die ex-Freundin zu überwachen, die sich bei Big Mama einquartieren will. Da diese verreist ist wird geschwind mal die rolle der mächtig Dicken Frau übernommen...
Dies ist schon der -garant für einen erfolgreichen film, der aber hin und wieder auch seine längen hat und wirklich nicht länger gehen sollte. Das Ende wird wieder einmal nicht verraten, es ist aber möglich dieses zu erahnen....
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Pro: Die beste Kommödie um Glauben und Kirche seit The Life of brian Kontra: Wäre von der Kirche früher verbrannt worden
...Ansage der Todsünden ausradiert.
Daß noch eine dritte Gruppe in dem ganzen Spiel teilnimmt wird erst relativ spät klar, aber dem teuflischen Engel Asrael wird mittels gesegnetem Golf-schläger, Typ Knüppel aus dem Sack, gezeigt, wo so ein Prophetenbartel den Most holt. Zum guten Ende kommt es letztendlich vor der Kirche der allgemeinen Sündenvergebung, die das Schlupfloch in den Himmel darstellt, erst dadurch, daß Gott, sich als Alison Morisette inkarniert und alles zum guten wendet.
Der ganze Film ist geprägt von dem schwärzestens und gemeinsten Humor seit Monthy Python Das Leben des Brian verfilmten. Dabei sind die Gags zumindest für mich nicht vorhersehbar und treffen mit einer ungeheuren Vehemenz mein Zwerchfell. Erwähnenswert ist auch der Auftritt der Ex-Muse Salma hayek, die ihren Job als göttliches Wesen hinschmiss um selbst Autorin...
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