Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
spannend, anrührend, kritisch - ironisch, kenntnisreich, kompetent vorgetragen |
| Kontra: |
hoher Preis, reichlich makaber |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Dr. Maura Isles soll der Untersuchung eines sensationellen Fundes beiwohnen: einer ägyptischen Mumie, zfällig entdeckt im Keller eines Bostoner Museums. Doch bald wird klar: Die einbalsamierte Tote wurde erst kürzlich ermordet – und in ihrem Mund verbirgt sich eine Goldplakette mit den Hieroglyphen für die Buchstaben M, D und A. Weil sich die junge Archäologin dieses Museums, Josephine Pulcillo, so merkwürdig verhält, gerät sie in den Folus der Ermittlung von Jane Rizzoli. Schließlich weiß Josephine genau, wie man Leute einbalsamiert.
Als in Josephines Auto jedoch eine Moorleiche entdeckt wird und die junge Frau spurlos aus dem Museum verschwindet, befürchten Jane und Maura das Schlimmste…
Die Autorin
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Tess Gerritsen war eine erfolgreiche Internistin, bevor sie mit dem Medizinthriller "Kalte Herzen" einen großen Erfolg errang. Es folgten mehrere mittelmäßige Thriller wie "Roter Engel", die durchaus spannend zu unterhalten wissen.
Mit dem Bestseller "Die Chirurgin" ist ihr auch der Durchbruch in Deutschland gelungen, denn dieser Thriller ist noch eine ganze Klasse härter: Der Mörder entfernt seinen weiblichen Opfern die Gebärmutter. Die Fortsetzung trägt den Titel "Der Meister", und "Todsünde" ist der dritte Roman mit Detective Jane Rizzoli vom Boston Police Department. "Body Double" trägt in der Übersetzung den treffenden Titel "Schwesternmord". „Grabkammer“ ist der siebte Roman in ihrer Serie um Detective Jane Rizzoli und die Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles.
Gerritsen lebt mit ihrem Mann, dem Arzt Jacob Gerritsen, und ihren beiden Söhnen in Camden, im US-Bundesstaat Maine.
Die Sprecherin
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Mechthild Großmann, geboren in Münster, spielte u.a. in Bremen, Stuttgart und Bochum Theater. Seit 1979 ist sie in Produktionen des weltberühmten Wuppertaler Tanztheaters von Pina Bausch in verschiedenen Schauspielrollen zu sehen. Sie drehte mit Fassbinder und spielte in zahlreichen Kino-und TV-Produktionen. Seit 2002 ist sie als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münsteraner „Tatort“ zu sehen. Ihre tiefe unverkennbare Stimme prägte bereits mehrere Audioproduktionen bei Random House Audio.
Die Aufnahme der Hörbuchfassung von Joachim Hoell erfolgte im Luna Studio, Hamburg, unter der Regie von Georg Gess.
Handlung
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PROLOG
Vor 15 Jahren war die Archäologin bei einer Grabung in der lbyschen Wüste von Ägypten. Von dort hat sie mehrere Andenken mitgebracht. Zum einer ihre Tochter, die schlafende Nefertari Somer, aber auch Erinnerungen an ein Feuer und an das Böse, das das Feuer gelegt hatte. Sie reiste hastig ab, um dem Bösen zu entgehen, um sich zu verstecken. Immer wieder hat es sie gefunden, bis sie in dieser Mietwohnung in San Diego in Sicherheit zu sein glaubt.
Da hört sie ein Geräusch. Sie nimmt ihre stets griffbereite Pistole und beginnt ihren Kontrollgang. Im Schlafzimmer ihrer Tochter ist entgegen ihrer strengen Anweisung das Fenster offen. Sie ist bestürzt. Als ein Moskito sie sticht, wird ihr klar, das auch das Fliegengitter entfernt wurde! Sie dreht sich um, aber da ist es bereits zu spät. Es ist hier, das Böse ist gekommen. Während Tari schläft, beginnt ein Kampf auf Leben und Tod…
Haupthandlung
Dr. Maura Isles beobachtet die Pressemeute, und das Fernsehen ist auch zur Klinik gekommen. Kameraaugen alle folgen der Bahre, auf der sich Madam X befindet, unsichtbar in einer Holzkiste verpackt. Was für eine Sensation: eine echte ägyptische Mumie, gefunden im Keller des Bostoner Crispin Museums! Dessen Kurator Nicholas Robinson begrüßt Maura freundlich. Zusammen begeben sie sich in die Abteilung für Bilddiagnose. Dort soll Madam X in den Computertomographen (CT) gesteckt und untersucht werden.
„Keiner zu Hause“, flachst der Radiologe, als er die Leere im Schädel der Mumie sieht. Das ist normal, erklärt die junge hübsche Ägyptologin Josephine Pulcillo, Robinsons Kollegin. Aber die Goldplakette in der Mundhöhle ist es keineswegs. Und die Pistolenkugel im Schienbein erst recht nicht. Die Bestürzung weicht der Neugier, was sich im Mund der Toten befinden mag. Die Lippen wurden zusammengenäht und nicht etwa mit Catgut oder Garn, sondern mit Leder. Ein Fachmann war hier am Werk.
Das Goldplättchen weist Text auf beiden Seiten auf: Oben eine Kartusche mit drei Hieroglyphen, die zusammen M, D und A ergeben – MEDEA, wie in der Sage von Jason dem Argonauten? Medea, sein Weib, schlachtete ihre Kinder ab, weil er sie mit einer jüngeren Prinzessin betrogen hatte., doch interessanterweise überlebte sie, Jason aber nicht. Auf der Rückseite steht in Englisch: „Ich habe die Pyramiden besucht, Kairo, Ägypten.“
Die Mumie wurde im Keller des Crispin Museums gefunden. Jane Rizzoli lässt den Fundort untersuchen. Dr. Robinson ist bestürzt, als hinter einer Backsteinwand drei südamerikanische Schrumpfköpfe gefunden werden, sogenannte Zanzas: Nur zwei davon stehen in den Katalogen, doch woher kommt der dritte? Wie schon bei der Mumie handelt es sich um eine schwarzhaarige Frau. Und auch in ihrem Kopf befindet sich ein Fundstück: ein Zeitungsartikel aus Indio, Kalifornien. Josephine Pulcillo, beobachtet Jane, geht kreidebleich aus dem Lagerraum. Was ist los mit der 26-Jährigen?
In der Post findet Josephine einen Brief ohne Absender, der an eine Josephine Somer adressiert ist. Als sie ihn mit zitternden Fingern öffnet, fällt eine Landkarte von der Blue Hills Reservation heraus, sowie eine Zahlenkolonne mit Koordinaten. Der Text „Finde mich“ steht daraus. Sie fährt los. Im Bergwald gelangt sie auf eine Wiese, auf der ein einzelner Apfelbaum steht. An einem Nagel in dessen Rinde hängt der Schlüsselbund, den sie seit Tagen vermisst hat. Jemand spioniert ihr Leben aus!
In Panik läuft Josephine zu ihrem Auto zurück. Doch sie ist nicht mehr allein: Ein ältes Paar mit einem Hund steht auf dem Waldweg. Der Köter kläfft ihr Auto an. Als sie den Kofferraum öffnet, wird Josephine fast schwarz vor Augen: Eine weitere Leiche liegt darin, und sie sieht aus, als habe sie lange Zeit in einem Moor gelegen. Auch diese Frau hatte schwarze Haare. Aber ihr Mund ist leer – aufgerissen wie zu einem Schrei.
Weil Josephines Begründung für ihre Fahrt in den Bergwald Jane mehr als fadenscheinig vorkommt, lässt sie sie eingehend befragen. Doch die Antworten sind nur ausweichend. Dass der Kollege Barry Frost offenbar in die Kleine verschossen ist, macht Janes Aufgabe nicht gerade leichter. Josephine bekommt von Nicholas Robinson Hilfe und ein Gästezimmer angeboten – er ist offensichtlich ebenfalls in sie verliebt. Aber sie lehnt höflich ab. Sie weiß, dass es wieder an der Zeit ist, die Zelte abzubrechen und sich eine neue Identität zuzulegen. Früher hat das immer ihre Mutter erledigt, doch sie trennten sich in Mexiko. Setiher steht Josephine auf eigenen Beinen.
Sie besucht ihre „Tante“ Gemma Hammerton, die in Wahrheit eine alte Freundin der Familie ist. Gemmas Haus liegt mitten im Wald von Maine, doch Josephine ist auch hier nicht sicher. Sie weiß, sie hätte ihr Handy nicht benutzen sollen, aber sie musste im strömenden Regen ein Taxi rufen. Als sie mitten in der Nacht ein elektronisches Piepsen hört, steht sie auf und schaut nach. Es kommt aus Gemmas Schlafzimmer. Gemmas liegt in einer Blutlache neben dem piepsenden Telefon, das auf dem Boden liegt. Eine dunkle Gestalt richtet sich überrascht auf. Josephine erkennt die Lage sofort und wendet sich rechtzeitig zur Flucht. Schnell zur Straße!
Doch ein Schuss bringt sie zu Fall. Sie ist ins Bein getroffen worden, schleppt sich aber weiter zur Straße. Er stellt sich vor sie. Sie erwartet den Gnadenschuss, doch er kommt nie. Blaue Lichter eines Streifenwagens tauchen auf, Bremsen quietschen, und Polizisten eilen herbei. Josephine wird bewusstlos – nur um unter den kritischen Augen von Jane Rizzoli zu erwachen, die alles ganz genau wissen will und keine Lügen mehr akzeptiert…
Mein Eindruck
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Rizzoli und Isles stoßen auf die Hinterlassenschaft eines supergeheimen und längst geschlossenen Privatinstituts, in dem jugendliche Sexualstraftäter therapiert werden sollten. Niemand außer den jeweiligen, recht wohlhabenden Eltern sollte davon erfahren, und deshalb verlor sich die Spur des Instituts in den Nebeln der Geschichte. Doch die einstigen Insassen des Instituts haben keine Ruhe gegeben und ihre eigenen Methoden entwickelt, um ihre perversen Gelüste zu befriedigen.
Ein oder zwei dieser jungen „Patienten“ entwickelten eine Vorgehensweise, wie sie ihre weiblichen Gefangenen und Geliebten über den Tod hinaus „konservieren“ konnten. Sie haben Mumien wie die im CT-Scan produziert, sie haben Schrumpfköpfe hergestellt und sogar eine Moorleiche. Das Erschreckende an diesen Funden sind aber nicht die Methoden an sich, die den Archäologen nur zu bekannt sind, sondern vielmehr der Zeitpunkt, an dem konservierten „Geliebten“ hergestellt wurden: Das geschah in jüngster Zeit, binnen zehn bis 15 Jahren.
Bei Archäologen in New Mexico stößt Rizzoli auf die Spur eines solchen jungen Patienten. Doch dessen Vater, ein texanischer Ölmilliardär, hat nicht das geringste Interesse, dass sein Sohn wieder in die Schlagzeilen gerät. Der sei nämlich in San Diego getötet worden, von einer ehemaligen Archäologin, die mit ihnen, dem Milliardär und seinem Sohn, in Ägypten bei Grabungen war.
Aber wie passt nun Josephine Somer in dieser Bild, fragt sich Rizzoli ständig. Josephine ist natürlich nicht ihr richtiger Name, und San Diego war sicher nicht ihr Geburtsort. Aber wer war dann ihre Mutter, die Archäologin – das würden Rizzoli und Isles zu gerne wissen, denn auf diese Lady hat es der Milliardär ganz besonders abgesehen. Ihre Mutter sei tot, behauptet Josephine. Na, ob man ihr so einfach abkaufen darf?
Dieser spannende Fall zeigt die Schattenseite der Archäologie, verquickt mit sexuellen Perversionen und einem interessanten Spiel mit verschiedenen Identitäten, so dass sich der Leser bzw. Hörer nie sicher sein kann, dass er nun die „wahre“ Identität eines Figur herausgefunden hat. Denn nicht nur die Täter haben ein vitales Interesse daran, unerkannt und unentdeckt zu bleiben, sondern auch ihre potentiellen Opfer, besonders Josephine Somer. Als Josephine endgültig verschwindet, gebietet es Rizzolis Berufsehre, ihrer Spur bis zum letzten und gefährlichsten Punkt zu folgen. Es kommt zu einem fulminanten Showdown, der weitere Überraschungen bereithält.
Das ist natürlich nicht das Ende vom Lied. Auch Maura Isles hat sich einiges zuschulden kommen lassen, jedenfalls in den Augen eines gewissen Mannes, der mit ihr noch ein Hühnchen zu rupfen gedenkt. Ob Maura wohl auf diese Begegnung vorbereitet ist?
Die Sprecherin
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(Hinweis: Am Anfang des Hörbuch wird weder der Titel noch der Sprecher vorgestellt, wie stets bei Random House Audio.) Mechthild Großmann hat eine so tiefe und rauchige Stimme, dass ich zunächst dachte, der Sprecher wäre männlich. Wenig später war ich nicht mehr sicher und wunderte mich, wie es ein Mann fertigbringt, gleichzeitig wie eine Frau zu klingen.
Erst als Maura Isles’ Rolle zu sprechen anfing, wurde eindeutig, dass die Sprecherin weiblich ist. Maura Isles eine der zwei Frauen, die eine hohe Stimme haben. Die andere ist Lily Saul. Sowohl Edwina Falway als auch – diese erst recht – Jane Rizzoli sprechen mit tiefen, „männlichen“ Stimmen. Das mag dem einen oder anderen Hörer seltsam vorkommen.
Dass alle mänlichen Figuren mit tiefen Stimmlagen gesprochen werden, dürfte zu erwarten gewesen sein. Hier stößt der Hörer auf recht wenig Variationen in der Stimmlage, und nur die Sprechweise verrät, dass die Figur gewechselt hat.
Wenn es um den Ausdruck von Emotionen geht, erweist sich die Sprecherin als einfühlsame Sprechkünstlerin. Dass Jane Rizzoli energisch und wütend sein kann, überrascht nicht, denn dies gehört schließlich zu ihrem Job. Aber Maura Isles ist ein ganz anderer Typ als Rizzoli. Isles ist 41 Jahre alt, alleinstehend und, nach einer gescheiterten Ehe, einsam und unwillig, mit einem Mann etwas anzufangen. Nichtsdestoweniger hat sie sich in Daniel Brophy verliebt, ausgerechnet in einen katholischen Priester. Deutlich ist ihre Sehnsucht und Zärtlichkeit herauszuhören, als sie an Brophy denkt, doch der Priester hat zahlreiche Verpflichtungen und Maura gelangt zur Einsicht, dass ein abwesender (und verbotener) Lover vielleicht doch nicht so optimal ist.
Da es bei Random House Hörbüchern nie Musik und Geräusche gibt (was die Produktion doch erheblich günstiger gestaltet), brauche ich keine Worte darüber zu verlieren. Aber angesichts einer so billigen Produktion darf man sich schon fragen, warum man dafür fünf Euro mehr als beim Gros der anderen Anbieter blechen soll.
Unterm Strich
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Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist ein Museum in Boston. Es ist in Privatbesitz, und ein Sammelsurium von individuell und planlos zusammengetragenen Ausstellungsstücken hält nicht nur für den Besucher Überraschungen bereit. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart, Forschung und Verbrechen wie in einem Reagenzglas aufeinander. Die Autorin macht sich einen Spaß daraus, die zahllosen Möglichkeiten, die sich daraus egeben, durchzuspielen. Und die arme Jane Rizzoli hat ihre liebe Not, das Durcheinander auf die Reihe zu kriegen. Als es ihr endlich gelingt, ist es für Josephine Somer schon fast zu spät.
Schon die groß aufgebauschte Eingangsszene in der Klinik, als sich die vermeintliche Mumie im CT-Scanner als etwas ganz anderes entpuppt, ist an Ironie kaum zu überbieten. Diese Ironie richtet sich nicht nur gegen Medizin und Archäologie, sondern auch gegen die live vor Ort übertragenden Medien und nicht zuletzt gegen den nach Sensationen lechzenden Leser, der von solchen Medien bedient wird. Die Autorin erinnert uns durch die geplatzte Sensationsblase daran, dass der untersuchte „Gegenstand“ tatsächlich einmal ein atmender, lebender Mensch war und mit entsprechendem Respekt behandelt werden sollte.
Maura Isles, die Rechtsmedizinerin, weiß dies, aber der Rest der Welt muss es erst noch lernen. Und der ganze restliche Fall ist ein Beispiel für „Quod erat demonstrandum“ – was zu beweisen war. Maura hat ihre liebe Not nicht nur mit dem Fall Josephine Somer und Mumien, die gar keine sind, sondern auch mit ihrem verbotenen und häufig abwesenden Lover, dem katholischen Priester Daniel Brophy. Am Schluss ist sie ganz allein einem Killer ausgeliefert, der es auf sie abgesehen hat. Jetzt könnte sie Daniel ganz gut gebrauchen, aber wo ist der Gottesmann, wenn man ihn mal braucht?
Der Roman hat mir wieder einmal ausnehmend gut gefallen, und ich gehe davon aus, dass auch die Lektüre des Buches eine rasante Angelegenheit ist. Ich genoss bereits Gerritsens anderen historischen Roman „Leichenraub“, der noch wesentlich makabrer ist als der vorliegende. Auch „Grabkammer“ ist nichts für zarte Gemüter, sondern verlangt gute Nerven.
Das Hörbuch
Der Vortrag der Sprecherin ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig (s.o.), doch nach einer Weile stellt man fest, dass ihre relativ emotionale Interpretation die Figuren zum Leben erweckt und man sich die Szenen lebhafter vorstellen kann. Der weiterhin hohe Preis der Random House Hörbücher führt zu einem Punktabzug.
Fazit: vier von fünf Sternen.
Michael Matzer © 2009ff
Info: The keepsake / Keeping the bones, 2008; Random House Audio 2009, München; 6 CDs, 444 Minuten, aus dem US-Englischen übersetzt von Andreas Jäger; ISBN 978-3-8371-0033-4, EU 24,95.