Über sich:Allen Lesern einen tollen Start in den Frühling.....Ich bin derzeit schreibfaul.
.134...18.02.11 ...
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The Green Mile
Dies ist der Titel eines großen Filmdramas. Das in Rückblenden erzählte Drama basiert auf den gleichnamigen Roman von Steven King.
In dieser unserer aktuell nachdenklichen Zeit, nach der alle Welt beschäftigenden Kriegserklärung z. Zt. noch nicht gänzlich identifizierter Terroristen und unterstützender, perverser Staatssysteme, an die friedliebende Menschheit, am 11. September 2001 durch den fürchterlichen Terroranschlag in den USA, scheint dieses Filmdrama geradezu prädestiniert, über die menschlichen Beziehungen, Gewalt und Gegengewalt, Unterschiede auf der Welt in Religion und Hautfarbe, tiefgreifend nachzudenken.
In Frank Darabonts großartigem Gefängnisfilm, welcher schauspielerisch bis in die kleinste Rolle hervorragend besetzt ist und von den Darstellern höchst meisterhaft dem Zuschauer vermittelt wird, steht Tom Hanks einem unschuldig zum Tode Verurteilten bei. Der Filmfaden wechselt aus unseren Tagen, vermittelt durch den gealterten Paul Edgecomb (Tom Hanks) welcher einer Freundin im Seniorenheim seine Lebensgeschichte erzählt, in die Vergangenheit der 30’er Jahre: Mitte der 30er-Jahre leitete er den Todeszellenblock des Cold Mountain Gefängnisses in Louisiana im tiefsten Süden der USA. Als Grüne Meile bezeichnet das Gefängnispersonal aber auch die Insassen der Haftanstalt den mit blassgrünem Linoleum ausgelegten Weg, welchen die zum Tode verurteilten, zum elektrischen Stuhl zurücklegen müssen. Edgecombs Leben verläuft jahrelang in geregelten Bahnen, bis zu dem Tage, da der naive Hüne John Coffey (Michael Clark Duncan), eingeliefert wird. Dieser freundliche, schüchterne Riese soll zwei kleine Mädchen vergewaltigt und ermordet haben, aus diesem Grunde hat ihn ein Geschworenengericht zum Tode verurteilt. Schon bald erfährt Edgecomb, aber auch die übrigen Wärter des Todestraktes von wundersamen Dingen um den Hünen Coffey. Und bald ist Edgecomb klar, dass Coffey unschuldig ist: 0er Schwarze Mann war lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort.... Mehr über diesen Film hier zu sagen wäre nicht gut für jedermann, der ihn sich ansehen möchte. Dieser sehr gelungene Film, der auch sehr gekonnt zwischenmenschliche Beziehungen der Wärter, deren Familien, der Gefangenen dem Betrachter ausbreitet, ist wahrhaftig ein äußerst einfühlsames, bewegendes Gefängnisdrama mit absoluter Topbesetzung. Nicht nur Tom Hanks und Michael Clarc Duncan spielen ihre Rollen mit einer unglaublichen Intensität ,Ausstrahlung und Glaubhaftigkeit. Dem Regisseur Frank Darabont gelang es auf überaus beeindruckende Weise, das heutzutage besonders heikle Thema der Todesstrafe ohne Klischees und billiger Effekthascherei dem Zuschauer nahe zubringen, den Filmgast zum Nachdenken zu zwingen. Der Tropfen Mystik in diesem Film ist genau die richtige Dosis Würze, wie sie an ein gelungenes Festmahl gehört.
Unter dem Gefühlsdruck der Ereignisse der vergangenen Woche scheint die hintergründige, tiefmenschliche Aussage dieses Filmes auch Antworten und Gedanken auf die Terrorereignisse vom Betrachter zu erzwingen. Wer diesen Film gesehen hat, gefühlsmäßig nicht an den derzeitigen Geschehnissen vorbeigeht, wird mir meine Gedankengänge bestätigen. Dieser Film wurde übrigens 4 mal für den Oscar nominiert.
Die unten folgenden Bewertungspunkte Humor und Romantik und Aktion, sind relativ und auf Einzelsituationen bezogen. Der Film ist höchst menschlich, ehrlich und scheint trotz der eingewobenen Phantasie so unglaublich realistisch......
Ich habe den Film vor längerem Mal gesehen, aber ich fand ihn nicht so gut. Ich fand ihn etwas sehr düster und auch ziemlich in die Länge gezogen. VlG Nightwatch!
16.09.2007 23:38
das ist allerdings ein sehr bewegender film! lg detlef
20.10.2004 22:29
Diesen Film habe ich bestimmt schon dreimal gesehen. Lg Claudia
22.02.2003 14:16
Ich habe den Film vor längerem Mal gesehen, aber ich fand ihn nicht so gut. Ich fand ihn etwas sehr düster und auch ziemlich in die Länge gezogen. VlG Nightwatch!