Produktbewertung des Autors:
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Lehrreich, versetzt uns in eine nützliche Problematik zum Schutz des Urwalds, perfekter Übergang der Handlung vom Horror zu Hause zum Horror im Urwald (der in beiden Situationen vom Menschen ausgeht), ausgezeichnete Regie und Darsteller |
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| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Vorwort
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Ich saß gemütlich vor dem Fernseher und verfolgte einen Spielfilm auf Kabel 1. In der Werbepause erscheint dann ein längerer Werbefilm, den ich anfangs für einen Trailer zu einem spannenden Kinofilm oder einer Vorschau zu einem Horrorfilm des eigenen Senders hielt. Doch ich lag mit dieser Vermutung ganz falsch. Obwohl die Szenen des geglaubten Trailers mich an Filme wie der „weiße Hai“ oder „Freitag der 13.“ erinnerten, stellte ich nach mehr als 40 Sekunden fest, dass es sich um einen Werbespot einer Umweltorganisation handeln muss: Greenpeace! Warum ich das so spät erkannte? Weil der Werbefilm mehr als 1:15 Minuten lang ist und man kaum an den Anfangszenen erkenne kann, wie sich das ganze wenden wird. Der neue Werbefilm von Greenpeace hat mich fasziniert und deshalb möchte ich heute darüber auch einige Worte loswerden.
Handlung
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Gibt es etwas harmonischeres als eine Familie beim Fernsehen einer Tierdokumentation zu betrachten? Eine vierköpfige Familie (Vater, Mutter, kleine Tochter und Sohn) verfolgen vor dem Fernseher eine Dokumentation zum weißen Hai. Gerade als der Sprecher der Dokumentation über die Fressenzweit der Haie spricht, sieht man vor dem Haus der Familie in Jasonmanier die Hand eines Mannes, die gerade eine elektrische Säge betätigt! Kurz danach beginnt im Haus die Panik. Das ganze Haus wird von dieser Säge zersägt, der Rabatz ist kolossal. Die vier Bewohner versuchen sich zu verstecken. Ihre eigene Wohnung wird zerstört! Der Szenenwechsel bringt uns in den Urwald, wobei gleichzeitig der Sprecher des Werbespot die Frage stellt, ob es nicht beängstigend ist, wenn man hilflos mit ansehen musst, wie jemand das eigene Heim zerstört? „Eure Häuser lassen sich wieder aufbauen, doch meins brauchte Jahrhunderte um zu entstehen“, sind seine nächsten Worte. Gleichzeitig sieht man Schimpansen, Gorillas und Baumaffchen, die mit ansehen müssen, wir der Mensch ihr zu Hause zerstört (es werden Bäume abgesägt). Sie kreischen oder schauen einfach nur mitleidig in die Kamera. Sie können sich leider gegen die Umweltzerstörung nicht wehren, wie es im Werbespot heißt, dafür kann jeder von uns Greenpeace unterstützen und den Urwald von der Vernichtung bewahren. Am Ende des Spots wird das Greenpeace Symbol eingeblendet und die Internetadresse der Umweltorganisation (www.greenpeace.de) angegeben.
Ein lehrreicher Werbefilm von Greenpeace
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Ich finde den neuen Spot von Greenpeace sehr gelungen. Er schafft es, durch eine anfangs sehr spannende Handlung den Zuschauer an den Fernsehsessel zu fesseln und nicht umzuschalten, da man nicht den Eindruck hat, dass es sich um einen Werbespot, sondern um eine Vorschau auf einen Horrorfilm des Senders handelt. Dazu ist der Spot auch noch sehr lehrreich, was auch nicht all zu oft in den Werbepausen vorkommt. Die Urwaldzerstörung und der Eingriff des Menschen in das natürliche zu Hause der Urwaldbewohner, ist ein sehr großes Umweltproblem. Direkt lebensbedrohlich für die Tiere und Pflanzen des Urwalds, indirekt für die ganze Menschheit. Eine Umweltorganisation wie Greenpeace ist bei solchen Themen besonders aktiv und setzt sich ein, den Urwald zu beschützen. Man möchte als Umweltorganisation, da wo sich der größte Urwald der Erde befindet (in Südamerika), Waldflächen vom Staat kaufen, um dann diese Gebiete von der Urwaldzerstörung beschützen zu können. Doch leider kann das ohne die Hilfe in Form einer Geldspritze nicht verwirklicht werden. Deshalb sind Spenden von den einfachen Menschen (uns) sehr wichtig. In Form dieses Werbespots gelingt es Greenpeace den Zuschauer zu überzeugen. Mich hat man jedenfalls wieder in eine Prozedur der Problematik und der Gedanken versetzt, so dass ich wohl bald Greenpeace auch mit meinen kleinen Möglichkeiten finanziell unterstützen werde. Im Werbespot werden diesmal jedoch keine Telefonnummern angegeben oder Kontonummern, sondern einfach nur die Internetadresse von Greenpeace. Hier kann man sich dann näher über das Projekt des Urwaldschutzes erkundigen und auch die Informationen finden, die man für eine Geldüberweisung an Greenpeace benötigt.
Die hervorragenden Darsteller
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Der Spot ist jedoch nicht nur aufgrund seiner Handlung und der lehrreichen message so gelungen. Auch die Protagonisten tragen dazu bei, dass der Werbespot erfolgreich ist. Die ganze Familie wirkt am Anfang wie terrorisiert, als man von Außen beginnt, ihr Heim zu zerstören. Das Kreischen, die Panik in ihren Gesichtern, das Flüchten zu einem sicheren Platz und das ganze hin und her im Haus, zeugt von guten Schauspielern und Regie. Selten spricht man bei einem Werbespot über Regie, aber bei einer Spieldauer von 1:15 Minuten bei einem Werbespot und mit solch einer spannenden Handlung, sollte man das tun! Da wären jedoch auch noch die anderen Darsteller des Werbefilms: die Schimpansen und Gorillas schauen mit einem fast mitleidigen Blick in Richtung Kamera. Mitleidig, denn ihr Urwald wird zerstört. Der Eingriff des Menschen findet in ihrem zu Hause statt und das ist der wahre Horror. Sie müssen sich diesen Eingriff in ihre Umgebung gefallen lassen, denn wehren können sie sich nicht. Dazu sieht man auch noch kleine Baumäffchen, die voller Panik auf den oberen Ästen der Urwaldbäume zu erkennen sind. Die gelungenen Worte von Greenpeace, die diesen Spot begleiten, lassen den Zuschauer mit Sicherheit auch nicht kalt.
Epilog
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Der neue Greenpeace Spot hat mir sehr gefallen. Er versetzt uns, in eine Problematik, die Generationen zuvor vielleicht nicht hatten bzw. nicht in diese versetzt werden wollten. Der Urwald wird täglich kleiner, aufgrund seiner Zerstörung vom Menschen. Wer hat uns das Recht gegeben den Urwald zu zerstören und das Heim Tausender Tiere und Pflanzen zu gefährden? Und wer hat uns erlaubt, die Welt den anderen Generationen nach uns, unter solchen schlechten Umweltvoraussetzungen zu übergeben? Es ist in unserer Hand den Urwald und die Umwelt allgemein zu schützen. Wer sein eigenes zu Hause respektiert, wird durch diesen Werbefilm daran erinnert, dass er auch das Haus der anderen Bewohner auf dieser Erde respektieren muss. Ob es Menschen oder Tiere sind - wir haben des anderen Heim zu respektieren und zu achten. Wenn das nicht passiert, haben wir als Menschheit versagt.
| weitere Erfahrungsberichte |
Ihr zerstört mein Heim!
Bewertung für Greenpeace - Hauszerstörung von
Maedbjda
Pro: Thematik wird brillant dargestellt und ist langanhaltend.
Kontra: Wird zu selten ausgestrahlt
Es gibt in unserer heutigen Zeit eigentlich nur ein Thema, welches uns Menschen fesselt und welches die Welt an einen Abgrund zu führen scheint. Gemeint ist damit der unseelige Krieg im Irak. Trotzdem gibt es Momente, die einen ebenso verharren lassen und ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
02.04.2003
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