Grinch, Der (2000)

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es weihnachtet sehr...

5  12.11.2001

Pro:
der perfekte film für gemütliche winterabende

Kontra:
etwas zu kitschig uund ein bisserl viel gesangseinlagen

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

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der_dominator

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:105

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wenn die Tage kürzer werden, Schneeflocken vom bitterkalten Wind umhergewirbelt werden, was gibt es dann schöneres, als sich mit seinen Liebsten, mit einer Tasse heißen Tee vor den Kamin zu flüchten.


Aber was, wenn Sie einsam und allein auf der Spitze eines Berges hausen. Ihr Fell ist grün und zerzaust und sie sind aus ihrer Heimat verstoßen wurden. Nicht wirklich die besten Vorrausetzungen für einen gemütlichen Winterabend.

Logisch das sie als Aussenseiter nicht an den Weihnachtsvorbereitungen ihrer Geburtsstadt Who-Ville teilnehmen dürfen. Ihre ungeliebten Nachbarn sind nämlich gerade dabei das größte und schönste Weihnachtsfest aller Zeiten vor zubereiten. Sie interessiert das nicht, schließlich sind sie nicht eingeladen, und das ist noch milde ausgedrückt – Ihre Existenz wird verleugnet. Sieht also ganz nach einem erholsamen Weihnachtsfest für sie aus, zum Mittag nen Truthahn, am Abend Bescherung und am nächsten Morgen lange ausschlafen.

Dies ändert sich schlagartig als zwei Whovilles (so nennen sich ihre einfältigen Nachbarn) auf ihren Bergsteigen und Sie entdecken: den sagenumwobenen Grinch. Dennoch werden Sie als nicht-existent abstempelt. Nur ein kleines Mädchen glaubt an Sie und als wenn es nicht reichen würde, das es sie in ihrem, ach so tollen, Versteck auch findet, konfrontiert es Sie mit ihren Ängsten.

Sicher, in ihrem kleinen Reich gibt es keine Bräuche, aber die in Who-Ville die haben dafür einige mehr. So wird jedes Jahr der ärmste Bürger unter ihnen zum Festtagsmeister gewählt.

Und nicht das diese Cindy ihnen nicht schon genug auf die Nerven geht, sie nominiert sie auch noch! Und es kommt wie es kommen muss, Sie werden Festtagsmeister, ich denke das mit dem langen Ausschlafen, das können Sie knicken.

Also machen Sie sich auf, nach Who-Ville, voller Stolz und entschlossen das kitschige Weihnachtsfest mal so richtig umzukrempeln.

Leider läuft das nicht alles so wie Sie sich das vorgestellt haben. In der Stadt werden Sie mit ihrer Vergangeheit konfrontiert und gedemütigt. Es sinnt ihnen nach Rache...


Was für uns die Gebrüder Grimm, das sind für die Amerikaner, die Geschichten, des Dr. Seuss. Die bekannteste seiner Geschichten, die immerhin in 18 Sprachen übersetzt wurden ist die des Grinchs. Nach dem Tod, des Märchenerzählers, der sich gegen die Verfilmung seiner Werke weigerte, verfilmte Ron Howard dieses philosophisch angehauchte Weihnachts-märchen.

Mit Jim Carrey, der Hollywood Ulknudel schlechthin (diesmal mit unmengen Make-up und Kontaktlinsen), ist UIP das perfekt Pelzmonster ins Netz gegangen. Im Gegensatz zu manch anderem seiner Filme weiß er durchaus zu überzeugen.

Ein durchaus unterhaltender und aber vorallem lustiger Weihnachtsfilm mit einem Hauch Gesellschaftskritik. Sie werden es sicher nicht bereuen diese 105 Minuten mit dem grünen Kerl zu verbringen, aber bitte nicht allein: Weihnachten ist das Fest der Liebe, und das, das auch so bleibt, dafür sorgt die Altersfreigabe: ab 6 Jahren sind die lieben kleinen dabei, alle darunter müssen noch ein bisschen warten.


Wenn auch Disney nach wie vor die Nummer 1 unter den Märchenerzählern ist, weiß der Grinch (im Original: How the Grinch stole Christmas) durchaus zu gefallen. Also unbedingt ansehen: nehmen sie sich eine Auszeit, vergessen sie all ihre Termine, ziehen Sie ihr Telefon aus der Buchse, und vergessen sie die Geschenksorgen. Machen Sie sich selbst ein Geschenk. Denn ab 20. November macht sich der Grinch auf die Socken um ihr Weihnachtsfest zu kidnappen.


How the Grinch stole Christmas
USA 2000
Regie: Ron Howard
Darsteller: Jim Carrey, Bill Irwin, Jeffrey Tambor, Taylor Mommsen u.a.
Laufzeit: 105 Minuten / FSK 6
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
aventaurus

aventaurus

27.06.2003 10:17

Ich hab den nur im Fernsehn gesehen, aber da hab ich schon besseres gesehen, der rangiert für mich eher in der Mittelklasse.

BFXsmoke

BFXsmoke

25.01.2003 16:43

Kann nur zustimmen, ich hab den damals zu Weihnachten in England im Kino gesehen und fand ihn wunderschön weihnachtlich. Das viele Gesinge rührt meiner Meinung nach daher, dass der Film die anderen Disney-Filme ein bisschen auf die Schippe nehmen will, denn sonderlich ernst sind die Texte auch nicht :) grrrrrrreetz Smoke

ZordanBodiak

ZordanBodiak

19.11.2001 22:34

Jim Carrey weiß nicht in jedem seiner Filme zu überzeugen? Meiner Ansicht nach ist Jim Carrey einer der wenigen Darsteller, der immer zwischen Genie und Wahnsinn steht, aber dennoch in den Rollen - egal ob mit oder ohne Anspruch - zu überzeugen weiß. Zwar sind mir seine ernsten Filme um einiges lieber, aber auch die meisten seiner Komödien sind (zumindestens im Original) zu ertragen!

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