Über sich:ENDLICH!!!! Jetzt habe ich wieder etwas mehr Zeit, um bei Ciao zu sein.
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Ron Howards schrille Verfilmung des amerikanischen Kinderbuchklassikers zeigt Jim Carrey als grünes Monster mit Weihnachts-Phobie.
In Amerika gehört die Geschichte vom Grinch zu Weihnachten wie der Mistelzweig. Nahezu jedes Kinde kennt den fiesen Charakter mit dünnen Fingern und einem Herzen aus Stahl. 44 Bücher gibt es von dem grünen Monster, das einen starken Groll gegen das Fest der Feste hegt. Theodor Seuss Geisel alias Dr. Seuss hat sich das Wesen ausgedacht, das seit 1937 sein Unwesen treibt. Mit dem Film von Ron Howard (Apollo 13, Ed TV, Kopfgeld) gibt es endlich auch ein paar Übersetzungen seiner Bücher in unserem Lande.
Das Filmprojekt auf den Weg zu bringen, war vielleicht der erstaunlichste Aspekt der gesamten Produktion. Obwohl Hollywood ihn seit Jahren bekniete, zog es Geisel niemals in Erwägung, dieses oder irgendein anderes seiner Bücher jemals verfilmen zu lassen, Er hatte schlechte Erfahrungen gemacht, als man sich in den führen fünfziger Jahren an The 5000 Fingers of Dr. T versuchte und er fand außerdem, dass die animierte Version von Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat aus dem Jahre 1966 so gelungen war, dass sie keiner weiteren Verbesserung bedurfte.
Seine Witwe Audrey ließ sich schließlich erweichen, weil die heutige Computertechnik versprach, den Grinch-Kosmos adäquat darzustellen. Sie überwachte streng die Produktionsarbeiten, damit alles im Sinne ihres 1991 verstorbenen Mannes umgesetzt wurde. Selbst Jim Carrey musste noch während der Dreharbeiten zu Der Mondmann bei der alten Dame vorsprechen und ohne Make up den Grinch verkörpern, so dass er fast Komplexe davon bekam. Auch der Aufbau des Sets geriet zu einer komplizierten Aufgabe, denn der Ort Whoville, in dem die Handlung spielt, ist eine Mischung aus Gerätschaften der 50er Jahre, gepaart mit dem Stil mittelalterlicher Gebäude sowie dem Schwung des spanischen Architekten Antoni Gaudi. Darüber hinaus mussten alle Schauspieler bis zu drei Stunden jeden Tag in der Obhut der Maskenbildner verbringen. Der Aufwand hat sich gelohnt, voller Fantasie und Farben präsentiert sich der Film. Und im Mittelpunkt brilliert selbstverständlich Superstar Jim Carrey als der Grinch.
Weihnachten in Whoville. Alle sorgen sich ums Fest, die Einkäufe und wer die prächtigste Beleuchtung bieten kann. Die kleine Cindy Lou Who fragt sich in all dem geschäftigen Getümmel, was denn wohl die eigentliche Bedeutung des Festes ist. Im Grinch findet sie eine Art Seelenverwandten. Das stinkende, grüne Wesen ist verbittert und will sich an den Bewohnern des Ortes rächen. Er plant, Weihnachten zu stehlen. Cindy Lou sorgt unterdessen mächtig für Wirbel, weil sie durch unschuldige Fragen die Whovillianer in ihrem Eigennutz aufrüttelt. Zuletzt wird sogar das Geheimnis gelöst, warum der Grinch von allen gehasst wird – und auch umgekehrt.
Dass sich alles in einem Happy End auflöst, ist klar, der Weg dorthin ist witzig, voller bunter Einfälle und oftmals eine One-Man-Show von Carreys herausragenden Komiker-Fähigkeiten. Dazu gibt es auch einen klasse Soundtrack.
Der Hund, der in der Höhle des Grinch lebt, ist kein unbeschriebenes Blatt. Er spielte bereits in Besser geht’s nicht mit. Für den Grinch musste er ein Training von 15 Wochen durchstehen.
Köstum-Designerin Rita Ryack durfte sich bei dem Dreh so richtig austoben. Von Schuhen, über dicke Bäuche bis hin zu Hüten entwarf sie 400 Köstume. Die Kopfbedeckungen sind inspiert von Kochbüchern aus den 50ern Jahren.
Filmlänge: ca. 101 Minuten
DVD-Features:
Hinter den Kulissen Max’ Spielhaus Entfallene Szenen Musikvideo Rezepte Dokumentationen Ausgemusterte Filmsequenzen Die Schule der Whos Make-up und Design Die Welt des Dr. Seuss Visuelle Effekte Zahlen und Fakten Produktionsnotizen und und und...
Der Film ist ein Spaß für die ganze Familie und Jim Carrey rundet den Film, auch wenn er kaum zu erkennen ist, perfekt ab. Er ist und bleibt einfach die Comedy Nummer 1 und die DVD lohnt sich allemal.
Zum Schluß noch mal kurz in eigener Sache. Die nächsten 14 Tage habe ich Urlaub und um von diesem typischen deutschen Wetter zu flüchten, verreise ich mal wieder auf meine Lieblingsinsel Fuerteventura.
02.01.2004 10:08
Habe den Film jetzt zu Weihnachten im Fernsehen gesehen und muss sagen, er war auch ein Spaß für meine Familie!
18.11.2002 16:23
ich fand ihn voll cool. chandler-bing
29.12.2001 18:19
jim ist sowieso genial. bye jo