Grizzly

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... Weihnachtstag, schreibe ich Euch mal einen Erfahrungsbericht über einen meiner Lieblingsfilme: Grizzly – Tödliche Klauen …von William Grindler. Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf die DVD-Version, die am 30.09.2003 erschienen ist. (Diesen Film gibt es auch als VHS-Version!) Wie ... Bericht lesen





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Grizzly - kein Film für jedermann!
Erfahrungsbericht von Naddy0603 über Grizzly
26.12.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Nette Handlung, nette Landschaft
Kontra: teilweise unechter Bär, unrealistisch gemacht

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Liebe Ciao-Gemeinde,

heute, am 2. Weihnachtstag, schreibe ich Euch mal einen Erfahrungsbericht über einen meiner Lieblingsfilme: Grizzly – Tödliche Klauen …von William Grindler.

Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf die DVD-Version, die am 30.09.2003 erschienen ist. (Diesen Film gibt es auch als VHS-Version!)


Wie ich zu dem Film „Grizzly“ kam:
Schon so lange ich mich erinnern kann, interessiere ich mich für sämtliche Tierhorrorfilme, in denen Grizzlybären die Hauptrolle spielen. Warum das so ist, weiss ich eigentlich auch nicht so genau…es scheint irgendwas mit einem Albtraum zutun zu haben, den ich in der Kindheit mal hatte!
Irgendwann, ich war vielleicht 16, kam diese Grizzlylust wieder über mich und ich setzte mich vor meinen Computer und schaute nach, was für Filme es alles gibt, wo mörderische Grizzlys ihr Unwesen treiben. Nachdem ich ein bisschen gegoogelt habe, fand ich bol.de und schon kurze Zeit später stieß ich auf diesen Film. Schon alleine der Text, der den Film beschreiben sollte, lies mir einen Schauer über den Rücken laufen und schon wusste ich: Den muss ich haben!!
Ich bestellte mir den Film und zu meinem Erstaunen kostete er als DVD nur 5,99€ plus Versandkosten! Ich war begeistert! Endlich wieder ein Film, bei dem ich ganz viel Angst haben konnte! :o)

Die Beschreibung auf der Rückseite der DVD:
In den weiten Wäldern eines nordamerikanischen Nationalparks geht ein mörderischer Grizzly auf Menschenjagd. Nachdem immer wieder Wanderer und Camper zu Tode kommen, versucht Parkranger Kelly, unterstützt von zwei Hubschrauberpiloten der Bergwacht, dem Monster eine Falle zu stellen....

Die Story des Films:
Zu Beginn des Filmes geht es um 2 junge Camperinnen, die Urlaub in den Bergen machen und in einem nordamerikanischen Nationalpark zelten. Die beiden Mädchen verbringen einen wunderschönen Urlaub und alles ist toll, bis sie irgendwann von einem mörderischen Grizzlybären attackiert werden. Da die beiden Mädchen unbewaffnet sind und sich ansonsten auch keine Chance ergibt, sich gegen dieses große Tier zu wehren, bringt der Bär die beiden um und frisst sie teilweise auf, teilweise verscharrt er die beiden Leiche unter Laub.
Kurze Zeit später erfährt der Parkranger Don von diesem Vorfall mit dem Bären und ist sehr erstaunt über dieses Ereignis, weil er sich sicher ist, dass es in dem Teil des Parks, wo dieses Unglück passiert ist, gar keine Bären mehr gibt, da diese in die höheren Berge vertrieben wurden um die Touristen zu schützen.
Kurz nachdem es sich rumgesprochen hat, dass ein Bär sein Unwesen treibt, suchen viele verschiedene Parkranger und auch besoffene Jäger nach dem Tier. Niemand sichtet das Tier auch nur, bis auf einen Ranger, der dem Tier aber entkommen kann.
Don macht sich selbst an die Arbeit und schaut sich die Sache genauer an und stellt mit grauen fest, dass es wirklich ein Grizzlybär sein muss, der in diesem nordamerikanischen Nationalpark sein Unwesen treibt. Diese Bären gibt es aber eigentlich in diesem Teil des Parks seit Jahren gar nicht mehr, sonder nun noch viele hundert Kilometer weiter entfernt in Alaska.
Nachdem es noch einen anderen Todesfall gegeben hat, nämlich seinen Mitarbeiter und Freund, bittet Don Scott, welcher ein Bärenexperte ist um Hilfe. Scott hat lange Abschnitte seines Lebens in der Wildnis gelebt und kennt sich bestens mit diesen Tieren aus. Scott stellt mit Erstaunen fest, dass es sich um einen Bär handeln muss, der 3-4 Meter groß ist.
Nachdem es zu weiteren Todesfällen beschließen Don, Scott und Kelly, ein Freund der zwei sich im weiten Gelände des Parks selber umzusehen und den Mörderbär zur Strecke bringen, bevor noch mehr Menschen getötet werden…
Nachdem auch noch Scott, der Bärenexperte dem Tier zum Opfer fällt sind Don und Kelly noch bemühter den Bären umzubringen…und schaffen es am Ende auch mühevoll.

Daten zum Film/DVD:

Originaltitel: Grizzly

Darsteller: Christopher George, Andrew Prine, Richard Jaeckel, Joan Mc Call

Regie: William Grindler

Geschrieben und Produziert von: Harvey Flaxman & David Sheldon

Executive Producer: Edward L.Montoro

Musik: Robert O.Regland

FSK: freigegeben ab 16 Jahren

Drehland und Jahr: USA 1976

Filmlänge: ca. 87 Minuten

Bildformat: Wildscreen 1,85:1

Meine Meinung/Kritik zum Film:

Der Film „Grizzly“ von William Grindler ist einer meiner Lieblingsfilme, obwohl er meiner Meinung nach so einige Macken hat. Mich stört zum Beispiel, dass der Bär lange Zeit verborgen bleibt und man ihn nicht richtig sehen kann. Leider ist der Bär in manchen Szenen auch ziemlich unnatürlich dargestellt. Ich denke, da es ja so viele Filmbären gibt, hätten sie wirklich durch und durch einen richtigen Bären als Hauptdarsteller nehmen können, denn an vielen Stellen sieht man richtig, dass es sich da um einen nachgestellten Bären handelt.
Die Handlung des Films ist in meinen Augen ganz normal für einen Horrorfilm. Ich finde, man kann sich an den meisten Stellen schon denken was passiert!
Im Film fließt sehr viel Blut, was ich sehr gut finde, dennoch finde ich es nicht wirklich realistisch, dass andauernd irgendwelche Körperteile durch die Luft fliegen.
Die Umgebung, in der der Film spielt, ist sehr nett gewählt und man kann sich wirklich gut vorstellen, dass es dort solche gefährlichen Bären gibt. Wenn man sich gut in den Film hinein versetzt, gibt es an manchen Stellen ganz schön was zu erschrecken – an anderen wiederum nicht.
Der Film ist leider nicht durch und durch spannend, sondern wird an manchen Stellen ganz schön langweilig. Wenn man sich aber wirklich hinein versetzt und mitfiebert, ist der Film meiner Meinung nach sehr interessant.
Der Anspruch an diesen Film ist nicht sonderlich hoch. Ich denke, wer ein bisschen aufpasst, wird die Handlung schon mitbekommen und verstehen. Die Charaktere werden sehr wenig beschrieben, so dass es nicht sehr anspruchsvoll ist.

Fazit:
Ich würde den Film Grizzly nur empfehlen, wenn man wirklich an solchen Filmen interessiert ist und sie mag. Jeder, der keine Lust auf solche Tierhorrorfilme hat, wird sehr schnell gelangweilt sein. Mein Freund z.B findet den Film zum k*tzen, weil er für ihn einfach totlangweilig ist. Wenn ich mich vor Angst unter der Decke verstecke, sitzt er auf dem Sofa und lacht!
Wie gesagt, dieser Film ist meines Erachtens nach nur an die zu empfehlen, die sich für so was interessieren…und denen z.B auch der Weiße Hai gut gefällt! :o)

Ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen und ich wünsche Euch noch einen schönen zweiten Weihnachtsabend!

Naddy0603


   
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