Gütersloh Städt. Krankenhaus

Gütersloh Städt. Krankenhaus

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Kinderkriegen leicht gemacht...
Erfahrungsbericht von wolkenzauber über Gütersloh Städt. Krankenhaus
31.05.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: angenehme Atmosphäre/Freundlichkeit/gutes Angebot
Kontra: keine seperate Kinderstation

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

- - - Eine kleine Vorgeschichte... - - -


"Ein Kind ist ein kleines Stück Zukunft,
das in unsere Gegenwart hineinreicht.
Geben wir ihm Liebe, Geborgenheit, Schutz und Erziehung!
Der Rest wird sich alleine finden."

( Werner Braun (*1951), deutscher Aphoristiker)

Ich bin auf dieses Thema durch Zufall gekommen. Da ich gelegentlich in Gütersloh bin, habe ich den Begriff "Gütersloh" einfach in die Suchmaschine von ciao eingegeben mit dem Ergebnis, das ein link zum Städtischen Klinikum angezeigt wurde.
Spezieller gesagt zur Entbindungsstation der Klinik. Da ich darüber hier noch keinen Bericht finden konnte, trifft es sich um so besser, das ich im Frühjar 2004 ein vierwöchiges Praktikum auf der gynäkologischen Station absolvieren mußte oder viel besser "durfte".
Allen vorweg sei gesagt, dass ich dort selbst kein Kind zu Welt gebracht habe, aber im Rahmen meines Studiums doch einen sehr guten Einblick gewonnen habe und es mir somit zutraue einen Bericht darüber zu verfassen, da ich auch häufig die Gelgeneheit nutzen konnt, mich mit den Frauen auf Station ausgiebig zu unterhalten.
Ich werde im folgenden wohl auch ein wenig ausholen und teilweise über die operative Gynäkologie im Klinikum schreiben - da sowohl Geburtshilfe als auch operative Gynäkologie doch häufig in einander übergehen und von einander abhängig sind. Dennoch möchte ich weder den Schwerpunkt auf den angegeliederten gnäkologischen Berich legen, noch detailgetreu auf mein Praktikum eingehen, da ich finde, das es vorwiegend über die Entbindungsstation gehen soll.
Viel Spaß beim Lesen!!!

- - - Lage des Städtischen Klinikums Gütersloh/Parken - - -

Die genaue Adresse des Klinikums ist zunächst einmal Reckenberger Straße 19 in 33332 Gütersloh.
Die Anfahrt an sich ist auch nicht wirklich schwer. Egal von welcher Ecke Gütersoh´s man in die Stadt einfährt, überall findet man das Städtische gut ausgeschildert. Wer also neben dem Autofahren noch auf die Schilder schauen kann sollte keine Probleme mit dem Suchen und Finden des Krankenhauses haben.
Die nächste größere Straße, die zum Klinikgelände führt ist die Neuenkirchenerstraße, von der es nur noch zwei drei kleinere Querstraßen bis zum Ziel sind.
Insgesamt ist die Lage im südöstlichen Teil Gütersloh´s mit Nähe zum Stadtpark sehr gut für ein Krankenhaus gewählt.
Als ich das erste mal dorthin führ, um mich für mein Praktikum vorzustellen gefiel mir besonders die Lage des Klinikums. Es liegt ein wenig abseits der Hauptverkehrsstraßen, eingeschmiegt in ein Komplex aus Villenvirtel und noblen Eigenheimen. Man vermutet in dieser Gegend nicht unbedingt ein Krankenhaus - umso versteckter wirkt die Klinik im ersten Moment. Die Straße zum Klinikum und sämtliche Wege umher sind von Bäumen gesäumt und vermitteln eine angenehme, ruhige Atmosphäre.
Direkt vor dem Haupteingang findet sich ein Bushaltestelle. Soweit ich mich richtig erinnere kommt der Bus dort allerdings nicht im 5 Minuten Takt sondern etwa alle halbe bis ganze Stunde. Wer also einen Bus benötigt, sollte sich schon vorher mit den An-und Abfahrtszeiten vertraut machen, um auf unnötiges Warten zu verzichten.
Auch Taxen gab es zur Genüge Bereich des Haupteingangs.

Parkmöglichkeiten für den eigenen Wagen erscheinen im ersten Moment keine bis wenige vorhanden zu sein, was mich anfangs irritierte. Direkt neben dem Krankenhaus findet man kostenpflichtige Parkplätze. Für ein oder zweimalige Besuche schon zu empfehlen, aber nichts für "Längerparker". Denjenigen sei geraten ein wenig links am Klinikum vorbei zu fahren und direkt am Stadtpark-Parkplatz zu parken. Zu Fuß sind es etwa 10 Minuten zum Klinikum, das Parken ist unbegrenzt und kostenfrei und zudem kann man noch einen netten Spaziergang machen - und Parkplätze dort gibt es immer!!!

- - - Klinik allgemein - - -

Das städtische Klinikum von Außen gesehen würde ich als "neutral" bewerten - weder besonders häßlich noch optisch stark anziehend - wie jedes Klinikum halt so ist. Der Empfangsbereich ist sehr modern gehalten mit Glastüren, Rezeption und abzweigende Gänge zu den jeweiligen Stationen bzw. Cafeteria.
Die Klinik ist ein 430 Bettenhaus verteilt auf 12 Fachbereiche.
Von "A" wie Anästhesie bis "U" wie Urologie ist alles vertreten. (bis auf "K" wie Kinderheilkunde, aber dazu später).
Der Zugang kann durch verschiedene Wege erfolgen - entweder durch das Hauptportal oder vom Parkplatz (von hinten aus) über einen kleinen Eingang, gegenüber der Cafeteria.
Alles in allem ist es ein Recht übersichtliches Haus und wenn man einmal weiß, wo alles liegt findet man sich auch jeder Zeit wieder dorthin zurück - obwohl es ja meistens besser ist, wenn man nicht so viel Zeit als Patient in einer Klinik verbringen muss.
Das städtische Klinikum Gütersloh ist ein sehr geschichtsträchtiges Krankenhaus - schon 1853 findet man erste Aufzeichnungen über eine geplante Erbauung. 1862 wurde es dann als Krankenhaus in Betrieb genommen und seither Stück für Stück erweitert. Auch zur Zeit (aktuell Mai 2006) finden Baumaßnamen für ein neues Bettenhaus Süd statt.

- - - Auf Station - - -

Zum gynäkologischen Bereich des Klinikums stiefelt man am besten erst einmal am Rezeptionsbereich vorbei (dort kann man gegebenenfalls auch noch einmal den genauen Weg erklären lassen) - einen Gang Richtung Cafeteria und dann hält man sich links und steht vor ein paar Fahrstühlen.
Nun sei es jeden selbst überlassen, ob man die Stufen erklimmt oder den Fahlstuhl nimmt. Man muß auf jeden Fall in die oberste Etage fahren.
Direkt gegenüber des Fahrstuhls befindet sich nun der Eingng zur "Entbindungsstation". Hält man sich auf der Seite des Lift´s - so gelangt man in den Berich, in dem der Chef der Abteilung und die Oberärzte sitzen bzw. auch in den Bereich für ambulante Untersuchenen.
Durchschreitet man die Entbindungsstation, so kommt man nach einer kurzen Rechtskurve automatisch auch auf die operative Gyn-Station.
Auf dieser Etage befinden sich alles, was für die fraulichen Belange von Interesse ist und man muss keine großen Wege durch´s ganze Haus zurücklegen, um von A nach B zu kommen.

Zum eigentlichen nun aber - der Chefarzt der Gynäkologie ist Dr. med. Joachim Hulde - er ist sozusagen Herr über ein Heer von willigen Ärzten und Ärztinnen. Als ich dort arbeitete war es ein Team aus 3 Oberärzten, (ich glaube) 3 Fachärzten, 2 Assistenzärtzen und etwa 3 AiP´lern. ( Da es ja nun keine AiP´s mehr gibt, weiß ich leider nicht, wie die Stellenstituation nun aktuell ist - ob alle Stellen aus Assistenzärzte übernommen wurden, oder nicht). Man fand allerdings immer jemanden, an den man sich vertrauensvoll wenden konnte.
Zustätzlich gibt es noch ein großes Team an Pflegepersonal - sowohl nette Schwestern, speziellen Kinderschwestern und Hebammen - ich muss auch ganz ehrlich sagen, ein sehr nettes Team, in das man auch als "Neuling" mit offenen Armen aufgenommen wird.
Die Stationen an sich sind weitläufig in einem langen Gangsystem angeordnet. Im Bereich der Entbindungsstation meist in Zweibettzimmern, die einen netten Eindruck machen, sowohl mit Bildern an den Wänden als auch nette Vorhänge wird versucht, dem typischem "Krankenhaus-Steril-Look" entgegen zu wirken.
Auf der gynäkologisch/operativen Station existieren noch die alten, wenig beliebten Vierbettzimmer. Leider ist auf dieser Station der Fortschritt nicht so schnell daher gekommen, daher sind Bad und Dusche bzw. WC leider nur "auf dem Gang" - auf der Entbindungsstation hatte jedes Zimmer sein WC direkt am Zimmer in einem seperaten Raum angeschlossen.
Direkt auf Station gibt es ein Untersuchungs- und ein Aufnahmezimmer. Für die Neugeborenen ist ein extra Raum angelegt, in dem sie allerdings jederzeit von den stolzen Mama´s und Papa´s besucht werden können (natürlich dürfen die Kids auch mit auf´s Zimmer). Dieses Extra Zimmer liegt an das Schwesternzimmer angegliedert, so dass durch Glaswände immer ein Blick seitens des Personals geworfen werden kann.
Der Bereich "Kreissaal" befindet sich extra gelegen und ist durch eine verschlossene Tür nicht für alle zu betreten. Es gibt einen großen und einen kleinen Kreissaal, zusätzlich noch eine Art "Schlafzimmer" mit extra breitem Bett, in dem man nächtigen kann, falls das "Ereignis" sich doch noch länger hinzieht.
Beide Kreissäle sind sehr angenehm eingerichtet. Ein breites Multi-funktions-Bett steht im Zentrum beider Räume - außerdem zahlreiche Schrankanbauten, eine Wärmelampe für den Nachwuchs, Korbsessel und dererlei bequeme Sitzmöglichkeiten, die die Entbindung so angehnehm wie möglich machen sollen.
Beide Kreissäle vermitteln ein "warmes" Gefühl - irgendwie nicht wie die herkömmlichen Vorstellungen Von Krankenhaus "mit weißen, sterilen Wänden" - wirklich sehr angenehm dort.
In den Gängen des "Kreissaal-Bereiches" erklingt immer eine angenehme, beruhigende (...wenn das dann noch hilft : ) ) Musik. An den Seiten sind Stützen angebracht, so daß man dort beim Spazieren gehen noch gut Halt findet.
Ein Raum widmet sich ganz der Wassergeburt - eine weite, große und gemütliche Wanne läd zum Schwimmen ein. Eine Entbindungsform, die scheinbar sehr beliebt zu sein scheint, da ich sie oft miterleben durfte.
Sollt eine Geburt doch einmal nicht auf "herkömmlichem" Wege verlaufen können, so gibt es einen extra Gyn-OP. Dessen Lage möchte ich jetzt hier allerdings nicht beschreiben, da a) jeder der dort hin muss hingefahren wird und b) das wohl zu komplilziert wäre.
Gesagt sei nur, das auch der OP einen hohen Standard hat, über ein extra Versorgungsraum für Neugeborene verfügt und auch hier die Möglichkeit für den Ehepartner/Kindsvater besteht, u.U. beim Kaiserschnitt dabei zu sein.
Alles in allem ist der gynäkologische Bereich gut geglidert, man findet fix ans Ziel und hat wenig Rennerei.

- - - Betreuung - - -

Das Team der gynäkologischen Station ist ein sehr freundliches und aufgeschlossenes Team. Vom Altersschnitt her hat man sowohl ältere Ärzte als auch junge dabei - und natürlich uns Famulanten, also Medizinstudenten, ohne jedoch überlaufen zu wirken.
Bei den Visiten wurde auch immer darauf geachtet, das nicht "hundert Mann" in das Zimmer rannten, wenn eine Frau grade mitten in der Entbindung war, sondern nur zwei, höchstens drei Ärzte. Ich persönlich fand das für die Frauen immer besonders gut, da man sich ja schließlich nicht als "Anschauungsobjekt" fühlen möchte - leider wird in anderen Häusern darauf weniger Rücksicht genommen.
Ich habe das Klima dort immer als sehr kolleigal empfunden - sicher mag es hier und da kleine Reibereien geben, aber wo findet man die nicht.
Von vielen Patienten bekam man immer ein sehr angetanes Bild vermittelt. Sie fühlten sich gut aufgehoben und zeigten sich (meistens) zufrieden. Als Mitglied des "Teams" muss ich auch sagen, haben wir versucht wirklich (fast) alles zu tun, um die Genesung voran zu treiben bzw. den Aufenthalt so angenhem wie möglich zu machen.
Die Schwestern waren eigentlich immer für die Patienten erreichbar und auch die Kinderschwestern gaben viele wertvolle Tips für die frischgebackenen Mamas, die vielleicht nicht in jedem Mutter-Kind-Buch stehen.
Besonders hervorzuheben sind die Hebammen. Selten habe ich so nette Damen erlebt (kenne aus anderen Praktika ganz andere Geschichten) - zu mir waren sie absolut fair und nett und zu den Patienten natürlich doppelt.
Man kann wirklich sagen, das sie mit Herzblut bei der Sache waren und den Frauen in den schweren Stunden unglaublich kompetent zur Seite gestanden haben.
Ich kann mich so gesehen auch an keine Patientin erinnern, die sich beschwert hat oder sich gar verlegen lassen wollte.
Der "Service" ist auch sehr gut. Für die Schwangeren bzw. Entbundenen gibt es einen extra Frühstücksraum, so dass man nicht wie "krank" im Zimmer allein Essen muss, sondern zum Frühstück mit anderen ins Gespräch und Kontakt kommen kann.
Anders natürlich auf der operativen Gyn, aber das versteht sich von selbst.
Auf dem Flur fanden sich verschieden Getränkemöglichkeiten, über den herkömmlichen Tee, Kaffee bis hin zu Mineralwasser. Kostenlos.
Was die Besuchszeiten angeht muss ich leider passen. An die kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube aber, das es am liebsten gesehen wurde, wenn nachmittags die Familie vorbei kam - aber sollte es nicht anders gehen, durfte natürlich auch zwischenzeitlich Besuch empfangen werden.
Was ich persönlich auch sehr gut fand ist die Tatsache, das der Mensch als Ganzes gesehen wird. Mit all den Problemen, die eine Frau oft so mit sich herum trägt. Oft war es die seelische Seite, auf die man schauen mußt und vor allem geschaut hat. Da Ängste vor der Entbindungen, vor Schmerzen und die Ungewißheit "was kommt auf mich zu", bei einigen Patientinnen sehr groß waren, und diese Gefühle auch einen großen Anteil am späteren Geburts-Verlauf haben (ob man eher entspannt ist, oder verkrampft etc.), hat sich das Team grade damit sehr stark auseinander gesetzt, zb. in Gesprächen, Psychologischer Betreuung und co.- eine Tatsache, die leider in vielen Kliniken heuzutage definitiv zu kurz kommt.

- - - Angebotenes - - -

Allein was die Diagnostik angeht seien ein paar interessante Dinge genannt. Hier werden Fruchtwasserpunktionen vorgenommen, Farbdoppleruntersuchungen, natürlich Ultraschall, Mißbildungsdiagnostik.
Vom gynäkologisch operativen Fach hier sei nur kurz erwähnt, das die gesamte Brustchirurgie im Vordergrund steht, die sogenannte Minimal-invasive Chirurgie (kleinste Schnitte für möglichst geringe Wundflächen).
Ansonsten findet man hier auch alles, was man in vergleichbaren Kliniken findet.
Um wieder den Bogen zu spannen und zur eigenltichen Geburtshilft zurück zu kommen, bietet die Klinik natürlich die sogenannte "Elternschule" an. Diese findet jeweils Mittwochs zu verschiedenen Zeiten statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier lernen junge Eltern alles rund um die Geburt, was beim Stillen zu beachten ist, die Entwicklung des Kindes in den ersten Monaten und vieles mehr. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei und freiwillig. Aber absolut empfehlenswert.
Neu ist jetzt wohl auch der "Geschwistertag", an dem frischgebackene Brüder und Schwestern viele interessante Dinge über das neue Familienmitglied lernen können.
Weiterhin werden Kreißsaalführungen angeboten. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat besteht ab 19 Uhr die Möglichkeit, sich umzuschauen und für sich zu entscheiden, ob dies der Ort sein soll, an dem das eigene Kind geborten werden soll.
Für genauere und weiterführende Infos empfehle ich auf der Homepage der Klinik Gütersloh vorbei zu schauen:

http://www.klinikum-guetersloh.de/

Zusätzlich bietet die Klinik noch einen Beckenbodengymnastikkurs direkt nach der Entbindung an, den viele Frauen auch mit Freuden besuchten und zu dem auch immer geraten wurde. Ebenso steht es mit Akkupunktur zb. gegen starke Rückenschmerzen, die auf Station von den Ärzten durchgeführt werden kann.
Was die Klinik angeht, wird noch eine gemütliche und schnuggelige Cafeteria angeboten. Das Essen dort ist gar nicht mal so übel und preislich auch erschwinglich (Praktikanten essen umsonst!!!). Plätze waren auch immer genügend vorhanden. Ein Friseur und Fußpflege kann auch noch in Anspruch genommen werden, weiterhin ein kleiner Kiosk, Telefon und ein seperater Aufenthaltsraum.


- - - ein kleiner, aber doch wichtiger Negativ-Punkt - - -

Da ich mit Personal und Ausstattung der Klinik soweit zufrieden war muss ich doch noch eine Sache erwähnen, die mir persönlich nicht so gefallen hat. Obwohl im Städtischen Klinikum viele verschieden Stationen sind, fehlt doch eine entscheidende. Die Kinderstation.
Da sehe ich ein gewisses Risiko, da bei einer problematischen Geburt oder bei Komplikationen während der Geburt nicht gleich ein Kinderarzt zur Seite steht. Aus diesem Grund gehen wohl auch nur "unproblematische" Patientinnen nach Gütersloh. Alle Schwangeren, die in irgendeiner Form ein größeres Risiko mit sich tragen werden zumeist nach Bielefeld/Bethel geschickt.
Soweit mir die Hebammen berichten konnten sei auch noch nie etwas schlimmes passiert, aber ein Restrisiko bleibt leider immer.
Der Kinderarzt kommt dann ein paar mal die Woche vorbei und macht die nötigen Erstuntersuchungen bei den Kleinen.
Mit anderen Worten, für problemlose Schwangerschaft und Entbindung sehr zu empfehlen - was alles "riskante" angeht würde ich lieber eine Klinik mit angeschlossener Kinderklinik empfehlen. Daher werde ich auch einen Stern abziehen, da es meiner Meinung nach zwar der einzige Mangel ist, aber ein sehr entscheidender.


- - - mein Fazit - - -

Ich habe versucht in meinem Bericht verschiedene Seiten der Klinik aufzuzeigen, allerdings immer mit dem Schwerpunkt Entbindung-Geburt und co.
Ich fand die Klinik samt Personal sehr gut. Ganz ehrlich, ich würde dort auch mein Kind bekommen wollen oder zumindest könnte ich es mir vorstellen. Zwei der zur Zeit dort schwangeren Ärztinnen waren auch der Ansicht, dort entbinden zu wollen. Und was spricht denn mehr für eine Klinik, als das sich die dort arbeitenden Ärzte in ihr behandeln lassen würden.
Als Patient fühlt man sich gut aufgehoben und als Famulant/Praktikant ebenso. Ich kann das Klinikum daher nur empfehlen und muss wirklich sagen, selten habe ich so ein tolles Arbeitsklima gehabt, indem man gefördert wird, neues zu erlernen und mit Geduld und Rücksicht behandelt wird - und diese gute Klima überträgt sich natürlich auch auf die Patienten.
Ich hoffe, mein Bericht ist ein wenig hilfreich, auch wenn ich selbst kein Kind in der Klinik bekommen habe. Aber man leidet ja doch mit jeder Frau mit und versetzt sich automatisch in ihre Lage, fiebert und leidet mit ihr. Und am Ende weint man gemeinsam, wenn das kleine "Etwas" dann brabbelt und strampelt. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte!!!

- - - vielen Dank für euer Interesse, bitte bewertet "rücksichtsvoll" - - - -

   

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