(Anmerkung: Eigentlich sollte hier das Produkt der HMI Rentenversicherung getestet werden. Ich habe darüber hinaus auch noch Personal und Beratung miteinbezogen, da ich selbst für kurze Zeit Mitarbeiter war und man sagen kann, dass die HMI so gut wie nur diese Rentenversicherungen verkauft. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von zednatix über HMI Rentenversicherung 02.08.2005
Produktbewertung des Autors:
Erreichbarkeit im Ernstfall:
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:
mittelmäßig
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
freundlich
Pro:
recht gute Produkte
Kontra:
einseitige Beratung, unseriös
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
(Anmerkung: Eigentlich sollte hier das Produkt der HMI Rentenversicherung getestet werden. Ich habe darüber hinaus auch noch Personal und Beratung miteinbezogen, da ich selbst für kurze Zeit Mitarbeiter war und man sagen kann, dass die HMI so gut wie nur diese Rentenversicherungen verkauft. Es gibt zwar andere Produkte, die aber nur Nebensache sind.)
Warum ein Strukturvertrieb schlecht ist?
Weil es eigentlich Schneeballsystem heißt und das bedeutet, dass man als Niedrigrangiger sehr wenig verdient und die anderen, die über einem stehen den hauptsächlichen Gewinn einfahren. An sich nichts schlechtes, so ist es ja überall. Der Unterschied zu einem Unternehmen, dass nicht als Strukturvertrieb aufgebaut ist, ist , dass man keinerlei (extern anerkannte) Ausbildung benötigt, um Mitarbeiter einzustellen und zu führen. Es gibt nur 1-2-tägige Seminare pro Stufe, die nicht mit Prüfungen abschließen. Sie schulen eigentlich auch nur den Verkauf, nicht das Produkt. Außerdem gibt es wöchentliche Treffen, die aber nicht verpflichtend sind De facto kann also jeder direkt nach dem eigenen Antritt bei der HMI einen weiteren Mitarbeiter einstellen, obwohl er ja selbst überhaupt keine Ahnung hat. Deshalb ist ein Strukturvertrieb schlecht. Es sei denn, er ist an eine verpflichtende Ausbildung gekoppelt, denn dann leidet die Qualität des Vertriebes nicht unter schlecht ausgebildetem Personal. Genau das ist der Grund, warum HMI häufig in der Beratung schlecht beurteilt wird und auch eine sehr hohe Storno-Quote (dazu gibt es Ratings, ich glaube Morgen & Morgen) hat. Fragt man einen HMI-Mitarbeiter nach der Storno-Quote, so gibt der immer eine recht niedrige an. Das mag sogar so sein, denn da sind die Leute, die nur kurzfristig bei HMI arbeiten rausgerechnet. Aber die beraten eben auch und das z.T. und häufig ohne Führungskraft und wenn eben meist nur mit einer auch nicht viel besser geschulten (s.o.)
Zum Produkt:
Das Produkt ist hauptsächlich die Kapitallebensversicherung (Golden Future). Es können auch Fondsgebundene LVs verkauft werden; aber als ich bei HMI Einblick hatte, wurden fast ausschließlich normale KVs verkauft und "geschult". Das Produkt bringt eine mittelmäßige Rendite und auch von der Unternehmensicherheit sieht es bei der Hamburg Mannheimer garnicht so gut aus (siehe z.B: Stille Lasten, Rating von Capital, teilweise online einsehbar) Warum die HMI-Verkäufer immer sagen und glauben, dass ihr Produkt das beste sei: ganz einfach: bei Präsentationen werden unbekannte, aber sehr gute Unternehmen einfach ausgeblendet. Da bei der HMI in der Regel aussschließlich Leute arbeiten, die vorher keine kaufmännische/versicherungsmäßige Ausbildung durchlaufen haben und daher meistens nicht besonders gut informiert sind, merken sie das einfach nicht. Solche Unternehmen wie Allianz z.B. fehlen natürlich nicht. Das würde ja auffallen. Aber R+V-Versicherungen (zweitgrößte Versicherungs nach Allianz, in etwa gleich groß mit HM), Asstel, Europa, Cosmos (alle klein, aber z.T. sehr gut geratet, siehe Capital) vermisst man spätestens dann, wenn man mal eine ausführliche Liste von Lebensversicherung unter der Nase liegen hatte. Das ist eindeutig einseitige Information. Deswegen sind die HMI-ler auch tatsächlich von ihrem Produkt überzeugt. Wenn man dann noch Faktoren, wie Endkapital oder Verwaltungskosten/Mitarbeiterkosten miteinbezieht kommt das Produkt noch schlechter weg als wenn man nur die blanke Rendite vor Augen hat (dürfte man bei Capital auch finden). Ich habe auch schon oft Tests in Zeitschriften wie Capital, Focus Money oder FinanzTest gesehen, wo eine kleine Anmerkung am Rand stand, in etwa: Hamburg Mannheim hielt ihr Produkt für so unvergleichlich gut, dass sie es nicht testen lassen wollte. (Hier kann sich jetzt jeder seinen Teil denken, warum die im Test nicht mitmachen) Die Fonds (ausschließlich MEAG) sind teilweise ganz ok, wobei es bessere gibt (z.B. DWS Flexpension (mit Garantie) oder andere DWS oder sonstige Fonds)
Beratung: Ich habe anfangs schon einiges zur Schulung der Mitarbeiter gesagt. Die ist einfach nicht gut bzw. nicht vorhanden. Dementsprechend kann die Beratung nur schlecht sein. Denn man hat ab Einstieg bei der HMI die Möglich direkt zum Kunden zu gehen. Man kann eine Führungskraft mitnehmen, aber wie gesagt, auf deren Wissen kann man aufgrund der schelchten Ausbildung eigentlich nicht setzen. Natürlich ist bei längerer Tätigkeit bei der HMI ein Wissen vorhanden, dass nach meiner Erfahrung aber absolut nicht über die eigenen Produkte hinausgeht. Sehr schlecht ist auch, dass eigentlich auf jeden Fall versucht werden soll, eine Lebensversicherung zu verkaufen. Beim Ersteintrittsseminar in einem schönen Hotel bekommt man nämlich direkt mal das Verkaufsgespräch für die normale Kapital-LV und die Riesterrente in die Hand, lernt sie mehr oder weniger auswendig und geht dann zum Kunden. Das ist NICHT bedarfsgerecht beraten. Wenn der Verkauf geklappt hat, wird ein Agentur-Mitarbeiter [es gibt die normale HMI-Verkäufer (die fast nur Lebensversicherungen verkaufen) und HMI-Verkäufer aus Agenturen (die alle Produktsparten verkaufen)] nachgeschickt und versucht dann alle vorhanden Vertäge zur HM rüberzuziehen bzw. noch weitere abzuschließen. OK, damit hätte der Kunde dann eine halbwegs vollständige Beratung. Aber dass der LEbensversicherungsverkauf davor stattfindet darf einfach nicht sein. Es muss zuerst geschaut werden, ob der Kunde genügend Einkommen hat, durch Haftpflicht, etc. ausreichend abgesichert ist. Erst dann sollte die LV kommen (Denn was nützt einem eine Altersvorsorge, wenn man wegen Berufsunfähigkeit im Alter von 30 kein Einkommen mehr hat). HMI macht es aber - wie man sieht - umgekehrt. Die Beratung ist zudem nicht obkektiv, d.h. nur HM-Produkte oder Produkte aus der ERGO-Gruppe (DKV,[auch Victoria,...]). Aber das ist ja z.B. bei der Allianz auch nicht anders, wobei eine objektive Beratung eigentlich nur von Maklern oder breit angelegten Mehfachragenten stattfinden kann.
Personal
Die anderen Mitarbeiter waren - wie gesagt - fast alle keine Versicherungsleute. Sie waren Studenten, Schüler, Hausfrauen, Krankenschwestern, Lehrer, alles quer durch die Bank. Daran ist nichts schlechtes zu finden. Nur meistens machen das alle erstmal nebenberuflich, woran die Qualität zusätzlich leidet.
Die meisten Leute, die länger dabei waren, wollten einfach nur Party machen. Dumpfe Witze, Saufen, besoffen Auto fahren. Es wurde einem vorgelebt, wie super es doch ist, viel Geld zu haben und damit Macht ausüben zu können. Die besten Verkäufer erhielten Reisen und erzählten dann bei der Rückkehr lachend wie schlecht sie sich dort benommen hätten. Aber sie hätten genug Geld gehabt um diverse Schäden reparieren zu lassen. Alles in allem fand ich fast alle unsympathisch und in Versicherungsangelegenheiten nicht besonders gut informiert (auch nicht die, die länger dabei waren, allerdings waren diese zumeist verkäuferisch besser geschult). Einer der höheren Ränge meinte an meinem ersten Tag, sie würden Leute suchen, die "Fez machen". Darauf kommt es denen an, nicht auf die gute Beratung oder Interesse an den Produkten. Da hätte ich eigentlich schon gehen sollen. Habe ich dann aber ein paar Wochen später auch getan. Wer die Mitarbeiter, so wie ich sie beschrieben habe, ganz ok findet, der sollte unbedngt zur HMI gehen, aber jeder, der wirklich gut beraten will (als Mitarbeiter) oder gut beraten sein will (als Kunde), sollte von der HMI die Finger lassen.
Update vom 13.11.2006:
Ich muss doch jetzt nochmal was dazu schreiben für alle die jenigen, die denken meinen Bericht schlecht bewerten zu müssen:
Gerade Ihr - die HMI'ler. Vertragt es nicht schlechte Kritiken zu erhalten für ein System dass man nicht m ...
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Pro: private Altersvorsorge ist wichtig Kontra: HMI, sehr wenig Informationsfluss, schlechte Betreuung
Liebe Ciao Leser/-innen, die Tage habe ich schon einmal einen Bericht über die Hamburg-Mannheimer geschrieben und nun möchte ich einen weiteren Bericht zur Verfügung stellen. Hier geht es um die Kaiser-Rente (Riester-Rente) der Hamburg-Mannheimer (HMI ...
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Pro: nicht das Schlechteste Kontra: vernünftige Beratung ist Glückssache
...**** Nachtrag Juni 2010 **** 6 Jahre ist mein Bericht nun schon alt... Aber auch in diesem Jahr erreichten mich wieder Anfragen zur HMi. Ich weiß daher auch nur noch vom Hörensagen, ob sich tatsächlich etwas am System der HMi geändert hat. Frische "Repr ...
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Pro: man kann über Ciao die Menschen warnen Kontra: man kann über Ciao die Menschen warnen
Ich war lange für die HMI tätig. Das Unternehmen würde mich heute ein schwarzes Schaf nennen. Määäh, du wurdest angespochen, ein HMI-Mitarbeiter zu werden? Haben sie dir auch wirklich alles erzählt? Sicher? Dann lese mal weiter und bilde dir dein eigenes ...
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Pro: gutes Produkt, hohe Sicherheit Kontra: manche "Geschäftspartner" dienen nicht unbedingt als Vorbild
...Ich glaube es ist an der Zeit, auch meine Meinung über die HMi Kund zu tun.
Beim Studium der verschiedenen Erfahrungsberichte habe ich hauptsächlich Negatives gehört, was ich nicht so ganz verstehen kann. Ich fange am besten mal mit dem Produkt an:
Der ...
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...Ein Hallo an alle Leser,
im großen und ganzen kann ich mich über die Hamburg-Mannheimer eigentlich nicht beschweren, nur die Art der Kundengewinnung ist nicht in Ordnung.
Ich war gerade in der Ausbildung, als ein damaliger Geselle auf mich zukam, um mich in Versicherungsfragen zu beraten.
In einem Treffen bei mir zu Hause wurde ich von diesem HMI-Vertreter zugemüllt mit Verkaufsargumenten und nach 2 Stunden hatte ich dann eine Rentenversicherung, sowie Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung abgeschlossen.
Klar es hörte sich schon alles ziemlich verlockend und plausibel an, nur die mir im Nachhinein aufgefallenen Laufzeiten von 10 Jahren der Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung ärgerte mich und ärgert mich noch immer. Einzigste Möglichkeit ist bei einem Schadensfall zu wechseln, den ich jedoch noch nicht hatte. Auch die Preise...
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Pro: Möglichkeit viel Geld zu verdienen! Kontra: Meist wird an einem nur selber verdient!
...alles auf
Papier festgehalten - zur besseren veranschaulichung.
Mir wurde erklärt das es nur ein Produkt zu vertreten gibt,
daher von jedem schnell und einfach zu erlernen bzw. zu
vermarkten. Und zwar eine Rentenversicherung - dem
Golden Future! Sowie das es drei Bereiche in der HMI gibt:
1. Beratung / Verkauf
2. Ausbildung / Führung
3. Managment
? Bild siehe unten - HMI PIC1
# Beispiel-Rechnung der HMI
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Nun wurde mir aufgezeigt das man mit dem "Golden Future" auch
in Zukunft auf eine gesicherte Rente bauen kann.
Beispielrechnung: Ein 24 Jähriger investiert im Monat
200 ?uro - bis zur Rente bzw. 30 Jahre lang. Dann erhält er
mit 54 Jahren eine Betrag von 72.000 ?uro.
Bis 65 Jahre steigt dieser Betrag wiederum auf 116.000 ?uro +
einer Gewinn-Summe von 184...
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Pro: Förderung durch Vater Staat... Kontra: ... die nicht jeder bekommt! Teil 2
...- Keine Abschluß- und Vertriebskosten
- Geeignet für Anleger, die nur noch wenig Jahre zum
Rentenbeginn haben
Nachteil:
- Niedrige Zinsen
- keine Sicherheit, dass die Banken die Zinsen erhöhen
wenn das allgemeine Zinsniveau steigt
Rentenversicherung: Rendite garantiert
Die Versicherung (z.B. AXA, HMI) investiert die Beiträge und die staatlichen Zulagen in festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien und Aktien (maximal 30%).
Vorteil:
- garantierte Mindestverzinsung von 3,25%
- Überschußbeteiligung (dadurch kann Rendite auf 5-7%
steigen)
- Rentenversicherung ist sicher, d.h. eine lebenslange
gleichbleibende oder steigende Auszahlung ist
gewährleistet
Nachteil:
- Hohe Kosten für Provision, Verwaltung und Vertrieb
(Das resultiert daher, weil die Gesellschaften ihre
Kosten unterschiedlich berechnen (z.B. als...
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