Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Tragekomfort, Gewebe, Horizontale Öffnung |
| Kontra: |
Nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Was ich in den kurzen Besuchen der letzten Zeit hier immer festgestellt hatte, war die hitzige Diskussion über eine Werbekampagne von HOM (ihr wisst doch – die mit der Banane).
Da wurden dann auch Fragen gestellt wie und warum man denn solch eine „abgedrehte“ Hose brauche, wofür denn bitte der horizontale Eingriff sei und, und, und...
Was mich ein wenig schockierte war der Umstand, daß auch (oder gerade) Männer diese Fragen stellten und ich zu den wenigen Kommentaren die ich dazu gab hauptsächlich von Frauen positive Resonanz erhielt. Naja- wie auch immer; jedenfalls habe ich mich irgendwann entschieden, einmal über das Produkt zu schreiben, dessen Werbung hier die Gemüter spaltet.
Unterhosen allgemein:
Unterhosen gibt es schon seit es Menschen gibt – na gut, sagen wir mal, seit es Adam für nötig befunden hatte seinen Piepmatz vor Eva hinter einem Blatt zu verstecken ;)
Einige Völker glaubten, daß sie ohne ihren Lendenschurz gar unfruchtbar werden würden.
Im Laufe der Evolution gab es dann die berühmt berüchtigten Lendenschurze usw.
Prinzipiell sollte dieses Kleidungsstück sowohl eine Verhüllung, als auch einen Schutz vor Kälte und möglichen Verletzungen darstellen; denn das gerade dieses Körperteil des Mannes sehr empfindlich ist dürfte weithin bekannt sein.
Seit der „modernen“ Neuzeit allerdings gibt es noch viel mehr Bedeutungen der Unterwäsche.
Fitnessfanatiker wollen auch beim Dauerlauf ihr Gehängsel möglichst sanft und sicher wissen, Tragekomfort wird großgeschrieben, Hautverträglichkeit des Stoffes und natürlich auch die Optik, welche dann schon in den Bereich der Erotik geht.
H-O-M
Bereits in den 60er Jahren entwickelte HOM seine ersten Unterhosenmodelle und erlangte damit laut eigenen Angaben die erste Revolution in diesem Bereich: Der erste Slip OHNE Eingriff, dafür aber in optimaler Passform kommt aus dem Hause HOM.
1970 schuf HOM dann die auch heute noch bestehende Stoffmischung aus Baumwolle, Elasthan und Polyamiden. 1980, als die Boxershorts ihren Siegesmarsch feierten hatte HOM abermals eine Raffinesse auf Lager: Eine Boxershort mit einem Innenslip (dem sog. Suspenser), der ein „herunterrutschen“ der Kronjuwelen des Mannes verhinderte. War unglaublich wichtig (ist es immer noch), denn es gibt doch nichts schlimmeres als eine sehr enge Jeans in der man ganz deutlich sieht, wo der Lümmel denn nun hängt- vor allem wenn der nach unten „flieht“.
Im Sportbereich können solche „Verhänger“ dann bei manchen Bewegungen sogar extrem schmerzen, da halt das beste Stück unfreiwillig gequetscht wird. Wem das mal passiert ist, der weiß wovon ich rede.
Diesem Anspruch wurde HOM in den 90ern gerecht und führte eine Sport-Kollektion ein, welche auch immer noch (meiner Meinung nach) erste Sahne ist!
HOM verfügt heute über eine breite Produktpalette, welche in großen(!) Kaufhäusern oder aber in sehr guten Fachgeschäften zu finden ist.
Von Slips über Shorts, Pants und Strings ist für den Mann alles dabei.
Ferner gibt es auch noch Socken, Shirts usw, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der – Unterhose.
Die HO1:
Diese Hose entdeckte ich vor nun mehr 3 Jahren, also als ich zarte 17 war.
Da ich spontan einige Tage weg war und dummerweise keine Wechselwäsche eingepackt hatte war ich mehr genötigt als wirklich gewillt in einem kleinen Örtchen für meinen Geschmack viel zu viel Geld für eine Unterhose auszugeben. So jedenfalls erstand ich meine erste HOM und war – begeistert.
Das HO1 Design von HOM ist eine Pants mit einem horizontalem Eingriff.
Wofür ist der gut?
Ok- diese Frage begegnete mir nun des öfteren bei CIAO. Also: Man stelle sich einen drögen Eierbecher vor, der einen Eingriff links hat. Noch ätzender stellt man sich dieses Teil jetzt angezogen auf einer Party mit viel Bierkonsum vor – et voilá wir befinden uns vor dem Pissoir: Reisverschluß auf, erheitert in die Hose gegriffen und: Ja wo ist denn nun dieser blöde Eingriff? (wühl, grabsch) Mist – die Schlange hinter einem wird länger das Suchen immer peinlicher und der Erfolg eher gering. Was also tun? Richtig: Gürtel auf, Knopf auf, Slip nach vorne weggezogen, reingegriffen und – STOP! Da haben wir es ja schon: Wir nahmen gerade einen horizontalen Eingriff an einer nicht wirklich dafür vorgesehenen Hose vor. Diese Geschichte läßt sich auf alle anderen Slips genauso anwenden, wie auf Boxershorts mit winzig kleinen Knöpfchen, die ich dann, wenn ich das „Pipi in den Augen hab“ auch noch angeheitert auffriemeln soll? –Hölle! Mit der Ho1 sieht selbe Szene so aus:
Reißverschluß auf, Eingriff nach vorne gezogen und ERLEICHTERUNG.....
Nach diesem anschaulichem Beispiel denke ich, daß sich jede weitere Diskussion über den Nutzen dieses Slips erübrigt.
Was also noch?
HOM liefert ein Produkt mit einem unglaublichem
Tragekomfort:
Ich hasse nichts mehr als herumschlabbernde Unterhosen (Boxershorts), oder hyperenge (Slips aus Elasthan), in welchen man nach wenigen Minuten einen Hitzestau und dementsprechend starke Transpiration erleiden muß. Auch hasse ich Baumwollmischungen, welche nach einigen Wäschen ausleihern und ihren anfänglich guten Sitz verlieren.
Die HOM sitzt (sogar meine 3 Jahre alte erste Pants) noch immer wie eine zweite Haut.
Eng anliegend, allerdings ohne zu kneifen.
Das beste Stück liegt in einem „Körbchen“ und wird bei Bedarf schnell herausbefördert – ansonsten bleibt er brav wo er auch hin soll: In der Hose, in der Lage, in der ich ihn gebettet habe (kleinere Abweichungen sind doch normal *g*)
Transpiration ist nahezu ein Fremdwort (selbst bei Tanzgelagen auf der Theke).
Auch in diesem Punkt überzeugte mich HOM Ho1 völlig.
Der
Stoff:
Die von HOM entwickelte Mikrofaser (genaue Zusammensetzung geheim) enthält Baumwolle, Elasthan, Tactel und andere Polyamide in einem wunderbarem Verhältnis, wodurch der eben beschriebene Tragekomfort entsteht.
Ferner erfüllt HOM mit seinen Produkten den internationalen Öko-Tex- Standard 100 und selbst eine neue und ungewaschene Pants (aus dem Karton auf die Haut) rief bei mir keinerlei Probleme hervor (wie einige Billighöschen aus dem Supermarkt!).
Erotik:
Jo- auch diesem Anspruch genügt die HOM Ho1. Beschwert hat sich noch keiner. Die meisten fanden den Eingriff ganz amüsant, aus dem sich dann ohne größere Mühe das Lümmelchen (wehe das nimmt jetzt einer wörtlich und pinnt mir was ins GB – gehört KRWALLO? *g*)befreien lässt. Sicherlich ist es Geschmackssache ob man Pants mag oder nicht.
Sonstiges:
Allerdings verweise ich einfach mal auf das breite Angebot an Modellen der Ho1-Serie (Slips, Strings, Pants) auf www.hom-fashion.de , beziehungsweise www.hom.gb.com )
Preis:
Ja ok- alles hat einen Hacken: Der Preis für eine Ho1 ist zwischen 25 und 30€ anzusiedeln – je nach Modell und Jahreszeit (ab und an hat HOM Geschenksets mit einer Ho1 und lecker riechender Seife in einem raffiniertem Karton für 25€ --> GESCHENKTIPP!)
Fazit:
Ich find diese Pants endgeil (sorry für diesen Ausdruck!) Ist aber so!
Mittlerweile habe ich es sogar geschafft meiner Mutter klar zu machen, daß ich meine Klamotten selber kaufe und sie mir dann gerne etwas dazugeben kann – diese „Mama-hat-Dir-Was-gekauft“-Masche ergab nämlich immer nur weite Baumwollshorts (schlabber,kneif,kniep).
Ich kann dieses Produkt jedem nur ans Herz legen.
Der Preis scheint zwar etwas hoch, aber wenn man bedenkt, daß ich (gerade im Moment) meine drei Jahre alte erste HOM-Pants trage und diese kein bißchen ihrer positiven Eigenschaften eingebüßt hat, dann sind doch 25€ nicht zuviel. Rechnet mal hoch wie teuer andere Hosen aus dem Supermarkt sind, die dann nach einem halben Jahr als Autoputzlappen aussortiert werden....
Viel Spaß beim An- und Ausziehen wünscht Euch,
Euer
Sebastian
PS: Die unten angegebenen Kurzinfos sind absolut irrelevant, da es sich ja um Bekleidung handelt und diese sicher keine Wartezueiten an den Kassen hat ;)
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Für einen sexy Männerpopo
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leppy
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sehr hilfreich
14.07.2002
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Der Traum eines jeden Mannes *g*
Bewertung für HOM Ho1 Herren von
Homee
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Kontra: Der hohe Preis
Also… *g*
Heute möchte ich mich mal zu einem etwas ungewöhnlichen Thema äußern: Herrenunterwäsche.
Und zwar Herrenunterwäsche von einem großen Designerlabel aus Frankreich namens HOM. Letztes Jahr gab es eine große und auch umstrittene Werbekampagne ...
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sehr hilfreich
13.07.2003
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