Erfahrungsbericht über

HP Deskjet 6980

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung HP Deskjet 6980

 

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Überzeugender Drucker für den Standardgebrauch

4  25.09.2007

Pro:
Duplexeinheit, Einfache Einrichtung fü den Fachmann, gute Druckqualität, wirklicher Graudruck

Kontra:
überwachsende Software, zu kurzes Ausgabefach, fehlendes Anschlußkabel an PC

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Druckqualität

Geschwindigkeit

Benutzerfreundlichkeit

Betriebskosten

Support/Service

mehr


jentzschi

Über sich:

Mitglied seit:28.08.2000

Erfahrungsberichte:172

Vertrauende:22

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Die Kaufentscheidung
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Bis vor kurzem nannte ich noch einen HP Deskjet 840C mein Eigen. Er erwies bis zuletzt stets gute Dienste, reichte aber nicht mehr für aktuelle Anforderungen aus. Denn über meinen Laptop konnte ich nicht ohne weiteres drucken, da dieser Drucker nicht netzwerkfähig ist. Sicherlich gibt es dafür auch spezielle Netzwerkgeräte, die auch ältere Drucker netzwerktauglich machen, jedoch entschied ich mich doch eher auf neue Technik zu setzen und den Drucker auszurangieren.

Eine Grundvorrausetzung war damit natürlich für den neuen Drucker auch schon gegeben: Ein Netzwerkanschluss, damit der Drucker direkt ins Netzwerk einzuspeisen geht. Ansonsten sollte er natürlich hübsch aussehen und ich konnte auf Fotodruck auch verzichten. Ein All-In-One-Gerät (also mit Scanner etc.) wollte ich ebenfalls nicht gerade weil ich hier auch der Überzeugung mit, dass die Hersteller diese Geräte noch deutlich mehr über Zubehör (Tinte etc.) subventionieren.
Und wenn wir schon bei der Tinte sind, sollte erwähnt werden, dass die Tinte natürlich nicht gleich austrocknen sollte, wenn man den Drucker mal ein paar Tage nicht nutzt. Hier habe ich zum einen über Foren, aber auch durch meine eigene Erfahrung mit meinem letzten HP drucken, eben deutliche Vorteile auf Seiten von Hewlett-Packard gesehen, so dass die Tendenz auch in diese Richtung ging.

Der HP Deskjet 6980 passte zu meinen Anforderungen, einzig der Preis von 153,- Euro war eine Sache, über die ich noch mal eine Nacht nachdenken wollte. Aber letztlich blieb es bei dieser Wahl. Punkte, die mich zum Kauf brachten:
- Netzwerkfähigkeit, sogar WLAN-Unterstützung
- Duplexeinheit für doppelseitigen Druck
- Schlichtes, aber elegantes Design


Lieferumfang
==========

Bereits positiv erwähnt ist die Duplexeinheit, die den automatischen beidseitigen Druck erlaubt. Weiterhin dazu sind 2 Patronen (Schwarz & Farbe), Netzteil Handbücher und natürlich auch entsprechende Treiber-CDs.
Zum Anschluss in Netzwerk ist auch ein Netzwerkkabel mit im Lieferumfang enthalten, etwas schade finde ich aber, dass kein Kabel zum Anschluss direkt an den Rechner beiliegt. Auch wenn ich es nicht brauchte, gehört das irgendwie dazu. Aber das ist wohl so ein "Extra", welches gern man unterschlagen wird, obwohl es ggf. dringend zum Betrieb benötigt wird.


Aussehen & Verarbeitung
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In einem recht eleganten blauschwarz ist das Gerät sehr gut verarbeitet, es ist keine Klapperkiste, sondern recht kompakt gebaut. Man muss hier keine Angst haben, dass gleich etwas bricht, wenn man mal komisch dran kommt.
Auch im Inneren sieht man die Weiterentwicklungen der letzten Jahre. Auch hier sieht alles dem Kaufpreis entsprechend wertvoll aus. Also das, was man erwarten kann.
Insgesamt wird das Gerät sicher ein wenig klobig, was aber auch technisch bedingt ist, irgendwie muss ja das Blatt durch den Drucker und dann auch nich bedruckt werden.


Einrichtung des Druckers im Netzwerk
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Bei der Installation der Software wird das Gerät automatisch erkannt, sofern es richtig im Netzwerk eingebunden ist und auch eine IP bekommen hat. Allerdings ist es zum empfehlen, einen USB-Stick parat zu halten, wenn man den Drucker problemlos ins WLAN bekommen möchte. Den im Setup wollte er darüber ein paar Daten übertragen, was wahrscheinlich auch zu Erhöhung der Sicherheit dienen soll, damit der Drucker nicht einfach fremd angesteuert werden kann. Ich bin mir dabei allerdings unsicher, wie genau die Reihenfolge war bzw. was man ohne einen USB-Stick machen hätte müssen.
Ansicht war es aber stets nachvollziehbar was zu machen ist, zumindest aus der Sicht eine ITlers. Man sollte aber durchaus sagen, dass es bei den meisten Laien dann bei der Einrichtung durchaus zu Problemen kommen kann. Man kann sich allerdings auch streiten, ob man als Laie einen Netzwerkdrucker braucht.


Software
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Wo früher ein Treiber war, kommt heute ein dickes Softwarepaket daher. Bevormundet muss man sich dieses letztlich installieren, was auch einige Zeit in Anspruch nimmt, da anscheinend vieles installiert wird, was man gar nicht braucht, wenn man nur drucken möchte. Über die Software lässt sich der Drucker dann zwar gut steuern, aber da man mit einem einfachen Drucker nicht viel machen kann, ist das definitiv zu viel. Zusätzlich stürzen die Programme, die automatisch beim Systemstart geladen werden sporadisch ab (Drucken geht dann weiterhin) bzw. verlängern das Herunterfahren, weil sie sich meistens nicht ordnungsgemäß beenden.
Warum man so viel Software braucht? Ich weiß es nicht!


Der Druck
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Das wichtigste ist dann aber, dass das stimmt was rauskommt. Dazu bedient sich der Drucker am ehesten aus einem Papierfach, was 150 Blätter fassen kann. Ausreichend für den privaten Gebrauch, wozu der Drucker ja gedacht ist. Zusätzlich gibt es auch eine spezielle manuelle (Einzel-)Zufuhr für Fotopapier oder Umschläge.

Zum Drucker werden hier noch (altmodisch) 2 Patronen genutzt. Der Nachteil ist dabei, dann man die Farbpatrone bereits bei einer leeren Farbkammer tauschen muss. Die Patronen haben aber ein gutes Fassungsvermögen zu haben, so dass man hier hoffentlich nicht zu oft wechseln muss. Man muss dabei aber auch hoffen, dass sie nicht austrocknen.

Im Auswahlmenü beim Drucken ist mir dann etwas sehr positiv aufgefallen, was Kosten sparen hilft. Beim Deskjet 6980 ist es nämlich möglich, den Graustufendruck auch über die schwarze Patrone auszudrucken. Bei eigentliche allen Drucker wird dazu im Normalfall ja die Farbpatrone genutzt, um die entsprechende Qualität zu erreichen, was aber natürlich teurer ist. Meistens fehlt eine solche Option, um die Graustufen auch sparsam über die Schwarzpatrone zu drucken. Das lobe ich mir.

Auch die eingebaute Funktion des doppelseitigen Drucks ist über die Druckoptionen einfach auswählbar.

Beim Druck selbst wird der Drucker recht laut, er arbeitet also. Aber man kann hier schon sagen, dass es normal scheint, denn was schnell ist, erzeugt auch mehr Krach. Wenn man es lieber ruhig mag, dann gibt es auch einen Flüstermodus, der über einen Tastendruck am Drucker gestartet wird. Dann schnurrt er vor sich dahin und druckt immer noch ausreichend schnell.

Und der fertige Druck? Wenn man Pech hat, landet der auf dem Boden. Hier kann man sich sicherlich fragen, ob das so Absicht ist, aber eigentlich kenne ich das so, dass ein A4-Blatt im Normalfall auf dem Drucker liegen bleibt wenn es fertig bedruckt wird. Bei diesem Drucker allerdings fehlt es erstmal runter, es sei denn man fährt die Stütze am Papierfach aus. Das Papierfach wird damit als zu einem weiteren Kritikpunkt, denn das kann man bei HP sicherlich besser. Etwas auf dem Drucker liegen zu lassen um es am nächsten Tag zu nutzen, kann ich eher nicht empfehlen.


Die Druckqualität
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Am Textdruck kann man nicht viel verkehrt machen, der klappt. Da Fotopapier im Lieferumfang dabei war, nutze ich dieses für einen kurzen Fototest. Auch die Qualität vom Foto war sehr gut. Einzig negativ war, dass das Trocknen recht lange gedauert hat, was aber auch am Papier liegen könnte. Sicherlich ist die Qualität nicht sooo gut, wie bei den Fotodruckern, die auf dem Markt sind, da diese meist auch weitere Tintentanks einsetzen, umso eine bessere Farbvarianz zu erreichen.
Auch Grafiken stellten für den Drucker keine Herausforderung dar.


Der Preis
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Für 150 Euro bekommt man sicherlich mehr Funktionen, aber womöglich weniger Qualität oder auch Funktionen, die man nicht braucht aber langfristig mitbezahlt. Ich finde den preis aber durchaus angemessen für die gebotenen Leistungen.

Zu den Patronenpreisen im Bezug auf Druckkosten kann ich noch wenig sagen, da ich den Drucker noch nicht lange genug habe. Und auf irgendwelche Testberichte oder (möglicherweise geschönte) technische Daten möchte ich mich nicht verlassen ist ja mein Bericht. Ich werde meine Meinung dazu ergänzen, so bald ich darüber selbst eine Aussage treffen kann.

Was mir fehlt…
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… ist, dass sich der Drucker beim Drucken automatisch anschaltet. Aber das dürfte am Netzwerk liegen. Vielleicht geht auch Wake-On-Lan, allerdings habe ich mich damit noch nicht weiter beschäftigt. Auch hier werde ich noch eine Info geben, falls sich etwas ergibt.

Fazit
====

Erfüllt die Erwartungen mit Macken.
Ich möchte nicht großartig Meckern, denn ich bin bisher grundsätzlich zufrieden, allerdings auch noch mal die Kritikpunkte hervorheben:
- zu viel Software
- unvollständiges Ausgabefach
- fehlendes "Zubehör"

Ich denke gerade für die letzten beiden Punkte hätte man mehr erwarten können. Die Software ist eher Firmenphilosophie und wohl auch nicht nur bei HP zu überwachsen.

Ansonsten überzeugt der Drucker durch einen schnellen und qualitativ hochwertigen Druck, der auch randlos geht.

Der Drucker ist dabei eher für diejenigen gedacht, die allgemeine Dokumente ausdrucken, also eher fürs Home-Office. Sicherlich kann man auch Fotos drucken, sollte man dies aber regelmäßig machen wollen, kann man auch zu einem entsprechenden Drucker greifen, die ebenfalls in ähnlicher Preislage erhältlich sind. Sicherlich muss man bei diesen mit anderen Nachteilen rechnen.

Für mich persönlich war es der Favorit und hat die Erwartungen auch erfüllt, so dass ich die Ausgabe bisher nicht bereut habe. Hoffentlich hält er genauso durch, wie mein alter Drucker, der den Dienst nie verweigert hat.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ILeu

ILeu

08.02.2008 11:00

Sehr gut geschrieben! Ich verweise auch auf Druckerchannel.de Das Ausgabefach ist doch schon eine Frechheit und scheint Mode zu werden. Da lobe ich mir meinen Canon ip845. Der hat sogar noch einen Alu-Deckel und mit einem günstigen Printserver ist er auch netzwerktauglich. Gruß!

X2005

X2005

28.09.2007 22:26

klasse beschrieben. :) gruß X

Rene13051

Rene13051

26.09.2007 05:13

hätt ich das gewußt hätte ich auch wieder einen HP gekauft aber mein 845chat mich so enttäuscht dass ich wieder auf Lexmark zurück gegriffen habe. LG aus Berlin *zwinker*

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  1. ILeu
  2. chrisec_1
  3. Rene13051

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