HP ProLiant ML110 G4 - Ein interesantes Gerät
08.11.2007 (09.11.2007)
Pro:
Preiss ist OK, Gute Leistung
Kontra:
Hardware RAID schwer konfigurierbar
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Zuverlässigkeit
Software-Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Support/Service
mehr
 MariusPetrescu
Über sich:
Mitglied seit:09.10.2007
Erfahrungsberichte:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 34 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich musste eine Wahl für ein System treffen, welches in einem Kleinbetrieb als Mail- Web- und Fileserver funktionieren sollte. Dabei stiess ich auf den HP ProLiant ML110 welcher von Preiss (720 Euro mit zusätzlicher 2-ten Festplatte und 1 GB RAM) und Ausstattung meiner Meining nach entsprechen würde. Ausstattung
In einem Minitower-Gehäuse gepackt und mit angenehmen Design nimmt der ML110 ganz wenig Platz in Anspruch. Die Hardware ist Server-Zwecken optimal geeignet: - Intel Server Mainboard mit ICH-7 Chipset, welches auch RAID unterstützt - Matrox G200, mit guter 2D-Beschleunigung (auf einem Server müssen ja keine Spiele laufen) - 2 schnelle 160 GB SATA-Festplatten von Western Digital - Ein aussreichend schneller Prozessor, und zwar Dual Core Xeon 1.86 GHz (unterstützt x84_64) - 1 GB RAM - Gigabit Ethernetschnittstelle, wobei eine zweite 100Mb Netzwerkkarte von Asus dazukam (Sundance NX1001). - Serverfunktionuntersützung im BIOS: Asset Tag, Logging, OS Watchdog, Remote-Verwaltung - 1 mal 8x PCI-E, 1 mal 4x PCI-E und 2 mal PCI 3.3V runden das System ab
Im inneren ist alles sehr lüftig. Schön ist, dass es auch die Möglichkeit gibt, das Gehäuse z.B. mit einem kleinen Schloss über einer Öse an der Rückseite absichern kann. Eine Dualstromversorgung als Option und SATA Hot Swap wäre interessant. Setup
Als Betriebssystem habe ich SUSE Linux Free 10.2 gewählt, da ich ein kostenloses Betriebsssystem wollte, und gleichzeitig auf Hardware-RAID hoffte. Also habe ich erstmals im BIOS RAID als Mirror konfiguriert. Linux ladete dann beim setup den AHCI-Treiber dazu, sah jedoch 2 individuelle Festplatten aunstatt einer einzigen. Versucht habe ich dann auch Fedora Core 6, mit dem selben Ergebnis. Nach vielen Konfigurationsversuchen ohne ein bootfähiges System zu erhalten habe ich dann Hardware-RAID aufgegeben und eine Partitionierung so durchgeführt, dass ich 2 Software-RAID-Arrays, eine als Mirror für das Betriebssystem und eine als Stripping für den Swap aufsetzte. Nach LILO-Instalation im MBR lief dann alles einwandfrei. Das System liefert satte 2 mal 3700 BogoMIPS als Rechenleistung und 5.5 GB/sec als Checksuming für die Fesplatten über SSE4 64. X mit KDE funktioniert fliessend, was ich jedoch bei der endgültigen Installation wegelassen habe. Fazit
Ein anscheinend robustes System, welches, abgesehen von dem eigenen RAID-System, gute Funktionalität verspricht. Empfehlenswert.
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12.11.2007 22:20
wirkich etwas kurz und für laien nicht allzu verständlich...aber server sind nun mal nur was für profis...geb ich zu. ;) gruß X
10.11.2007 20:04
bISSI KNAPP UND SCHÖN WENN DU MIT LINUX KLARKOMMST; ABER HIER GEHTS IN ERSTER LINIE UM DEN PC UND NICHT OB DEIN OS DAMIT KLARKOMMT.
09.11.2007 00:13
Für mich alles dabei, mir fehlt nichts, lg haool