Erfahrungsbericht über

HTC Flyer

Gesamtbewertung (13): Gesamtbewertung HTC Flyer

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Handlicher Allrounder

4  07.08.2011

Pro:
intuitive Bedienung, Größe, Stifteingabe, Akkulaufzeit .  Vielseitigkeit

Kontra:
Plastikabdeckungen Rückseite, Preis

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

Treiber

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juventina

Über sich:

Mitglied seit:01.09.2000

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

HTC Flyer Testbericht

Durch den Ciao-Usertest hatte ich die Möglichkeit, das HTC Flyer Tablet ausgiebig zu testen. Welche Erfahrungen ich damit gemacht habe lest Ihr hier.

Inhalt:

1.) Lieferumfang
2.) Technische Daten
3.) Bedienung
4.) Handling
5.) Optik
6.) Display
7.) Akku
8.) Kamera
9.) Konnektivität
10.) HTC Sense und Android 2.3
11.) HTC Scribe / Stylus
12.) HTC Watch
13.) eBooks
14.) Sprachmemo-Funktion / TImemark
15.) Einsatz beruflich
16.) Einsatz privat
17.) Fazit

1.) Lieferumfang

Das HTC Flyer wird in einem stabilen Karton geliefert. Zum Lieferumfang gehören:
- HTC Flyer Tablet
- Akku
- Netzkabel
- USB-Kabel
- Stylus inkl. Batterie
- Hülle für das Tablet
- Kurzanleitung
- Headset

Eine vollständige Bedienungsanleitung fehlt, sie kann auf der HTC-Website angeschaut und heruntergeladen werden – wie das heute bei den meisten technischen Geräten üblich ist.

Die weiße Hülle schützt das HTC Flyer beim Transport. Seitlich ist eine Lasche angebracht als Halterung für den Stylus (Eingabestift für das Tablet). Die Hülle ist zumindest für den Anfang in Ordnung, aber ich hatte immer Angst, den Stift zu verlieren und habe ihn lieber in der Handtasche oder Hosentasche transportiert.

2.) Technische Daten

- Abmessungen: 195.4mm x 122mm x 13.2mm
- Gewicht: 420g
- Display: 7 Zoll (17,8cm) Touchscreen mit 1.024 x 600 Pixel Auflösung
- 1,5 GHz Qualcomm MSM8255-Prozessor
- 1 GB Arbeitsspeicher
- 32 GB interner Speicher, der per microSD-Karte erweiterbar ist
- Betriebssystem: Android 2.3
- Kamera: 5 MP mit LED-Blitz und Gesichtserkennung an der Rückseite, 1,3 MP Frontkamera
- WLAN und UMTS-Modem

Hier nur die technischen Eckdaten in Kürze, es geht hier ja mehr um die Erfahrung als um technische Details – die meiner Erfahrung nach gar nicht so ausschlaggebend waren als gedacht. Eine vollständige Auflistung der Ausstattung findet Ihr unter http://www.htc.com/de/product/flyer/specification.html.
3.) Bedienung

Die Bedienung des HTC Flyer gestaltet sich sehr einfach und intuitiv, nicht nur für erfahrene Android-User.

Vor der ersten Inbetriebnahme des Flyer muss natürlich erst der Akku geladen werden. Außerdem kann man eine SIM-Karte und eine microSD-Karte einlegen – man kann, das Tablet kann durchaus auch ohne verwendet werden. Ich habe bewusst keine micrsoSD-Karte eingelegt, weil ich sehen wollte, wie weit der interne Speicher reicht. Und ich habe es nicht geschafft, an die Grenzen der Kapazität zu kommen – trotz zahlreicher Apps, Bilder und Musiktitel. Die SIM-Karte und die microSD-Karte werden auf der Rückseite des HTC Flyer eingelegt. Dazu nimmt man die Plastikabdeckungen am oberen Rand des Tablets ab. Das gestaltete sich etwas kompliziert, die Abdeckung lässt sich nicht ganz so einfach öffnen. Auch wenn das natürlich im ersten Moment etwas nervig ist, hat es doch den Vorteil, dass die Abdeckung nicht einfach so abfallen kann, sondern fest sitzt. Im alltäglichen Gebrauch dürfte das die wichtigere Eigenschaft sein. Allerdings wirken die Plastikabdeckungen etwas billig und passen nicht so recht zum optischen Gesamteindruck.

Hat man das HTC Flyer dann zum ersten Mal gestartet, wird man von einem Assistenten durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten (Uhrzeit, GPS, WLAN und Mobilfunk, Einrichten eines Google-Kontos bzw. Verbinden mit einem bestehenden Google-Konto – das wird beispielsweise benötigt, um den Android Market zu nutzen ) geführt.

Außerdem ist auf dem Startscreen noch ein Widget „Tipps“ zu finden. Wer sich nicht auskennt mit der Menüführung und Navigation durch die einzelnen Menüs, der findet hier eine Anleitung dazu. An sich ist aber wirklich alles so intuitiv gestaltet, dass man das eigentlich nicht braucht.

4.) Handling

Das HTC Flyer ist dank seiner kompakten Größe sehr handlich. Selbst mit meinen recht kleinen Händen kann ich es mit einer Hand umfassen und so fest halten, dass es nicht gleich aus der Hand rutscht. Es liegt dank der seitlichen Rundungen gut in der Hand. Allerdings wird es auch schwer, wenn man es längere Zeit mit einer Hand hält, beispielsweise wenn man ein Spiel macht. Dabei ist das HTC Flyer im Vergleich zu anderen Tablets (die ja meist größer sind) noch verhältnismäßig leicht.

Die Größe habe ich auch als optimal empfunden, um im Hochformat zu tippen. Es fällt mir viel leichter, als auf meinem Smartphone und ich konnte problemlos auch mal längere Texte tippen, ohne mich ständig zu verschreiben. Das Tippen im Querformat wie auf einer Tastatur ist etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber auch.
5.) Optik

Optisch fand ich das HTC Flyer sehr ansprechend. Durch den weißen Rand vorne und die weißen Plastikabdeckungen wirkt es relativ leicht und freundlich. Allerdings empfinde ich das Plastik als etwas unschön (die Farbe gefällt, aber das Material ist eher naja), es zerstört den sonst recht edlen Gesamteindruck. Die Rückseite des HTC Flyer ist aus gebürstetem Aluminium und sieht einfach klasse aus. Das HTC Logo ist auf der Rückseite eingefräst, was den edlen Eindruck nochmals verstärkt. Insgesamt wirkt das Tablet relativ schlicht, was mir persönlich aber sehr gut gefallen hat.
6.) Display

Das HTC Flyer hat ein 7 Zoll (17,8 cm) großes Display und ist damit kleiner als die meisten anderen aktuellen Tablets. Die Größe reicht aber vollkommen aus, ich habe sie nicht als störend empfunden. Egal, ob man irgendwelche Dokumente wie Word-Dateien o.ä. bearbeiten will, im Internet surft oder Spiele macht, die Displaygröße habe ich als angenehm empfunden.

Positiv aufgefallen ist der Blickwinkel: Man muss nicht genau frontal aufs HTC Flyer schauen, um die Bildschirminhalte zu erkennen. Allerdings ist es im Freien bei schönem Wetter fast nicht zu benutzen, da es extrem stark spiegelt. Schade eigentlich, denn ansonsten hat mir das Display von der Helligkeit und Qualität her gut gefallen.

7.) Akku

Positiv aufgefallen ist mir die Akkulaufzeit. Von meinem Smartphone bin ich etwas genervt, weil ich es einmal am Tag laden muss, auch wenn ich es kaum benutze, darum war mir dieses Kriterium sehr wichtig. Bei durchschnittlicher Benutzung – ca. 30 - 60min Spielen pro Tag, ein paar Mal am Tag bei Facebook reinschauen, 2-3 YouTube Videos pro Tag schauen, ca. 30min. im Internet surfen, einige Notizen machen und Kalendereinträge vornehmen – hat das HTC Flyer bei mir immerhin gut zwei Tage durchgehalten und das trotz WLAN-Verbindung (dauerhaft zwischen 6.00h und 23.00h, kann man einstellen). Auch bei einer exzessiven Spiele-Session hat es mehrere Stunden problemlos durchgehalten.
8.) Kamera

Mit einem Tablet zu fotografieren gehört zu den seltsamsten Erfahrungen, die ich gemacht habe. Das liegt allein am Format, man ist von herkömmlichen Kameras (und Handys) eben einfach etwas anderes gewöhnt. Die Kamera ist für Schnappschüsse geeignet, hochwertige Fotos lassen sich damit eher weniger machen. Da man die Fotos, die man macht nicht nur in den üblichen sozialen Netzwerken teilen, sondern beispielsweise auch zu Notizen hinzufügen kann und mit dem Stift auch eigene Notizen auf einem Bild machen kann, ist die Kamera aber ein hilfreiches Tool.

Außerdem kann man mit der Frontkamera beispielsweise über Skype Videotelefonate führen. Diese Funktion hat mir sehr gut gefallen, weil man dafür nicht an den PC oder Laptop gebunden ist, sondern das wirklich total entspannt von der Couch aus machen kann. Dank des HTC Flyer hatte ich die Möglichkeit, während eines Skype-Videotelefonats durch die Wohnung zu gehen und einer Freundin in Amerika alles zu zeigen. Mit dem Laptop wäre das schon schwierig geworden.

Auf dem HTC Flyer ist die Anwendung Snapbooth vorinstalliert. Damit kann man per Selbstauslöser und Frontkamera Aufnahmen von sich selbst machen und sie mit verschiedenen Fotoeffekten (Sepia, schwarz-weiß, verzerren etc.) bearbeiten. Das ist eine nette Spielerei, aber sicher kein Kaufargument.

9.) Konnektivität

Das HTC Flyer hat sowohl ein UMTS-Modem als auch WLAN. Das heißt, dass man zum einen eine SIM-Karte einlegen kann, um so eine Internetverbindung herzustellen oder sich über ein bestehendes WLAN-Netzwerk einloggt. Zuhause habe ich das Flyer immer mit WLAN betrieben – einfach weil es günstiger ist, das WLAN ist eh schon da. Ich war ziemlich beeindruckt von der Geschwindigkeit, Webseiten laden sehr zügig, das Surfen macht richtig Spaß mit dem HTC Flyer. Manchmal hatte ich den Eindruck, das Tablet lädt Internetseiten sogar schneller als der Computer. Unterwegs geht es dann auch mit SIM-Karte.
10.) HTC Sense und Android 2.3 Gingerbread

Das HTC Flyer hat Android 2.3 Gingerbread als Betriebssystem. Von vielen wird das bemängelt, weil diese Version von Android noch nicht für Tablets optimiert ist. Allerdings ist die erste Android-Version, die für Tablets optimiert ist (Android 3.0 Honeycomb) nicht für 7 Zoll Tablets gedacht. Erst ab Android 3.2 werden auch die kleineren Tablets unterstützt. Ob HTC für das Flyer noch ein Update auf Android 3.2 bereitstellt, ist noch unklar. Mich hat es nicht gestört, dass „nur“ Android 2.3 auf dem HTC Flyer installiert ist.

Zusammen mit der Nutzeroberfläche HTC Sense, die auch auf HTC-Smartphones zum Einsatz kommt, gab es für mich ein einheitliches und stimmiges Nutzererlebnis. Besonders nett fand ich die Animation des Wetters auf dem Startscreen – z.B. Regentropfen und Scheibenwischer bei Regen, dazu das entsprechende Geräusch. Okay, das ist sicher kein Kaufargument, aber ein nettes Gimmick, das einfach Spaß macht und mit dem auch ein verregneter Sommer-Sonntag gar nicht mehr so schlimm scheint. Mit der Nutzeroberfläche HTC Sense soll das Tablet flüssiger und schneller laufen als Tablets, die das pure Android haben. Ob dem tatsächlich so ist, kann ich nicht beurteilen, weil mir der Vergleich fehlt. Flüssig läuft das HTC Flyer jedoch auf jeden Fall, es gab auch bei größeren und rechenintensiven Anwendungen keine Ruckler oder ähnliches.
11.) HTC Scribe/Stylus

Eines der herausragendsten Merkmale des HTC Flyer ist die Bedienung mit einem Stift (Stylus). HTC hatte das ja schon bei den ganz frühen Smartphone-Modellen, aber irgendwie war der Stylus dann aus der Mode gekommen. Durch den Stift unterscheidet sich das HTC Flyer aber von allen anderen Tablets auf dem Markt.
Mit dem Stift und der HTC Scribe genannten Technologie kann man überall und jederzeit Notizen machen – ganz egal, ob auf dem Startscreen oder auf einem speziellen Notizblatt. Die Notizen werden als Bildschirmfoto gespeichert und können dann beispielsweise mit dem Cloud-Dienst Evernote synchronisiert werden, per Mail verschickt oder direkt bei Facebook, Twitter und Co. als Foto hochgeladen werden.

Zunächst habe ich mich an die Stift-Funktion nicht so recht herangetraut. Als ich es dann aber zum ersten Mal ausprobiert habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören, auf dem HTC Flyer herumzumalen. Es macht wirklich Spaß! Aber es hat natürlich auch eine praktische Funktion. So kann man beispielsweise ganz bequem von unterwegs ein Dokument korrekturlesen und die Anmerkungen von Hand im Dokument eintragen, alles abspeichern und gleich per Mail weiterschicken. Oder wenn man jemandem einen Weg beschreiben möchte kann man das schnell aufkritzeln und als Bild-Datei verschicken. Ich habe die Scribe Technologie auch als Notizblock während eines Telefongesprächs getestet. Es ist etwas ungewohnt, auf dem Tablet-Bildschirm zu schreiben, aber wenn man es ein paar Mal gemacht hat, geht das recht locker von der Hand. So konnte ich Gesprächsnotizen aufschreiben und als Screenshot abspeichern – das sorgt für deutlich mehr Ordnung auf dem Schreibtisch!

Der Stift ist wirklich nur zum Schreiben geeignet, andere Eingaben müssen weiterhin per Touch gemacht werden. Es gibt noch ein Stift-Menü, in dem man die Art des Stifts (Textmarket, Farbstift, Kuli etc.) und die Farbe auswählen kann. Das Menü ist sehr gut gestaltet, gerade die Möglichkeit, unterschiedliche Farben zu wählen macht den Stift zu einem wertvollen Tool. Der Stylus wird mit einer AAA-Batterie betrieben, die dem Lieferumfang beiliegt. Er hat noch zwei Tasten, die aus dem Stift schnell und unkompliziert einen Radiergummi machen und umgekehrt. So kann man also ganz einfach auch etwas „wegradieren“, wenn man sich verschrieben hat und danach gleich wieder weitermalen, ohne große Umwege beispielsweise über das Menü nehmen zu müssen. Der Stift und HTC Scribe sind ein echtes Kaufargument für das HTC Flyer!
12.) HTC Watch

HTC Watch ist ein Film-Streaming-Dienst, den HTC seit Kurzem anbietet. Man kann sich quasi über eine Online-Videothek einen Film aussuchen und über HTC Watch ausleihen oder kaufen. Dabei hat man die Wahl, Filme entweder direkt am Tablet anzuschauen oder per DLNA auf einen Fernseher zu streamen.

Die Auswahl an Filmen ist recht umfangreich und reicht von Neuerscheinungen bis zu Klassikern. Man kann sich zu den Filmen die Trailer anschauen. Durch die Möglichkeit, die Filme auch auf den Fernseher zu streamen wird HTC Watch für mich interessant – auf dem Tablet wäre mir der Bildschirm zu klein. Ausprobiert habe ich HTC Watch nicht im vollen Umfang, sondern nur ein paar Trailer angeschaut. Diese liefen ruckelfrei und die Bildqualität war sehr gut. Langfristig wäre es für mich aber durchaus vorstellbar, den Dienst HTC Watch zu nutzen, zumal damit der lästige Umweg über die Videothek entfällt – grade wenn man nicht in der Nähe einer Videothek wohnt bzw. in Anbetracht der oft sehr begrenzten Öffnungszeiten.

13.) eBooks

Auch dem HTC Flyer ist auch die Anwendung eBooks installiert. Man kann über den Dienst kobo Bücher kaufen, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Acht Bücher sind im Lieferumfang enthalten (Copyright-freie Klassiker wie Alice in Wonderland oder Dracula, allerdings alle auf Englisch). Ich bin kein großer Fan von eBooks, weil ich einfach lieber ein Buch in der Hand habe. Allerdings fand ich es interessant, zu stöbern, was es so gibt und in die kostenlosen eBooks auch einfach mal reinzulesen. Von der Größe her entspricht das HTC Flyer in etwa einem Taschenbuch, passt also auch ganz gut.

Interessant ist die eBooks-Funktion sicherlich für Studenten – während des Studiums hätte ich das sicher häufig genutzt. Man hat nämlich die Möglichkeit, Lesezeichen zu setzen und mit dem Eingabestift auch Notizen zu machen und zu speichern. Die eBooks-Funktion wäre für mich kein Kaufargument, zumal es da ja auch andere Möglichkeiten gibt, aber es ist dennoch ein nettes Feature und langfristig könnte ich mich wohl auch mit dem „digitalen Lesen“ anfreunden.
14.) Time Mark / Sprachmemo-Funktion

Mit dem HTC Flyer kann man auch Audioaufnahmen machen. Durch die Timemark-Funktion kann man beispielsweise ein Telefongespräch oder ein Meeting aufzeichnen und zusammen mit Notizen abspeichern oder die Aufnahme einem Kalendereintrag zuordnen. Die Timemark-Funktion habe ich selbst in der Testphase nicht nutzen können. Die Sprachaufnahme allerdings schon. Ich habe das HTC Flyer zu einer Theaterprobe mitgenommen und dort die einzelnen Akte aufgezeichnet. Die Aufnahmen höre ich mir jetzt immer wieder an, um meinen Text zu lernen. Das Tablet lag bei der Aufnahme auf einem Tisch nicht direkt in der Mitte der Schauspieler, sondern ein bisschen entfernt. Dementsprechend ist die Aufnahmequalität nicht überragend. Allerdings war sie das auch mit anderen Aufnahmegeräten nicht und liegt auch eher an den äußeren Umständen als am Aufnahmegerät. Um einen besseren Eindruck von der Aufnahmequalität zu bekommen habe ich die Sprachmemo-Funktion zuhause noch einmal ausprobiert, so ist die Qualität der Aufnahmen gut. Die Sprachmemo-Funktion wäre für mich ein Kaufargument, wenn auch nicht das wichtigste.
15.) Einsatz beruflich

Den beruflichen Einsatz des HTC Flyer kann ich mir dauerhaft durchaus vorstellen. Zum einen durch die vielen Funktionen wie Audioaufnahmen oder Scribe-Technologie, zum anderen aber auch, weil man alles ganz wunderbar bündeln und eben Notizen mit Audioaufnahmen und Kalendereinträgen zusammenführen kann. Das HTC Flyer ist handlich und kann überall hin mitgenommen werden. Für längere Texte ist ein Netbook sicher besser geeignet, wenn man unterwegs arbeiten will. Aber organisatorische Aufgaben lassen sich mit dem Flyer durchaus erledigen, ebenso ein paar kurze E-Mails. Auch wer viel korrekturlesen muss findet im HTC Flyer ein brauchbares Arbeitsgerät. Daumen hoch und Kaufempfehlung.
16.) Einsatz privat

Privat ist das HTC Flyer eine nette Spielerei. Gemütlich auf der Couch surfen, ohne einen schweren Laptop auf dem Schoß zu haben (dem das ja auch gar nicht gut tut), mal schnell was bei Wikipedia nachschlagen, ein kurzes Status-Update bei Facebook oder Twitter – dafür ist das HTC Flyer optimal geeignet. Auch Spiele lassen sich mit dem Tablet gut spielen – das größere Display im Vergleich zum Smartphone bietet natürlich auch ein ganz anderes Spielerlebnis. Die Möglichkeiten, Bücher und Filme über das Tablet zu lesen bzw. anzuschauen ist sicher auch eine nette Option – auch für Kinder auf langen Urlaubsreisen. Insgesamt würde ich mir für den rein privaten Einsatz die Anschaffung aber gut überlegen, da der Preis doch relativ hoch ist.
17.) Fazit

Der Gesamteindruck des HTC Flyer war während der Testphase gut bis sehr gut. Ich gebe zu, dass ich am Anfang sehr skeptisch war, was die Displaygröße anbelangt und auch was das Betriebssystem anbelangt. Bei beiden Punkten hat mich das HTC Flyer jedoch voll und ganz überzeugt. Es gibt sicherlich Momente, in denen man sich das Display etwas größer wünschen würde – umgekehrt wird das bei größeren Tablets aber sicher auch der Fall sein. Durch die kompakte Größe hat das HTC Flyer den Vorteil, dass es auch in kleinere Handtaschen passt und man es wirklich überallhin mitnehmen kann. Auch was das Betriebssystem anbelangt, hat mich das HTC Flyer überzeugt. Auch wenn Android 2.3 nicht für Tablets optimiert ist, fällt das meiner Ansicht nach nicht ins Gewicht – auf jeden Fall dann nicht, wenn man keinen direkten Vergleich zu einem anderen Tablet hat.

Alles in allem ist das HTC Flyer ein handliches und praktisches Gerät, an das man sich sehr schnell gewöhnt und das man dann nicht mehr hergeben will. Deutlicher Pluspunkt ist die Möglichkeit der Stifteingabe. Gleiches gilt für die Notizfunktion sowie für die Möglichkeit, Audioaufnahmen zu erstellen. Weitere Pluspunkte gibt’s für die Akkulaufzeit, die kompakte Größe, die intuitive Bedienung und dafür, wie flüssig das Tablet läuft.

Der größte Minuspunkt für mich wäre der Preis – wenn man es direkt beim Hersteller kauft, kostet das HTC Flyer in der Ausführung mit 32 GB internem Speicher, WLAN und 3G €700,-. Die günstigere Variante mit 16 GB internem Speicher und WLAN liegt bei €500,-.

Einen weiteren – kleineren Minuspunkt – gibt’s für die Plastikabdeckungen an der Rückseite des Tablets, die sehr schwer zu entfernen und in weiß auch recht empfindlich sind.

Insgesamt kann ich eine Kaufempfehlung für das HTC Flyer aussprechen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
tapio-maunzi

tapio-maunzi

10.08.2011 18:10

Herzlich willkommen hier bei Ciao. Gruß Doris

Ela675

Ela675

08.08.2011 22:24

Wäsche hängt ;)

joanbaez

joanbaez

08.08.2011 11:26

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