HTC Touch HD

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HTC Touch HD

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1-6 von 16 Erfahrungsberichten    
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HTC Touch HD - Das PC-Telefon für die Hosentasche
Erfahrungsbericht von fredbaer über HTC Touch HD
17.05.2010


Produktbewertung des Autors:   

Ausstattung ausgezeichnet 
Klang gut 
Empfangsqualität ausgezeichnet 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Akkulaufzeit kurz 
Design mittelmäßig 

Pro: Funktionsvielfalt, mobile Bürosoftware, Displayauflösung
Kontra: Sperrige Gesprächsannahme, grausige Kamera, Akkulaufzeit

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

HTC Touch HD - Das PC-Telefon für die Hosentasche

Kaufgrund

Nach dem ich einige Jahre im mobilen Einsatz ein PDA, ein Handy und einen digitalen Fotoapparat nutzte, fand ich es auf Dauer sehr umständlich drei unterschiedliche, verschiedenartige Geräte mit mir um herumzuschleppen. Meine Hosen- und Jackentaschen beulten infolgedessen weit aus, nicht nur durch die drei Geräte, sondern auch durch dreierlei unterschiedliche Ladegeräte und -kabel, Adapterstecker, sowie die verschiedenen Ersatzakkus, welche Platz beanspruchten und Gewicht verursachten.

Somit erwog ich ein Gerät zu erwerben, welches Handy, Kamera, Videorekorder, PDA, Film- und Musikplayer, Diktiergerät, Spielekonsole, Internet, Organizer und vieles mehr in sich vereinte.

Ich wollte auf Bahn- und Flugreisen Texte verfassen (so z.B. Erfahrungsberichte für CIAO --> grins), Termine koordinieren, Musik hören, Filme ansehen, MS-Office Anwendungen nutzen, spielen, Eindrücke und Texte akustisch aufzeichnen (Diktierfunktion), betrachtbare Fotos erstellen, ein Navigationssystem einsetzen, den Hund mit GPS orten, Videos erstellen, PDF-Dokumente sowie e-books lesen, Fotos ansehen, im Internet surfen, Dateien kabellos, per Bluetooth, WLAN sowie USB-Kabel versenden und empfangen
und zum Schluss natürlich ... telefonieren und SMSen.

Mir war es außerdem wichtig, dass externes Zubehör, wie Headsets, Kopfhörer, GPS-Empfänger, gängige PC-Betriebssysteme, WLAN-Router unterschiedlichster Anbieter mit meinem neuen Smartphone kommunizieren können.

Artikelrecherche und Entscheideranalyse

Mein erster Blick fiel auf ein Blackberry, einige Mitarbeiter besaßen dieses, waren damit aber nicht zufrieden. Der E-Mail Abruf über den Blackberry-Server empfanden sie zwar komfortabel, die Verarbeitung sei schlecht, nach wenigen Wochen im Einsatz würde sich der Lack ablösen. Außerdem könne man darauf nur wenige Blackberry-Applikationen des proprietären Betriebssystems nutzen. Weiterhin würde das Gerät zu Störungen neigen und sei umständlich zu bedienen. Bei meinen Tests mit dem Blackberry bemerkte ich, dass meine Büroarbeiterfinger für die Blackberrytastatur zu groß waren. Oder die Tastatur war zu klein. Da ich viel Schriftverkehr mit meinem bisherigen PDA durchführte, verzichtete ich auf die Mühe beim Tippen der kleinen Tasten und somit auf den Erwerb des Blackberry.
Außerdem war ich bei Zubehörsoftware stets auf den Blackberryshop angewiesen. Das Display des Blackberry fand ich ebenfalls zu klein.

Das Blackberry schied somit als Favorit aus.

Als nächster Kandidat kam ein Palm Tree in Frage. Auch hier störten mich die Mini-Tasten der mechanischen Winzigtastatur und der kleine Touchscreen.

Danach liebäugelte ich mit einem I-Phone des Unternehmens, welches das Logo eines angebissenen Apfels sein eigen nennt.
Das Speichervolumen von 32 Gbyte, das Design und die intuitive Handhabung begeisterten mich.

Die sklavische Abhängigkeit von I-Tunes, die sonderbaren externen Anschlüsse an die man auf normalen Wege keine gängigen Kopfhörer oder Ladegeräte anschließen kann und der nicht wechselbare, im Gerät versiegelte, festverlötete Akku ließen mich vor dem Gerät zurück schrecken.
Eine stolze Besitzerin des I-Phones klagte mir ihr Leid, dass es nicht möglich sei, per Kopieren und Einfügen, Songs vom heimischen PC auf das I-Phone zu laden. "Das I-Phone sieht chic aus, ist trendy, aber für den praktischen Gebrauch im Unternehmensalltag kaum zu gebrauchen " so ihr Originalzitat.

Was tun, wenn das I-Phone in einer steckdosenfreien Umgebung aus Energiemangel seinen Dienst quittiert? Den Lötkolben zücken und einen neuen Akku einlöten. Aber ohne Strom?
Im Geiste sah ich mich schon, einem dieselbetriebenen mobilen Stromerzeuger schnaufend hinter mir herziehend, den I-Phone-Akku um löten oder das I-Phone motorenlärmend mit Ladestrom zu versorgen.

Ein Smartphone mit auswechselbarem Akku fand ich somit attraktiver.

Weiterhin wollte ich ein simlockfreies Handy, welches ich mit meiner bisherigen Prepaid-Karte benutze konnte. IPhones gibt es meines Wissens nur mit einem exklusiven T-Mobile- Vertrag, welchen ich für mich recht unexklusiv empfand.

Auch das Eintauchen in den hermetisch abgeschirmten Mikrokosmos des angebissenen Apfel-Universums erschien mir auch wenig verheißungsvoll. Dessen Software läuft nämlich nicht auf anderen mobilen Geräten, genauso wie das I-Phone nichts mit Applikationen und Programmen anderer Hersteller anzufangen weiß.

Das bewusste Unternehmen behält sich außerdem das Recht vor, im AppStore befindliche Programme ohne Umwege wieder abzuschalten - das funktioniert auch per Remote, als „Fernwartung“.
Hat ein User eine App installiert, kann diese bei der Kontaktaufnahme mit dem AppStore auch gegen den Willen des Benutzers deaktiviert werden. Im März 2010 ging die "Knopf- oder Brustdebatte" durch die Medien, die Fa. Apfel ließ von AppStore gnadenlos Programme entfernen, in denen aus der Sicht von Apfel zuviel Weiblichkeit gezeigt wurde.

Ich schüttelte mich vor Grausen. Nicht über die unbekleideten Frauen, sondern über das Geschäftsgebaren des o.g. Unternehmens.
Da erschien mir die WinMobile-Welt freier und attraktiver. Zumal ich mit WinMobile schon einige Jahre Benutzererfahrung hatte.

Alles in allem fand ich das I-Phone somit für meine Zwecke sehr unpraktisch, so dass ich selbigen den Rücken zuwandte.

Dann viel mein Blick auf das HTC Touch HD.

Auf dem ersten Blick bot es die Vorzüge meines bisherigen PDAs mit dem Betriebssystem WinMobile, sowie den zugehörige Office-Anwendungen, einem fast genauso großen Touchscreen, einem Quadbandhandy (mit welchen man in Abhängigkeit des jeweiligen Mobilfunkbetreibers weltweit telefonieren kann) und einer 5-Megapixel Kamera.

Somit entschied ich mich für das HTC Touch HD.
Bestellung, Preis und Lieferung

Die Bestellung führte ich bei Amazon durch, der Preis betrug 549 Euro inkl. Versand. Wenige Tage später, nach der Bestellung hielt ich das HTC Touch HD in den Händen.

Im Karton befand sich neben dem Handy eine Vielzahl von Zubehör.

- mini-SD Speicherkarte mit 8 Gbyte von Transcend

- ein zweiteiliger Stecker, aus zwei steckbaren Hartkunststoffteilen bestehend, welcher gemeinsam mit dem 11-poligen USB-Ladekabel als Netzteil für das HTC dient.

- 11-poliges USB-Ladekabel
(dieses besitzt einen normalen USB-Stecker an einer Seite für den PC und einen ganz speziell geformten Mini-USB Anschluss, welcher nur in das HTC passt, der Anschluss eines herkömmlichen USB-Kabels von USB auf Mini-USB passt somit nicht an das HTC)

- Stereoheadset mit Schaumstoffohrenpolster

- Akku, Lithium-Ionenakku 1350 mAH

- gedruckte Produktkurzbeschreibung

- zwei CDs, eine mit Software und eine mit dem Handbuch im pdf-Format (334 Seiten)

- Schutztasche (eine Art bessere Handysocke oder Handysäckchen aus schwarzen Kunststoff mit HTC-Aufdruck

- die Schutzfolie zum Schutz des Touchscreens (die habe ich zuerst nicht gefunden, weil sie durchsichtig zwischen zwei Blättern der Produktkurzbeschreibung lag)

- einen Ersatzstylus (das ist der Eingabestift für den Touchscreen)

Gerätebeschreibung und Handhabung

Die Vorderseite wird vom 3,8´´Touchscreen dominiert. Umrahmt wird dieser von Kunstoff in schwarzer Klarlackoptik, die Rückseite besticht durch matten, dunkelfarbenen Kunststoff.

Das HTC passte durch seine breite Form nicht allzugut in meine Hand. Ich verspürte eine mangelnde Griffigkeit durch die glatten Oberflächen und hatte das Gefühl, das mir das HTC leicht aus der Hand gleiten kann.

Mittlerweile habe ich das HTC in eine Echtledertasche gesteckt, damit halte ich es griffig und sicher in der Hand.

Als Lagerort habe ich für das HTC meine Hosentasche auserkoren, da passt es, in seiner Ledertasche eingebettet, noch gut hinein, füllt aber die Hosentasche nahezu aus. Sakkotaschen als Lagerort sind aber auch nicht schlecht.

Über dem Touchscreen befindet sich die Kamera für die Videotelefonie (das Gerät besitzt nämlich zwei Kameras, eine auf der Vorderseite und eine Rückseite) und der Lautsprecher.

Auf dem oberen Rand gibt es den 3,5 mm Kopfhöreranschluss für alle gängigen Kopfhörer und Line-Out-Klinkenstecker.
Rechts daneben ertastete ich den Ein/Aus-Schalter (bei einmaligen Drücken wird das HTC in den Schlummermodus versetzt oder herausgeholt, bei Langzeitdrücken wird es gänzlich ein- oder ausgeschaltet)

Am oberen linken Rand fühlte ich einen Wippregler, womit die Ausgabelautstärke reguliert wird.

Unterhalb des Touchscreens befinden sich vier Symbole.

- Telefonhörer liegt auf dem Rücken (Wählen von Telefonnummern)

- Hundehütte
(Anzeigen der Startoberfläche, welche gleich nach dem Hochfahren von WinMobile erscheint)

- Pfeil nach links
(ähnlich wie beim Windows-Explorer gelangt man auf die vorherige Seite oder Verzeichnisstruktur)

- Telefonhörer liegt auf dem Bauch (Gespräch beenden bzw. Auflegen)

Das HTC besitzt somit keine Tasten zum Scrollen oder Klicken. Der einzige Nachteil daran ist, das Spiele, welche auf Tastenklicks ausgelegt sind, auf dem HTC Touch HD zwar gestartet, aber nicht gespielt werden können.
Wenn keine Tasten am Gerät sind, kann man im Spiel keine Aktion per Tastendruck auslösen.

Rechts unten am Smartphone befindet sich der Einschub für den Stylus (Eingabestift), welcher durch Magetkraft im Smartphone gehalten wird.
Ist selbiges eingeschaltet und befindet sich im Ruhezustand, so aktiviert sich beim Herausziehen des Stylus das Display. Der Stylus ruhte bisher immer sicher in seinem Einschub.

Auf der unteren Hälfte der Rückseite befindet unter einer abnehmbaren Kunstoffklappe der Akku, die SIM-Karten- und Speichereinschübe (hier passen nur Micro-SD Karten hinein) und der rote Resetknopf.

Das Abnehmen der abnehmbaren Klappe gestaltete sich jedesmal als echte Herausforderung. Mittels drücken, schieben, zerren, pressen, rütteln und biegen, wobei ich die Klappe gleichzeitig nach unten pressend und anhebend ziehend musste, gelang mir mitunter der Öffnungsvorgang.
Einfach mal schnell die Micro-SD Karte wechseln oder eine SIM-Karte eines anderen Mobilfunkbetreiber einlegen, verursacht somit viel Frust, untermalt von Ächzen, Stöhnen, lautem Schimpfen, Fluchen, Klappern, Knirschen und Krachen.
Mir ist bisher beim Öffnen der Klappe am Einschub des Stylus sogar ein kleines Stück vom Gehäuse abgebrochen.
In den letzten 9 Monaten musste ich zum Zwecke des Rücksetzens des WinMobile-Betriebssystems fünfmal die Klappe auf der Rückseite öffnen, um den Reset-Knopf zu drücken.

Auf dem unteren Rand schaut die spezielle 11-polige Mini-USB-Buchse heraus, durch welche das HTC mit Akkuladestrom versorgt wird und womit Daten z.B. vom heimischen PC oder Notebook übertragen werden können.

Somit besitzt das HTC Touch HD für Datenübertragung und Laden des Akkus nur einen Anschluss. Das empfinde ich sehr praktisch, dass für Datenübertragung und Ladevorgang nur ein Kabel benötigt wird.

Probleme gibt es dagegen bei der Benutzung von Dockingstation. Diese können nicht zwischen dem Ladestrom per USB-Kabel und dem Ladestrom über das mitgelieferte Netzteil unterscheiden. (trifft bei ALLEN handelsüblichen Dockingstations zu, Stand meiner Recherche 02/2010)

Somit bin ich gezwungen, bei
der Benutzung der Dockingstation entweder das Netzkabel oder das USB-Kabel herausziehen.
Das gleichzeitige Laden über Netzteil und USB-Anschluss beim Verwenden einer Dockingstation kann zur Zerstörung des HTC Touch HD führen. Einige Hersteller bzw. Versender von Dockingstations verschweigen dieses, um ihre Geschäftsziele, die Profitmaxierung, nicht zu beeinträchtigen.

Der Kunde ist dann letztendlich der Dumme, wenn er aufgrund dieser fehlenden Information sein HTC Touch HD damit zerstört!

Erfahrungen

Diese habe ich entsprechend der unten aufgeführten Struktur gegliedert und beschrieben.
Betriebssystem

Die Schnittstelle zwischen dem HTC und seinem Benutzer bildet das Betriebssystem für mobile Geräte der Fa. Microsoft, WinMobile 6.1 professional. Dieses wurde für mobile Geräte mit einem Touchscreen entwickelt. Durch kräftiges Drücken mit dem Stylus kann ich Programme öffnen, schließen, installieren, löschen, Dateien kopieren, Verzeichnisse erstellen und löschen, sowie Einstellungen verändern.

Das Gleiche soll lt. Hersteller anstatt mit dem Stylus auch mit dem Finger funktionieren.
Mit meinen Fingern habe ich aber arge Probleme die kleinen Programmsymbole zu treffen, unerwünschte Programmreaktionen sind dann die Folge.
Auch die "seitliche Fingerkanten-Antipp-Methode" wie sie Nutzern des I-Phone empfohlen wird, funktionierte bei mir nicht.

Microsoft Winmobile gibt es in zwei Ausführungen, (einmal für PDAs ohne Telefonfunktionen) und einmal für Smartphones mit Telefonfunktionen. Folgerichtig enthält das HTC Touch HD die WinMobile Ausführung für Smartphones.
Da es sich bei WinMobile um eine Microsoft-Software handelt, bringt es natürlich einige Eigentümlichkeiten aus der Microsoftwelt mit.
Dazu gehört die unintuitive Benutzerführung, langwieriges Suchen nach Einstellungen (wobei ich oft nicht wusste, warum, weshalb, wie und welche Einstellungen ich vornehmen soll) und für mich nicht hilfreiche Hilfetexte.

HTC schien das Microsoftproblem erkannt zu haben und spendierte dem Gerät eine Benutzeroberfläche über dem WinMobile-Desktop. Diese nennt sich "TouchFLO", aus meinem Benutzerempfinden heraus, ist diese wesentlich verständlicher und intuitiver zu bedienen als das sperrige WinMobile.

Mit "TouchFLO" kann ich mit einem Finger kinderleicht zwischen Desktop, Kamera, eingegangenen Nachrichten (z. B. SMS), Medienwiedergabe, dem Ausführen von Programmen (diese lassen sich ganz einfach in eine Art virtuellen Setzkastenstruktur einfügen) und den Einstelllungen hin- und her schalten.
z.B. beim Einstellen der Verbindungen fahre ich mit dem Finger auf das "TouchFLO"-Symbol welches einem Zahnrad ähnelt und wähle aus, welches Hintergrundbild mir am besten gefällt, ob WLAN und Bluetooth eingeschaltet werden soll, oder mit welchen Klingelton das HTC Touch HD Anrufe entgegen nehmen soll, um nur einige zu nennen.

Ein weiterer Nachteil des Windows Betriebssystems sind fehlende Möglichkeiten, neu zu installierenden Programmen einen mehrfach verschachtelten Speicherort zuzuweisen.

Beispiel: Ich möchte z.B. das ABC-Programm installieren, dessen Installationsdatei ich im Ordner "noch installieren" zwischengelagert habe.
Mit einem "Doppeltipp" meines Stylus starte ich frohgemut die Installation. Kurz darauf erscheint ein Auswahlfenster, mit der Abfrage: "Möchten Sie das ABC-Programm im Ordner Speicherkarte/noch installieren?"
Nein, natürlich nicht, sondern im Ordner Speicherkarte/Programme.
Also schnell die Installationsdatei nach Speicherkarte/Programme kopiert und dort ausgeführt. Die Installationsroutine startet, es erscheint die Abfrage: "Möchten Sie das ABC-Programme im Ordner Speicherkarte/Programme installieren?
Freudig drücke ich "Ja" und ein weiteres Abfragefenster erscheint. "Wählen Sie den Speicherort aus. Speicherkarte oder Hauptspeicher? Verwundert wähle ich die Speicherkarte als Speicherort, den Pfad hatte ich doch bei Installationsbeginn schon ausgewählt. Die Installation beginnt, kurz darauf erscheint die Meldung "Programm wurde erfolgreich installiert"

Erwartungsvoll schaue in das Verzeichnis Speicherkarte/Programme nach dem ABC-Programm. Dieses kann ich dort nicht entdecken. Somit geht das Rätselraten und Gesuche los.

Ein möglicher Fundort, der Ordner Programme auf der Speicherkarte. Manchmal findet man dort die installierte Software. Auch dort nichts zu finden. Akribisch durchforste ich die Speicherkarte. Nichts zu finden. Da fällt mir ein Ordner "XYZ" auf. Mit kriminalistischer Spürnase klicke ich diesen an. Darin verbirgt sich ein weiterer Ordner mit dem Namen "123", welcher eine Datei mit der Bezeichnung DEF enthält. Meine Intuition verrät mir, dass es sich um das lang gesuchte ABC-Programm handeln könnte. Ich öffne den Ordner und in der Tat, das gesuchte ABC-Programm erscheint auf dem Display.

Jetzt gilt es, das Dateisystem auf der Speicherkarte wieder aufzuräumen.
Ich schließe das HTC an meinen heimischen PC an, das Gerätecenter unter Windows 7 erkennt in 90% aller Verbindungen das HTC, erstelle auf der Speicherkarte im Verzeichnis Programme einen Ordner mit dem Namen "ABC-Programm". In diesen kopiere ich jetzt das ABC-Programm hinein. Die nicht mehr benötigten Ordner, welche die Installationsroutine sinnlos erzeugt hatte, lösche ich. Um das ABC-Programm bequem über eine Verknüpfung aus dem Winmobile-Startmenü zu starten, beschließe ich eine Verknüpfung anzulegen.

Dazu sind folgende Schritte erforderlich.
Unter Winmobile gibt es keine Möglichkeit Verknüpfungen zu erstellen.
Ich nutze hierzu meine Verbindung des HTC mit dem PC mit Hilfe der Software „ActiveSync“ unter Windows XP oder mit dem Synchronisationscenter unter Windows7. Im Ordner Speicherkarte/Programme/ABC-Programm erstelle ich nun vom heimischen PC eine Programmverknüpfung mit dem ABC-Programme. Im HTC stelle ich nun die USB-Verbindung von "Externe Festplatte" auf ActiveSync" um. Jetzt kann ich auf den Hauptspeicher des HTC, auf welchem sich im Ordner Windows das Betriebssystem befindet, zugreifen. In Windows/Startmenü/Programme kopiere ich nun die Verknüpfung des ABC-Programm hinein.

Zum Abschluss noch die Funktionsprobe.

Ich trenne das HTC vom PC, tippe in Startmenü auf Programme, öffne den Ordner Programme und tippe auf die Verknüpfung "ABC-Programm". Das Spiel startet problemlos.
Als Belohnung für meine fleißige Arbeit lehne ich mich zurück, spiele eine Runde und genieße so meinen Erfolg.
Die erfolgreiche und saubere Installation des Programmes auf dem HTC, so wie eben beschrieben, dauerte etwa 15 Minuten.
Für die effektive Nutzung des HTC als PC ist somit ein PC mit einem Microsoftbetriebssytem ab Windows XP und mit der Verbindungssoftware "ActiveSync" erforderlich. Unter Windows 7 braucht man ActiveSync nicht mehr, diese Aufgabe übernimmt dort das Gerätecenter für mobile Geräte.

Mitgelieferte Software

Das HTC Touch HD besitzt eine Fülle an mitgelieferter Software.
Dazu gehört "Office Mobil" zu welchen Word Excel, PowerPoint und OneNote gehören. Mit Word schreibe ich, unter zur Hilfenahme der Bildschirmtastatur und des Stylus, meine Texte und Berichte. Die Programmfunktionen sind gegenüber dem "normalen" Officepaket stark abgespeckt, so kann man in WordMobile z.B. keine Serienbriefe erstellen, Grafiken in Dokumente einfügen und dann kunstvoll den Text darum herumfließen lassen.

In ExcelMobile fehlt z.B. der Formelassistent, das kunstfertige Erstellen von Diagrammen ist auch nicht möglich. Wer in ExcelMobile Formeln eingeben möchte, sollte die Formelsyntax unter Excel beherrschen, sonst ist Hilflosigkeit vorprogrammiert.
Zumindest bietet OfficeMobile wichtige Grundfunktionen um unterwegs einfache Berechnungen und Texte zu erstellen, sowie Powerpointpräsentationen anzuschauen und zu bearbeiten.

Ein Manko von OfficeMobile ist die fehlende Möglichkeit, Dokumente mehrfach verschachtelt abzuspeichern. Den Text "Eine kleine Geschichte" kann ich z.B. nicht unter "Speicherkarte/Meine Texte/Erlebnisberichte/Geschichten" abspeichern.
Als Speicherort kann ich nur "Speicherkarte/Meine Texte" auswählen. Die Sortierung in den entsprechenden Ordner nehme ich dann nachträglich manuell, per Markieren, Kopieren und Einfügen, vor.

Weitere Programme sind der Adobe Reader, ein Zip-Programm, Taschenrechner, Photoalbum, Audioverstärker, WindowsMediaplayer, SIM-Kartenmanager, Aufgabenplaner, FM-Radio, WindowsLive, RSS-Hub, Sprachaufnahmerekorder, etc. um hier nur einige zu nennen.

Das HTC habe ich mit einer Fülle kostenfreier und sinnvoller Software aus dem Internet nachgerüstet. Dazu u.a. gehören der Mort-Player (ein Abspielprogramm für Songs, in dem man ganz bequem Playlisten erstellen kann), WinVibePro (ebenfalls ein Abspielprogramm für Songs), dem EngineerCalculator (einem wissenschaftlichen Taschenrechner) und einer Unmenge an Spielen.
Telefon

Die Wahl der Rufnummer erfolgt per Finger-oder Styluseingabe oder durch Auswahl aus dem Kontaktelefonbuch. Meistens benutze ich zum Wählen den Stylus, weil die Fingerauswahl Spuren auf dem Display hinterlässt und selbiges im Laufe der Benutzung dadurch mit einem diffusen, stumpfen und ekligen Schmierfilm überzogen wird.

Die Annahme ankommender Gespräche ist sehr eigentümlich.

Wenn das HTC klingelt, reiße ich es aus der Tasche, fingere geschwind den Stylus heraus und schiebe wie ein Verzweifelter krampfhaft den Schieberegler, dabei oft abrutschend, welcher auf dem Display aufleuchtet, nach links, um das Gespräch anzunehmen. Diesen kann man nach rechts verschieben (Gespräch ablehnen) oder alternativ nach links bewegen (Gespräch annehmen).

Der Schiebregler muss bis zum Anschlag geschoben werden, bei dem etwas berührungsunsensiblen Display benötige ich dazu ein- bis sieben Versuche, das Gespräch anzunehmen. Meine mir bekannten Gesprächspartner habe ich alle instruiert, das sie bitte Zeit und Geduld investieren, wenn sie mich anrufen, da ich mich vor Gesprächsannahme erst mit dem Schieberegler herumquälen muss. Fremde Anrufer, welche mit meiner Schiebereglerproblematik nicht vertraut sind, geben oft nach mehrmaligen Klingeln auf. Das empfinde ich suboptimal, ist die Nummer des Anrufers nicht sichtbar, fehlt mir die Möglichkeit zum Rückruf.

Die Gesprächsannahme erzeugt somit Spannung und Nervenkitzel. Hält der Anrufer durch, wie oft rutsche ich diesmal ab, kann ich den Regler bis zum Anschlag schieben, wie viel Anläufe bedarf es diesmal; sind spannungsgeladene Fragen, welche die eigene Motorik auf Trab halten.

Die Lautstärke und Qualität der Gespräche schätze ich als gut ein. Das HTC bietet auch die Möglichkeit des Lauthörens, aber die Sprachqualität ähnelt dem blechernen Krächzen eines erkälteteten Roboters.
Um Hörschäden vorzubeugen und auf Ohren und Nerven der Mitmenschen zu schonen, empfehle ich das Lauthören bei Telefongesprächen nicht einzuschalten. Ganz im Gegensatz zur Wiedergabe von Songs, welche aus dem Lautsprecher recht passabel klingen.

Als Mobilfunkbetreiber nutze ich die Fa. Vodafone mit einer Prepaidkarte. Im Moment beträgt mein aktuelles Guthaben 3,90 €, dh. ich lasse mich eher anrufen, als dass ich jemanden anrufe. Der Empfang, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich recht gut.

Die Wahl einer Rufnummer dagegen ist ganz einfach. Im großen Telefonbuch gibt es ein alphabetisch geordnetes Namensverzeichnis. So stehen z.B. Susi Groß, Susi Klein, Susi Maus, Susi Zwerchfell alle sortiert untereinander, per Tippen mit dem Stylus wähle ich z.B. Susi Maus an, das HTC startet nun automatisch die Anwahl.

Ein großer Nachteil beim direkten Telefonieren ist der Mund-Display-Kontakt, wodurch sich beim Sprechen ein Kondensnebel auf dem Display niederschlägt.
Dieser präsentiert sich nach einiger Zeit als trüber Schmierfilm, welcher das Display fleckig besudelt. Daher empfehle ich die Nutzung von Headsets, das mitgelieferte Headset leistet dabei gute Dienste.

Für die Reinigung des Displays habe ich im Zubehörhandel wenig sinnvolles Zubehör gefunden. In einem Internetshop habe ich, nach langer Recherche, einen schwammigen, grobmaschigen Lappen mit einer halbleeren Reinigungsemulsions-Flasche, deklariert als Super-Smartphone-Reinigungsset (Made in China) erworben. Der Preis lag über 10 EUR, der Reinigungseffekt war sehr bescheiden. Die halbvolle Flasche mit der klebrigen Reinigungsemulsion war zum Glück schnell leer, für den unbrauchbaren Lappen suche ich heute noch eine Verwendung.
Als Reinigung für das Display hat sich bei mir ein Brillenputztuch im Wert von einem Euro bestens bewährt.
Weiterhin empfehle ich für den Schutz des Displays eine hochglänzende Schutzfolie, diese schont das Display und bringt, außer bei direkter Sonneneinstrahlung, die Brillanz der Anzeige trefflich zur Geltung.
Kamera

Es gibt deren zwei. Die Hauptkamera auf der Rückseite und eine sekundäre Kamera, oben rechts, auf der Vorderseite des HTC.

Diese ist für die Videotelefonie vorgesehen.
Die Qualität der Bilder, aufgenommen mit der 5 Megapixelkamera auf der Rückseite, beschreibe ich hier anhand der beigefügten Bilder.
Die Handykamara habe ich vorher mit den besten Einstellungen versehen.
Bei hellem Tageslicht, Sonnenschein und blauem Himmel, lassen sich unbewegte Objekte einigermaßen gut abbilden.
Für meine Zwecke, das Ablichten von Fahrplänen, Preislisten, Öffnungszeitenschildern, A4-Dokumenten aller Art, Speisekarten, Nummernschildern, Telefonnummern, etc. reicht diese Kamera gerade noch aus.

Eines der beigefügten Bilder enthält Kater Purzel, welcher mit lautem Mauzen Streicheleinheiten einfordert. Trotzdem ich die Handykamera still hielt, ist der hintere Teil, sowie der Schwanz des Katers unscharf. Ein anderes Bild enthält die Einfahrt eines dampflokbespannten Zuges in den Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Das bewegte Objekt Dampflok ist unscharf, der Rest des Zuges dagegen gut erkennbar.

Ein weiteres Bild enthält eine Innenaufnahme, auf der ein Hund auf dem Stuhl sitzt. Auch hier empfinde ich die Bildqualität eher unterdurchschnittlich.
Die sehr hohe Auslöseverzögerung der Kamera, bis zu 10 Sekunden, lässt Schnappschüsse erst gar nicht zu. Abzubildende Personen, Tiere und Objekte müssen somit vor dem Fotografieren ermahnt werden, mindestens 10 Sekunden regungslos zu verharren. Gerade bei spontanen Tieraufnahmen ist dies nicht möglich. Die Tiere sind dann entweder schon weggelaufen, haben sich bewegt (dann ist die Aufnahme stark verwackelt) oder sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eine Fotosession mit dem Hund war erfolglos. Dieser hielt die geforderten 10 Sekunden Stillhaltezeit nicht durch. Entweder wedelte er mit dem Schwanz, drehte den Kopf oder bewegte die Pfötchen. Das Resultat waren völlig verschwommene Aufnahmen, worauf die Kontour des Hundes gerade noch zu erahnen waren.

Aufnahmen bei Dunkelheit sind aufgrund des fehlenden Blitzlichtes nicht möglich. Auf dem Foto eines beleuchteten Weihnachtsmarktes, am späten Abend, waren nur Lichtpunkte und Schwärze zu sehen.

Vom Fotografieren bewegter Objekte rate ich dringend ab. Schade um die Arbeit, denn die teilweise verwackelten und unkenntlichen Bilder muss man im Nachhinein bloß löschen.

Die vordere Kamera besitzt die gleichen Eigenschafte wie die hintere, lediglich um eine Schulnote abgewertet.
Diese ist für die Videotelefonie gedacht bzw. kann man geschickt die Umgebung hinter seinem Rücken betrachten.

Beide Kameras besitzen keinerlei Schutzfunktion, um die Linsen vor Schmutz und Kratzern zu schützen. Mit normalen Microfaserputztüchern konnte ich die Linse auf der Rückseite nicht vollständig reinigen. Um Staubkörnchen und lose Verschmutzungen von den Linsen zu entfernen, nutze daher einen weichen Malpinsel.

Ein weiteres Manko bei der Bilderstellung ist, das die Bilder nach der Aufnahme mitunter verschwunden sind. Als Speicherort habe ich die Speicherkarte eingestellt, die Bilder befinden sich stattdessen im Hauptspeicher unter "MyDokuments/Eigene Bilder"
Akku

Ab Werk ist das HTC Touch HD mit einem Lithium-Ionenakku versehen, welcher eine Kapazität von 1350 mAH besitzt. Für die enorme Funktionsvielfalt, wie sie das HTC bietet (per WLAN im Internet surfen, telefonieren, Texte verfassen, Berechnungen ausführen, Daten per Bluetooth versenden, Bilder und Videos erstellen, etc.) ist diese Akkukapazität völlig unzureichend.
Der mitgelieferte Akku hielt knapp 4 Stunden unter Volllasteinsatz durch. Dann verabschiedete sich, mit kläglichen Piepsen, der Akku und das HTC erstarb.

Daher meine Empfehlung: Mehrere Akkus zum Wechseln für unterwegs erwerben, Kabeltrommel mitführen (grins) oder wie oben beschrieben, den Einsatz eines mobilen Stromerzeugers in Erwägung ziehen.

Ich entschied mich für einen größeren Akku mit höherer Kapazität von 2700 mAH, welcher aber durch seinen größeren Umfang mit einem separaten Rückendeckel ausgeliefert wird. Der leistungsfähigere Akku verdickt das HTC in seiner Tiefe, führt aber zu einer 120%igen Akkulaufzeit gegen über dem Originalakku. Für Vieltelefonierer und -nutzer somit unbedingt zu empfehlen.

GPS

Lt. Angaben des Herstellers soll das HTC Touch HD ein eingebautes GPS-Modul, sinnvoll für Navigation und Standortbestimmung, besitzen. Mein GPS-Test, mit der Software "Google-Maps" und einer permanenter Internetverbindung war erfolgreich. Der Versuch mit einer Navigationssoftware der Fa. Navteq, bezogen über das Unternehmen "Dell", war erfolglos. Die Navigationssoftware erkannte das interne GPS nicht. Mit einer externen GPS-Maus dagegen, verbunden per Bluetooth, war die Navigation mit dem HTC erfolgreich. Mit mehreren Navigations- und Standortbestimmungslösen aus dem Freewarebereich (Basic GPS, NaviComputer und Noni GPS Plot) konnte ich das interne GPS des HTC auch nicht ansprechen. Daher schlussfolgere ich, das der eingebaute GPS-Baustein nur mit Google-Maps und einer permanenten Internetverbindung funktioniert und ansonsten für eine autarke Navigation ohne Internet unbrauchbar ist.
Internet

Mit dem eingebauten WLAN-Modul hatte ich, einen funktionierender Hot Spot vorausgesetzt, keine Probleme mich im Internet zu bewegen.
Eine Internetverbindung eines Mobilunkbetreibers besitze ich nicht, mit 3,90 EUR Guthaben auf meiner Prepaidkarte (welches ich schon seit Monaten konstant halte)kann ich im Internet keine großen Sprünge machen und daher auch nichts über Mobilfunkinternet berichten. Meine Erfahrungen beziehen sich somit auf die Internetverbindung per WLAN.

Das HTC besitzt an Browsersoftware den Microsoft Internet-Explorer und den Browser "Opera" des norwegischen Softwarehauses Opera. Den Browser "Opera" finde ich sehr komfortabel zu bedienen, die Navigation im Internet geht schnell und flüssig von der Hand. Den Internetexplorer von Microsoft habe ich mit viel Mühe und Engagement zum Laufen gebracht, die Handhabung des selbigen empfand ich sehr sperrig, umständlich und störanfällig. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Bastler-Version, diese Information ist aber im Programm nicht dokumentiert. Verschiedene Webseiten zeigte er gar nicht erst an, so dass mein Favorit der Operabrowser ist und bleibt.

Die Seitendarstellung auf dem 3,8 Zoll Display des HTC ist natürlich nicht so komfortabel wie auf einem 24 oder 26 Zoll TFT-Monitor. Zum E-Mail abrufen, für Internetrecherchen, Ansehen von Videos bei Youtube, Internetradio hören, Spielen von Onlinegames und Surfen bei Lokalisten (Jappi, StudiVZ, etc.) habe ich das HTC gut genutzt, nervig empfand ich lediglich die geringe Darstellungsgröße der Webseiten auf dem Display. Die Darstellung, der Seitenaufbau und die Funktion von CIAO ist auf dem kleinen Display ist meiner Ansicht nach recht unkomfortabel. Weiterhin muss ich Schaltflächen und Links, per Webseitenvergrößerung vergrößern, um beim Antippen mit dem Stylus eine Reaktion auszulösen.

Als schnelle, kurzeitige Internetlösung für unterwegs, ist das HTC durchaus zu gebrauchen.
Fazit

Das HTC-Touch HD ist ein einigermaßen
brauchbares Gerät um als Telefon, mobiles Büro, Navigationssystem, Film- und Musikplayer, Spielkonsole, E-Book-Lesegerät, sowie als Mail- und Internetbrowser zu dienen. Die kompakte Symbiose, zwischen einem komfortablen Telefon und einem Hosentaschen-PC finde ich gelungen, die Tücken liegen hier, so wie immer, im Detail. Eine wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft des Benutzers sich in das WinMobile-Betriebssystem einzuarbeiten und etwas logisches Verständnis. Eine wertvolle Hilfe ist dazu das mitgelieferte Handbuch (im pdf-Format).


Einschränkend empfinde ich den Gebrauchswert der beiden Kameras, das nicht funktionsfähige interne GPS, die hakelige Gesprächsannahme, die Ergonomie bzw. Bedienbarkeit des Microsoft- Betriebssystems "WinMobile" und die Laufzeit des mitgelieferten Akkus.

Daher verleihe ich dem Gerät 3 Sterne.


Für die Freaks habe ich die technischen Spezifikationen (Quelle HTC) als Anhang mit hinzugefügt.

Technische Daten:

Prozessor Qualcomm® MSM 7201A™ 528 MHz
Betriebssystem Windows Mobile® 6.1 Professional
Speicher ROM: 512 MB
RAM: 288 MB

Abmessungen 115 mm (L) X 62,8 mm (B) X 12 mm (T)
(4.35 in x 2.5 in x 0.47 in)
Gewicht 144.4 g (5.164 ounces) (mit Akku)
Display 3,8"-TFT-LCD-Touchscreen mit WVGA-Auflösung (480 X 800)

Telefonie HSDPA/WCDMA: Europa/Asien: 900/2100 MHz
Bis zu 2 Mbit/s für Upload und 7,2 Mbit/s für Download
Quadband GSM/GPRS/EDGE:
Europa/Asien: 850/900/1800/1900 MHz
(Frequenz, HSUPA-Verfügbarkeit und Datenübertragung hängen vom jeweiligen Anbieter ab.)

Gerätesteuerung TouchFLO™ 3D
Berührungsempfindliche Tasten
GPS Unterstützt GPS und A-GPS
Konnektivität Bluetooth® 2.0 mit Enhanced Data Rate und A2DP für drahtlose Stereo-Headsets
Wi-Fi®: IEEE 802.11 b/g
HTC ExtUSB™ (11-poliger Mini-USB-2.0-Anschluss)
Kamera Hauptkamera: 5-Megapixel-Farbkamera mit Autofokus
Zweite Kamera: VGA CMOS-Farbkamera (Kamera vorn)
Audio Eingebauter 3,5-mm-Audioanschluss, Mikrofon und Lautsprecher

Formate für Klingeltöne:
• AAC, AAC+, eAAC+, AMR-NB, AMR-WB, QCP, MP3, WMA, WAV
• 40-polyphone Klingeltöne und Standard-MIDI-Format 0 und 1 (SMF)/SP MIDI
Stromversorgung Aufladbarer Lithium-Ionen-Polymer-Akku
Kapazität: 1350 mAh

Sprechzeit:
Bis zu 390 Minuten bei WCDMA
Bis zu 310 Minuten bei GSM
Standby-Zeit:
Bis zu 450 Stunden bei WCDMA
Bis zu 390 Stunden bei GSM
Videotelefonie: Bis zu 120 Minuten
(Obige Werte hängen vom Netz und der Telefonverwendung ab)
   

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